Das Rheingold - Biographien

Das Rheingold: Ensemble und Statisterie Das Rheingold: Egils Silins (Wotan), Elisabeth Kulman (Fricka) Das Rheingold: Okka von der Damerau, Eri Nakamura, Angela Brower (Rheintöchter)

Das Rheingold

Richard Wagner
Dichtung vom Komponisten

Vorabend des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"

Nationaltheater

Münchner Opernfestspiele 2013
Samstag, 13. Juli 2013

Musikalische Leitung


Kent Nagano. © Benjamin Ealovega
Kent Nagano
Kent Nagano, geboren in Kalifornien, war Musikdirektor des Berkeley Symphony Orchestra, der Opéra National de Lyon, des Hallé Orchestra und der Los Angeles Opera sowie künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Deutschen Symphonieorchesters Berlin, bevor er 2006 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper wurde. In dieser Position, die er bis 2013 innehatte, leitete er zahlreiche Neuproduktionen, darunter Billy Budd, Chowanschtschina, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck, Lohengrin, Die schweigsame Frau, Saint François d’Assise sowie die Uraufführungen von Wolfgang Rihms Das Gehege, Unsuk Chins Alice in Wonderland, Minas Borboudakis’ liebe.nur liebe und Jörg Widmanns Babylon. Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Moskau, Linz, Hamburg, Budapest sowie zu Festivals wie denen von Grafenegg, Gent, Berlin und Baden-Baden. Seit 2006 ist Kent Nagano zudem Musikdirektor des Orchestre Symphonique de Montréal, seit 2013 auch Erster Gastdirigent der Göteborger Symphoniker. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Babylon.

Inszenierung


Andreas Kriegenburg
Andreas Kriegenburg
Andreas Kriegenburg machte zunächst eine Ausbildung zum Modelltischler und war dann als Tischler und Techniker am Theater seiner Heimatstadt Magdeburg tätig. Nach einigen Jahren als Regieassistent und Regisseur in Zittau und Frankfurt/Oder wurde er 1991 Hausregisseur an der Volksbühne Berlin. Dort inszenierte er u.a. Büchners Woyzeck. 1996 wechselte er ans Staatstheater Hannover und 1999 ans Burgtheater Wien. Von 2001 bis 2009 war er Oberspielleiter am Thalia Theater Hamburg, seit 2009 inszeniert er regelmäßig am Deutschen Theater Berlin. An den Münchner Kammerspielen inszenierte er seit 2003 Orestie, Die Nibelungen, Drei Schwestern, Der Prozess nach Kafka sowie Alles nur der Liebe wegen. Seine Arbeiten wurden mehrfach zum Berliner Theatertreffen eingeladen, zuletzt die Uraufführung von Dea Lohers Diebe. 2006 inszenierte er in Magdeburg Glucks Orpheus und Eurydike, 2007 Mozarts Idomeneo, an der Bayerischen Staatsoper 2008 Wozzeck, 2010 Otello an der Deutschen Oper Berlin, 2011 Tosca an der Oper Frankfurt und 2012 Der Ring des Nibelungen an der Bayerischen Staatsoper. Inszenierung hier 2013/14: Die Soldaten.

Bühne


Harald B. Thor
Harald B. Thor
Harald B. Thor ist gebürtiger Salzburger. Nach seiner 1982 abgeschlossenen Ausbildung zum Bühnen- und Kostümbildner am Mozarteum war er Ausstattungsleiter an mehreren Häusern, unter anderem an der Bayerischen Theaterakademie und der Bayerischen Staatsoper. Seit der Spielzeit 2001 ist er als selbstständiger Ausstatter tätig. In Zusammenarbeit mit Andreas Kriegenburg entstanden Produktionen am Thalia Theater Hamburg, am Schauspielhaus Zürich, am Schauspiel Hannover, im Akademietheater in München sowie mehrere Operninszenierungen. Als Bühnenbildner für das Musiktheater arbeitete er mit vielen hochrangigen Regisseuren u.a. an den Opernhäusern in Dortmund, Darmstadt, Mannheim, Nürnberg und München. In der Spielzeit 2013/14 entwirft er an der Bayerischen Staatsoper das Bühnenbild für Die Soldaten.

