Don Carlo - Biographien

Don Carlo: Jonas Kaufmann, Anja Harteros Don Carlo: Jonas Kaufmann, René Pape Don Carlo: Anja Harteros, René Pape

Don Carlo

Giuseppe Verdi
Joseph Méry und Camille du Locle

Nationaltheater

Münchner Opernfestspiele 2013
Sonntag, 28. Juli 2013

Musikalische Leitung


Zubin Mehta
Zubin Mehta
Zubin Mehta wurde 1936 in Bombay geboren und erhielt von seinem Vater Mehli Mehta, dem Gründer des Bombay Symphony Orchestra, seine erste musikalische Ausbildung. Nach zwei Semestern Medizinstudium konzentrierte er sich ganz auf die Musik und absolvierte an der Wiener Musikakademie bei Hans Swarowsky eine Dirigentenausbildung. Er gewann den Internationalen Dirigentenwettbewerb von Liverpool und war Preisträger der Akademie in Tanglewood. Bereits 1961 hatte er bereits die Wiener und die Berliner Philharmoniker sowie das Israel Philharmonic Orchestra dirigiert; allen drei Orchestern ist er bis heute verbunden.

Zubin Mehta war Music Director des Montreal Symphony Orchestra (1961-1967) und des Los Angeles Philharmonic Orchestra (1962-1978). 1969 wurde er außerdem musikalischer Berater des Israel Philharmonic Orchestra, wo man ihn 1977 zum Chefdirigenten und 1981 zum Music Director auf Lebenszeit ernannte. Mit diesem außerordentlichen Ensemble hat Zubin Mehta annähernd 2000 Konzerte auf fünf Kontinenten gegeben. 1978 wurde er Music Director des New York Philharmonic Orchestra; seine Ära dort dauerte dreizehn Jahre und war damit die längste in der Geschichte dieses Orchesters. Seit 1985 ist er Chefdirigent des Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz.

1964 gab Zubin Mehta sein Debüt als Operndirigent in Montreal mit Tosca; seitdem stand er am Pult der Metropolitan Opera New York, der Wiener Staatsoper, des Londoner Royal Opera House, Covent Garden, der Mailänder Scala, der Opernhäuser in Chicago und Florenz sowie bei den Salzburger Festspielen.

Zwischen 1998 und 2006 war Zubin Mehta Bayerischer Generalmusikdirektor und damit musikalischer Leiter der Bayerischen Staatsoper. Hier hat er über 400 Vorstellungen geleitet und mit der ganzen Companie zwei Tourneen nach Japan sowie zwei Europatourneen mit dem Staatsorchester unternommen.

Die Liste von Zubin Mehtas Ehrungen und Auszeichnungen ist lang; u.a. trägt er den „Nikisch-Ring“, der ihm von Karl Böhm vererbt wurde. Er ist Ehrenbürger von Florenz und Tel Aviv. 1997 wurde er zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt. 1999 erhielt Zubin Mehta den neugeschaffenen Preis für Frieden und Toleranz der Vereinten Nationen. 2001 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft der Wiener Philharmonikern verliehen, 2004 ernannten ihn die Münchner Philharmoniker zum ersten Ehrendirigent, und 2006 wurde Zubin Mehta Ehrendirigent Los Angeles Philharmonic. Das Bayerische Staatsorchester ehrte ihn zu seinem Ausscheiden als Generalmusikdirektor 2006 mit dem gleichen Titel, außerdem wurde er zum Ehrenmitglied der Bayerischen Staatsoper ernannt. Darüberhinaus wurde er mit der Kennedy Center Honors 2006 für seine lebenslangen Verdienste um die Künste und die amerikanische Kultur ausgezeichnet. 2011 erhielt er außerdem als erster klassischer Musiker einen eigenen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

2006 eröffnete er mit einer Produktion von Beethovens Fidelio den Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia, gefolgt von einer Neuproduktion von Richard Wagners Ring des Nibelungen mit der Fura del Baus aus Barcelona in Valencia und Florenz, sowie die Eröffnung des New National Opera House in Oslo im September 2008. In der Saison 2011/12 wird er an der Bayerischen Staatsoper die Neuproduktion von Puccinis Turandot, Beethovens Fidelio sowie ein Akademiekonzert dirigieren.

