Il trovatore - Biographien
Il trovatore
Giuseppe Verdi
Libretto von Salvadore Cammarano
Oper in vier Akten (acht Bildern)
Neuinszenierung
Nationaltheater
Münchner Opernfestspiele 2013
Montag, 08. Juli 2013
Libretto von Salvadore Cammarano
Oper in vier Akten (acht Bildern)
Neuinszenierung
Nationaltheater
Münchner Opernfestspiele 2013
Montag, 08. Juli 2013
Musikalische Leitung |
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Paolo Carignani, geboren in Mailand, studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Komposition und Orchesterdirektion. Nachdem er den Internationalen Wettbewerb Gino Marinuzzi in San Remo gewonnen und an der International Conductor Masterclass in Hilversum teilgenommen hatte, wurde er von zahlreichen Festspielen und Theatern Italiens und des Auslands eingeladen. Er dirigierte u.a. an den Opernhäusern in New York, Tokio, Barcelona, Paris, Berlin, Köln, Rom, Bologna, Neapel und Genua sowie beim Rossini Festival in Pesaro, dem Festival dei Due Mondi in Spoleto, dem Festival Sferisterio in Macerata und im Concertgebouw Amsterdam. Von 1999 bis 2008 war er Generalmusikdirektor an der Oper Frankfurt. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: La bohème, Aida, Die Fledermaus, Otello, Il trovatore, Falstaff. |
Inszenierung |
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Olivier Py, geboren in Grasse, studierte Theologie und Philosophie. Während seines Studiums entwickelte sich sein Interesse an Kunst, welches er am Conservatoire National Supérieur dʼArt Dramatique in Paris verfestigte. Er arbeitete als Schauspieler und Dramatiker sowie als Regisseur. 2005 entstand sein Roman Paradies der Traurigkeit. Zunächst Direktor des Centre Dramatique National dʼOrléans, wurde er 2007 Direktor des Théâtre de lʼOdéon in Paris. Ab 2013 wird er Künstlerischer Leiter des Festival dʼAvignon. In den letzten Jahren fokussierte er seine Arbeit in der Opernregie. Er inszenierte u.a. am Grand Théâtre de Genève (Les Contes dʼHoffmann, La damnation de Faust, Tristan und Isolde, Tannhäuser), an der Opéra National de Paris (The Rakeʼs Progress, Mathis der Maler), am Gran Teatro del Liceu Barcelona (Lulu) sowie bei den Festivals von Edinburgh und Avignon. Seine Inszenierung von Les Huguenots 2011 am Théâtre La Monnaie Brüssel wurde in der Zeitschrift Opernwelt zur „Aufführung des Jahres“ gewählt. Debüt an der Bayerischen Staatsoper 2012/2013: Il trovatore. |
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Bühne und Kostüme |
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Pierre-André Weitz studierte zunächst Trompete und Saxophon, bevor er sich einem Architekturstudium sowie einer Gesangsausbildung am Konservatorium in Strasbourg zuwandte. Am Théâtre du Peuple in Bussang realisierte er mit Molières Georges Dandin seine erste Ausstattungsarbeit. Nach dem Abschluss seines Architekturstudiums begann seine künstlerische Zusammenarbeit mit Regisseur Olivier Py, die bis heute andauert. Die umfangreiche Liste der gemeinsam realisierten Theaterproduktionen beinhaltet u. a. Der Freischütz, La damnation de Faust, Tristan und Isolde und Tannhäuser für das Grand Théâtre de Genève, Pelléas et Mélisande in Moskau, The Rake’s progress und Mathis der Maler in Paris, Idomeneo in Aix-en-Provence, Roméo et Juliette in Amsterdam und Kopenhagen, Les Huguenots in Brüssel sowie die Uraufführung von Olivier Pys Schauspiel Die Sonne an der Volksbühne Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz. An der Bayerischen Staatsoper zeichnet er für die Ausstattung von Il trovatore verantwortlich. |
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Chor |
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Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hält er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg inne. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper. |
Graf von Luna |