Kostüme


Andrea Schraad
Andrea Schraad
Andrea Schraad wurde in Dinklage geboren. Sie absolvierte ihr Kostümbildstudium in Hannover. Von 2000 bis 2003 war sie feste Kostümassistentin und von 2003 bis 2009 Atelierleiterin und feste Kostümbildnerin am Thalia Theater Hamburg. Sie entwarf die Kostüme für zahlreiche Inszenierungen von Andreas Kriegenburg am Thalia Theater und am Deutschen Theater Berlin. In der Spielzeit 2006/07 arbeitete sie erstmalig zusammen mit Andreas Kriegenburg an den Münchner Kammerspielen. Für ihre dortige Leistung bei der Inszenierung der Drei Schwestern wurde sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute als „Kostümbildnerin des Jahres“ ausgezeichnet und bekam den Theaterpreis FAUST verliehen. In der Spielzeit 2013/14 entwirft sie an der Bayerischen Staatsoper die Kostüme für Die Soldaten.

Licht


Stefan Bolliger
Stefan Bolliger
Stefan Bolliger wurde 1968 in Zürich geboren. Er war einige Jahre als Lichttechniker freiberuflich tätig und ab 1995 am Hamburger Thalia Theater engagiert. Von 1997 bis 2006 war er dort stellvertretender Beleuchtungsinspektor. Von 2006 bis 2010 war er Leiter der Beleuchtungsabteilung am Schauspielhaus des Staatstheaters Stuttgart. Stefan Bolliger gestaltete das Licht bei zahlreichen Inszenierungen Andreas Kriegenburgs am Thalia Theater. Er arbeitete als Lichtdesigner an der Bayerischen Staatsoper, an der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, in Wien und Salzburg. Arbeiten an der Bayerischen Staatsoper: Wozzeck, Der Ring des Nibelungen, Die Soldaten.

Choreographie


Zenta Haerter
Zenta Haerter
Zenta Haerter lebt in ihrem Geburtsort Zürich. Mit 15 Jahren ging sie nach New York und machte ihre Tanzausbildung an der dortigen Juilliard School, an der sie mit Persönlichkeiten wie Martha Graham und Betty Jones arbeiten konnte. Zurück in Europa tanzte sie in Arbeiten von Choreographen wie Ismael Ivo, Birgit Trommler und Paula Lansley. Seit 1998 wirkte sie regelmäßig als Darstellerin in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg in Zürich mit. Zeitgleich begann sie, als Choreographin mit Regisseuren wie Schorsch Kamerun, David Bösch und Igor Bauersima zu arbeiten. Zur Oper kam sie 2006/07, als Choreographin für Glucks Orpheus und Eurydike (Regie: Andreas Kriegenburg) und Wagners Tannhäuser (Regie: Holger Pototzki) am Theater Magdeburg. Arbeiten an der Bayerischen Staatsoper: Wozzeck, Jenůfa, Der Ring des Nibelungen.

Dramaturgie


 
Marion Tiedtke
Marion Tiedtke, in Köln geboren, studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte in Freiburg und Berlin. Nach ihrem Examen arbeitete sie als freie Mitarbeiterin für den Südwestfunk und den Sender Freies Berlin. Ihre Theaterlaufbahn begann sie 1989 als Dramaturgieassistentin an der Schaubühne in Berlin unter Peter Stein und Klaus Michael Grüber. Danach folgten Engagements als Dramaturgin an das Berliner Schiller Theater, das Bremer Theater, das Bayerische Staatsschauspiel. 1999 wechselte sie ans Burgtheater Wien. 2001 bis 2007 hat sie als Dramaturgin das Profil der Münchner Kammerspiele unter der Intendanz von Frank Baumbauer wesentlich mitgeprägt. Ab 2001 unterrichtete sie  außerdem Stückanalyse, Theatergeschichte und Produktionsdramaturgie, zunächst an der LMU München, dann an der Bayerischen Theaterakademie. Sie arbeitete im Schauspiel u. a. mit den Regisseuren Andreas Kriegenburg, Martin Kušej, Konstanze Lauterbach, Amélie Niermeyer, Luk Perceval,Thomas Ostermeier, Johan Simons und in der Oper mit Martin Kušej und Christof Loy in Salzburg, Amsterdam und London. Seit März 2007 ist sie als Ausbildungsdirektorin und Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main tätig, seit 2011 ist sie Dekanin des Fachbereichs Darstellende Kunst. Sie veröffentlichte zahlreiche Beiträge in Fachbüchern und -zeitschriften, zuletzt hat sie das Buch "Die Kunst der Bühne. Positionen des zeitgenössischen Theaters" herausgegeben.