www.zubinmehta.net

Inszenierung, Bühne, Kostüme und Lichtkonzept


Jürgen Rose
Jürgen Rose
Jürgen Rose, geboren in Bernburg/Saale, studierte an der Berliner Akademie der Bildenden Künste. Von 1961 bis 2001 wirkte er als Bühnen- und Kostümbildner für die Münchner Kammerspiele. Ab 1970 entwarf er Opernausstattungen in Wien, Hamburg, Stuttgart, Berlin, London, Paris, Mailand und New York sowie bei den Festspielen in Bayreuth und Salzburg. Von 1973 bis 2000 war er Ordentlicher Professor für Bühnenbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit 1996 realisiert er auch als Regisseur eigene Operninszenierungen. Durch zahlreiche Arbeiten ist er mit der Bayerischen Staatsoper, dem Staatsballett und dem Bayerischen Staatsschauspiel verbunden. Zu sehen 2013/14: Le nozze di Figaro, Romeo und Julia, Ein Sommernachtstraum, Così fan tutte, Die Zauberflöte, Der Nussknacker, Der Rosenkavalier.

Mitarbeit Inszenierung


Franziska Severin
Franziska Severin
Franziska Severin studierte Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin und war Mitgründerin der Off-Theatergruppe Comp&Co von Peter Lund. Sie war Regieassistentin u.a. bei David Pountney, Johannes Schaaf, Götz Friedrich, John Dew und Roman Polanski sowie Oberspielleiterin und persönliche Assistentin des Intendanten Giancarlo del Monaco an der Oper Bonn. Sie zeichnet für zahlreiche eigene Inszenierungen verantwortlich u.a. Les Huguenots zur Eröffnung des Teatro Coccia in Novara, Hänsel und Gretel an der Oper Bonn und La clemenza di Tito, Teofane, Die verkaufte Braut am Theater St. Gallen. 2001 erhielt sie den Regie-Preis der Götz-Friedrich-Stiftung und wurde Operndirektorin am Theater St. Gallen. Zu Beginn der Spielzeit 2008/09 wechselte sie an die Oper Leipzig. An der Bayerischen Staatsoper führte sie bei Jürgen Roses Inszenierungen Don Carlo und Werther Co-Regie.

Licht


Michael Bauer
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung hier in der Spielzeit 2013/14: Lʼelisir dʼamore, Die Zauberflöte, Tosca, Hänsel und Gretel, Der fliegende Holländer, Boris Godunow, Guillaume Tell, L’Orfeo.

Chor


Stellario Fagone
Stellario Fagone
Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studierte in seiner Heimatstadt und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters in Turin tätig. Mit Donizettis Il Campanello debütierte er als Dirigent am Teatro Mancinelli in Orvieto. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, seit 2006 ist er stellvertretender Chordirektor und Leiter des Kinderchores. Des Weiteren gastierte er als Dirigent von symphonischen Konzerten sowie als Liedbegleiter im In- und Ausland. Beim Chor des Bayerischen Rundfunks übernahm er die Einstudierungen von Walter Braunfels’ Mysterienspiel Verkündigung, von Peter Tschaikowskys Iolante und der Notte italiana. Als Dirigent leitete er u.a. Produktionen von La bohème, Così fan tutte, Hänsel und Gretel, Ariadne auf Naxos und Rosenkavalier

Philipp II, König von Spanien


René Pape (© Mathias Bothor)
René Pape
René Pape geboren in Dresden, wurde beim Dresdner Kreuzchor sowie an der Musikhochschule Carl Maria von Weber seiner Heimatstadt ausgebildet. Seit 1988 ist er im Ensemble der Deutschen Staatsoper Berlin, wo er auch zum Kammersänger ernannt wurde. Er singt zahlreiche große Rollen seines Fachs wie Rocco (Fidelio), Méphistophélès (Faust), König Heinrich (Lohengrin), Wotan (Das Rheingold und Die Walküre), Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg), Figaro (Le nozze di Figaro), Sarastro (Die Zauberflöte) und die Titelpartien in Don Giovanni und Boris Godunow. Gastspiele führten ihn u.a. an die Metropolitan Opera New York, die Opéra National de Paris, die Chicago Lyric Opera, das Royal Opera House Covent Garden, an die Wiener Staatsoper sowie zu den Festpielen von Bayreuth und Salzburg. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: König Marke (Tristan und Isolde), Philipp II (Don Carlo).

