Simon Boccanegra - Biographien
Simon Boccanegra
Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave (1857), Neufassung von Arrigo Boito (1881)
Neuinszenierung
Nationaltheater
Samstag, 15. Juni 2013
Libretto von Francesco Maria Piave (1857), Neufassung von Arrigo Boito (1881)
Oper in einem Prolog und drei Akten (fünf Bildern)
Neuinszenierung
Nationaltheater
Samstag, 15. Juni 2013
Musikalische Leitung |
|
|
Bertrand de Billy, geboren in Paris, studierte Musik in seiner Heimatstadt, wo er zunächst als Orchestermusiker arbeitete. Er begann als Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor in Dessau. 1994 debütierte er mit Carmen an der Wiener Volksoper, wo er von 1996 bis 1998 Erster Kapellmeister war. Von 1999 bis 2004 war er Chefdirigent des Teatro del Liceu in Barcelona. Beim Festival OsterKlang 1998 dirigierte er erstmals das RSO Wien; 2002 wurde er dort Chefdirigent. Er gastiert regelmäßig an internationalen Opernhäusern u.a. in Berlin, Hamburg, Wien, London, Brüssel, Paris, Washington, Los Angeles sowie New York und ist ferner alljährlich bei den Salzburger Festspielen engagiert. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Ariadne auf Naxos, Simon Boccanegra. www.debilly.com |
Inszenierung und Bühne |
|
|
Dmitri Tcherniakov, 1970 in Moskau geboren, schloss sein Studium an der Russischen Akademie für Theaterkunst 1993 ab. Seither inszenierte er zahlreiche Opern und Schauspiele sowohl in Russland als auch im Ausland. Die Bühnenbilder dazu entwirft er in der Regel selbst. Er hat viele russische Theaterpreise gewonnen, darunter die renommierte Goldene Maske. In den vergangenen Spielzeiten wurde er mehrfach zum Opernregisseur des Jahres gewählt. Zu seinen wichtigsten Operninszenierungen zählen u.a. Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch, Ein Leben für den Zaren, Tristan und Isolde im Mariinski-Theater Sankt Petersburg, Aida in Nowosibirsk, The Rake’s Progress, Eugen Onegin und Wozzeck im Bolschoi-Theater Moskau, Boris Godunow und Der Spieler an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Macbeth an der Opéra National de Paris, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein und Don Giovanni in Aix-en-Provence. Er inszenierte auch am Opernhaus Zürich, an der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera New York und der Bayerischen Staatsoper (Chowanschtschina, Dialogues des Carmélites). Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Simon Boccanegra. |
Kostüme |
|
|
Elena Zaytseva, geboren in St. Petersburg, studierte dort an der Akademie für Theaterkunst. Sie begann ihre Laufbahn als Kostümbildnerin beim Film sowie als Produktionsleiterin Kostüm beim Theater. 1997 wurde sie Kostümdesignerin am Mariinski-Theater und zeichnete für die Produktionsleitung aller Neuproduktionen verantwortlich; bei Der Fliegende Holländer und Dornröschen entwarf sie die Kostüme. 2001 begann ihre Arbeit für die Moskauer Novaja Opera Company. Ab 2003 wird sie an das Bolschoi-Theater eingeladen, wo sie derzeit Direktorin der Kostümabteilung ist. Daneben ist sie als Kostümdesignerin für Ballett- und Opernproduktionen tätig. Mit Dmitri Tcherniakov verbindet sie eine enge Zusammenarbeit, u.a. bei der Münchner Chowanschtschina, Der Spieler an der Berliner Staatsoper und an der Mailänder Scala, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein, Macbeth an der Opéra National de Paris, Wozzeck am Bolschoi-Theater und nun bei Dialogues des Carmélites an der Bayerischen Staatsoper. |
Licht |
|
|