Dramaturgie


 
Miron Hakenbeck
Miron Hakenbeck, geboren in Berlin, wechselte von der Medizin zum Musiktheater und ging nach seinem Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ als Assistent ans TR Warszawa. Als Dr. Szebojgan in Hanoch Levins Krum gastierte er mit dessen Ensemble u.a. beim Festival d’Avignon, der Brooklyn Academy of Music, dem Moskauer Meyerhold-Zentrum, dem Théâtre Odeon und beim Athens Festival. Als Produktionsdramaturg arbeitete er eng mit Krzysztof Warlikowski bei dessen Operninszenierungen zusammen, so beim Münchner Eugen Onegin, am Teatr Wielki (Wozzeck), der Opéra National de Paris (Iphigénie en Tauride, Die Sache Makropoulos, Parsifal und Król Roger) und dem Théâtre de la Monnaie (Médée). Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist er Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper. In der Spielzeit 2013/14 inszeniert er hier außerdem Zeisl Hiob.

Wotan


Johan Reuter (© Miklos Szabo)
Johan Reuter
Johan Reuter studierte in seiner Heimatstadt Kopenhagen an der Königlichen Musikakademie und an der Akademie der Königlichen Oper. Seit 1996 ist er Ensemblemitglied der Oper von Kopenhagen, wo er zuletzt u.a. als Escamillo (Carmen), Dr. Schön (Lulu), Macbeth und Simone Boccanegra Erfolge feiern konnte. 2006 debütierte er als Wozzeck am Royal Opera House Covent Garden in London. 2009 gastierte er als Barak (Die Frau ohne Schatten) an der Deutschen Oper Berlin, 2010 mit der Titelpartie von Der fliegende Holländer in Madrid, als Mandryka (Arabella) an der Wiener Staatsoper und als Jochanaan (Salome) in London. Zudem war er bei den Bayreuther Festspielen unter Christian Thielemann als Wotan (Das Rheingold) zu erleben. 2011 sang er bei den Salzburger Festspielen Jaroslav Prus (Věc Makropulos). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Wotan (Das Rheingold).

Donner


Levente Molnár
Levente Molnár
Levente Molnár, geboren 1983 in Transsylvanien, wuchs in Ungarn auf. Mit 14 Jahren begann er sein Gesangsstudium. Ab 2003 war er Mitglied des Opernstudios der Ungarischen Staatsoper Budapest und debütierte dort 2006 als Don Giovanni. Als Ensemblemitglied der Staatsoper sang er Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Malatesta (Don Pasquale) und die Titelpartie in Eugen Onegin. Am Royal Opera House Covent Garden gastierte er als Masetto (Don Giovanni) und Figaro (Il barbiere di Siviglia), weitere Gastengagements führten ihn an die Opéra National de Paris, an die Wiener Staatsoper, an die Staatsoper Stuttgart und an das Teatro Real in Madrid. Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Belcore (L’elisir d’amore), Peter Besenbinder (Hänsel und Gretel), Sharpless (Madama Butterfly), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Amfortas (Parsifal), Marcello (La bohème).

Froh


Sergey Skorokhodov
Sergey Skorokhodov
Sergey Skorokhodov wurde in Sankt Petersburg geboren. Er studierte Gesang am Konservatorium seiner Heimatstadt und war 2003 Preisträger beim Elena-Obraztsova-Wettbewerb. Seit 2007 ist er Ensemblemitglied am Mariinsky-Theater. Er trat darüber hinaus u.a. im Concertgebouw Amsterdam, an der Metropolitan Opera New York, den Opernhäusern von Paris und Stockholm sowie beim Mikkeli Music Festival in Finnland auf. Sein Repertoire umfasst Partien wie Lenski (Eugen Onegin), Alfredo (La traviata), Nemorino (L’elisir d’amore), Erik (Der fliegende Holländer), Rinuccio (Gianni Schicchi), Bacchus/Der Tenor (Ariadne auf Naxos) sowie die Titelpartie in Lohengrin. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Froh (Das Rheingold), Grigorij Otrepiew (Boris Godunow).

Loge


Stefan Margita. © Jakub Ludvik
Stefan Margita
Stefan Margita machte sich vor allem als Laca Klemeň (Jenůfa) einen Namen. Diese Partie gab er u.a. in Florenz, Tel Aviv, Antwerpen, Berlin, Lyon, Paris, Houston, München, bei den Festivals von Glyndebourne und Saito Kinen sowie konzertant mit den Berliner Philharmonikern. Weitere wichtige Partien sind Grigorij (Boris Godunow), Kudrjasch (Katia Kabanová) sowie Luka (Aus einem Totenhaus), den er in Palermo sowie in Wien, New York, Amsterdam und Aix-en-Provence gesungen hat. Darüber hinaus sang er den Tambourmajor (Wozzeck) in Paris, Rom und Lissabon, Walther (Tannhäuser) in Mailand und San Francisco, Froh (Das Rheingold) in Lissabon und Loge (Das Rheingold) in San Francisco. Sein umfangreiches Konzertrepertoire beinhaltet Werke von Mozart, Beethoven, Dvořák, Mahler und Bartók. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Loge.