www.renepape.com

Don Carlos, Infant von Spanien


Jonas Kaufmann
Jonas Kaufmann
Jonas Kaufmann, geboren in München, studierte Gesang an der hiesigen Hochschule für Musik. Seine Bühnenlaufbahn begann 1994 am Staatstheater Saarbrücken. Nach Engagements in Hamburg, Stuttgart und Mailand kam er 2001 an die Oper in Zürich, wo er mit deutschem, italienischem und französischem Repertoire zu erleben war. Es folgten Engagements etwa an der Wiener Staatsoper, der Opéra National de Paris, der Metropolitan Opera in New York (u.a. Alfredo in La traviata, Titelpartie in Parsifal) und dem Royal Opera House, Covent Garden, in London sowie Auftritte bei den Festspielen von Salzburg (u.a. Belmonte in Die Entführung aus dem Serail) und Bayreuth (Titelpartie in Lohengrin). Partien hier 2013/14: Manrico (Il trovatore), Don Alvaro (La forza del destino), Mario Cavaradossi (Tosca). Zudem gibt er 2014 einen Liederabend im Rahmen der Münchner Opernfestspiele.

www.jonaskaufmann.com

Rodrigo, Marquis de Posa


Ludovic Tézier
Ludovic Tézier
Ludovic Tézier wurde in Marseille geboren und studierte in seiner Heimatstadt, sowie am Atelier Lyrique der Opéra in Paris. Nach dem Studium war er Ensemblemitglied an den Opernhäusern von Luzern und Lyon, wo er Partien wie Don Giovanni, Marcello (La bohème), Escamillo (Carmen) und Guglielmo (Così fan tutte) sang. Mittlerweile tritt er an allen großen Häusern weltweit auf, u.a. als Rodrigo (Don Carlo) an der Opèra National de Paris, als Enrico (Lucia di Lammermoor) und Il Conte di Almaviva (Le nozze di Figaro) an der Metropolitan Opera in New York, als Wolfram von Eschenbach (Tanhäuser) an der Wiener Staatsoper sowie als Renato (Un ballo in maschera) am Teatro Real in Madrid. Zudem war er bei den Opernfestspielen von Glyndebourne, Aix-en-Provence, Salzburg und Baden-Baden zu erleben. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Don Carlo di Vargas (La forza del destino).

Der Großinquistor


Taras Shtonda
Taras Shtonda
Taras Shtonda wurde in Kiew/Ukraine geboren. Bereits während seines Studiums am Konservatorium seiner Heimatstadt wurde er Ensemblemitglied am dortigen Opernhaus, wo er mit Partien wie Ramfis (Aida), Komtur (Don Giovanni), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Pimen (Boris Godunow), Dossifei (Chowanschtschina) und Gremin (Eugen Onegin) zu erleben war. Er gewann den Maria Callas Grand Prix und ist zudem Preisträger des Francisco Viñas Wettbewerbs in Barcelona und der Sviridov-Wettbewerbs in Russland. Seitdem gastiert er an renommierten Häusern wie dem Bolschoi-Theater in Moskau, dem Nationaltheater Prag, der Vlaamse Opera in Antwerpen und der Malmö Opera. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Großinquisitor (Don Carlo).