Gleb Filshtinsky stammt aus St. Petersburg und studierte an der dortigen Akademie für Theaterkunst, wo er sich bereits auf Bühnenbild spezialisierte. Als Lichtdesigner gestaltete er neben zahlreichen Theaterproduktionen auch Showprogramme inklusive Pyrotechnik. Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Estischen Nationalpreis für Theater. Seine Produktionen The Rake’s Progress und Eugen Onegin am Moskauer Bolschoi-Theater erhielt die Goldene Maske, der wichtigste russische Theaterpreis. Er gestaltete zahlreiche Produktionen für das Alexander- und Mariinski-Theater (u.a. Otello, Boris Godunov, Jenufa, Die Nase, Carmen, Der Ring des Nibelungen und Tristan und Isolde). Mit Dmitri Tcherniakov verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit, u.a. bei Der Spieler an der Berliner Staatsoper, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein, Macbeth an der Opéra National de Paris sowie bei Chowanschtschina und Dialogues des Carmélites an der Bayerischen Staatsoper. |
|
Chöre |
|
|
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hält er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg inne. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper. |
Simon Boccanegra |
|
|
Zeljko Lucic stammt aus Serbien und studierte Gesang in Belgrad sowie in Novi Sad, wo er 1993 am Nationaltheater als Silvio (I Pagliacci) debütierte. 1997 gewann er den internationalen Francisco-Viñas-Gesangswettbewerb in Barcelona und wurde 1998 an die Oper Frankfurt engagiert, ein Haus, dem er noch heute verbunden ist. Sein Repertoire umfasst die großen dramatischen Bariton-Partien wie Conte di Luna (Il trovatore), Jago (Otello), Germont (La traviata) sowie die Titelpartien in Macbeth, Rigoletto und Nabucco. Gastspiele führten ihn u.a. an die Metropolitan Opera New York, das Londoner Royal Opera House Covent Garden, die San Francisco Opera, die Opéra National de Paris, die Wiener Staatsoper sowie zum Festival von Aix-en-Provence. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Macbeth, Simon Boccanegra. |
Amelia Grimaldi |
|
|
Kristīne Opolais wurde in Lettland geboren und studierte Gesang an der dortigen Musikakademie sowie bei Margreet Honig in Amsterdam. Von 2003 bis 2007 war sie Ensemblemitglied an der Lettischen Nationaloper in Riga. 2006 folgte ihr Debüt als Tosca an der Staatsoper unter den Linden in Berlin. Weitere Engagements führten sie an die Metropolitan Opera New York, an die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, an die Opéra de Lyon, an die Oper Köln, ans Opernhaus Zürich sowie an das Teatro Regio in Turin und zu den Festivals in Salzburg und Aix-en-Provence. Ihr Opernrepertoire umfasst u.a. Donna Elvira (Don Giovanni), Tatjana (Eugen Onegin), Violetta Valéry (La traviata), Lisa (Pique Dame), Cio-Cio-San (Madama Butterfly) und Mimì (La bohème) sowie die Titelpartien in Rusalka und Jenůfa. Partie an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2012/13: Amelia (Simon Boccanegra). http://kristineopolais.com/ |
Jacopo Fiesco |
|
|
Vitalij Kowaljow stammt aus der Ukraine, erhielt seine Ausbildung in Moskau, Bern sowie in Biel und debütierte als Ensemblemitglied in St. Gallen. Der Preisträger des Operalia-Wettbewerbes 1999 sang in Folge an den bedeutenden internationalen Opernhäusern, u.a. Philipp II. (Don Carlo) am New National Theatre Tokyo, Ramfis (Aida) in der Arena di Verona, Padre Guardiano (La forza del destino) an der Metropolitan Opera New York, Kaspar (Der Freischütz) in der New Yorker Carnegie Hall, Giorgio (I puritani) an der Wiener Staatsoper, Pimen (Boris Godunow) und Don Alfonso (Lucrezia Borgia) an der San Francisco Opera und Walter (Luisa Miller) an der Mailänder Scala. 2008 war er in Robert Dornhelms Verfilmung von La bohème als Colline zu sehen und debütierte 2009 als Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen) an der Los Angeles Opera. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Jacopo Fiesco (Simon Boccanegra). |
Gabriele Adorno |
|
|