http://www.stefanmargita.com

Alberich


Tomasz Konieczny
Tomasz Konieczny
Tomasz Konieczny, geboren in Lodz/Polen, studierte an der dortigen Filmakademie Schauspiel sowie Gesang in Warschau und Dresden. 1997 debütierte er in Posen als Figaro (Le nozze di Figaro). Ab 2005 folgten weitere Debüts u.a. in Stuttgart, an der Staatsoper Prag (2006), bei den Budapester Wagnertagen (2006) und in Tokio (2007). Gastauftritte führten ihn zudem u.a. ans Teatro alla Scala in Mailand, an die Opéra National de Paris, Semperoper Dresden, Deutsche Oper Berlin, ans Teatro Real in Madrid, an die Wiener Staatsoper und an die Deutsche Oper am Rhein. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Dr. Kolenatý (Věc Makropulos), Golaud (Pelléas et Mélisande), Amfortas (Parsifal), Kurwenal (Tristan und Isolde), Holländer (Der fliegende Holländer), Barak (Die Frau ohne Schatten), Balstrode (Peter Grimes), Alberich (Der Ring des Nibelungen) und Biterolf (Tannhäuser). Debüt an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Don Pizarro (Fidelio), Wotan (Walküre), Alberich (Siegfried/Götterdämmerung).

http://www.tomasz-konieczny.eu/

Mime


Ulrich Reß
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Förster (Rusalka), Monostatos (Die Zauberflöte), Altoum (Turandot), Spalanzani (Les Contes d’Hoffmann), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Missail (Boris Godunow), Jude (Salome), Basilio (Le nozze di Figaro), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos).

Fasolt


Thorsten Grümbel
Thorsten Grümbel
Thorsten Grümbel studierte Gesang an den Musikhochschulen Lübeck und Detmold. 1999 bis 2009 war er an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf-Duisburg engagiert. Daneben gastierte er in Hannover, Essen, Aachen, Leipzig, Dresden, Prag und Zürich. Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, wo er als Zaccaria (Nabucco) debütierte. Es folgten u.a. die Partien Colline (La bohème), Sarastro (Die Zauberflöte), Philipp II. (Don Carlo), Fiesco (Simone Boccanegra), Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Frank (Die Fledermaus) und Gernot (Die Feen). 2010/11 debütierte er als Pommersfelden (Mathis der Maler) an der Opéra national de Paris. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Fasolt (Das Rheingold).

Fafner


Steven Humes
Steven Humes
Steven Humes studierte am Musikkonservatorium von New England und an der Boston University. Von 2003 bis 2011 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und gestaltete Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Ramfis (Aida), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Eremit (Der Freischütz), Wurm (Luisa Miller), Don Fernando (Fidelio), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Oroveso (Norma), Titurel (Parsifal), Colline (La bohème). Er gastierte u.a. in Toronto, Peking, Hamburg, Genf, Turin, Moskau, Salzburg und Paris, wo er Partien wie Heinrich der Vogler (Lohengrin), Daland (Der fliegende Holländer), Fafner (Das Rheingold, Siegfried) und Hunding (Die Walküre) sang. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Fafner, Truffaldin (Ariadne auf Naxos).

http://www.stevenhumes.com/

Fricka


Sophie Koch (© Patrick Nin)
Sophie Koch
Sophie Koch studierte am Pariser Conservatoire bei Jane Berbié und gewann 1994 den Ersten Preis beim Gesangswettbewerb in s’Hertogenbosch. Ihr internationales Debüt gab sie am Londoner Royal Opera House, Covent Garden, als Rosina (Il barbiere di Siviglia). Zu ihren wichtigen Partien gehören weiterhin Mozarts Cherubino (Le nozze di Figaro), Charlotte (Werther), Octavian (Der Rosenkavalier) und Dorabella (Così fan tutte) sowie Cenerentola und Komponist (Ariadne auf Naxos). Gastspiele führten sie u.a. an die Pariser Opernhäuser, die Semperoper Dresden, die Deutsche Oper Berlin, die Wiener Staatsoper, an das Teatro alla Scala Mailand, an die New Yorker Metropolitan Opera sowie zu den Schwetzinger und Salzburger Festspielen. Partien an der Bayerischen Staatsoper: 2010/11: Octavian (Der Rosenkavalier), 2011/12: Fricka (Das Rheingold, Die Walküre).