Ein Mönch


Goran Jurić
Goran Jurić
Goran Jurić stammt aus Kroatien und absolvierte sein Studium an der Musikakademie Zagreb. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pluto/Charon (L’Orfeo), Sarastro (Die Zauberflöte), Colas (Bastien und Bastienne) und Pistola (Falstaff), sowie Oratorien von Barock bis zum 20. Jahrhundert. 2011 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und debütierte am Teatro dell’Opera in Rom unter der Leitung von Riccardo Muti als Oberpriester (Nabucco) sowie am Teatro La Fenice in Venedig als Komtur (Don Giovanni).  Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Komtur (Don Giovanni), Ferrando (Il trovatore), Cesare Angelotti (Tosca), Timur (Turandot), Pietro (Simon Boccanegra), Colline (La bohème), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Walter Furst (Guillaume Tell), Gubetta (Lucrezia Borgia).

Elisabeth von Valois


Anja Harteros (c) Marco Borggreve
Anja Harteros
Anja Harteros begann ihre Karriere 1999 mit dem Gewinn des Cardiff Singer of the World-Wettbewerbs, der sie an alle bedeutenden Bühnen der Welt führte: u.a. an die Metropolitan Opera New York, die Mailänder Scala, das Royal Opera House, Covent Garden, die Staatsopern Wien und Berlin sowie zu den Salzburger Festspielen. Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie Amelia (Simon Boccanegra), Elisabeth (Tannhäuser), Mimì (La bohème), Marschallin (Der Rosenkavalier), Desdemona (Otello), Leonora (Il trovatore) sowie die Titelpartien in Arabella und Alcina. In Konzertauftritten sang sie mit Orchestern wie den Berliner, Wiener und Münchner Philharmonikern. 2007 wurde sie zur Bayerischen Kammersängerin ernannt. In der Zeitschrift „Opernwelt“ wurde sie für ihr Münchner Rollendebüt als Elsa (Lohengrin) zur „Sängerin des Jahres“ 2009 gewählt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Donna Leonora (La forza del destino), Titelpartie in Tosca, Liederabend bei den Opernfestspielen.

Die Prinzessin Eboli


Ekatarina Gubanova
Ekaterina Gubanova
Ekaterina Gubanova studierte in ihrer Heimatstadt Moskau und wurde 2002 in das Young Artists Programme des Londoner Royal Opera House Covent Garden aufgenommen, wo sie seither mehrfach gastierte. Darüber hinaus trat sie an der Wiener Staatsoper, am Teatro Real in Madrid und am Gran Teatro del Liceu in Barcelona sowie bei den Festspielen in Salzburg und Baden-Baden auf. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Giulietta (Les Contes dʼHoffmann), Olga (Eugen Onegin) und Amneris (Aida). Jüngere Engagements waren Fricka (Die Walküre) an der Mailänder Scala und an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, wo sie auch Eboli (Don Carlo) sang, sowie Giovanna Seymour (Anna Bolena) an der Metropolitan Opera New York. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Brangäne (Tristan und Isolde), Solistin in Verdis Messa da Requiem, Prinzessin Eboli (Don Carlo).

Tebaldo, Page Elisabeths


Hanna-Elisabeth Müller (© Chris Gonz)
Hanna-Elisabeth Müller
Hanna-Elisabeth Müller studierte Gesang in Mannheim. Sie gastierte u.a. im Amsterdamer Concertgebouw, in der Londoner Wigmore Hall, der Kölner Philharmonie und bei den Schwetzinger Festspielen und gewann den ersten Preis beim Ada-Sari-Wettbewerb. Nach ersten Engagements in Rheinsberg und Gera debütierte sie 2012 am Teatro dell’Opera di Roma als Pamina (Die Zauberflöte). In der Spielzeit 2010/11 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, seit der Spielzeit 2012/13 ist sie hier festes Ensemblemitglied und war bisher u.a. als Zerlina (Don Giovanni), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal) und Woglinde (Der Ring des Nibelungen) zu erleben. 2013 erhielt sie den Festspielpreis der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Susanna (Le nozze di Figaro), Prinzessin/Donna Clara (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Pamina (Die Zauberflöte), Hüter der Schwelle des Tempels/Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Gretel (Hänsel und Gretel), Servilia (La clemenza di Tito), Najade/Echo (Ariadne auf Naxos), Berta (Il barbiere di Siviglia).