Ramón Vargas wurde in Mexiko City geboren und erhielt sein erstes Engagement an der Oper in Luzern. Inzwischen gehört er zu den gefragstesten Tenören seiner Generation und ist Gast an allen großen Opernhäusern, u.a. in New York, Los Angeles, Wien, Berlin, Mailand, Paris, Zürich, Madrid, Buenos Aires, Hamburg, Rom, Bologna, Barcelona, Toronto, Turin und London sowie u.a. bei den Festspielen in Florenz und Salzburg. Wichtige Partien seines umfangreichen Repertoires sind u.a. Lensky (Eugen Onegin), Riccardo (Un ballo in maschera), Alfredo (La traviata), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Werther, Duca di Mantova (Rigoletto), Nemorino (L’elisir d’amore), Rodolfo (La bohème), Tito (La clemenza di Tito). 2009 sang er erstmals die Titelpartie in Berlioz La damnation de Faust in New York. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Gabriele Adorno (Simon Boccanegra). http://www.ramonvargas.com/ |
Paolo Albiani |
|
|
Levente Molnár, geboren 1983 in Transsylvanien, wuchs in Ungarn auf. Mit 14 Jahren begann er sein Gesangsstudium. Ab 2003 war er Mitglied des Opernstudios der Ungarischen Staatsoper Budapest und debütierte dort 2006 als Don Giovanni. Als Ensemblemitglied der Staatsoper sang er Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Malatesta (Don Pasquale) und die Titelpartie in Eugen Onegin. Am Royal Opera House Covent Garden gastierte er als Masetto (Don Giovanni) und Figaro (Il barbiere di Siviglia). Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Marcello (La bohème), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Donner (Das Rheingold), Sharpless (Madama Butterfly), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Peter, Besenbinder (Hänsel und Gretel). |
Pietro |
|
|
Goran Jurić stammt aus Kroatien und absolvierte sein Studium an der Musikakademie Zagreb. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pluto/Charon (L’Orfeo), Sarastro (Die Zauberflöte), Colas (Bastien und Bastienne) und Pistola (Falstaff), sowie Oratorien von Barock bis zum 20. Jahrhundert. 2011 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und debütierte am Teatro dell’Opera in Rom unter der Leitung von Riccardo Muti als Oberpriester (Nabucco) sowie am Teatro La Fenice in Venedig als Komtur (Don Giovanni). Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Biterolf (Tannhäuser), Angelotti (Tosca), Un mandarino (Turandot), Colline (La bohème), Usciere (Rigoletto), Il re (Aida), Gubetta (Lucrezia Borgia), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Nikititsch (Boris Godunow), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Montano (Otello), Pietro (Simon Boccanegra). |
Capitano |
|
|
Joshua Stewart wurde in New Orleans/Louisiana geboren. Nachdem er Erfahrungen als Jazz-Sänger gesammelt hatte, studierte er Operngesang am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Zu seinem Repteroire zählen u.a. Don Ottavio (Don Giovanni), Nemorino (Lʼelisir dʼamore), Prunier (La rondine) und Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia). Auf der Konzertbühne sang er darüber hinaus die Solopartien in Händels Messiah und Mozarts Requiem. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe, wie die Mario Lanza Competition und die Marylin Horne Song Competition. In Europa debütierte er als Belfiore (Il viaggio a Reims) in Pesaro. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Priester (Babylon), Parpignol (La bohème), Toni Reischmann (Elegie für junge Liebende), Wilhelm (Les Contes dʼHoffmann), Liverotto (Lucrezia Borgia), Brabantischer Edler (Lohengrin), Leibbojar (Boris Godunow). |
Dienerin der Amelia |
|
|
Iulia Maria Dan studierte an der Nationalen Universität für Musik in Bukarest und ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe. Zuletzt erhielt sie den Sonderpreis als jüngste Finalistin beim Belvedere Wettbewerb 2011 in Wien. Sie übernahm Rollen wie Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Mademoiselle Silberklang (Der Schauspieldirektor) und Adina (Lʼelisir dʼamore). Ihr Debüt als Gilda (Rigoletto) erfolgte an der Rumänischen Nationaloper in Bukarest. Auch als Liedinterpretin konnte die junge Sopranistin bereits Erfahrungen sammeln. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Septette (Babylon), Jano (Jenůfa), Papagena (Die Zauberflöte), La Contessa di Ceprano (Rigoletto), Taumännchen (Hänsel und Gretel). |

