Boris Godunow - Biographien

Boris Godunow: Anatoli Kotscherga Boris Godunow: Chor der Bayerischen Staatsoper Boris Godunow: Markus Eiche, Anatoli Kotscherga, Gerhard Siegel, Chor der Bayerischen Staatsoper

Boris Godunow

Modest Mussorgsky
Text vom Komponisten nach Alexander Puschkin

Oper in vier Teilen

Nationaltheater

Samstag, 23. Februar 2013

Musikalische Leitung


Kent Nagano. © Benjamin Ealovega
Kent Nagano
Kent Nagano, geboren in Kalifornien, war Musikdirektor des Berkeley Symphony Orchestra, der Opéra National de Lyon, des Hallé Orchestra und der Los Angeles Opera sowie künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Deutschen Symphonieorchesters Berlin, bevor er 2006 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper wurde. In dieser Position, die er bis 2013 innehatte, leitete er zahlreiche Neuproduktionen, darunter Billy Budd, Chowanschtschina, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck, Lohengrin, Die schweigsame Frau, Saint François d’Assise sowie die Uraufführungen von Wolfgang Rihms Das Gehege, Unsuk Chins Alice in Wonderland, Minas Borboudakis’ liebe.nur liebe und Jörg Widmanns Babylon. Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Moskau, Linz, Hamburg, Budapest sowie zu Festivals wie denen von Grafenegg, Gent, Berlin und Baden-Baden. Seit 2006 ist Kent Nagano zudem Musikdirektor des Orchestre Symphonique de Montréal, seit 2013 auch Erster Gastdirigent der Göteborger Symphoniker. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Babylon.

Inszenierung


Calixto Bieito
Calixto Bieito
Calixto Bieito, aus Katalonien stammend, war künstlerischer Leiter des Teatre Romea in Barcelona sowie beim FACYL in Salamanca. Sein Opernregiedebüt gab er 1996 mit Bretóns Zarzuela La verbena de la Paloma am Teatro Tivoli Barcelona. Im deutschsprachigen Raum debütierte er 2001 mit der Neuinszenierung von Don Giovanni an der Staatsoper Hannover; dort folgten Il trovatore, La traviata, Cavalleria rusticana/Pagliacci und Wozzeck. Weiterhin inszenierte er an der Oper Frankfurt (Manon Lescaut, Macbeth), der Komischen Oper Berlin (u.a. Die Entführung aus dem Serail, Armida), dem Theater Freiburg (u.a. Le Grand Macabre, Aus Deutschland), der Staatsoper Stuttgart (u.a. La fanciulla del West, Parsifal), dem Theater Basel (u.a. Lulu, Aus einem Totenhaus) und Hosokawas Hanjo für die Ruhrtriennale. Für das Sprechtheater realisierte er in Deutschland u.a. Lulu in Mannheim und Der Kirschgarten am Residenztheater München. An der Bayerischen Staatsoper inszenierte er Fidelio und Boris Godunow.

Bühne


Rebecca Ringst
Rebecca Ringst
Rebecca Ringst, geboren in Berlin, studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden sowie elektronische Kunst und Video in Barcelona. In Berlin realisierte sie erste Bühnenbilder und Kostüme für Howard Katz. Seit 2008 verbindet sie mit Calixto Bieito eine regelmäßige Zusammenarbeit. So entwarf sie u.a. Videoinstallationen für Die Entführung aus dem Serail in Berlin, Macbeth in Frankfurt sowie Peer Gynt in Bergen und Bühnenbilder u.a. für Ibsens Brand in Oslo, Armida in Berlin und Aida am Theater Basel. Ferner ist sie regelmäßig für die Regisseurinnen Andrea Moses und Elisabeth Stöppler tätig. Für ihr Bühnenbild zu Stefan Herheims Rosenkavalier in Stuttgart wurde sie 2010 von der Zeitschrift Opernwelt als Bühnenbildnerin des Jahres ausgezeichnet. Bühnenbilder an der Bayerischen Staatsoper: Fidelio, Boris Godunow.