Der Graf von Lerma / Ein königlicher Herold


Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi, geboren in Peru, debütierte mit 19 Jahren in der Partie des Dancaïro (Carmen) im Teatro Municipal de Lima. Anschließend studierte er Gesang in München. 1994 gab er sein USA-Debüt als Jaquino (Fidelio). Seit 1997 singt er auch in europäischen Konzertsälen und Theatern, u.a. in Graz, Prag, Amsterdam, Brünn und Wien. Zu seinen Partien gehören u.a. Don José (Carmen), Enzo Grimaldo (La Gioconda), Radamès (Aida) und Cavaradossi (Tosca). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Geharnischter/Priester (Die Zauberflöte), Spoletta (Tosca), Mastro Trabuco (La forza del destino), Gaston (La traviata), Il principe di Persia (Turandot), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Jude (Salome), Offizier (Ariadne auf Naxos).

Stimme vom Himmel


Anna Virovlansky
Anna Virovlansky
Anna Virovlansky, geboren in St. Petersburg, absolvierte ihr Gesangsstudium in Jerusalem. 2003 trat sie in das israelische Opernstudio ein und wurde im Folgejahr an die Oper Bonn engagiert. Gastengagements führten sie u.a. als Pamina (Die Zauberflöte) und Susanna (Le nozze di Figaro) an das Aalto-Theater Essen sowie als Zerlina (Don Giovanni) zu den Festspielen in Glyndebourne. 2009 wechselte sie an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, wo sie u.a. als Gilda (Rigoletto) und Blanche (Dialogues des Carmélites) zu erleben war. Von 2011 bis 2013 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und trat hier u.a. als Sophie (Der Rosenkavalier), Adele (Die Fledermaus), Marzellina (Fidelio), und Giulietta (Les Contes d’Hoffmann) auf. Partien hier 2013/14: Musetta (La bohème), Euridice (L’Orfeo).

http://www.annaviro.com/

Flandrische Deputierte


Tim Kuypers
Tim Kuypers
Tim Kuypers absolvierte sein Bachelorstudium am Konservatorium von Amsterdam und sein Master-Diplom an der Dutch National Opera Academy. Parallel dazu besuchte er diverse Meisterkurse und Coachings. Sein Repertoire umfasst Partien wie Belcore (L’elisir d’amore), Aeneas (Dido and Aeneas), Vater (Hänsel und Gretel), Yamadori/Der Kaiserliche Kommissär (Madama Butterfly) und Sid (Albert Herring). Sein Konzertrepertoire umfasst u.a. Werke wie Mendelssohn Bartholdys Elias, Orffs Carmina Burana, die Requiem-Messen von Mozart, Brahms, Fauré und Duruflé sowie die Passionen von Bach. Seit der Spielzeit 2011/12 ist er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: u.a. 2. Gefangener (Fidelio), Septette/Pförtner 1 (Babylon), 2ième commissaire (Dialogues des Carmélites), Ein Jäger (Rusalka), Brabantischer Edler (Lohengrin), Marullo (Rigoletto).

www.timkuypers.com

Flandrische Deputierte


Andrea Borghini
Andrea Borghini
Andrea Borghini wurde in Siena geboren. Er studierte zunächst Klavier und Violoncello, bevor er ein Gesangsstudium in Lucca aufnahm. 2011 trat er beim Festival Erl in Tirol als Wolfram und Biterolf (Tannhäuser) auf und sang Ford (Falstaff) im Teatro Filarmonico in Verona. Er gewann 2012 den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Wettbewerb Giulio Neri in Italien sowie den Spezialpreis Mietta Sighele beim Zandonai Gesangswettbewerb. Im Juli 2012 erfolgte sein Debüt als Figaro (Il barbiere di Siviglia) beim Opera Festival Firenze. 2013 erhielt er die „Targa d‘argento Luciana Pardini“. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er als Stipendiat der Stiftung Vera und Volker Doppelfeld Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Marullo (Rigoletto), Standuhr/Kater (L’Enfant et les sortilèges), Jäger (Rusalka), Stimme der Wächter der Stadt (Die Frau ohne Schatten), Schaunard (La bohème), Hermann (Les Contes d’Hoffmann), Moralès (Carmen), Cavaliere (Mirandolina), Fiorello (Il barbiere di Siviglia), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi), Diener/Mörder (Macbeth), Ascanio Petrucci (Lucrezia Borgia).

