Hänsel und Gretel - Biographien

Hänsel und Gretel: Tara Erraught (Hänsel), Hanna-Elisabeth Müller (Gretel) Hänsel und Gretel: Tara Erraught (Hänsel), Hanna-Elisabeth Müller (Gretel)

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdinck
Libretto von Adelheid Wette

Märchenoper in drei Bildern

Neuinszenierung

Nationaltheater

Sonntag, 24. März 2013

Musikalische Leitung


TomᚠHanus (© Jakub Świetlik)
TomᚠHanus
Tomáš Hanus, in Tschechien geboren, studierte an der Janáček-Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Brünn. 1999 machte er als Gewinner des Internationalen Dirigentenwettbewerbs in Kattowitz auf sich aufmerksam. Seit seinem Debüt am Nationaltheater Prag im Jahr 2001 mit Smetanas Die Teufelswand dirigierte er dort zahlreiche Vorstellungen. 2005 leitete er die Wiederaufnahme von Katja Kabanova an der Finnischen Nationaloper, ab 2007 war er für zwei Spielzeiten Musikalischer Direktor des Nationaltheaters in Brünn. Seitdem führten ihn Gastengagements u.a. an die Opernhäuser von Paris, Basel, Dresden, Berlin und Lyon. Zudem dirigierte er Konzerte mit Orchestern wie dem Bayerischen Staatsorchester, dem Ensemble intercontemporain, dem Orchester des Teatro Real in Madrid, der Camerata Salzburg und dem BBC Symphony Orchestra. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Rusalka, Hänsel und Gretel.

Inszenierung


Richard Jones
Richard Jones
Richard Jones, geboren in London, erarbeitete zahlreiche Schauspiel- und Musical-Inszenierungen u.a. am Phoenix Theatre (West End) und am Eugene O’Neill Theatre (Broadway, New York). Regelmäßig arbeitet er auch am Old Vic in London. Seit 1984 inszeniert er Opern u.a. bei den Bregenzer Festspielen, an der English National Opera, der Nederlandse Opera Amsterdam, an der New Yorker Metropolitan Opera, am Royal Opera House Covent Garden, London (u.a. Der Ring des Nibelungen, Der Spieler, Il trittico), an der Oper Frankfurt (u.a. Billy Budd, Die Sache Makropulos) sowie beim Glyndebourne Festival (Falstaff, Macbeth). An der Bayerischen Staatsoper gab er 1994 sein Debüt mit Giulio Cesare in Egitto (von der Zeitschrift Opernwelt als „Produktion des Jahres“ ausgezeichnet); es folgten The Midsummer Marriage, Pelléas et Mélisande, Lohengrin, Les Contes d’Hoffmann und Hänsel und Gretel.

Bühne und Kostüme


John Macfarlane
John Macfarlane wurde in Schottland geboren und studierte Textildesign an der Glasgow School of Art. Während seines Studiums begann er sich immer mehr für Theater speziell für Bühnenbild zu interessieren. Er erhielt ein Stipendium und arbeitete von 1972 bis 1973 mit dem Old Young Vic in London. Ab 1975 entwarf er zahlreiche Bühnenbilder und Kostüme für Ballettproduktionen. Bei Forgotten Land übernahm er 1981 erstmals die Ausstattung für Jíří Kylian. Es folgten mehrere gemeinsame Produktionen, u.a. Lieder eines fahrenden Gesellen und L’enfant et les sortilèges. Außerdem arbeitet er regelmäig mit David McVicar und Richard Jones an großen Opernhäusern wie der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House London und dem Teatro dell’Opera in Rom. Für das Bayerische Staatsballett stattete Macfarlane Schwanensee und für die Bayerische Staatsoper Hänsel und Gretel aus.