Kostüme


Ingo Krügler
Ingo Krügler
Ingo Krügler studierte Kostüm und Modedesign in Berlin und London und arbeitete bei Gaultier und John Galliano in Paris. Er assistierte u.a. in Wien, Paris (Bastille) sowie bei den Festspielen in München und Salzburg bei Michael Haneke, David Alden, David Pountney, Gottfried Pilz und Stefan Herheim. Seitdem ist er als freischaffender Kostümbildner tätig und zeichnete u.a. für Kostüme bei Elektra in Weimar und Gounods Faust in Oldenburg verantwortlich. Mit Calixto Bieito verbindet ihn seit Jenůfa an der Staatsoper Stuttgart eine enge Zusammenarbeit, weiterhin bei Ibsens Brand in Oslo, Lulu, Aus einem Totenhaus und Aida am Theater Basel, Glucks Armida, Der Freischütz und Dialogues des Carmélites an der Komischen Oper Berlin und Voices beim Bergen Festival. An der Bayerischen Staatsoper zeichnet er für die Kostüme für Fidelio und Boris Godunow verantwortlich.

Licht


Michael Bauer
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung hier in der Spielzeit 2014/15: Arabella.

Dramaturgie


 
Andrea Schönhofer
Andrea Schönhofer, geboren in Dingolfing, studierte Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU München und der Universität Wien. Nach journalistischen Tätigkeiten während des Studiums war sie 2007 als Regie-Assistentin und Inspizientin bei den Carl-Orff-Festspielen in Andechs engagiert. Nach Praktika in den Abteilungen Presse, Development und Dramaturgie war sie 2008 Mitarbeiterin im Development der Bayerischen Staatsoper. Von 2008 bis 2013 war sie Dramaturgin an der Bayerischen Staatsoper. An der Bayerischen Theaterakademie August Everding ist sie als Dozentin im Studiengang Maskenbild tätig.

Chöre


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Boris Godunow


Alexander Tsymbalyuk
Alexander Tsymbalyuk
Alexander Tsymbalyuk wurde 1976 in Odessa geboren und schloss sein Gesangstudium am Konservatorium seiner Heimatstadt ab. Am Opernhaus Odessa gab er 2000 sein Debüt in Eugen Onegin. Anschließend war er Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg, wo er von 2003 bis 2012 im Ensemble engagiert war. Er gastierte u.a. an der Mailänder Scala, an der Metropolitan Opera New York, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin sowie am Bolschoi-Theater in Moskau. Der Bass erarbeitete sich ein breites Repertoire, das u.a. Raimondo (Lucia di Lammermoor), Commendatore (Don Giovanni), Colline (La bohème), Banquo (Macbeth), Ramfis (Aida), Fafner (Das Rheingold),  Timur (Turandot) und Titurel (Parsifal) umfasst. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Boris Godunow.

Fjodor


Yulia Sokolik
Yulia Sokolik
Yulia Sokolik, in Moskau geboren, studierte Gesang am Gnessin Institut in Moskau und in Hannover. Sie erhielt verschiedene Auszeichnungen bei Wettbewerben, u.a. den ersten Preis des gesamtrussischen Wettbewerbs „Junge Talente Russlands“. Sie war Stipendiatin der Juri-Rozum-Stiftung sowie der Walter und Charlotte Hamel Stiftung. An der Musikhochschule in Hannover sang sie 2011 die Rolle der Dorabella (Così fan tutte) und war am Theater Osnabrück als Bradamante (Alcina) zu erleben. Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: u.a. Paggio della Duchessa (Rigoletto), zweite Zofe (Der Zwerg), Küchenjunge (Rusalka), Sandmännchen/Echo (Hänsel und Gretel), Zaida (Il turco in Italia), adelige Waise (Der Rosenkavalier), Mercédès (Carmen), Ortensia (Mirandolina).

