Il barbiere di Siviglia - Biographien

Il barbiere di Siviglia: Rodion Pogossov, Renato Girolami Il barbiere di Siviglia: Kate Lindsey Il barbiere di Siviglia: Edgardo Rocha, Rodion Pogossov, Renato Girolami

Il barbiere di Siviglia

Gioachino Rossini
Cesare Sterbini

Nationaltheater

Samstag, 16. Februar 2013

Musikalische Leitung


Riccardo Frizza
Riccardo Frizza
Riccardo Frizza studierte Dirigieren in Mailand, Pescara, Verona und Siena. Von 1994 bis 2000 war er Dirigent des Symphonieorchesters in Brescia. Gastdirigate führten ihn u.a. an die Metropolitan Opera New York, die Semperoper Dresden und in die Arena von Verona sowie an die Opernhäuser von Paris, Mailand, London, St. Petersburg, San Francisco und Madrid, zum Rossini Opera Festival in Pesaro und zum Festival in Aix-en-Provence. Er dirigierte u.a. das Leipziger Gewandhausorchester, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Mahler Chamber Orchestra und das Orchestra dellʼAccademia Nazionale di Santa Cecilia. Sein Repertoire umfasst vor allem Werke der italienischen Oper des 19. Jahrhunderts von Rossini bis Verdi. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: La Cenerentola und I Capuleti e i Montecchi.

Inszenierung


 
Ferruccio Soleri
geboren in Florenz; er studierte in seiner Heimatstadt Mathematik und Physik; später Ausbildung zum Schauspieler an der Accademia Nazionale d'Arte Drammatica in Rom. 1957 Debüt am Piccolo Teatro di Milano; 1963 spielte er dort unter der Regie von Giorgio Strehler erstmals den Arlecchino in Goldonis Diener zweier Herren, mit dem er weltberühmt wurde. 1971 Beginn seiner Laufbahn als Regisseur. Er inszenierte Stücke von Gozzi, Goldoni, Macchiavelli, auf dem Gebiet der Oper hauptsächlich Rossini und Mozart u.a. in Salzburg, Paris, Zürich, München. Unterricht an verschiedenen Schauspielausbildungsstätten runden seine Tätigkeit ab. Sein besonderes Fachgebiet ist die Commedia dell'arte. An der Bayerischen Staatsoper inszenierte er Il barbiere di Siviglia.

Bühne


Carlo Tommasi
Carlo Tommasi
Bühnenbildner-Studium an der Academia di Brera in Mailand. Assistent von Ezio Frigerio und Pier Luigi Pizzi, Zusammenarbeit mit Giorgio Strehler. 1976 Bühnenbild für Rigoletto (Inszenierung: Roman Polanski) an der Bayerischen Staatsoper, danach zahlreiche Bühnenbild-Entwürfe für Schauspiel und Oper, u.a. in Frankfurt, Tokio, Genf, Bregenz, Mailand, Brüssel, an der Welsh National Opera, der Wiener Staatsoper und beim Maggio Musicale in Florenz. Intensive Zusammenarbeit mit dem Theater Gruppe 80 in Wien und mit dem Regisseur Jean Marie Villegier. Außerdem Tätigkeit in Paris, Lausanne, Toulouse, Lyon, Saarbrücken, bei den Schwetzinger Festspielen und am Salzburger Landestheater. 1989 Bühnenbild für Il barbiere di Siviglia an der Bayerischen Staatsoper.

Kostüme


Ute Frühling
Ute Frühling
studierte an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste Braunschweig Kostümbild. Feste Engagements führten sie an die Theater in Kaiserslautern, Karlsruhe, Gelsenkirchen und Münster. Derzeit ist sie am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert. Als Gast arbeitete sie am Opernhaus Nürnberg, den Städtischen Bühnen Kiel sowie den Staatstheatern in Mainz und Darmstadt. An der Bayerischen Staatsoper entwarf sie die Kostüme zu Il barbiere di Siviglia.

