Boris Godunow - Biographien
Boris Godunow
Modest Mussorgsky
Text vom Komponisten nach Alexander Puschkin
Oper in vier Teilen
Neuinszenierung
Nationaltheater
Mittwoch, 13. Februar 2013
Text vom Komponisten nach Alexander Puschkin
Oper in vier Teilen
Neuinszenierung
Nationaltheater
Mittwoch, 13. Februar 2013
Musikalische Leitung |
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Kent Nagano, geboren in Kalifornien, ist seit September 2006 Bayerischer Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper. In der Spielzeit 2012/13 übernimmt er die Uraufführung der Oper Babylon von Jörg Widmann und leitet die deutsche Erstaufführung von George Benjamins Oper Written on skin sowie die Neuproduktion von Boris Godunow. Darüber hinaus dirigiert er Wiederaufnahmen des Ring-Zyklus, von Parsifal, Tristan und Isolde, Tannhäuser, Dialogues des Carmélites sowie zwei Akademiekonzerte. Unter seiner musikalischen Leitung wurden an der Bayerischen Staatsoper die Opern Das Gehege von Wolfgang Rihm und Alice in Wonderland von Unsuk Chin uraufgeführt. Zu weiteren Neuproduktionen unter seiner Leitung zählen Billy Budd, Chowanschtschina, Idomeneo, Eugen Onegin, Ariadne auf Naxos, Die schweigsame Frau, Saint François d’Assise, Wozzeck und Lohengrin. Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Japan, Mailand, Moskau, Linz, Hamburg, Budapest sowie zu renommierten Festivals wie Grafenegg, Gent, die Berliner Festspiele oder das Festspielhaus Baden-Baden. Unter seiner Leitung setzte die Bayerische Staatsoper auch in den Bereichen Nachwuchsförderung und Education neue Akzente. Beispiele hierfür sind das Opernstudio, die Orchesterakademie sowie das Jugendorchester ATTACCA. Auf DVD erschienen die Produktionen von Chowanschtschina, Dialogues des Carmélites, Alice in Wonderland, Idomeneo und Lohengrin. Darüber hinaus veröffentlichte SONY Classical die Einspielungen von Bruckners Symphonien Nrn. 4 und 7 mit dem Bayerischen Staatsorchester auf CD. Bei Farao classics ist im September 2012 eine Aufnahme mit Werken von Schumann, Wagner und Strauss in einer Einspielung mit dem Bayerischen Staatsorchester erschienen. Ebenfalls seit September 2006 ist Kent Nagano Music Director des Orchestre symphonique de Montréal. Im Herbst 2013 beginnt er seine Amtszeit als Principal Guest Conductor und Artistic Advisor bei den Göteborger Symphonikern. |
Inszenierung |
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Calixto Bieito, aus Katalonien stammend, war künstlerischer Leiter des Teatre Romea in Barcelona sowie beim FACYL in Salamanca. Sein Opernregiedebüt gab er 1996 mit Bretóns Zarzuela La verbena de la Paloma am Teatro Tivoli Barcelona. Im deutschsprachigen Raum debütierte er 2001 mit der Neuinszenierung von Don Giovanni an der Staatsoper Hannover; dort folgten Il trovatore, La traviata, Cavalleria rusticana/Pagliacci und Wozzeck. Weiterhin inszenierte er an der Oper Frankfurt (Manon Lescaut, Macbeth), der Komischen Oper Berlin (u.a. Die Entführung aus dem Serail, Armida), dem Theater Freiburg (u.a. Le Grand Macabre, Aus Deutschland), der Staatsoper Stuttgart (u.a. La fanciulla del West, Parsifal), dem Theater Basel (u.a. Lulu, Aus einem Totenhaus) und Hosokawas Hanjo für die Ruhrtriennale. Für das Sprechtheater realisierte er in Deutschland u.a. Lulu in Mannheim und Der Kirschgarten am Residenztheater München. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Fidelio, Boris Godunow. |
Bühne |
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Rebecca Ringst, geboren in Berlin, studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden sowie elektronische Kunst und Video in Barcelona. In Berlin realisierte sie erste Bühnenbilder und Kostüme für Howard Katz. Seit 2008 verbindet sie mit Calixto Bieito eine regelmäßige Zusammenarbeit. So entwarf sie u.a. Videoinstallationen für Die Entführung aus dem Serail in Berlin, Macbeth in Frankfurt sowie Peer Gynt in Bergen und Bühnenbilder u.a. für Ibsens Brand in Oslo, Armida in Berlin und Aida am Theater Basel. Ferner ist sie regelmäßig für die Regisseurinnen Andrea Moses und Elisabeth Stöppler tätig. Für ihr Bühnenbild zu Stefan Herheims Rosenkavalier in Stuttgart wurde sie 2010 von der Zeitschrift Opernwelt als Bühnenbildnerin des Jahres ausgezeichnet. Bühnenbilder an der Bayerischen Staatsoper: Fidelio, Boris Godunow. |
