Das Rheingold - Biographien
Das Rheingold
Richard Wagner
Dichtung vom Komponisten
Vorabend des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"
Nationaltheater
Mittwoch, 23. Januar 2013
Dichtung vom Komponisten
Vorabend des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"
Nationaltheater
Mittwoch, 23. Januar 2013
Musikalische Leitung |
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Kent Nagano, geboren in Kalifornien, ist seit September 2006 Bayerischer Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper. In der Spielzeit 2012/13 übernimmt er die Uraufführung der Oper Babylon von Jörg Widmann und leitet die deutsche Erstaufführung von George Benjamins Oper Written on skin sowie die Neuproduktion von Boris Godunow. Darüber hinaus dirigiert er Wiederaufnahmen des Ring-Zyklus, von Parsifal, Tristan und Isolde, Tannhäuser, Dialogues des Carmélites sowie zwei Akademiekonzerte. Unter seiner musikalischen Leitung wurden an der Bayerischen Staatsoper die Opern Das Gehege von Wolfgang Rihm und Alice in Wonderland von Unsuk Chin uraufgeführt. Zu weiteren Neuproduktionen unter seiner Leitung zählen Billy Budd, Chowanschtschina, Idomeneo, Eugen Onegin, Ariadne auf Naxos, Die schweigsame Frau, Saint François d’Assise, Wozzeck und Lohengrin. Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Japan, Mailand, Moskau, Linz, Hamburg, Budapest sowie zu renommierten Festivals wie Grafenegg, Gent, die Berliner Festspiele oder das Festspielhaus Baden-Baden. Unter seiner Leitung setzte die Bayerische Staatsoper auch in den Bereichen Nachwuchsförderung und Education neue Akzente. Beispiele hierfür sind das Opernstudio, die Orchesterakademie sowie das Jugendorchester ATTACCA. Auf DVD erschienen die Produktionen von Chowanschtschina, Dialogues des Carmélites, Alice in Wonderland, Idomeneo und Lohengrin. Darüber hinaus veröffentlichte SONY Classical die Einspielungen von Bruckners Symphonien Nrn. 4 und 7 mit dem Bayerischen Staatsorchester auf CD. Bei Farao classics ist im September 2012 eine Aufnahme mit Werken von Schumann, Wagner und Strauss in einer Einspielung mit dem Bayerischen Staatsorchester erschienen. Ebenfalls seit September 2006 ist Kent Nagano Music Director des Orchestre symphonique de Montréal. Im Herbst 2013 beginnt er seine Amtszeit als Principal Guest Conductor und Artistic Advisor bei den Göteborger Symphonikern. |
Inszenierung |
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Andreas Kriegenburg machte zunächst eine Ausbildung zum Modelltischler und war dann als Tischler und Techniker am Theater seiner Heimatstadt Magdeburg tätig. Nach einigen Jahren als Regieassistent und Regisseur in Zittau und Frankfurt/Oder wurde er 1991 Hausregisseur an der Volksbühne Berlin. Dort inszenierte er u.a. Büchners Woyzeck. 1996 wechselte er ans Staatstheater Hannover und 1999 ans Burgtheater Wien. Von 2001 bis 2009 war er Oberspielleiter am Thalia Theater Hamburg, seit dieser Spielzeit ist er Hausregisseur am Deutschen Theater Berlin, wo seine Interpretationen von Hebbels Judith und Käthchen von Heilbronn zu sehen sind. An den Münchner Kammerspielen inszenierte er ab 2003 Orestie, Die Nibelungen, Drei Schwestern, Der Prozess nach Kafka sowie Alles nur der Liebe wegen. Seine Arbeiten wurden mehrfach zum Berliner Theatertreffen eingeladen, zuletzt die Uraufführung von Dea Lohers Diebe. 2006 inszenierte er in Magdeburg Glucks Orpheus und Eurydike, 2007 Mozarts Idomeneo, an der Bayerischen Staatsoper 2008 Wozzeck. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2011/12: Der Ring des Nibelungen. |
Bühne |
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Harald B. Thor ist gebürtiger Salzburger. Nach seiner 1982 abgeschlossenen Ausbildung zum Bühnen- und Kostümbildner am Mozarteum war er Ausstattungsleiter an mehreren Häusern, unter anderem an der Bayerischen Theaterakademie und der Bayerischen Staatsoper. Seit der Spielzeit 2001 ist er als selbstständiger Ausstatter tätig. In Zusammenarbeit mit Andreas Kriegenburg entstanden Produktionen am Thalia Theater Hamburg, am Schauspielhaus Zürich, am Schauspiel Hannover, im Akademietheater in München sowie mehrere Operninszenierungen. Als Bühnenbildner für das Musiktheater arbeitete er mit vielen hochrangigen Regisseuren u.a. an den Opernhäusern in Dortmund, Darmstadt, Mannheim, Nürnberg und München. Bühnenbilder an der Bayerischen Staatsoper: Wozzeck und Der Ring des Nibelungen. |