Chor


Stellario Fagone
Stellario Fagone
Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studierte in seiner Heimatstadt und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters in Turin tätig. Mit Donizettis Il Campanello debütierte er als Dirigent am Teatro Mancinelli in Orvieto. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, seit 2006 ist er stellvertretender Chordirektor und Leiter des Kinderchores. Des Weiteren gastierte er als Dirigent von symphonischen Konzerten sowie als Liedbegleiter im In- und Ausland. Beim Chor des Bayerischen Rundfunks übernahm er die Einstudierungen von Walter Braunfels’ Mysterienspiel Verkündigung, von Peter Tschaikowskys Iolante und der Notte italiana. Als Dirigent leitete er u.a. Produktionen von La bohème, Così fan tutte, Hänsel und Gretel, Ariadne auf Naxos und Rosenkavalier

Graf Almaviva


Javier Camarena
Javier Camarena
Javier Camarena wurde in Veracruz/Mexiko geboren und studierte Gesang an der Universität von Guanajuato. Er ist Preisträger internationaler Gesangswettbwerbe wie des Carlo-Morelli-Wettbewerbs in Mexiko. 2004 debütierte er in Mexiko-Stadt als Tonio (La Fille du régiment), sang dort Partien wie Nemorino (L’elisir d’amore) und Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) und wurde Mitglied des Zürcher Opernstudios. 2007 wurde er Ensemblemitglied in Zürich und übernahm Partien wie Lindoro (L’italiana in Algeri), Belfiore (La finta giardiniera) und Ferrando (Così fan tutte). Zudem folgten Auftritte an den Opernhäusern von New York, Wien, Paris, Dresden, Barcelona und San Francisco. Konzerte gab er u.a. mit dem Cleveland Orchestra. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Fenton (Falstaff).

Bartolo


Tiziano Bracci
Tiziano Bracci
Tiziano Bracci, geboren in Italien, studierte Gesang an der Musikakademie in Mailand. Er gewann zahlreiche Preise, u.a. beim Francisco-Viñas-Wettbewerb in Barcelona. In der Spielzeit 2006/07 war er Ensemblemitglied an der Deutschen Oper Berlin, wo er regelmäßig als Gast auftritt. Darüber hinaus gastierte er u.a. an der Wiener Staatsoper, am Théâtre du Châtelet in Paris, an den Opernhäusern in Köln, Glasgow und Monte Carlo sowie bei den Festivals in Aix-en-Provence, Torre del Lago und Abu Dhabi. Sein Repertoire umfasst Partien wie Mustafà (L’italiana in Algeri), Leporello (Don Giovanni), Dulcamara (L’elisir d’amore), Fra Melitone (La forza del destino), Capellio (I Capuleti e i Montecchi) sowie Benoît und Alcindoro (La bohème). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Bartolo (Il barbiere di Siviglia).

Rosina


Angela Brower
Angela Brower
Angela Brower, geboren in Phoenix/Arizona, studierte Gesang an der Indiana University und an der Arizona State University. 2008 wurde sie an der Glimmerglass Opera in das Young American Artists Programm aufgenommen. 2008/09 kam sie ins Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied und trat etwa als Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann), Cherubino (Le nozze di Figaro), Hänsel (Hänsel und Gretel) und Rosina (Il barbiere di Siviglia) auf. Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von San Francisco, Tokio und Baden-Baden. 2013 gab sie ihr Rollendebüt als Octavian (Der Rosenkavalier) am Stadttheater Klagenfurt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Dorabella (Così fan tutte), Waldnymphe (Rusalka), Hänsel, Annio (La clemenza di Tito), Fjodor (Boris Godunow), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Komponist (Ariadne auf Naxos), Speranza/Musica (L’Orfeo).

Figaro


Nikolay Borchev
Nikolay Borchev
Nikolay Borchev, geboren in Pinsk/Weißrussland, studierte Gesang in Moskau und Berlin. Im Herbst 2003 wurde er Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper, von 2004 bis 2012 war er hier Ensemblemitglied. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er an der Wiener Staatsoper engagiert. Er gastierte u.a. am Royal Opera House, Covent Garden, an der Deutschen Oper Berlin, an der Opéra-Comique in Paris, an den Opernhäusern von Hamburg, Frankfurt, Brüssel, Leipzig und Düsseldorf sowie bei den Salzburger Pfingstfestspielen. Sein Repertoire umfasst Partien wie Figaro (Il barbiere di Siviglia), Papageno (Die Zauberflöte), Guglielmo (Così fan tutte), Marcello (La bohème), Dandini (La Cenerentola), Harlekin (Ariadne auf Naxos) sowie die Titelpartie in Monteverdis L’Orfeo. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Mercurio (La Calisto).