Kostüme |
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Ingo Krügler studierte Kostüm und Modedesign in Berlin und London und arbeitete bei Gaultier und John Galliano in Paris. Er assistierte u.a. in Wien, Paris (Bastille) sowie bei den Festspielen in München und Salzburg bei Michael Haneke, David Alden, David Pountney, Gottfried Pilz und Stefan Herheim. Seitdem ist er als freischaffender Kostümbildner tätig und zeichnete u.a. für Kostüme bei Elektra in Weimar und Gounods Faust in Oldenburg verantwortlich. Mit Calixto Bieito verbindet ihn seit Jenůfa an der Staatsoper Stuttgart eine enge Zusammenarbeit, weiterhin bei Ibsens Brand in Oslo, Lulu, Aus einem Totenhaus und Aida am Theater Basel, Glucks Armida, Der Freischütz und Dialogues des Carmélites an der Komischen Oper Berlin und Voices beim Bergen Festival. An der Bayerischen Staatsoper zeichnet er für die Kostüme für Fidelio und Boris Godunow verantwortlich. |
Licht |
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Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2012/13: u.a. Tosca, Don Carlo, Die Fledermaus, Der fliegende Holländer, Lʼelisir dʼamore, Tristan und Isolde, Jenufa, Die Zauberflöte, Boris Godunow. |
Dramaturgie |
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Andrea Schönhofer, geboren in Dingolfing, studierte Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU München und der Universität Wien. Nach journalistischen Tätigkeiten während des Studiums war sie 2007 als Regie-Assistentin und Inspizientin bei den Carl-Orff-Festspielen in Andechs engagiert. Nach Praktika in den Abteilungen Presse, Development und Dramaturgie war sie von Januar bis Juli 2008 Mitarbeiterin im Development der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist sie Dramaturgin an der Bayerischen Staatsoper. Zudem ist sie als Dozentin an der Bayerischen Theaterakademie August Everding (Studiengang Maskenbild) tätig. |
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Chöre |
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Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hält er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg inne. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper. |
Boris Godunow |
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Alexander Tsymbalyuk wurde 1976 in Odessa geboren und schloss sein Gesangstudium am Konservatorium seiner Heimatstadt ab. Am Opernhaus Odessa gab er 2000 sein Debüt in Eugen Onegin. Anschließend war er Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg, wo er von 2003 bis 2012 im Ensemble engagiert war. Er gastierte u.a. an der Mailänder Scala, an der Metropolitan Opera New York, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin sowie am Bolschoi-Theater in Moskau. Der Bass erarbeitete sich ein breites Repertoire, das u.a. Raimondo (Lucia di Lammermoor), Commendatore (Don Giovanni), Colline (La bohème), Banquo (Macbeth), Ramfis (Aida), Fafner (Das Rheingold), Timur (Turandot) und Titurel (Parsifal) umfasst. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Boris Godunow. |
Fjodor |
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Yulia Sokolik wurde 1989 in Moskau/Russland geboren und erhielt ihren ersten Gesangsunterricht mit 14 Jahren. Sie studierte am Gnessin Institut in Moskau und in Hannover. Sie erhielt verschiedene Auszeichnungen bei Wettbewerben, u.a. den ersten Preis des gesamtrussischen Wettbewerbs „Junge Talente Russlands“. Sie war Stipendiatin der Juri-Rozum-Stiftung sowie der Walter und Charlotte Hamel Stiftung. An der Musikhochschule in Hannover sang sie 2011 die Rolle der Dorabella (Così fan tutte) und war am Theater Osnabrück als Bradamante (Alcina) zu erleben. Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: u.a. Paggio (Rigoletto), Sandmännchen (Hänsel und Gretel), Elisabeth Zimmer (Elegie für junge Liebende), Fjodor (Boris Godunow) und Dienerin der Amelia (Simon Boccanegra). |
Xenia |
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Eri Nakamura stammt aus Japan und studierte Gesang am Konservatorium von Osaka sowie in Tokio und Amsterdam. 2009 war sie Finalistin der Cardiff Singer of the World Competition. Am New National Theatre in Tokio sang sie Partien wie Susanna (Le nozze di Figaro), Waldvogel (Siegfried), Ilia (Idomeneo), Marzelline (Fidelio) und Nannetta (Falstaff). Sie war Mitglied des Jette Parker Young Artist Programme des Royal Opera House Covent Garden in London, wo sie Partien wie Musetta (La bohème), Giannetta (L’elisir d’amore) und Susanna sang. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo sie u.a. Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Pamina (Die Zauberflöte), Najade (Ariadne auf Naxos), Arbate (Mitridate, rè di Ponto), Liù (Turandot) und Susanna sang. Partien hier 2012/13: Woglinde (Das Rheingold), Gretel (Hänsel und Gretel), Frasquita (Carmen), Xenia (Boris Godunow), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Adina (L’elisir d’amore), Zerlina (Don Giovanni). |
Xenias Amme |
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Heike Grötzinger studierte an der Musikhochschule Köln und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Von 1999 bis 2002 war sie Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Münster. 2002 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper in der Ring-Neuproduktion unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta, im gleichen Jahr gastierte sie in Berlin in der Ring-Inszenierung von Götz Friedrich unter der Leitung von Christian Thielemann. Seither arbeitet sie mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Stéphane de Braunschweig, Barbara Frey und Andreas Kriegenburg zusammen. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und singt dort u.a. Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg), 2. Norn (Götterdämmerung), Hänsel (Hänsel und Gretel), Suzuki (Madama Butterfly), Fenena (Nabucco), Annina (Der Rosenkavalier), Fremde Fürstin (Rusalka). Zu ihren weiteren Partien gehören Brangäne (Tristan und Isolde) und Eboli (Don Carlo). 2007 gastierte sie in Valencia in der Ring-Inszenierung von La fura dels baus unter der Leitung von Zubin Mehta. Bei den Salzburger Festspielen und dem Festival in Aix-en-Provence wirkte sie unter Simon Rattle ebenfalls an einer Ring-Neuproduktion mit. 2011 gab sie ihr Debüt an der Mailänder Scala in Mozarts Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Mère Jeanne (Dialogues des Carmélites), Die fremde Fürstin (Rusalka), Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Waltraute (Die Walküre), Xenias Amme (Boris Godunow), Frau des Dorfrichters (Jenůfa), Mary (Der fliegende Holländer), Stimme aus dem Grab (Les Contes dʼHoffmann), Flora (La traviata). |
Fürst Schuiskij |
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Gerhard Siegel, geboren in Trostberg, begann seine Musikerlaufbahn als Instrumentalist und Komponist. Nachdem er sein Gesangsstudium bei Liselotte Becker-Egner am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg abgeschlossen hatte, wurde er Ensemblemitglied des Stadttheaters Trier. Von 1999 bis 2006 trat er an der Oper Nürnberg u.a. als Parsifal, Florestan (Fidelio), Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg) und Siegfried auf. In den letzten Jahren sang er an der Wiener Staatsoper, am Teatro Real Madrid, an der Opéra Bastille in Paris, an der Deutschen Oper Berlin, an der Metropolitan Opera in New York und am Royal Opera House Convent Garden in London. Zudem gastierte er bei den Festivals in Bayreuth, Bregenz und Granada. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Fürst Schuiskij (Boris Godunow). www.gerhardsiegel.com |
Andrej Schtschelkalow |
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Markus Eiche studierte Gesang in Karlsruhe und Stuttgart. Von 2001 bis 2007 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim, wo er sich Partien wie Marcello (La bohème), Wolfram (Tannhäuser), Papageno (Die Zauberflöte) und Guglielmo (Così fan tutte) sowie die Titelpartien in Wozzeck und Don Giovanni erarbeitete. In der Spielzeit 2007/08 wurde er an der Wiener Staatsoper engagiert, wo er u.a. als Conte di Almaviva (Le nozze di Figaro), Belcore (L'elisir d'amore) sowie als Albert (Werther) zu erleben war. Gastspiele führten ihn u.a. an die Mailänder Scala, die Nederlandse Opera Amsterdam, die Semperoper Dresden, die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, das Gran Teatre del Liceu Barcelona sowie regelmäßig zu den Festspielen von Salzburg und Bayreuth. Seit Herbst 2012 ist er Ensemble-Mitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Heerrufer des Königs (Lohengrin), Ping (Turandot), Peter, Besenbinder (Hänsel und Gretel), Dr. Falke (Fledermaus), Andrej Schtschelkalow (Boris Godunow), Kurwenal (Tristan und Isolde), Harlekin (Ariadne auf Naxos). http://www.markuseiche.com/ |
Pimen |
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Anatoli Kotscherga, in der Ukraine geboren, absolvierte das Tschaikowsky-Konservatorium in Kiew. Durch seine Darstellung des Schaklowity (Chowanschtschina) an der Wiener Staatsoper wurde er international bekannt. Seither ist er auf allen bedeutenden Opern- und Konzertbühnen zu Gast, u.a. in Amsterdam, Berlin, Brüssel, Lissabon, Mailand, Paris, San Francisco, Sevilla, Toulouse sowie bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen. In seinem Repertoire finden sich sämtliche große Rollen seines Fachs, u.a. Boris (Boris Godunow), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Großinquisitor (Don Carlo) sowie die Basspartien in Samson et Dalila und Rigoletto. An der Bayerischen Staatsoper sang er u.a. Sparafucile (Rigoletto), Pistola (Falstaff) und Basilio (Il barbiere di Siviglia). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Pimen (Boris Godunow). |
Grigorij Otrepjew |
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Sergey Skorokhodov wurde in Sankt Petersburg geboren. Er studierte Gesang am Konservatorium seiner Heimatstadt und war 2003 Preisträger beim Elena-Obraztsova-Wettbewerb. Seit 2007 ist er Ensemblemitglied am Mariinsky-Theater. Er trat darüber hinaus u.a. im Concertgebouw Amsterdam, an der Metropolitan Opera New York, den Opernhäusern von Paris und Stockholm sowie beim Mikkeli Music Festival in Finnland auf. Sein Repertoire umfasst Partien wie Lenski (Eugen Onegin), Alfredo (La traviata), Nemorino (L’elisir d’amore), Erik (Der fliegende Holländer), Rinuccio (Gianni Schicchi), Bacchus/Der Tenor (Ariadne auf Naxos) sowie die Titelpartie in Lohengrin. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Froh (Das Rheingold), Grigorij Otrepiew (Boris Godunow). |
Warlaam |
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Vladimir Matorin wurde in Moskau geboren und studierte dort Gesang am Gneissin-Institut. Anschließend war er Ensemblemitlied am Stanislawski-und-Nemirowitsch-Danschenko-Musiktheater in seiner Heimatstadt und seit 1991 an der Bolshoi-Oper. Darüber hinaus gastierte er u.a. an den Opernhäusern von Sankt Petersburg, London, Paris, Valencia und Houston. Sein Repertoire umfasst Partien wie Fürst Gremin (Eugen Onegin), Ramfis (Aida), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Kecal (Die verkaufte Braut) sowie die Titelpartie in Boris Godunow. 1997 wurde er zum Volkskünstler der Russischen Föderation ernannt. Debüt an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Warlaam (Boris Godunow). |
Missail |
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Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Walther von der Vogelweide (Tannhäuser), 1er commissaire (Dialogues des Carmélites), Der Förster (Rusalka), Monostatos (Die Zauberflöte), Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Spalanzani (Les Contes dʼHoffmann), Mime (Das Rheingold), Missail (Boris Godunow), Ein junger Seemann (Tristan und Isolde), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Altoum (Turandot), Dr. Blind (Die Fledermaus), Basilio (Le nozze di Figaro), Dr. Cajus (Falstaff). |
Schenkwirtin |
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Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2012/2013: u.a. Dryade (Ariadne auf Naxos), Hänsel (Hänsel und Gretel), Mary (Der fliegende Holländer), Schenkwirtin (Boris Godunow), Dritte Nymphe (Rusalka), Suzuki (Madama Butterfly), Grimgerde, Floßhilde (Der Ring des Nibelungen), Emilia (Otello). |
