Rigoletto - Biographien

Rigoletto: Ensemble, Chor und Statisterie Rigoletto: Franco Vassallo Rigoletto: Patricia Petibon und Joseph Calleja

Rigoletto

Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave nach Victor Hugos Schauspiel Le Roi s'amuse

Oper in drei Akten (4 Bildern)

Nationaltheater

Samstag, 15. Dezember 2012

Musikalische Leitung


Marco Armiliato
Marco Armiliato
Marco Armiliato studierte Klavier am Paganini-Konservatorium seiner Heimatstadt Genua und begann seine Dirigententätigkeit 1989 mit L’elisir d’amore in Lima/Peru. 1995 debütierte er mit Il barbiere di Siviglia am Teatro La Fenice in Venedig, ein Jahr darauf an der Wiener Staatsoper mit Andrea Chénier und an der San Francisco Opera mit La bohème. Seitdem war er an zahlreichen renommierten Opernhäusern zu erleben, darunter die Metropolitan Opera in New York, die Opéra National de Paris, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, das Royal Opera House Covent Garden in London, das Opernhaus Zürich, die Deutsche Oper Berlin, die Hamburgische Staatsoper, das Teatro dell’Opera in Rom, die Arena di Verona und die Lyric Opera of Chicago. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Rigoletto, La bohème.

Inszenierung


Árpád Schilling. © M.T. Ridovics (Kreatakör)
Árpád Schilling
Árpád Schilling gründete 1995 das Ensemble Krétakör (Kreidekreis), mit dem er zu einer der innovativsten Stimmen in der ungarischen Theaterlandschaft wurde. Seine Krétakör-Inszenierungen wie W-Arbeiterzirkus nach Büchners Woyzeck oder von Tschechows Die Möwe weckten auch international auf Gastspielen und Festivals große Aufmerksamkeit. 2008 verwandelte er Krétakör in eine Produktionsplattform zur Entwicklung dramenpädagogischer Projekte und von Inszenierungen und Filmen, die unmittelbarer und schärfer auf soziale und politische Konflikte in Ungarn reagieren sollen, als es mit Klassiker-Inszenierungen möglich war. Seine Die Priesterin mit 15 Jugendlichen aus einem Dorf Transsylvaniens war zuletzt bei den Wiener Festwochen und auf kampnagel (Hamburg) zu sehen. Im Pariser Théâtre National de Chaillot kam im Oktober 2012 Noéplanète (Noahs Planet) zur Premiere. 2009 erhielt er den Europäischen Theaterpreis für Neue Realitäten im Theater. Auf dem Programm der Münchner Opernfestspiele 2011 stand die von ihm mitentwickelte Krétakör-Oper Undankbare Biester. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: La Cenerentola (Opernstudio), Rigoletto.

Bühne und Kostüme


Márton Ágh
Márton Ágh
Márton Ágh schloss 1996 sein Studium von Bühnen- und Kostümbild an der Budapester Universität der Schönen Künste ab. Seit vielen Jahren arbeitet er mit Árpád Schilling zusammen und stattete zahlreiche Produktionen des Ensemble Krétakör aus, unter anderem W–Arbeiterzirkus, Leonce und Lena, Die Möwe, Phaidra, Der Menschenfeind, Blackland und The Apologie of the Escapologist. Er arbeitete an der Schaubühne Berlin, der Nationaloper Budapest, dem Piccolo Teatro Mailand, dem Schauspiel Hannover, den Nationaltheatern von Pécs und Thessaloniki. Er schuf Bühnenbild und Kostüme für Inszenierungen des Regisseurs Kornél Mundruczó, u.a. am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Hannover und zuletzt für die Adaption von J. M. Coetzees Roman Schande im Rahmen der Wiener Festwochen 2012. Zudem stellte er auf Foto-, Design- und Bühnenbildausstellungen aus, u.a. bei that’s design in London, Mailand und Budapest. Er entwarf und realisierte Szenenbild und Kostüme zahlreicher Kurz- und Spielfilme. Ausstattungen an der Bayerischen Staatsoper: La Cenerentola (Opernstudio), Rigoletto.