Kostüme |
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Andrea Schraad wurde 1973 in Dinklage geboren. Sie absolvierte ihr Kostümbildstudium in Hannover. Von 2000 bis 2003 war sie feste Kostümassistentin und von 2003 bis 2009 Atelierleiterin und feste Kostümbildnerin am Thalia Theater Hamburg. Sie entwarf die Kostüme für zahlreiche Inszenierungen von Andreas Kriegenburg am Thalia Theater und am Deutschen Theater Berlin. In der Spielzeit 2006/07 arbeitete sie erstmalig zusammen mit Andreas Kriegenburg an den Münchner Kammerspielen. Für ihre dortige Leistung bei der Inszenierung der Drei Schwestern wurde sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute als „Kostümbildnerin des Jahres“ ausgezeichnet und bekam den Theaterpreis FAUST verliehen. Arbeiten an der Bayerischen Staatsoper: Wozzeck und Der Ring des Nibelungen. |
Licht |
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Stefan Bolliger wurde 1968 in Zürich geboren. Er war einige Jahre als Lichttechniker freiberuflich tätig und ab 1995 am Hamburger Thalia Theater engagiert. Von 1997 bis 2006 war er dort stellvertretender Beleuchtungsinspektor. Von 2006 bis 2010 war er Leiter der Beleuchtungsabteilung am Schauspielhaus des Staatstheaters Stuttgart. Stefan Bolliger gestaltete das Licht bei zahlreichen Inszenierungen Andreas Kriegenburgs am Thalia Theater und arbeitete als Lichtdesigner an der Bayerischen Staatsoper, an der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, in Wien und Salzburg. |
Choreographie |
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Zenta Haerter lebt in ihrem Geburtsort Zürich. Mit 15 Jahren ging sie nach New York und machte ihre Tanzausbildung an der dortigen Juilliard School, an der sie mit Persönlichkeiten wie Martha Graham und Betty Jones arbeiten konnte. Zurück in Europa tanzte sie in Arbeiten von Choreographen wie Ismael Ivo, Birgit Trommler und Paula Lansley. Seit 1998 wirkte sie regelmäßig als Darstellerin in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg in Zürich mit. Zeitgleich begann sie, als Choreographin mit Regisseuren wie Schorsch Kamerun, David Bösch und Igor Bauersima zu arbeiten. Zur Oper kam sie 2006/07, als Choreographin für Glucks Orpheus und Eurydike (Regie: Andreas Kriegenburg) und Wagners Tannhäuser (Regie: Holger Pototzki) am Theater Magdeburg. Arbeiten an der Bayerischen Staatsoper: Wozzeck, Jenůfa, Der Ring des Nibelungen. |
Dramaturgie |
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Marion Tiedtke, in Köln geboren, studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte in Freiburg und Berlin. Nach ihrem Examen arbeitete sie als freie Mitarbeiterin für den Südwestfunk und den Sender Freies Berlin. Ihre Theaterlaufbahn begann sie 1989 als Dramaturgieassistentin an der Schaubühne in Berlin unter Peter Stein und Klaus Michael Grüber. Danach folgten Engagements als Dramaturgin an das Berliner Schiller Theater, das Bremer Theater, das Bayerische Staatsschauspiel. 1999 wechselte sie ans Burgtheater Wien. 2001 bis 2007 hat sie als Dramaturgin das Profil der Münchner Kammerspiele unter der Intendanz von Frank Baumbauer wesentlich mitgeprägt. Ab 2001 unterrichtete sie außerdem Stückanalyse, Theatergeschichte und Produktionsdramaturgie, zunächst an der LMU München, dann an der Bayerischen Theaterakademie. Sie arbeitete im Schauspiel u. a. mit den Regisseuren Andreas Kriegenburg, Martin Kušej, Konstanze Lauterbach, Amélie Niermeyer, Luk Perceval,Thomas Ostermeier, Johan Simons und in der Oper mit Martin Kušej und Christof Loy in Salzburg, Amsterdam und London. Seit März 2007 ist sie als Ausbildungsdirektorin und Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main tätig, seit 2011 ist sie Dekanin des Fachbereichs Darstellende Kunst. Sie veröffentlichte zahlreiche Beiträge in Fachbüchern und -zeitschriften, zuletzt hat sie das Buch "Die Kunst der Bühne. Positionen des zeitgenössischen Theaters" herausgegeben. |
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Dramaturgie |