Neueinstudierung


 
Benjamin Davis
Benjamin Davis stammt aus Bath/England. Nach seinem Studium der Literatur- und Theaterwissenschaft in Großbritannien, Frankreich und Brasilien lebt er nun in Cardiff, wo er an der Welsh National Opera seine Zusammenarbeit mit Katie Mitchell als Spielleiter begann. Gemeinsam erarbeiteten sie die Uraufführung von Manfred Trojahns Orest an der Nederlandse Opera sowie Luigi Nonos Al gran sole carico d’amore an der Staatsoper Berlin und den Salzburger Festspielen. Zu seinen eigenen Inszenierungen zählen Puccinis Il trittico an der Opera Zuid in Maastricht, eine szenische Deutung von Brittens Liederzyklus Les Illuminations beim Cardiff International Dance Festival sowie Il tabarro und Star-Cross’d Lovers an der Welsh National Opera. Mehrmals arbeitete Davis mit dem Regisseur Richard Jones zusammen: Er verantwortete u.a. die Wiederaufnahmen von dessen Hänsel und Gretel, Pique Dame und Wozzeck an der Welsh National Opera sowie Gianni Schicchi am Royal Opera House Covent Garden in London. An der Bayerischen Staatsoper war er für die szenische Einstudierung von Hänsel und Gretel und Written on skin verantwortlich.

Lichtkonzept


Jennifer Tipton
Jennifer Tipton arbeitet für zahlreiche Ballettkompanien und Opernhäuser, wie etwa für die Paul Taylor Dance Company, Twyla Tharp, das Joffrey Ballet sowie die Opernhäuser von New York, Los Angeles, Paris, Wien, Genf, Mailand und Rom. Sie gewann zweimal den Bessie Award für Lichtdesign. Internationale Anerkennung erfuhr sie durch ihre Arbeit mit Robert Wilson (Parsifal) und Peter Sellars (Tannhäuser). Mit den Regisseuren Richard Jones und David McVicar verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit. Jennifer Tipton unterrichtet Lichtdesign an der Yale University School of Drama. An der Bayerischen Staatsoper konzipierte sie das Licht für Hänsel und Gretel.

Licht


Michael Bauer
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung hier in der Spielzeit 2013/14: Lʼelisir dʼamore, Die Zauberflöte, Tosca, Hänsel und Gretel, Der fliegende Holländer, Boris Godunow, Guillaume Tell, L’Orfeo.

Choreographie


 
Linda Dobell
Linda Dobell stammt aus London, wo sie an der Arts Educational School in Chiswick ersten Ballettunterricht nahm. Als Choreographin war sie zunächst an vielen kleinen Londoner Privattheatern beschäftigt, wo sie sich mit experimentellem Tanztheater auseinandersetzte. 1973 studierte sie die Choreographie für Richard O’Briens Rocky Horror Show ein und wurde daraufhin zunehmend auch von größeren Bühnen wie dem Royal Court Theatre engagiert. Zuletzt arbeitete sie vor allem für die Oper - häufig zusammen mit Richard Jones. Ihre gemeinsamen Produktionen waren an großen Opernhäusern weltweit zu sehen. 2009 verstarb Dobell in London. Für Richard Jones’ Produktion von Hänsel und Gretel konzipierte sie die Choreographie.

Einstudierung Choreographie


 
Anjali Mehra
Anjali Mehra stammt aus London und absolvierte dort eine Tanzausbildung an der Central School of Ballet. Nach ihrem Abschluss wurde sie Mitglied von Matthew Bournes Company New Adventures und trat in Balletten wie Schwanensee, Der Nussknacker und Play without words auf. Sie war Teil der Originalbestzung von Andrew Lloyd Webbers Bombay Dreams und war zudem an diversen Musikvideos als Tänzerin beteiligt, u.a. bei dem elektronischen Musikduo Goldfrapp. Mehra trat in mehreren Opernproduktionen am Royal Opera House Covent Garden, der English National Opera und beim Glyndebourne Festival als Tänzerin auf, so zum Beispiel in Richard Jones Inszenierung von Macbeth. Als Choreographin wirkte sie bei Sam Browns Inszenierung von Jakob Lenz an der English National Opera sowie Daisy Evans’ Produktion von L’Orfeo für die Silent Opera London mit. An der Bayerischen Staatsoper ist sie verantwortlich für die Einstudierung der Choreographie in Hänsel und Gretel.