Licht


Christian Kass
Christian Kass
Christian Kass, geboren in Frankfurt, studierte Bühnenbild in Salzburg. 1990 wurde er an die Bayerische Staatsoper engagiert und ist seit 1997 Beleuchtungsmeister. 1992 arbeitete er als persönlicher Assistent von Günther Schneider-Siemssen an der Sommerakademie in Salzburg und entwickelte 1995 eine Licht- und Multimediainstallation für das Mozarteum im Mozart-Haus. 1996 schuf er das Lichtdesign für Rigoletto in der Arena di Verona und arbeitete 1999 bei Kenneth MacMillans Manon zum ersten Mal als Lichtdesigner für das Bayerische Staatsballett. Neben zahlreichen Arbeiten für die Heinz-Bosl-Stiftung folgten das Lichtdesign für die Staatsballett-Produktionen von Raymonda, Brahms-Schönberg Quartett, Dornröschen, Die Silberne Rose und Le Corsaire. Lichtdesign an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Les Ballets Russes, Rigoletto, Die Flut.

Dramaturgie


 
Miron Hakenbeck
Miron Hakenbeck, geboren in Berlin, wechselte von der Medizin zum Musiktheater und ging nach seinem Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ als Assistent ans TR Warszawa. Als Dr. Szebojgan in Hanoch Levins Krum gastierte er mit dessen Ensemble u.a. beim Festival d’Avignon, der Brooklyn Academy of Music, dem Moskauer Meyerhold-Zentrum, dem Théâtre Odeon und beim Athens Festival. Als Produktionsdramaturg arbeitete er eng mit Krzysztof Warlikowski bei dessen Operninszenierungen zusammen, so beim Münchner Eugen Onegin, am Teatr Wielki (Wozzeck), der Opéra National de Paris (Iphigénie en Tauride, Die Sache Makropoulos, Parsifal und Król Roger) und dem Théâtre de la Monnaie (Médée). Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist er Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper. In der Spielzeit 2013/14 inszeniert er hier außerdem Zeisl Hiob.

Chor


Stellario Fagone
Stellario Fagone
Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studierte in seiner Heimatstadt und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters in Turin tätig. Mit Donizettis Il Campanello debütierte er als Dirigent am Teatro Mancinelli in Orvieto. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, seit 2006 ist er stellvertretender Chordirektor und Leiter des Kinderchores. Des Weiteren gastierte er als Dirigent von symphonischen Konzerten sowie als Liedbegleiter im In- und Ausland. Beim Chor des Bayerischen Rundfunks übernahm er die Einstudierungen von Walter Braunfels’ Mysterienspiel Verkündigung, von Peter Tschaikowskys Iolante und der Notte italiana. Als Dirigent leitete er u.a. Produktionen von La bohème, Così fan tutte, Hänsel und Gretel, Ariadne auf Naxos und Rosenkavalier

Il Duca di Mantova


Joseph Calleja
Joseph Calleja
Joseph Calleja, geboren auf Malta, absolvierte dort seine Gesangsausbildung. Sein Debüt gab er 1997 auf Malta als Macduff (Macbeth) und sang im selben Jahr Leicester (Maria Stuarda) mit der Nationale Reisopera in Holland. Anschließend trat er mit großem Erfolg an den bedeutenden Opernhäusern der Welt auf, u.a. an der New Yorker Metropolitan Opera, der San Francisco Opera, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen und der Wiener Staatsoper, am Royal Opera House, Covent Garden, in London, der Semperoper in Dresden sowie bei den Festspielen von Pesaro, Bregenz und Salzburg. Sein Repertoire umfasst Partien wie Don Ottavio (Don Giovanni), Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi), Rodolfo (La bohème), Nemorino (L’elisir d’amore) und Edgardo (Lucia di Lammermoor). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Il Duca di Mantova (Rigoletto), Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann), Pinkerton (Madama Butterfly), Macduff (Macbeth), Alfredo (La traviata).

Rigoletto


Franco Vassallo
Franco Vassallo
Franco Vassallo wurde in Mailand geboren. Sein professionelles Debüt gab er 1997 am Teatro La Fenice in Venedig in der Titelpartie von Rossinis Il barbiere di Siviglia. Seither trat er an zahlreichen Opernhäusern Italiens auf, so etwa in Rom, Parma, Bologna, Florenz, Neapel, Genua, Verona und Mailand. Darüber hinaus sang er u.a. an der Wiener Staatsoper, der Semperoper in Dresden, der Hamburgischen Staatsoper, am Opernhaus Zürich und an der Metropolitan Opera in New York sowie am Royal Opera House Covent Garden in London. Sein Repertoire umfasst Partien wie Germont (La traviata), Rodrigo (Don Carlo), Renato (Un ballo in maschera), Amonasro (Aida), Belcore (L’elisir d’amore), Marcello (La bohème) Jago (Otello), Conte di Luna (Il trovatore) sowie die Titelpartie in Macbeth. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Titelpartie in Rigoletto.