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Miron Hakenbeck, geboren in Berlin, wechselte von der Medizin zum Musiktheater und ging nach seinem Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ als Assistent ans TR Warszawa. Als Dr. Szebojgan in Hanoch Levins Krum gastierte er mit dessen Ensemble u.a. beim Festival d’Avignon, der Brooklyn Academy of Music, dem Moskauer Meyerhold-Zentrum, dem Théâtre Odeon und beim Athens Festival. Als Produktionsdramaturg arbeitete er eng mit Krzysztof Warlikowski bei dessen Operninszenierungen zusammen, so beim Münchner Eugen Onegin, am Teatr Wielki (Wozzeck), der Opéra National de Paris (Iphigénie en Tauride, Die Sache Makropoulos, Parsifal und Król Roger) und dem Théâtre de la Monnaie (Médée). Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist er Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper. Inszenierung hier 2010/11: Rothschilds Geige/Die Entscheidung/Herzland. |
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Wotan |
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Egils Silins stammt aus Riga und studierte an der Lettischen Musikakademie seiner Heimatstadt. Er debütierte an der Lettischen Nationaloper in Riga und wurde danach Ensemblemitglied der Oper Frankfurt und des Theaters Basel. Bei zahlreichen Wettbewerben in Wien, Paris, Hamburg, Barcelona und Washington gewann er Preise. Von 1996 bis 2000 war er Mitglied der Wiener Volks- und Staatsoper. Außerdem trat er u.a. bei den Bregenzer Festspielen, den Opernhäusern in Graz, Berlin, Zürich, Chicago, Hamburg, Barcelona, an der New Yorker Metropolitan Opera und der Mailänder Scala auf. Sein Repertoire umfasst Partien wie Méphistophélès (La damnation de Faust), Jochanaan (Salome), Scarpia (Tosca), Escamillo (Carmen), Pizzaro (Fidelio) und die Titelpartie in Der fliegende Holländer, Amfortas (Parsifal), Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Wotan (Das Rheingold), Wanderer (Siegfried). www.silins.eu |
Donner |
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Levente Molnár, geboren 1983 in Transsylvanien, wuchs in Ungarn auf. Mit 14 Jahren begann er sein Gesangsstudium. Ab 2003 war er Mitglied des Opernstudios der Ungarischen Staatsoper Budapest und debütierte dort 2006 als Don Giovanni. Als Ensemblemitglied der Staatsoper sang er Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Malatesta (Don Pasquale) und die Titelpartie in Eugen Onegin. Am Royal Opera House Covent Garden gastierte er als Masetto (Don Giovanni) und Figaro (Il barbiere di Siviglia). Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Marcello (La bohème), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Donner (Das Rheingold), Sharpless (Madama Butterfly), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Peter, Besenbinder (Hänsel und Gretel). |
Froh |
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Sergey Skorokhodov wurde in Sankt Petersburg geboren. Er studierte Gesang am Konservatorium seiner Heimatstadt und war 2003 Preisträger beim Elena-Obraztsova-Wettbewerb. Seit 2007 ist er Ensemblemitglied am Mariinsky-Theater. Er trat darüber hinaus u.a. im Concertgebouw Amsterdam, an der Metropolitan Opera New York, den Opernhäusern von Paris und Stockholm sowie beim Mikkeli Music Festival in Finnland auf. Sein Repertoire umfasst Partien wie Lenski (Eugen Onegin), Alfredo (La traviata), Nemorino (L’elisir d’amore), Erik (Der fliegende Holländer), Rinuccio (Gianni Schicchi), Bacchus/Der Tenor (Ariadne auf Naxos) sowie die Titelpartie in Lohengrin. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Froh (Das Rheingold), Grigorij Otrepiew (Boris Godunow). |
Loge |
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Stefan Margita machte sich vor allem als Laca Klemeň (Jenůfa) einen Namen. Diese Partie gab er u.a. in Florenz, Tel Aviv, Antwerpen, Berlin, Lyon, Paris, Houston, München, bei den Festivals von Glyndebourne und Saito Kinen sowie konzertant mit den Berliner Philharmonikern. Weitere wichtige Partien sind Grigorij (Boris Godunow), Kudrjasch (Katia Kabanová) sowie Luka (Aus einem Totenhaus), den er in Palermo sowie in Wien, New York, Amsterdam und Aix-en-Provence gesungen hat. Darüber hinaus sang er den Tambourmajor (Wozzeck) in Paris, Rom und Lissabon, Walther (Tannhäuser) in Mailand und San Francisco, Froh (Das Rheingold) in Lissabon und Loge (Das Rheingold) in San Francisco. Sein umfangreiches Konzertrepertoire beinhaltet Werke von Mozart, Beethoven, Dvořák, Mahler und Bartók. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Loge. http://www.stefanmargita.com |