Einstudierung Kinderchor


Stellario Fagone
Stellario Fagone
Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studierte in seiner Heimatstadt und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters in Turin tätig. Mit Donizettis Il Campanello debütierte er als Dirigent am Teatro Mancinelli in Orvieto. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, seit 2006 ist er stellvertretender Chordirektor und Leiter des Kinderchores. Des Weiteren gastierte er als Dirigent von symphonischen Konzerten sowie als Liedbegleiter im In- und Ausland. Beim Chor des Bayerischen Rundfunks übernahm er die Einstudierungen von Walter Braunfels’ Mysterienspiel Verkündigung, von Peter Tschaikowskys Iolante und der Notte italiana. Als Dirigent leitete er u.a. Produktionen von La bohème, Così fan tutte, Hänsel und Gretel, Ariadne auf Naxos und Rosenkavalier

Peter, Besenbinder


Alejandro Marco-Buhrmester (Foto: Monika Rittershaus)
Alejandro Marco-Buhrmester
Alejandro Marco-Buhrmester, geboren in Basel, studierte Gesang in Bern. Nach Engagements in Essen, Dortmund und an der Komischen Oper in Berlin arbeitet er seit 1999 freischaffend. Er gastierte u.a. an den Opernhäusern von Paris, Rom, Madrid, Barcelona, Tokio, Köln, Frankfurt, Berlin und Amsterdam sowie bei der Ruhrtriennale. 2001 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen und trat dort seither u.a. als Gunther (Götterdämmerung), Amfortas (Parsifal) und Fritz Kothner (Die Meistersinger von Nürnberg) auf. Sein Repertoire umfasst darüber hinaus Partien wie Klingsor (Parsifal), Orest (Elektra), Kurwenal (Tristan und Isolde), Giorgio Germont (La traviata) sowie die Titelpartien in Il barbiere di Siviglia und Nabucco. Als Konzertsänger war er u.a. als Solist in den Bach-Passionen und in Beethovens 9. Symphonie zu erleben. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Peter, Besenbinder (Hänsel und Gretel).

www.marco-buhrmester.de

Gertrud


Janina Baechle
Janina Baechle
Janina Baechle studierte Musikwissenschaft und Geschichte an der Universität Hamburg, parallel dazu Gesang an der dortigen Musikhochschule. Nach Engagements an den Staatstheatern Braunschweig und Hannover trat sie u.a. an den Opernhäusern in San Francisco als Fricka (Die Walküre), in Dresden als Ortrud (Lohengrin) und Brangäne (Tristan und Isolde), in Stuttgart als Amneris (Aida), in Hamburg als Mrs. Quickly (Falstaff) sowie als Amme (Die Frau ohne Schatten) auf. Ab der Spielzeit 2004/05 war sie sechs Jahre lang Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie u.a. als Alte Buryja (Jenůfa), Eboli (Don Carlo), Herodias (Salome), Erda, Waltraute und Fricka (Der Ring des Nibelungen) zu erleben war. An der Opéra National de Paris sang sie die Titelpartie in der Uraufführung von Bruno Mantovanis Akhmatova und an der Bayerischen Staatsoper Ježibaba(Rusalka) und Ortrud (Lohengrin). Partie hier 2012/13: Gertrud (Hänsel und Gretel).