Xenia


Eri Nakamura
Eri Nakamura
Eri Nakamura stammt aus Japan und studierte Gesang am Konservatorium von Osaka sowie in Tokio und Amsterdam. 2009 war sie Finalistin der Cardiff Singer of the World Competition. Am New National Theatre in Tokio sang sie Partien wie Susanna (Le nozze di Figaro), Waldvogel (Siegfried), Ilia (Idomeneo), Marzelline (Fidelio) und Nannetta (Falstaff). Sie war Mitglied des Jette Parker Young Artist Programme des Royal Opera House Covent Garden in London, wo sie Partien wie Musetta (La bohème), Giannetta (L’elisir d’amore) und Susanna sang. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Bergère/Fledermaus (L’Enfant et les sortilèges), Waldnymphe (Rusalka), Stimme des Falken/Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Clorinda (La Cenerentola), Xenia (Boris Godunow), Najade (Ariadne auf Naxos).

Xenias Amme


Heike Grötzinger
Heike Grötzinger
Heike Grötzinger studierte Gesang an der Musikhochschule Köln. Von 1999 bis 2002 war sie im Ensemble der Städtischen Bühnen Münster, seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo sie bereits 2002 im Ring des Nibelungen debütierte. Ihr Repertoire reicht von Hänsel (Hänsel und Gretel) über Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg) und Suzuki (Madama Butterfly) bis zu Brangäne (Tristan und Isolde) und Eboli (Don Carlo). Sie sang in den Ring-Produktionen in Valencia, Berlin und Aix-en-Provence/Salzburger Festspiele. 2011 debütierte sie an der Mailänder Scala in Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Marcellina (Le nozze di Figaro), Margret (Wozzeck), Fremde Fürstin (Rusalka), Stimme der Ungeborenen (Die Frau ohne Schatten), Curra (La forza del destino), Larina (Eugen Onegin), Stimme aus dem Grab (Les Contes dʼHoffmann), Annina (Der Rosenkavalier), Xenias Amme (Boris Godunow), Flora (La traviata), Stolzius’ Mutter (Die Soldaten), Mary (Der fliegende Holländer).

Fürst Schuiskij


Gerhard Siegel
Gerhard Siegel
Gerhard Siegel begann seine Musikerlaufbahn als Instrumentalist und Komponist. Nach seinem Gesangsstudium in Augsburg wurde er Ensemblemitglied des Stadttheaters Trier, von 1999 bis 2006 der Oper Nürnberg. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Florestan (Fidelio), Walther von Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg), Sergej (Lady Macbeth von Mzensk), Hauptmann (Wozzeck), Max (Der Freischütz), Siegfried und Mime (Der Ring des Nibelungen) sowie die Titelpartie in Parsifal. Er sang u.a. an der Wiener Staatsoper, am Teatro Real Madrid, an der Opéra Bastille in Paris, an der Deutschen Oper und der Komischen Oper in Berlin, an der Metropolitan Opera in New York, am Royal Opera House, Convent Garden, in London sowie bei den Festspielen in Bayreuth, Bregenz und Granada. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Fürst Schuiskij (Boris Godunow).

www.gerhardsiegel.com

Andrej Schtschelkalow


Markus Eiche. © Baisja Chanowski
Markus Eiche
Markus Eiche studierte Gesang in Karlsruhe und Stuttgart. Von 2001 bis 2007 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim, wo er sich Partien wie Marcello (La bohème), Wolfram (Tannhäuser), Papageno (Die Zauberflöte) und Guglielmo (Così fan tutte) sowie die Titelpartien in Wozzeck und Don Giovanni erarbeitete. Von 2007 bis 2010 war er an der Wiener Staatsoper engagiert, wo er u.a. als Conte di Almaviva (Le nozze di Figaro), Belcore (L’elisir d’amore) sowie als Albert (Werther) zu erleben war. Gastspiele führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Mailand, Amsterdam, Berlin, Dresden, Barcelona und Stuttgart sowie zu den Festspielen von Salzburg und Bayreuth. Seit 2012 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Ping (Turandot), Andrej Schtschelkalow (Boris Godunow), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Sharpless (Madama Butterfly).