Gilda


Patricia Petibon. © Felix Broede/DGG
Patricia Petibon
Patricia Petibon wurde durch ihr Debüt mit Rameaus Hippolyte et Aricie am Pariser Palais Garnier bekannt. Engagements führten sie schnell nach Aix-en-Provence, ans Teatro alla Scala, ans Teatro Colón, an die Londoner Wigmore Hall sowie an die Opernhäuser in Lyon, Toulouse, Strasbourg, Zürich und Wien. Sie verfügt über ein breites Repertoire von Barock bis Romantik. So trat sie in Werken wie Glucks Orfeo ed Euridice, in Händels Ariodante, in Rameaus Les indes galantes, in Haydns Orlando Paladino sowie in Mozarts Lucio Silla und Mitridate im Theater an der Wien auf und sang Partien wie Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Olympia (Les Contes d’Hoffmann), Sophie (Der Rosenkavalier), Susanna (Le nozze di Figaro), Donna Anna (Don Giovanni) sowie die Titelpartien in Lakmé und Manon. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Gilda (Rigoletto).

Sparafucile + Monterone


Dimitry Ivashchenko (© Andreas Stirnberg)
Dimitry Ivashchenko
Dimitry Ivashchenko, geboren in Russland, erhielt seine Gesangsausbildung am Glinka Konservatorium in Novosibirsk und an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe. Von 2000 bis 2004 war er Ensemblemitglied am Stadttheater Augsburg. Gastengagements führten ihn u.a. an die Deutsche Oper und die Komische Oper Berlin, an das Teatro alla Scala Mailand, die Opéra National de Paris, nach Wien, Glasgow und Toulouse sowie zu den Festspielen in Salzburg und Baden-Baden. Sein Repertoire umfasst Partien wie Fürst Gremin (Eugen Onegin), Gurnemanz (Parsifal), Méphistophélès (Gounods Faust), Sarastro (Die Zauberflöte), Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg), der Wassermann (Rusalka) und die Titelpartie in Boris Godunow. Neben seinen Opernengagements ist er als Konzertsänger tätig und trat u.a. mit den Wiener Philharmonikern und dem NDR Sinfonieorchester auf. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Sparafucile, Monterone (Rigoletto).

www.dimitry-ivashchenko.de

Maddalena + Giovanna


Nadia Krasteva
Nadia Krasteva
Nadia Krasteva wurde in Sofia/Bulgarien geboren. Sie studierte Gesang in ihrer Heimatstadt und in Rom und war von 2002 bis 2012 Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Venus (Tannhäuser), Amneris (Aida), Ulrica (Un ballo in maschera), Adalgisa (Norma), Giulietta (Les Contes d’Hoffmann), Olga (Eugen Onegin) und die Titelpartie in Carmen. Sie trat u.a. an den Opernhäusern von Tokio, Zürich, Genf, Berlin, Hamburg, Amsterdam, Mailand, Valencia, Chicago, Paris und Moskau sowie beim Verdi-Festival in Parma und in der Arena di Verona auf. An der Bayerischen Staatsoper war sie als Eboli (Don Carlo), Suzuki (Madama Butterfly), Maddalena (Rigoletto) und Fremde Fürstin (Rusalka) zu erleben. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Preziosilla (La forza del destino).

Marullo


Tim Kuypers
Tim Kuypers
Tim Kuypers absolvierte sein Bachelorstudium am Konservatorium von Amsterdam und sein Master-Diplom an der Dutch National Opera Academy. Parallel dazu besuchte er diverse Meisterkurse und Coachings. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Belcore (L’elisir d’amore), Aeneas (Dido and Aeneas), Vater (Hänsel und Gretel), Yamadori/der Kaiserliche Kommissär (Madama Butterfly) und Sid (Albert Herring). Sein Konzertrepertoire umfasst Werke wie Mendelssohn Bartholdys Elias, Orffs Carmina Burana, die Requiem-Messen von Mozart, Brahms, Fauré und Duruflé sowie die Passionen von Bach. Von 2011 bis 2013 war er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: der Einäugige (Die Frau ohne Schatten), Septette/Pförtner 1 (Babylon), Haudy (Die Soldaten).