Hänsel


Tara Erraught (© Christian Kaufmann)
Tara Erraught
Tara Erraught absolvierte ihr Gesangsstudium an der Royal Irish Academy of Music in Dublin. Aus mehreren nationalen Gesangswettbewerben ging sie als Preisträgerin hervor. Neben zahlreichen Auftritten an der Academy in Dublin, wo sie u.a. Marcellina (Le nozze di Figaro), Olga (Eugen Onegin), Meg Page (Falstaff), Rosina (Il barbiere di Siviglia) und Zerlina (Don Giovanni) darstellte, führten sie erste Engagements nach Italien. Ab Herbst 2008 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, seit 2010 gehört sie zum Ensemble. 2011 konnte sie hier als Romeo (I Capuleti e i Montecchi) einen weltweit beachteten Erfolg feiern. 2013 wurde sie als jüngste Preisträgerin aller Zeiten mit dem Orden „Pro meritis scientiae et litterarum“ des Freistaates Bayern ausgezeichnet. Partien hier 2013/14: Küchenjunge (Rusalka), Dame (Die Zauberflöte), Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Hänsel (Hänsel und Gretel), Flora (La traviata), Sesto (La clemenza di Tito), Titelpartie in La Cenerentola. Zudem tritt sie als Solistin beim Festkonzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss auf.

Gretel


Hanna-Elisabeth Müller (© Chris Gonz)
Hanna-Elisabeth Müller
Hanna-Elisabeth Müller studierte Gesang in Mannheim. Sie gastierte u.a. im Amsterdamer Concertgebouw, in der Londoner Wigmore Hall, der Kölner Philharmonie und bei den Schwetzinger Festspielen und gewann den ersten Preis beim Ada-Sari-Wettbewerb. Nach ersten Engagements in Rheinsberg und Gera debütierte sie 2012 am Teatro dell’Opera di Roma als Pamina (Die Zauberflöte). In der Spielzeit 2010/11 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, seit der Spielzeit 2012/13 ist sie hier festes Ensemblemitglied und war bisher u.a. als Zerlina (Don Giovanni), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal) und Woglinde (Der Ring des Nibelungen) zu erleben. 2013 erhielt sie den Festspielpreis der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Susanna (Le nozze di Figaro), Prinzessin/Donna Clara (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Pamina (Die Zauberflöte), Hüter der Schwelle des Tempels/Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Gretel (Hänsel und Gretel), Servilia (La clemenza di Tito), Najade/Echo (Ariadne auf Naxos), Berta (Il barbiere di Siviglia).

Die Knusperhexe


Rainer Trost (© Am Haug Fo)
Rainer Trost
Rainer Trost, geboren in Stuttgart, studierte an der Musikhochschule in München bei Adalbert Kraus. Von 1991 bis 1995 war er Ensemblemitglied des Niedersächsischen Staatstheaters Hannover. Seine internationale Karriere begann 1992 mit den großen Tenor-Partien in Mozarts Opern u.a. in Paris, Amsterdam und Hamburg. Es folgten Auftritte bei den Salzburger Festspielen, am Londoner Royal Opera House Covent Garden, an der Pariser Opéra Bastille, der Semperoper Dresden, der Wiener Staatsoper und der Metropolitan Opera New York sowie u.a. an den Opernhäusern von Amsterdam, Leipzig, San Diego und Valencia. Sein Repertoire umfasst auch Partien wie David (Die Meistersinger von Nürnberg), Dionysos (Die Bassariden) und Werke von Manfred Trojahn (Was ihr wollt, La grande magia). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Die Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Belmonte (Die Entführung aus dem Serail).

Sandmännchen / Echo IV


Yulia Sokolik
Yulia Sokolik
Yulia Sokolik, in Moskau/Russland geboren, studierte Gesang am Gnessin Institut in Moskau und in Hannover. Sie erhielt verschiedene Auszeichnungen bei Wettbewerben, u.a. den ersten Preis des gesamtrussischen Wettbewerbs „Junge Talente Russlands“. Sie war Stipendiatin der Juri-Rozum-Stiftung sowie der Walter und Charlotte Hamel Stiftung. An der Musikhochschule in Hannover sang sie 2011 die Rolle der Dorabella (Così fan tutte) und war am Theater Osnabrück als Bradamante (Alcina) zu erleben. Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Paggio della Duchessa (Rigoletto), Katze/Eichhörnchen (L’Enfant et les sortilèges), zweite Zofe (Der Zwerg), Küchenjunge (Rusalka), Sandmännchen/Echo (Hänsel und Gretel), Zaida (Il turco in Italia), adelige Waise (Der Rosenkavalier), Mercédès (Carmen), Ortensia (Mirandolina).