www.borchev.com

Basilio


Ildar Abdrazakov (Foto: Dario Acosta)
Ildar Abdrazakov
Ildar Abdrazakov, geboren in Ufa/Russland, studierte Gesang in seiner Heimatstadt. Er ist Gewinner zahlreicher Wettbewerbe, darunter der Maria-Callas-Wettbewerb in Parma. 2001 debütierte er am Teatro alla Scala in Mailand. Außerdem gastierte er u.a. an der Metropolitan Opera New York, am Royal Opera House Covent Garden, am Mariinsky-Theater in St. Petersburg, an der Opéra Bastille in Paris, an der Wiener Staatsoper sowie an den Opernhäusern von Barcelona, Madrid, San Francisco und Washington. Sein Repertoire umfasst Partien wie Méphistophélès (Faust und La damnation de Faust), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Mustafà (L’italiana in Algeri), Filippo (Don Carlo), Enrico (Anna Bolena) sowie Leporello und die Titelpartie in Don Giovanni und die Titelpartie in Attila. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Banco (Macbeth).

www.ildarabdrazakov.com

Fiorello


Andrea Borghini
Andrea Borghini
Andrea Borghini wurde in Siena geboren. Er studierte zunächst Klavier und Violoncello, bevor er ein Gesangsstudium in Lucca aufnahm. 2011 trat er beim Festival Erl in Tirol als Wolfram und Biterolf (Tannhäuser) auf und sang Ford (Falstaff) im Teatro Filarmonico in Verona. Er gewann 2012 den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Giulio Neri in Italien sowie den Spezialpreis Mietta Sighele beim Zandonai Gesangswettbewerb. Im Juli 2012 erfolgte sein Debüt als Figaro (Il barbiere di Siviglia) beim Opera Festival Firenze. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er als Stipendiat der Stiftung Vera und Volker Doppelfeld Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: u.a. Marullo (Rigoletto), Jäger (Rusalka), Schaunard (La bohème), Moralès (Carmen), Cavaliere (Mirandolina), Fiorello (Il barbiere di Siviglia), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi), Diener/Mörder (Macbeth), Ascanio Petrucci (Lucrezia Borgia).

Ambrogio


Tim Kuypers
Tim Kuypers
Tim Kuypers absolvierte sein Bachelorstudium am Konservatorium von Amsterdam und sein Master-Diplom an der Dutch National Opera Academy. Parallel dazu besuchte er diverse Meisterkurse und Coachings. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Belcore (L’elisir d’amore), Aeneas (Dido and Aeneas), Vater (Hänsel und Gretel), Yamadori/der Kaiserliche Kommissär (Madama Butterfly) und Sid (Albert Herring). Sein Konzertrepertoire umfasst Werke wie Mendelssohn Bartholdys Elias, Orffs Carmina Burana, die Requiem-Messen von Mozart, Brahms, Fauré und Duruflé sowie die Passionen von Bach. Von 2011 bis 2013 war er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: der Einäugige (Die Frau ohne Schatten), Septette/Pförtner 1 (Babylon), Haudy (Die Soldaten).

www.timkuypers.com

Berta


Hanna-Elisabeth Müller (© Chris Gonz)
Hanna-Elisabeth Müller
Hanna-Elisabeth Müller studierte Gesang in Mannheim. Sie gastierte u.a. im Amsterdamer Concertgebouw, in der Londoner Wigmore Hall, der Kölner Philharmonie und bei den Schwetzinger Festspielen und gewann den ersten Preis beim Ada-Sari-Wettbewerb. Nach ersten Engagements in Rheinsberg und Gera debütierte sie 2012 am Teatro dell’Opera di Roma als Pamina (Die Zauberflöte). In der Spielzeit 2010/11 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, seit der Spielzeit 2012/13 ist sie hier festes Ensemblemitglied und war bisher u.a. als Zerlina (Don Giovanni), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal) und Woglinde (Der Ring des Nibelungen) zu erleben. 2013 erhielt sie den Festspielpreis der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Susanna (Le nozze di Figaro), Prinzessin/Donna Clara (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Pamina (Die Zauberflöte), Hüter der Schwelle des Tempels/Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Gretel (Hänsel und Gretel), Servilia (La clemenza di Tito), Najade/Echo (Ariadne auf Naxos), Berta (Il barbiere di Siviglia).

www.hannaelisabethmueller.de

Ein Offizier


Kenneth Roberson
Kenneth Roberson
Kenneth Roberson, geboren in North Carolina, gab 1996 im Rahmen des Zyklus On Wings of Song der Marilyn Horne Foundation sein New Yorker Recital-Debüt und war Preisträger internationaler Wettbewerbe. 2000/01 wurde er Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich, von 2004 bis 2013 war er dies an der Bayerischen Staatsoper und sang hier u.a. Heinrich der Schreiber (Tannhäuser), Vierter Knappe (Parsifal) und Bardolfo (Falstaff). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Septett V (Babylon).