Flandrische Deputierte


Christoph Stephinger
Christoph Stephinger
Christoph Stephinger war bei den Regensburger Domspatzen, studierte anschließend Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München und war Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Fest engagiert wurde er u.a. an die Opernhäuser von Hannover und Wiesbaden sowie ans Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Zahlreiche Gastspiele führten ihn u.a. nach Berlin, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart. Sein Repertoire umfasst Partien wie Osmin (Die Entführung aus dem Serail), König Heinrich (Lohengrin), Kaspar (Der Freischütz), Gremin (Eugen Onegin) und Großinquisitor (Don Carlo). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Geharnischter (Die Zauberflöte), Mesner (Tosca), Doktor Grenvil (La traviata), Polizeikommisar (Der Rosenkavalier), Soldat (Salome), Titurel (Parsifal), Wesener (Die Soldaten), Arzt (Macbeth), Melcthal (Guillaume Tell), Antonio (Le nozze di Figaro).

www.christoph-stephinger.de

Flandrische Deputierte


Tareq Nazmi
Tareq Nazmi
Tareq Nazmi, geboren in Kuwait, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Edith Wiens sowie in der Meisterklasse von Christian Gerhaher. Im Prinzregententheater sang er u.a. Colline (La bohème) und Sarastro (Die Zauberflöte), am Stadttheater Augsburg Lord Sindham (Zar und Zimmermann). Zudem wirkte er in den konzertanten Opernaufführungen des Мünchner Rundfunkorchesters von Macbeth, Silvana und Orpheus in der Unterwelt mit; im Konzert sang er u.a. Beethovens 9. Sinfonie. 2008 war er Preisträger beim Вundeswettbewerb Gesang und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 2010 bis 2012 war er Mitglied im Opernstudio, seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Masetto (Don Giovanni), Sprecher (Die Zauberflöte), Colline, Marquis d’Obigny (La traviata), Silvano (La Calisto), Publio (La clemenza di Tito), Mitjucha (Boris Godunow), Nazarener (Salome), Zuniga (Carmen), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Obrist (Die Soldaten), Astolfo (Lucrezia Borgia).

www.tareq-nazmi.com

Flandrische Deputierte


Rafał Pawnuk
Rafał Pawnuk
Rafał Pawnuk, in Stettin/Polen geboren, studierte Gesang zunächst in Bydgoszcz und anschließend in Krakau. Erste Engagements führten ihn an die Opernhäuser von Stettin und Krakau. In der Spielzeit 2011/12 war er Mitglied des Ensembles der Staatsoper in Brünn. Als Konzertsänger trat er in Mozart Requiem, in Händels Messias sowie in Purcells Fairy Queen auf. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, so erhielt er den ersten Preis beim Wettbewerb Iuventus Canti in Vrable, den zweiten Preis beim Golden Voice Competition in Warschau sowie beim Dvořák Wettbewerb in Karlsbad. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Marchese (Il trovatore), Stimme der Wächter der Stadt (Die Frau ohne Schatten), Gefängniswärter (Tosca), Sergeant der Zollwache (La bohème), un chirurgo (La forza del destino), Septette/Pförtner (Babylon), kaiserlicher Komissär (Madama Butterfly), Jude (Salome), Gärtner (La traviata), Marchese (Mirandolina), Erscheinung (Macbeth).

Flandrische Deputierte


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: u.a. Il Conte di Ceprano (Rigoletto), Sessel, Baum (L’Enfant et les sortilèges), der Einarmige (Die Frau ohne Schatten), Sciarrone (Tosca), BenoÎt (La bohème), Un alcade (La forza del destino), Baron Douphol (La traviata), Schlémil (Les contes d’Hoffmann), Notar (Der Rosenkavalier), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Hauptmann der Streifenwache (Boris Godunow), Eisenhardt (Die Soldaten), Leuthold (Guillaume Tell), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia).