La bohème - Biographien

La bohème: Vittorio Grigolo, Ana Maria Martinez Giacomo Puccini: La bohème La bohème: Ensemble

La bohème

Giacomo Puccini
Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

Nationaltheater

Dienstag, 11. Dezember 2012

Musikalische Leitung


Paolo Carignani (c) Barbara Aumüller
Paolo Carignani
Paolo Carignani, geboren in Mailand, studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Komposition, Orgel, Klavier und Orchesterdirektion. Nachdem er den Internationalen Wettbewerb Gino Marinuzzi in San Remo gewonnen und an der International Conductor Masterclass in Hilversum teilgenommen hatte, wurde er von zahlreichen Festspielen und Theatern Italiens und des Auslands eingeladen. Er dirigierte u.a. an den Opernhäusern von New York, Tokio, Barcelona, Paris, Berlin, London, Rom, Bologna, Neapel und Genua sowie beim Rossini Festival in Pesaro, dem Festival dei Due Mondi in Spoleto, dem Festival Sferisterio in Macerata und im Concertgebouw Amsterdam. Von 1999 bis 2008 war er Generalmusikdirektor an der Oper Frankfurt. Zuletzt leitete er etwa Guillaume Tell im Muziektheater Amsterdam sowie Nabucco im New National Theatre Tokyo. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Il trovatore, La traviata, Macbeth.

Inszenierung


Otto Schenk. Foto: Sabine Toepffer
Otto Schenk
Geboren in Wien; Studium am Max-Reinhardt-Seminar seiner Heimatstadt; begann seine Laufbahn als Schauspieler am Wiener Volkstheater und am Theater in der Josefstadt. 1953 erste Schauspielinszenierungen an Wiener Kellertheatern; Debüt als Opernregisseur 1957 am Salzburger Landestheater. Seit 1966 ständiger Regisseur an der Wiener Staatsoper; Inszenierungen an führenden Opernhäusern wie Mailand, London, New York, München, Hamburg, Berlin. Schauspieler und Regisseur am Wiener Burgtheater und bei den Salzburger Festspielen. Von 1988 bis 1996 Direktor des Wiener Theaters in der Josefstadt. Als Schauspieler und Rezitator weltweit erfolgreich. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: La bohème (1969), Simon Boccanegra (1971), Der Rosenkavalier (1972), Die Fledermaus (1974), La traviata (1975), Don Carlo (1975).

Bühne und Kostüme


Rudolf Heinrich
Rudolf Heinrich
Geboren in Halle; Studium der Malerei an der Kunstschule Burg Giebichenstein. Von 1950 bis 1954 Bühnenbildner in Halle; 1953 Engagement an die Komische Oper Berlin durch Walter Felsenstein; 1954 bis 1961 dort Ausstattungsleiter. 1960 Ordentliches Mitglied der Akademie der Künste in Berlin (Ost); 1961 bis 1964 freischaffender Bühnenbildner vor allem in München. 1964 Professor der Bühnenbildklasse der Münchner Akademie der Bildenden Künste. Gasttätigkeit an vielen internationalen Opernhäusern; seit 1967 regelmäßige Zusammenarbeit mit Günther Rennert bei den Salzburger Festspielen und in München. Heinrich verstarb 1975. Ausstattungen an der Bayerischen Staatsoper: Le nozze di Figaro (1968), Ariadne auf Naxos (1969), La bohème (1969), Don Carlo (1975), Antigonae (1975), Tosca (1976).

Chor


Stellario Fagone
Stellario Fagone
Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studierte in seiner Heimatstadt und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters in Turin tätig. Mit Donizettis Il Campanello debütierte er als Dirigent am Teatro Mancinelli in Orvieto. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, seit 2006 ist er stellvertretender Chordirektor und Leiter des Kinderchores. Des Weiteren gastierte er als Dirigent von symphonischen Konzerten sowie als Liedbegleiter im In- und Ausland. Beim Chor des Bayerischen Rundfunks übernahm er die Einstudierungen von Walter Braunfels’ Mysterienspiel Verkündigung, von Peter Tschaikowskys Iolante und der Notte italiana. Als Dirigent leitete er u.a. Produktionen von La bohème, Così fan tutte, Hänsel und Gretel, Ariadne auf Naxos und Rosenkavalier

Mimi


Ana Maria Martinez (c) Tom Specht
Ana María Martínez
Ana María Martínez erhielt ihre Ausbildung an der Juilliard School New York und am Houston Grand Opera Studio. Sie gastierte an zahlreichen Opernhäusern, u.a in Berlin, Hamburg, Dresden, Wien, Amsterdam, London, Paris, San Francisco und New York. Ihr Reperoire umfasst Partien wie Donna Elvira (Don Giovanni), Fiordiligi (Così fan tutte), Pamina (Die Zauberflöte), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Adina (Lʼelisir dʼamore), Violetta (La traviata), Micaëla (Carmen), die Titelpartie in Rusalka, Liù (Turandot) und Blanche (Dialogues des Carmélites). Als Konzertsängerin trat sie mit zahlreichen renommierten Orchestern auf, darunter die Filarmonica della Scala, die New York Philharmonic, die Berliner Philharmoniker, das SWR Symphonieorchester und das Orchestre de Paris. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Mimì (La bohème), Cio-Cio-San (Madama Butterfly).

http://www.anamariamartinez.info/

Musetta


Anna Virovlansky
Anna Virovlansky
Anna Virovlansky, geboren in St. Petersburg, absolvierte ihr Gesangsstudium in Jerusalem. 2003 trat sie in das israelische Opernstudio ein und wurde im Folgejahr an die Oper Bonn engagiert. Gastengagements führten sie u.a. als Pamina (Die Zauberflöte) und Susanna (Le nozze di Figaro) an das Aalto-Theater Essen sowie als Zerlina (Don Giovanni) zu den Festspielen in Glyndebourne. 2009 wechselte sie an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, wo sie u.a. als Gilda (Rigoletto) und Blanche (Dialogues des Carmélites) zu erleben war. Von 2011 bis 2013 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und trat hier u.a. als Sophie (Der Rosenkavalier), Adele (Die Fledermaus), Marzellina (Fidelio), und Giulietta (Les Contes d’Hoffmann) auf. Partien hier 2013/14: Musetta (La bohème), Euridice (L’Orfeo).

http://www.annaviro.com/

Rodolfo


Vittorio Grigolo
Vittorio Grigolo
Vittorio Grigolo, geboren in Arezzo, war Solist im Chor der Sixtinischen Kappelle und debütierte mit dreizehn Jahren als Hirte (Tosca). Er gewann zahlreiche Preise wie den ECHO Klassik 2011. Er trat u.a. an den Opernhäusern von Mailand, New York, Washington, London, Wien, Berlin, Zürich und Valencia auf. Sein Repertoire umfasst Partien wie Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Nemorino (L’elisir d’amore), Gennaro (Lucrezia Borgia), Rinuccio (Gianni Schicchi), Alfredo (La traviata), Il Duca di Mantova (Rigoletto), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Des Grieux (Manon) und die Titelpartie in Don Carlo. 2011/12 tourte er mit einem Konzertprogramm durch Deutschland und die Schweiz. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Rodolfo (La bohème).

Marcello


Levente Molnár
Levente Molnár
Levente Molnár, geboren 1983 in Transsylvanien, wuchs in Ungarn auf. Mit 14 Jahren begann er sein Gesangsstudium. Ab 2003 war er Mitglied des Opernstudios der Ungarischen Staatsoper Budapest und debütierte dort 2006 als Don Giovanni. Als Ensemblemitglied der Staatsoper sang er Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Malatesta (Don Pasquale) und die Titelpartie in Eugen Onegin. Am Royal Opera House Covent Garden gastierte er als Masetto (Don Giovanni) und Figaro (Il barbiere di Siviglia), weitere Gastengagements führten ihn an die Opéra National de Paris, an die Wiener Staatsoper, an die Staatsoper Stuttgart und an das Teatro Real in Madrid. Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Belcore (L’elisir d’amore), Peter Besenbinder (Hänsel und Gretel), Sharpless (Madama Butterfly), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Amfortas (Parsifal), Marcello (La bohème).

Schaunard


Simone del Savio
Simone Del Savio
Simone del Savio aus Susa schloss 2004 sein Gesangsstudium am Konservatorium von Turin ab. Bereits 1998 gab er sein Debüt mit Salieris Prima la musica e poi le parole. Es folgten Engegements u.a. als Don Profundo (Il viaggio a Reims) bei den Festspielen in Pesaro, Giorgio Germont (La traviata) an der Deutschen Oper in Berlin, Monterone (Rigoletto) in Paris, Alidoro (La Cenerentola) in Triest, Leporello (Don Giovanni) in Venedig, Enrico (Lucia di Lammermmoor) in Turin, Don Alfonso (Così fan tutte) und Don Alvaro (Il viaggio a Reims) am Teatro alla Scala in Mailand, Montano (Otello) bei den Salzburger Festspielen, Schaunard (La bohème) am Royal Opera House Covent Garden in London und beim Maggio Musicale in Florenz. 2007 war er Preisträger der Eberhard Wächter-Medaille. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Schaunard.

Colline


Goran Jurić
Goran Jurić
Goran Jurić stammt aus Kroatien und absolvierte sein Studium an der Musikakademie Zagreb. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pluto/Charon (L’Orfeo), Sarastro (Die Zauberflöte), Colas (Bastien und Bastienne) und Pistola (Falstaff), sowie Oratorien von Barock bis zum 20. Jahrhundert. 2011 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und debütierte am Teatro dell’Opera in Rom unter der Leitung von Riccardo Muti als Oberpriester (Nabucco) sowie am Teatro La Fenice in Venedig als Komtur (Don Giovanni).  Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Komtur (Don Giovanni), Ferrando (Il trovatore), Cesare Angelotti (Tosca), Timur (Turandot), Pietro (Simon Boccanegra), Colline (La bohème), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Walter Furst (Guillaume Tell), Gubetta (Lucrezia Borgia).