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Alexey Markov stammt aus Vyborg/Russland. Er war Gewinner des Rimsky-Korsakow-Wettbewerbes 2004, des Elena-Obraztsova-Wettbewerbes 2005 und des Moniuszko-Wettbewerbes 2007. Derzeit gehört er zum Solistenensemble des Mariinsky-Theaters St. Petersburg. Hier singt er u.a. Don Carlo (La forza del destino), Rodrigo (Don Carlo), Robert (Iolanta), Leonel (Giovanna d’Arco) und Don Carlos in Dargomyzhskys Der steinerne Gast. Zu seinem Repertoire gehören zudem u.a. Jago (Otello), Tomsky (Pique Dame), Marcello (La bohème), Albiani (Simon Boccanegra), Renato (Un ballo in maschera), Giorgio Germont (La traviata) und Amfortas (Parsifal). 2007 gab er sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York als Prinz Andrej in Prokofiews Krieg und Frieden. Er tritt regelmäßig im Opernhaus Zürich, an der Semperoper Dresden, an der Oper Frankfurt, am Teatro Real in Madrid sowie bei den Festivals in Salzburg und Baden-Baden auf. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Graf von Luna (Il trovatore). |
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Leonora |
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Anja Harteros begann ihre Karriere 1999 mit dem Gewinn des Cardiff Singer of the World-Wettbewerbs, der sie an alle bedeutenden Bühnen der Welt führte: u.a. an die Metropolitan Opera New York, die Mailänder Scala, das Royal Opera House, Covent Garden, die Staatsopern Wien und Berlin sowie zu den Salzburger Festspielen. Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie Violetta (La traviata), Amelia (Simon Boccanegra), Elisabeth (Tannhäuser), Mimì (La bohème), Marschallin (Der Rosenkavalier) sowie die Titelpartien in Arabella und Alcina. In Konzertauftritten sang sie mit Orchestern wie den Berliner, Wiener und Münchner Philharmonikern. 2007 wurde sie zur Bayerischen Kammersängerin ernannt. In der Zeitschrift Opernwelt wurde sie für ihr Münchner Rollendebüt als Elsa (Lohengrin) zur Sängerin des Jahres 2009 gewählt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Elsa, Elisabeth von Valois (Don Carlo), Desdemona (Otello), Leonora (Il trovatore). |
Azucena |
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Elena Manistina, geboren in Saratov/Russland, studierte an der dortigen Musikschule und später am Staatlichen Konservatorium P. I. Tschaikowsky in Moskau. Sie gewann 2002 den ersten Preis des Operalia-Wettbewerbs. Zu ihrem Repetoire gehören u.a. Marfa (Chowanschtschina), Ulrica (Un ballo in maschera), Amneris (Aida), Gräfin (Pique Dame), Martha (Iolanta) und Lyubasha (Die Zarenbraut). Sie trat u.a. an den Opernhäuser in Bordeaux, Triest, Washington, Santiago, Frankfurt, Paris sowie am Festival von Glyndebourne auf. Als Konzertsängerin hat sie u.a. Mahlers Symphonie Nr. 8 und die Requien von Verdi und Nevsky im Repertoire, die sie u.a. mit dem Royal Scottish Symphony Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, San Francisco Symphony und dem St. Louis Symphony Orchestra sang. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Azucena (Il trovatore). |
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Manrico |
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Jonas Kaufmann, geboren in München, studierte Gesang an der hiesigen Hochschule für Musik. Seine Bühnen-Laufbahn begann 1994 am Staatstheater Saarbrücken. Nach Engagements in Hamburg, Stuttgart und Mailand kam er 2001 an die Oper in Zürich, wo er etliche Fachpartien des deutschen, italienischen und französischen Repertoires sang. Von dort aus begann die internationale Karriere: Engagements an der Wiener Staatsoper, der Opéra National de Paris, der Metropolitan Opera in New York und dem Royal Opera House Covent Garden in London sowie Auftritte bei den Festspielen von Salzburg und Bayreuth. An der Bayerischen Staatsoper hat er u.a. Tamino (Die Zauberflöte), Lohengrin, Florestan (Fidelio), Alfredo (La traviata) und Cavaradossi (Tosca) gesungen. In der Spielzeit 2012/13 ist er als Mario Cavaradossi (Tosca), Florestan (Fidelio), Manrico (Il trovatore), Don Carlo zu erleben. |
Ferrando |