Alberich |
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Johannes Martin Kränzle, geboren in Augsburg, ist seit 1998 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Dort gestaltete er Partien wie Papageno (Die Zauberflöte), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Heerrufer (Lohengrin), Traveller (Death in Venice), Giovanni Morone (Palestrina), Dandini (La Cenerentola), Don Giovanni und Don Alfonso (Così fan tutte). 2009/10 gastierte er als Alberich (Siegfried) an der Mailänder Scala, 2010 in der Titelpartie von Rihms Dionysos bei den Salzburger Festspielen, in der Spielzeit 2010/11 als Alberich an der Berliner Staatsoper, als Danilo (Die lustige Witwe) in Genf und als Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Festspielen von Glyndebourne. 2011 wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum „Sänger des Jahres“ gewählt. Im Januar 2012 war er an der Oper Frankfurt in der Ring-Neuinszenierung als Gunther (Götterdämmerung) zu erleben. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Gabriel von Eisenstein (Die Fledermaus), Alberich (Das Rheingold). www.johannesmartinkraenzle.de |
Mime |
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Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Walther von der Vogelweide (Tannhäuser), 1er commissaire (Dialogues des Carmélites), Der Förster (Rusalka), Monostatos (Die Zauberflöte), Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Spalanzani (Les Contes dʼHoffmann), Mime (Das Rheingold), Missail (Boris Godunow), Ein junger Seemann (Tristan und Isolde), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Altoum (Turandot), Dr. Blind (Die Fledermaus), Basilio (Le nozze di Figaro), Dr. Cajus (Falstaff). |
Fasolt |
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Thorsten Grümbel studierte Gesang an den Musikhochschulen Lübeck und Detmold. 1999 bis 2009 war er an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf-Duisburg engagiert. Daneben gastierte er in Hannover, Essen, Aachen, Leipzig, Dresden, Prag und Zürich. Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, wo er als Zaccaria (Nabucco) debütierte. Es folgten u.a. die Partien Colline (La bohème), Sarastro (Die Zauberflöte), Philipp II. (Don Carlo), Fiesco (Simone Boccanegra), Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Frank (Die Fledermaus) und Gernot (Die Feen). 2010/11 debütierte er als Pommersfelden (Mathis der Maler) an der Opéra national de Paris. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Fasolt (Das Rheingold). |
Fafner |
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Steven Humes studierte am Musikkonservatorium von New England und an der Boston University. Von 2003 bis 2011 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und gestaltete Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Ramfis (Aida), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Eremit (Der Freischütz), Wurm (Luisa Miller), Don Fernando (Fidelio), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Oroveso (Norma), Titurel (Parsifal), Colline (La bohème). Er gastierte u.a. in Toronto, Peking, Hamburg, Genf, Turin, Moskau, Salzburg und Paris, wo er Partien wie Heinrich der Vogler (Lohengrin), Daland (Der fliegende Holländer), Fafner (Das Rheingold, Siegfried) und Hunding (Die Walküre) sang. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Fafner, Truffaldin (Ariadne auf Naxos). http://www.stevenhumes.com/ |
Fricka |
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Elisabeth Kulman studierte in Wien, debütierte 2001 als Pamina (Die Zauberflöte) an der Volksoper und war in Folge zunächst als Sopranistin tätig. 2004 wechselte sie ins Mezzo- und Altfach, in dem sie u.a. an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, der Opéra national de Paris, der Wiener Staatsoper und bei den Schwetzinger Festspielen auftrat. Zu ihren wichtigsten Partien zählen Fricka (Der Ring des Nibelungen), Carmen, Herodias (Salome), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus), Ulrica (Un ballo in maschera), Quickly (Falstaff) und Gora in der Uraufführung von A. Reimanns Medea. Bei den Salzburger Festspielen 2010 debütierte sie als Glucks Orfeo. Zudem ist sie als Konzert- und Liedsängerin aktiv; für ihre Interpretation der Wesendonck-Lieder erhielt sie den Preis der Salzburger Festspiele. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Fricka. http://www.kulman.info/ |