http://www.markuseiche.com/

Pimen


Anatoli Kotscherga
Anatoli Kotscherga
Anatoli Kotscherga studierte am Tschaikowsky-Konservatorium in Kiew. Er ist auf allen bedeutenden Opern- und Konzertbühnen zu Gast, so etwa in Wien, Amsterdam, Berlin, Brüssel, Lissabon, Mailand, Paris, San Francisco, Sevilla, Venedig, Toulouse sowie bei den Bregenzer und den Salzburger Festspielen, bei der Ruhrtriennale und beim Festival d’Aix-en-Provence. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pimen und Boris (Boris Godunow), Fürst Gremin (Eugen Onegin), den Großinquisitor (Don Carlo), Dosifei (Chowanschtschina), Boris Ismailov (Lady Macbeth von Mzensk) und Sobakin (Die Zarenbraut). An der Bayerischen Staatsoper sang er u.a. Sparafucile (Rigoletto), Pistola (Falstaff) und Basilio (Il barbiere di Siviglia). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Titelpartie in Boris Godunow.

Grigorij Otrepjew


Sergey Skorokhodov
Sergey Skorokhodov
Sergey Skorokhodov wurde in Sankt Petersburg geboren. Er studierte Gesang am Konservatorium seiner Heimatstadt und war 2003 Preisträger beim Elena-Obraztsova-Wettbewerb. Seit 2007 ist er Ensemblemitglied am Mariinsky-Theater. Er trat darüber hinaus u.a. im Concertgebouw Amsterdam, an der Metropolitan Opera New York, den Opernhäusern von Paris und Stockholm sowie beim Mikkeli Music Festival in Finnland auf. Sein Repertoire umfasst Partien wie Lenski (Eugen Onegin), Alfredo (La traviata), Nemorino (L’elisir d’amore), Erik (Der fliegende Holländer), Rinuccio (Gianni Schicchi), Bacchus/Der Tenor (Ariadne auf Naxos) sowie die Titelpartie in Lohengrin. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Froh (Das Rheingold), Grigorij Otrepiew (Boris Godunow).

Warlaam


Vladimir Matorin
Vladimir Matorin
Vladimir Matorin studierte Gesang am Gneissin-Institut in Moskau. Anschließend war er Ensemblemitglied am Moskauer Stanislawski-und-Nemirowitsch-Danschenko-Musiktheater und seit 1991 an der Bolshoi-Oper. Darüber hinaus gastierte er u.a. an den Opernhäusern von St. Petersburg, London, Paris, New York, Genf, Valencia, Chicago und Houston. Sein Repertoire umfasst Partien wie Fürst Gremin (Eugen Onegin), Ramfis (Aida), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Fürst Galitzky (Fürst Igor), Dikoj (Katja Kabanowa), Kecal (Die verkaufte Braut) sowie die Titelpartie in Boris Godunow. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Warlaam (Boris Godunow).

Missail


Ulrich Reß
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Förster (Rusalka), Monostatos (Die Zauberflöte), Altoum (Turandot), Spalanzani (Les Contes d’Hoffmann), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Missail (Boris Godunow), Jude (Salome), Basilio (Le nozze di Figaro), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos).

Schenkwirtin


Okka von der Damerau
Okka von der Damerau
Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2013/2014: Mutter/chinesische Tasse/Libelle/Zofe (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Waldnymphe (Rusalka), Dame (Die Zauberflöte), Stimme von oben/Stimme der Ungeborenen/Dienerin/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Altpartie im 3. Akademiekonzert, Mary (Der fliegende Holländer), Suzuki (Madama Butterfly), Schenkwirtin (Boris Godunow), Page der Herodias (Salome), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Charlotte (Die Soldaten).

Gottesnarr


Kammersänger Kevin Conners
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: u.a. Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Triquet (Eugen Onegin), Steuermann (Der fliegende Holländer), Pang (Turandot), Frantz/Cochenille/Pitichinaccio (Les Contes d’Hoffmann), Haushofmeister bei Faninal/Wirt (Der Rosenkavalier), Gottesnarr (Boris Godunow), Jude (Salome), Gralsritter (Parsifal), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Pirzel (Die Soldaten), Rodolphe (Guillaume Tell).