Freia


Aga Mikolaj
Aga Mikolaj
Aga Mikolaj, aus Polen stammend, studierte in Posen sowie in Wien. Von 2002 bis 2007 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo Rollen wie Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Eurydice (Orphée et Eurydice) und Donna Elvira (Don Giovanni) zu ihrem Repertoire gehörten. Seither führten sie Gastspiele u.a. ans Aalto Theater in Essen, an die New National Opera in Tokio, die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Opéra national de Paris, die Deutsche Oper und die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, ans Moskauer Bolschoi-Theater sowie zum Festival von Glyndebourne. Zu ihrem Repertoire gehören weiterhin Partien wie Erste Dame (Die Zauberflöte), Eva (Die Meistersinger von Nürnberg), Donna Anna (Don Giovanni) oder Woglinde (Das Rheingold). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Freia (Das Rheingold), Micaëla (Carmen).

www.agamikolaj.com

Erda


Catherine Wyn-Rogers
Catherine Wyn-Rogers
Catherine Wyn-Rogers erhielt ihre Ausbildung am Royal College of Music in London. Stationen ihrer bisherigen Laufbahn waren u.a. das Royal Opera House Covent Garden, die Mailänder Scala, die English National Opera, die North Opera, die Opernhäuser von Chicago, Stuttgart, Madrid und Dresden sowie die Festspiele von Salzburg, Aldeburgh und Edinburgh. Ihr breitgefächertes Repertoire umfasst Partien wie Suzuki (Madama Butterfly), Magdalene (Die Meistersinger von Nürnberg), Auntie (Brittens Peter Grimes) und Amastre (Händels Serse). Darüber hinaus ist sie auch als Konzertsängerin tätig. An der Bayerischen Staatsoper war sie u.a. als Sosostris (The Midsummer Marriage), Adelaide (Arabella), Cornelia (Giulio Cesare in Egitto), Erste Norn (Götterdämmerung), Geneviève (Pelléas et Mélisande) und als Haushälterin (Die schweigsame Frau) zu erleben. Partie hier 2012/13: Erda (Das Rheingold).

Woglinde


Hanna-Elisabeth Müller (© Chris Gonz)
Hanna-Elisabeth Müller
Hanna-Elisabeth Müller studierte Gesang in Mannheim. Sie gastierte u.a. im Amsterdamer Concertgebouw, in der Londoner Wigmore Hall, der Kölner Philharmonie und bei den Schwetzinger Festspielen und gewann den ersten Preis beim Ada-Sari-Wettbewerb. Nach ersten Engagements in Rheinsberg und Gera debütierte sie 2012 am Teatro dell’Opera di Roma als Pamina (Die Zauberflöte). In der Spielzeit 2010/11 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, seit der Spielzeit 2012/13 ist sie hier festes Ensemblemitglied und war bisher u.a. als Zerlina (Don Giovanni), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal) und Woglinde (Der Ring des Nibelungen) zu erleben. 2013 erhielt sie den Festspielpreis der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Susanna (Le nozze di Figaro), Prinzessin/Donna Clara (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Pamina (Die Zauberflöte), Hüter der Schwelle des Tempels/Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Gretel (Hänsel und Gretel), Servilia (La clemenza di Tito), Najade/Echo (Ariadne auf Naxos), Berta (Il barbiere di Siviglia).

www.hannaelisabethmueller.de

Wellgunde


Angela Brower
Angela Brower
Angela Brower, geboren in Phoenix/Arizona, studierte Gesang an der Indiana University und an der Arizona State University. 2008 wurde sie an der Glimmerglass Opera in das Young American Artists Programm aufgenommen. 2008/09 kam sie ins Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied und trat etwa als Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann), Cherubino (Le nozze di Figaro), Hänsel (Hänsel und Gretel) und Rosina (Il barbiere di Siviglia) auf. Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von San Francisco, Tokio und Baden-Baden. 2013 gab sie ihr Rollendebüt als Octavian (Der Rosenkavalier) am Stadttheater Klagenfurt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Dorabella (Così fan tutte), Waldnymphe (Rusalka), Hänsel, Annio (La clemenza di Tito), Fjodor (Boris Godunow), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Komponist (Ariadne auf Naxos), Speranza/Musica (L’Orfeo).

Floßhilde


Okka von der Damerau
Okka von der Damerau
Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2013/2014: Mutter/chinesische Tasse/Libelle/Zofe (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Waldnymphe (Rusalka), Dame (Die Zauberflöte), Stimme von oben/Stimme der Ungeborenen/Dienerin/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Altpartie im 3. Akademiekonzert, Mary (Der fliegende Holländer), Suzuki (Madama Butterfly), Schenkwirtin (Boris Godunow), Page der Herodias (Salome), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Charlotte (Die Soldaten).