www.timkuypers.com

Borsa Matteo


Dean Power
Dean Power
Dean Power stammt aus Irland und studierte an der Royal Irish Academy of Music. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. der Veronica Dunne International Singing Competition. Sein Repertoire umfasst u.a. Belfiore (La finta giardiniera), Ferrando (Così fan tutte), Acis (Acis and Galatea), Bastien (Bastien und Bastienne) sowie Oratorienliteratur von Bach, Händel, Haydn, Schubert und Schumann. Kürzlich war er als Don Ottavio (Don Giovanni) an der Lyric Opera Dublin zu erleben. Nach zwei Jahren im Opernstudio ist er seit Beginn der Spielzeit 2012/13 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Narr (Wozzeck), Borsa (Rigoletto), Ruiz (Il trovatore), Erscheinung eines Jünglings (Die Frau ohne Schatten), Septett IV (Babylon), Nathanaël (Les Contes d'Hoffmann), Leibbojar (Boris Godunow), Nazarener (Salome), Remendado (Carmen), Knappe (Parsifal), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Offizier (Il barbiere di Siviglia), 3. Offizier (Die Soldaten), Malcolm (Macbeth), Rustighello (Lucrezia Borgia), Haushofmeister bei der Feldmarschallin (Der Rosenkavalier).

Il Conte di Ceprano


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war Erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2014/15: Sciarrone (Tosca), Morbio (Die schweigsame Frau), Eisenhardt (Die Soldaten), Il Conte di Ceprano (Rigoletto), L’oste (Manon Lescaut), der Einarmige (Die Frau ohne Schatten), Leuthold (Guillaume Tell), BenoÎt (La bohème), Schlémil (Les Contes d’Hoffmann), un alcade (La forza del destino), Baron Douphol (La traviata), Theaterdirektor/Bankier (Lulu), Steuermann (Tristan und Isolde), flandrischer Deputierter (Don Carlo).

La Contessa di Ceprano


Iulia Maria Dan
Iulia Maria Dan
Iulia Maria Dan studierte an der Nationalen Universität für Musik in Bukarest und ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe. Zuletzt erhielt sie den Sonderpreis als jüngste Finalistin beim Belvedere Wettbewerb 2011 in Wien. Sie übernahm Rollen wie Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Mademoiselle Silberklang (Der Schauspieldirektor) und Adina (Lʼelisir dʼamore). Ihr Debüt als Gilda (Rigoletto) erfolgte an der Rumänischen Nationaloper in Bukarest. Auch als Liedinterpretin konnte die junge Sopranistin bereits Erfahrungen sammeln. Von 2011 bis 2013 war sie Mitglied im Opernstudio, seit der Spielzeit 2013/14 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Giannetta (L’elisir d’amore), Contessa di Ceprano (Rigoletto), Eule/Schäferin/Mädchen (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Stimme der Ungeborenen/Dienerin (Die Frau ohne Schatten), Septette (Babylon), Frasquita (Carmen), Dienerin der Amelia (Simon Boccanegra), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Dama di Lady Macbeth (Macbeth).

Usciere


Goran Jurić
Goran Jurić
Goran Jurić stammt aus Kroatien und absolvierte sein Studium an der Musikakademie Zagreb. Sein Repertoire umfasst Partien wie Plutone/Charon (L’Orfeo), Sarastro (Die Zauberflöte), Colas (Bastien und Bastienne) und Pistola (Falstaff) sowie Oratorien von Barock bis zum 20. Jahrhundert. 2011 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und debütierte am Teatro dell’Opera in Rom als Oberpriester (Nabucco) sowie am Teatro La Fenice in Venedig als Komtur (Don Giovanni). Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2014/15: Cesare Angelotti (Tosca), Il Gran Sacerdote (Nabucco), Walter Furst (Guillaume Tell), Ferrando (Il trovatore), Pistola, Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Sir Gualtiero Raleigh (Roberto Devereux), Plutone (L’Orfeo), Mönch (Don Carlo).

Paggio della Duchessa


Yulia Sokolik
Yulia Sokolik
Yulia Sokolik, in Moskau geboren, studierte Gesang am Gnessin Institut in Moskau und in Hannover. Sie erhielt verschiedene Auszeichnungen bei Wettbewerben, u.a. den ersten Preis des gesamtrussischen Wettbewerbs „Junge Talente Russlands“. Sie war Stipendiatin der Juri-Rozum-Stiftung sowie der Walter und Charlotte Hamel Stiftung. An der Musikhochschule in Hannover sang sie 2011 die Rolle der Dorabella (Così fan tutte) und war am Theater Osnabrück als Bradamante (Alcina) zu erleben. Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: u.a. Paggio della Duchessa (Rigoletto), zweite Zofe (Der Zwerg), Küchenjunge (Rusalka), Sandmännchen/Echo (Hänsel und Gretel), Zaida (Il turco in Italia), adelige Waise (Der Rosenkavalier), Mercédès (Carmen), Ortensia (Mirandolina).