Freia |
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Aga Mikolaj, aus Polen stammend, studierte in Posen sowie in Wien. Von 2002 bis 2007 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo Rollen wie Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Eurydice (Orphée et Eurydice) und Donna Elvira (Don Giovanni) zu ihrem Repertoire gehörten. Seither führten sie Gastspiele u.a. ans Aalto Theater in Essen, an die New National Opera in Tokio, die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Opéra national de Paris, die Deutsche Oper und die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, ans Moskauer Bolschoi-Theater sowie zum Festival von Glyndebourne. Zu ihrem Repertoire gehören weiterhin Partien wie Erste Dame (Die Zauberflöte), Eva (Die Meistersinger von Nürnberg), Donna Anna (Don Giovanni) oder Woglinde (Das Rheingold). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Freia (Das Rheingold), Micaëla (Carmen). www.agamikolaj.com |
Erda |
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Catherine Wyn-Rogers erhielt ihre Ausbildung am Royal College of Music in London. Stationen ihrer bisherigen Laufbahn waren u.a. das Royal Opera House Covent Garden, die Mailänder Scala, die English National Opera, die North Opera, die Opernhäuser von Chicago, Stuttgart, Madrid und Dresden sowie die Festspiele von Salzburg, Aldeburgh und Edinburgh. Ihr breitgefächertes Repertoire umfasst Partien wie Suzuki (Madama Butterfly), Magdalene (Die Meistersinger von Nürnberg), Auntie (Brittens Peter Grimes) und Amastre (Händels Serse). Darüber hinaus ist sie auch als Konzertsängerin tätig. An der Bayerischen Staatsoper war sie u.a. als Sosostris (The Midsummer Marriage), Adelaide (Arabella), Cornelia (Giulio Cesare in Egitto), Erste Norn (Götterdämmerung), Geneviève (Pelléas et Mélisande) und als Haushälterin (Die schweigsame Frau) zu erleben. Partie hier 2012/13: Erda (Das Rheingold). |
Woglinde |
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Eri Nakamura stammt aus Japan und studierte Gesang am Konservatorium von Osaka sowie in Tokio und Amsterdam. 2009 war sie Finalistin der Cardiff Singer of the World Competition. Am New National Theatre in Tokio sang sie Partien wie Susanna (Le nozze di Figaro), Waldvogel (Siegfried), Ilia (Idomeneo), Marzelline (Fidelio) und Nannetta (Falstaff). Sie war Mitglied des Jette Parker Young Artist Programme des Royal Opera House Covent Garden in London, wo sie Partien wie Musetta (La bohème), Giannetta (L’elisir d’amore) und Susanna sang. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo sie u.a. Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Pamina (Die Zauberflöte), Najade (Ariadne auf Naxos), Arbate (Mitridate, rè di Ponto), Liù (Turandot) und Susanna sang. Partien hier 2012/13: Woglinde (Das Rheingold), Gretel (Hänsel und Gretel), Frasquita (Carmen), Xenia (Boris Godunow), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Adina (L’elisir d’amore), Zerlina (Don Giovanni). |
Wellgunde |
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Angela Brower stammt aus Phoenix, Arizona/USA, studierte Gesang an der Indiana University und an der Arizona State University. Dort trat sie erstmalig als Opern- und Konzertsängerin auf und erarbeitete sich ein breites Repertoire, welches Partien wie Cherubino (Le nozze di Figaro), Hänsel (Hänsel und Gretel), Mallika (Lakmé), Octavian (Der Rosenkavalier) sowie Cesare (Giulio Cesare in Egitto) umfasst. 2008 wurde sie an der Glimmerglass Opera in das Young American Artists Programm aufgenommen. 2008/09 kam sie ins Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2012/13: u.a. Rosina (Il barbiere di Siviglia), Hänsel, Wellgunde (Der Ring des Nibelungen), Zweite Dame (Die Zauberflöte), Soeur Mathilde (Dialogues des Carmélites), Schäferin (Jenůfa). |
Floßhilde |
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Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2012/2013: u.a. Dryade (Ariadne auf Naxos), Hänsel (Hänsel und Gretel), Mary (Der fliegende Holländer), Schenkwirtin (Boris Godunow), Dritte Nymphe (Rusalka), Suzuki (Madama Butterfly), Grimgerde, Floßhilde (Der Ring des Nibelungen), Emilia (Otello). |