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Kwangchul Youn absolvierte sein erstes Gesangsstudium am Konservatorium seiner Heimatstadt Chungju in Südkorea und debütierte 1988 an der Staatsoper in Seoul. 1990 ging er nach Europa und setzte seine Ausbildung fort. 1993 gewann er den Plácido-Domingo-Gesangswettbewerb und war zehn Jahre lang bis 2004 festes Ensemblemitglied der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Sein Repertoire umfasst u.a. Marke (Tristan und Isolde), Bertram (Robert le Diable), Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg), Fasolt (Das Rheingold), Hermann (Tannhäuser), Gurnemanz (Parsifal), Ramfis (Aida) und Lodovico (Otello). Engagements führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Paris, Wien, New York, Madrid und Barcelona sowie zu den Festspielen in Ludwigsburg, Salzburg und Bayreuth. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Gurnemanz (Parsifal), Ferrando (Il trovatore), Marke (Tristan und Isolde), Basspartie (Verdi-Requiem). |
Inez |
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Golda Schultz, aus Bloemfontein in Südafrika, studierte an der University of Cape Town sowie an der Juilliard School in New York. Daneben besuchte sie Meisterklassen von Johan Botha, Kiri Te Kanawa und Michelle Breedt. Ihr Repertoire umfasst Partien wie La fortuna/Valletto (Lʼincoronazione di Poppea), Donna Elvira (Don Giovanni), Dido (Dido and Aeneas), Alice Ford (Falstaff), Magda (La rondine). Seit der Spielzeit 2011/12 ist sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Ortlinde (Die Walküre), ein Rabe (Sigurd), Septett II (Babylon), Priesterin (Aida), 1. Stimme (Jenůfa), Dama di Lady Macbeth (Macbeth). |
Ruiz |
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Francesco Petrozzi, geboren in Peru, debütierte mit 19 Jahren in der Partie des Dancaïro (Carmen) im Teatro Municipal de Lima. Anschließend studierte er Gesang in München. 1994 gab er sein USA-Debüt als Jaquino (Fidelio). Seit 1997 singt Francesco Petrozzi auch in europäischen Konzertsälen und Theatern, u.a. in Graz, Prag, Amsterdam, Brünn und Wien. Zu seinen Partien gehören u.a. Don José (Carmen), Enzo Grimaldo (La Gioconda), Radamès (Aida) und Cavaradossi (Tosca). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Il principe di Persia (Turandot), Brabantischer Edler (Lohengrin), Spoletta (Tosca), Ein Bote (Aida), Erster Geharnischter (Zauberflöte), Borsa (Rigoletto), Rodrigo (Otello), Offizier (Ariadne auf Naxos), Der Graf von Lerma (Don Carlo), Melot (Tristan und Isolde). |
Ein Zigeuner |
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Rafał Pawnuk wurde 1984 in Stettin/Polen geboren, studierte zunächst in Bydgoszcz und anschließend in Krakau. Erste Engagements führten ihn an die Opernhäuser von Stettin und Krakau. In der Spielzeit 2011/12 war er Mitglied des Ensembles der Staatsoper in Brünn. Auf der Konzertbühne trat er als Solist im Requiem von Mozart, in Händels Messias sowie in Purcells Fairy Queen auf. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, darunter der erste Preis beim Wettbewerb Iuventus Canti in Vrable, der zweite Preis beim Golden Voice Competition in Warschau sowie beim Dvořák-Wettbewerb in Karlsbad. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Thierry (Dialogues des Carmélites), Vierter brabantischer Edler (Lohengrin), Sergeant (La bohème) und Yakusidé (Madama Butterfly). |
Ein Bote |
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Joshua Stewart wurde in New Orleans/Louisiana geboren. Nachdem er Erfahrungen als Jazz-Sänger gesammelt hatte, studierte er Operngesang am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Zu seinem Repteroire zählen u.a. Don Ottavio (Don Giovanni), Nemorino (Lʼelisir dʼamore), Prunier (La rondine) und Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia). Auf der Konzertbühne sang er darüber hinaus die Solopartien in Händels Messiah und Mozarts Requiem. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe, wie die Mario Lanza Competition und die Marylin Horne Song Competition. In Europa debütierte er als Belfiore (Il viaggio a Reims) in Pesaro. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Priester (Babylon), Parpignol (La bohème), Toni Reischmann (Elegie für junge Liebende), Wilhelm (Les Contes dʼHoffmann), Liverotto (Lucrezia Borgia), Brabantischer Edler (Lohengrin), Leibbojar (Boris Godunow). |