Benoît


Alfred Kuhn (c) Anne Kirchbach
Alfred Kuhn
Alfred Kuhn, geboren in Ober-Roden/Hessen, studierte Gesang an der Musikhochschule Frankfurt am Main. Sein erstes Engagement führte ihn 1963 nach Darmstadt, wo er 15 Jahre Ensemblemitglied blieb. Ab 1978 war er fünf Jahre an der Deutschen Oper am Rhein, von 1983 bis 2012 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Hier sang er u.a. Frank (Die Fledermaus), Graf Waldner, Rittmeister a.D. (Arabella) und Antonio (Le nozze di Figaro). 1991 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Benoît (La bohème), Frank (Die Fledermaus).

Parpignol


Joshua Stewart
Joshua Stewart
Joshua Stewart wurde in New Orleans/Louisiana geboren. Nachdem er Erfahrungen als Jazz-Sänger gesammelt hatte, studierte er Operngesang am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Don Ottavio (Don Giovanni), Nemorino (Lʼelisir dʼamore), Prunier (La rondine) und Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia). Auf der Konzertbühne sang er darüber hinaus die Solopartien in Händels Messiah und Mozarts Requiem. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe, wie die Mario Lanza Competition und die Marylin Horne Song Competition. In Europa debütierte er als Belfiore (Il viaggio a Reims) in Pesaro. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Bote (Il trovatore), Priester (Babylon), Wilhelm (Les Contes d’Hoffmann), Albazar (Il turco in Italia), Capitano (Simon Boccanegra), Conte (Mirandolina), Jeppo Liverotto (Lucrezia Borgia).

Alcindoro


Tareq Nazmi
Tareq Nazmi
Tareq Nazmi, geboren in Kuwait, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Edith Wiens sowie in der Meisterklasse von Christian Gerhaher. Im Prinzregententheater sang er u.a. Colline (La bohème) und Sarastro (Die Zauberflöte), am Stadttheater Augsburg Lord Sindham (Zar und Zimmermann). Zudem wirkte er in den konzertanten Opernaufführungen des Мünchner Rundfunkorchesters von Macbeth, Silvana und Orpheus in der Unterwelt mit; im Konzert sang er u.a. Beethovens 9. Sinfonie. 2008 war er Preisträger beim Вundeswettbewerb Gesang und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 2010 bis 2012 war er Mitglied im Opernstudio, seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Masetto (Don Giovanni), Sprecher (Die Zauberflöte), Colline, Marquis d’Obigny (La traviata), Silvano (La Calisto), Publio (La clemenza di Tito), Mitjucha (Boris Godunow), Nazarener (Salome), Zuniga (Carmen), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Obrist (Die Soldaten), Astolfo (Lucrezia Borgia).

www.tareq-nazmi.com

Ein Zöllner


Tim Kuypers
Tim Kuypers
Tim Kuypers absolvierte sein Bachelorstudium am Konservatorium von Amsterdam und sein Master-Diplom an der Dutch National Opera Academy. Parallel dazu besuchte er diverse Meisterkurse und Coachings. Sein Repertoire umfasst Partien wie Belcore (L’elisir d’amore), Aeneas (Dido and Aeneas), Vater (Hänsel und Gretel), Yamadori/Der Kaiserliche Kommissär (Madama Butterfly) und Sid (Albert Herring). Sein Konzertrepertoire umfasst u.a. Werke wie Mendelssohn Bartholdys Elias, Orffs Carmina Burana, die Requiem-Messen von Mozart, Brahms, Fauré und Duruflé sowie die Passionen von Bach. Seit der Spielzeit 2011/12 ist er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: u.a. 2. Gefangener (Fidelio), Septette/Pförtner 1 (Babylon), 2ième commissaire (Dialogues des Carmélites), Ein Jäger (Rusalka), Brabantischer Edler (Lohengrin), Marullo (Rigoletto).

www.timkuypers.com

Sergeant der Zollwache


Rafał Pawnuk
Rafał Pawnuk
Rafał Pawnuk, in Stettin/Polen geboren, studierte Gesang zunächst in Bydgoszcz und anschließend in Krakau. Erste Engagements führten ihn an die Opernhäuser von Stettin und Krakau. In der Spielzeit 2011/12 war er Mitglied des Ensembles der Staatsoper in Brünn. Als Konzertsänger trat er in Mozart Requiem, in Händels Messias sowie in Purcells Fairy Queen auf. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, so erhielt er den ersten Preis beim Wettbewerb Iuventus Canti in Vrable, den zweiten Preis beim Golden Voice Competition in Warschau sowie beim Dvořák Wettbewerb in Karlsbad. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Marchese (Il trovatore), Stimme der Wächter der Stadt (Die Frau ohne Schatten), Gefängniswärter (Tosca), Sergeant der Zollwache (La bohème), un chirurgo (La forza del destino), Septette/Pförtner (Babylon), kaiserlicher Komissär (Madama Butterfly), Jude (Salome), Gärtner (La traviata), Marchese (Mirandolina), Erscheinung (Macbeth).