Gottesnarr |
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Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala in Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an der Staatsoper Unter den Linden. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: u.a. Schwachsinniger (Boris Godunow), Remendado (Carmen), Frantz/Cochenille/Pitichinaccio (Les Contes d’Hoffmann), Gaston (La traviata), Brighella (Ariadne auf Naxos), Erster Gralsritter (Parsifal), Steuermann (Der fliegende Holländer). |
Nikititsch |
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Goran Jurić stammt aus Kroatien und absolvierte sein Studium an der Musikakademie Zagreb. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pluto/Charon (L’Orfeo), Sarastro (Die Zauberflöte), Colas (Bastien und Bastienne) und Pistola (Falstaff), sowie Oratorien von Barock bis zum 20. Jahrhundert. 2011 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und debütierte am Teatro dell’Opera in Rom unter der Leitung von Riccardo Muti als Oberpriester (Nabucco) sowie am Teatro La Fenice in Venedig als Komtur (Don Giovanni). Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Biterolf (Tannhäuser), Angelotti (Tosca), Un mandarino (Turandot), Colline (La bohème), Usciere (Rigoletto), Il re (Aida), Gubetta (Lucrezia Borgia), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Nikititsch (Boris Godunow), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Montano (Otello), Pietro (Simon Boccanegra). |
Leibbojar |
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Dean Power stammt aus Irland und studierte an der Royal Irish Academy of Music. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. der Veronica Dunne International Singing Competition. Sein Repertoire umfasst u.a. Belfiore (La finta giardiniera), Ferrando (Così fan tutte), Acis (Acis and Galatea), Bastien (Bastien und Bastienne) sowie Oratorienliteratur von Bach, Händel, Haydn, Schubert und Schumann. Kürzlich war er als Don Ottavio (Don Giovanni) an der Lyric Opera Dublin zu erleben. Nach zwei Jahren im Opernstudio ist er seit Beginn der Spielzeit 2012/13 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: u.a. Septett IV (Babylon), Brabantischer Edler (Lohengrin), Borsa Matteo (Rigoletto), Oloferno Vitellozzo (Lucrezia Borgia), Sigurd der Drachentöter, Leibbojar (Boris Godunow), Ein Offizier (Ariadne auf Naxos), Dritter Knappe (Parsifal), Nathanael (Les Contes d'Hoffmann). |
Mitjucha |
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Tareq Nazmi, geboren in Kuwait, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Edith Wiens sowie in der Meisterklasse von Christian Gerhaher. Im Prinzregententheater sang er u.a. Colline (La bohème) und den Sarastro (Die Zauberflöte), am Stadttheater Augsburg Lord Sindham (Zar und Zimmermann). Zudem wirkte er in den konzertanten Opernaufführungen des Мünchner Rundfunkorchesters von Macbeth, Silvana und Orpheus in der Unterwelt mit; im Konzert sang er u.a. Beethovens 9. Sinfonie. 2008 war er Preisträger beim Вundeswettbewerb Gesang und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 2010 bis 2012 war er Mitglied im Opernstudio, seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: u.a. Don Fernando (Fidelio), Septett VII/Der Schreiber (Babylon), Astolfo (Lucrezia Borgia), Zuniga (Carmen), Mitjuch (Boris Godunow), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Zweiter Gralsritter (Parsifal), Masetto (Don Giovanni), Marquis dʼObigny (La traviata), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi). www.tareq-nazmi.com |
Hauptmann der Streifenwache |
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Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Schlémil (Les Contes dʼHoffmann), Ceprano (Rigoletto), Schaunard (La bohème), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Sprecher (Die Zauberflöte), Sciarrone (Tosca), Frank (Die Fledermaus), L‘officier (Dialogues des Carmélites), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia). |