Nikititsch


Goran Jurić
Goran Jurić
Goran Jurić stammt aus Kroatien und absolvierte sein Studium an der Musikakademie Zagreb. Sein Repertoire umfasst Partien wie Plutone/Charon (L’Orfeo), Sarastro (Die Zauberflöte), Colas (Bastien und Bastienne) und Pistola (Falstaff) sowie Oratorien von Barock bis zum 20. Jahrhundert. 2011 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und debütierte am Teatro dell’Opera in Rom als Oberpriester (Nabucco) sowie am Teatro La Fenice in Venedig als Komtur (Don Giovanni). Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2014/15: Cesare Angelotti (Tosca), Il Gran Sacerdote (Nabucco), Walter Furst (Guillaume Tell), Ferrando (Il trovatore), Pistola, Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Sir Gualtiero Raleigh (Roberto Devereux), Plutone (L’Orfeo), Mönch (Don Carlo).

Leibbojar


Dean Power
Dean Power
Dean Power stammt aus Irland und studierte an der Royal Irish Academy of Music. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. der Veronica Dunne International Singing Competition. Sein Repertoire umfasst u.a. Belfiore (La finta giardiniera), Ferrando (Così fan tutte), Acis (Acis and Galatea), Bastien (Bastien und Bastienne) sowie Oratorienliteratur von Bach, Händel, Haydn, Schubert und Schumann. Kürzlich war er als Don Ottavio (Don Giovanni) an der Lyric Opera Dublin zu erleben. Nach zwei Jahren im Opernstudio ist er seit Beginn der Spielzeit 2012/13 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Narr (Wozzeck), Borsa (Rigoletto), Ruiz (Il trovatore), Erscheinung eines Jünglings (Die Frau ohne Schatten), Septett IV (Babylon), Nathanaël (Les Contes d'Hoffmann), Leibbojar (Boris Godunow), Nazarener (Salome), Remendado (Carmen), Knappe (Parsifal), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Offizier (Il barbiere di Siviglia), 3. Offizier (Die Soldaten), Malcolm (Macbeth), Rustighello (Lucrezia Borgia), Haushofmeister bei der Feldmarschallin (Der Rosenkavalier).

Mitjucha


Tareq Nazmi
Tareq Nazmi
Tareq Nazmi, geboren in Kuwait, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Edith Wiens sowie in der Meisterklasse von Christian Gerhaher. Im Prinzregententheater sang er u.a. Colline (La bohème) und Sarastro (Die Zauberflöte), am Stadttheater Augsburg Lord Sindham (Zar und Zimmermann). Zudem wirkte er in den konzertanten Opernaufführungen des Мünchner Rundfunkorchesters von Macbeth, Silvana und Orpheus in der Unterwelt mit; im Konzert sang er u.a. Beethovens 9. Sinfonie. 2008 war er Preisträger beim Вundeswettbewerb Gesang und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 2010 bis 2012 war er Mitglied im Opernstudio, seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Masetto (Don Giovanni), Sprecher (Die Zauberflöte), Colline, Marquis d’Obigny (La traviata), Silvano (La Calisto), Publio (La clemenza di Tito), Mitjucha (Boris Godunow), Nazarener (Salome), Zuniga (Carmen), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Obrist (Die Soldaten), Astolfo (Lucrezia Borgia).

www.tareq-nazmi.com

Hauptmann der Streifenwache


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war Erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2014/15: Sciarrone (Tosca), Morbio (Die schweigsame Frau), Eisenhardt (Die Soldaten), Il Conte di Ceprano (Rigoletto), L’oste (Manon Lescaut), der Einarmige (Die Frau ohne Schatten), Leuthold (Guillaume Tell), BenoÎt (La bohème), Schlémil (Les Contes d’Hoffmann), un alcade (La forza del destino), Baron Douphol (La traviata), Theaterdirektor/Bankier (Lulu), Steuermann (Tristan und Isolde), flandrischer Deputierter (Don Carlo).