Taumännchen / Echo II


Golda Schultz
Golda Schultz
Golda Schultz, geboren in Südafrika, studierte Gesang an der University of Cape Town und an der Juilliard School in New York. Daneben besuchte sie Meisterklassen bei Johan Botha, Kiri Te Kanawa und Michelle Breedt. Ihr Repertoire umfasst Partien wie La fortuna/Valletto (Lʼincoronazione di Poppea), Donna Elvira (Don Giovanni), Dido (Dido and Aeneas), Alice Ford (Falstaff) und Magda (La rondine). Von 2011 bis 2013 war sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper, wo sie etwa als Contessa Almaviva (Le nozze di Figaro), Ortlinde (Die Walküre), Priesterin (Aida), Dama di Lady Macbeth (Macbeth), Elisabeth Zimmer (Elegie für junge Liebende) und Ines (Il trovatore) zu erleben war. In der Spielzeit 2013/14 ist sie Ensemblemitglied am Stadttheater Klagenfurt. Zudem tritt sie an der Bayerischen Staatsoper als Solistin beim Festkonzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss sowie als Sophie in Der Rosenkavalier auf.

http://goldaschultz.com/

Echo I


Iulia Maria Dan
Iulia Maria Dan
Iulia Maria Dan studierte an der Nationalen Universität für Musik in Bukarest und ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe. Zuletzt erhielt sie den Sonderpreis als jüngste Finalistin beim Belvedere Wettbewerb 2011 in Wien. Sie übernahm Rollen wie Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Mademoiselle Silberklang (Der Schauspieldirektor) und Adina (Lʼelisir dʼamore). Ihr Debüt als Gilda (Rigoletto) erfolgte an der Rumänischen Nationaloper in Bukarest. Auch als Liedinterpretin konnte die junge Sopranistin bereits Erfahrungen sammeln. Von 2011 bis 2013 war sie Mitglied im Opernstudio, seit der Spielzeit 2013/14 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Giannetta (L’elisir d’amore), Contessa di Ceprano (Rigoletto), Eule/Schäferin/Mädchen (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Stimme der Ungeborenen/Dienerin (Die Frau ohne Schatten), Septette (Babylon), Frasquita (Carmen), Dienerin der Amelia (Simon Boccanegra), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Dama di Lady Macbeth (Macbeth).

Echo III


 
Agnes Preis
Agnes Preis studierte zunächst Gesang in München. Nach Abschluss ihres Magisterstudiums in Japanologie beendete sie ihre Gesangsausbildung in Wien. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Musetta (La bohème), Violetta (La traviata) und Micaëla (Carmen). Engagements führten sie u.a. nach Wien, Salzburg, Prag, Basel, Dresden, Hamburg und Augsburg. Zudem tritt sie häufig in geistlichen Konzerten oder bei Liederabenden auf. Seit 2010 ist sie Mitglied des Extrachores der Bayerischen Staatsoper. Partie hier 2013/14: Echo (Hänsel und Gretel).

Echo V


Silvia Hauer
Silvia Hauer
Silvia Hauer stammt aus Kehl am Rhein und absolvierte ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule Freiburg sowie an der Universität für Musik in Wien. Sie ist Bundespreisträgerin bei „Jugend musiziert“ und mehrfache Stipendiatin, z.B. des Richard-Wagner-Verbandes und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2011 gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Meistersingerwettbewerb Neustadt und beim Bundeswettbewerb für Gesang. In der Saison 2010/11 war sie als Dritte Waldnymphe (Rusalka) an der Komischen Oper Berlin und als Bolette (Vom Meer) am Theater Heidelberg zu hören. Von 2011 bis 2013 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und hier in Partien wie Annina (La traviata), Kate Pinkerton (Madama Butterfly), Sandmännchen (Hänsel und Gretel) und Carolina (Elegie für junge Liebende) zu erleben. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Septett III (Babylon).