Die Fledermaus - Biographien

Johann Strauß: Die Fledermaus Johann Strauß: Die Fledermaus. Gabriele Schnaut, Michaela Kaune, Thomas Mohr Johann Strauß: Die Fledermaus. Martin Gantner, Diana Damrau

Die Fledermaus

Johann Strauß
Richard Genée nach Henri Meilhac und Ludovic Halévy/Karl Haffner

Nationaltheater

Montag, 31. Dezember 2012

Musikalische Leitung


Paolo Carignani (c) Barbara Aumüller
Paolo Carignani
Paolo Carignani, geboren in Mailand, studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Komposition, Orgel, Klavier und Orchesterdirektion. Nachdem er den Internationalen Wettbewerb Gino Marinuzzi in San Remo gewonnen und an der International Conductor Masterclass in Hilversum teilgenommen hatte, wurde er von zahlreichen Festspielen und Theatern Italiens und des Auslands eingeladen. Er dirigierte u.a. an den Opernhäusern von New York, Tokio, Barcelona, Paris, Berlin, London, Rom, Bologna, Neapel und Genua sowie beim Rossini Festival in Pesaro, dem Festival dei Due Mondi in Spoleto, dem Festival Sferisterio in Macerata und im Concertgebouw Amsterdam. Von 1999 bis 2008 war er Generalmusikdirektor an der Oper Frankfurt. Zuletzt leitete er etwa Guillaume Tell im Muziektheater Amsterdam sowie Nabucco im New National Theatre Tokyo. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Il trovatore, La traviata, Macbeth.

Regie


Helmut Lehberger
Helmut Lehberger
Geboren in Düsseldorf. Studium Musiktheater-Regie an der Folkwang-Hochschule in Essen. Erste Engagements als Spielleiter und Regieassistent in Kassel und Mannheim. 1981 Engagement als Spielleiter an der Bayerischen Staatsoper. Zusammenarbeit u.a. mit Jean-Pierre Ponnelle, Joachim Herz, Götz Friedrich und Dieter Dorn. 1983 bis 1987 ständiger Mitarbeiter von August Everding. Seit 1984 Regietätigkeit im In- und Ausland. 1987 bis 1993 Leiter der Experimentierbühne "Der Marstall" der Bayerischen Staatsoper. 1988 bis 1994 Lehrauftrag "Szenisch-dramatischer Unterricht" an der Hochschule für Musik in München. 1995 Szenischer Produktionsleiter, seit 1997 Direktor Szenische Produktion der Bayerischen Staatsoper. Von 2000 bis 2010 war er Produktionsdirektor.

Choreographie


Vivienne Newport
Vivienne Newport
Vivienne Newport, geboren in England, absolvierte ein Tanzstudium in London, ging 1972 zum Folkwang-Tanzstudio nach Essen und wechselte 1973 mit Pina Bausch nach Wuppertal, deren erste Protagonistin und enge Mitarbeiterin sie war. 1981 gründete sie ihre eigene Truppe am Theater am Turm in Frankfurt und gastierte mit ihr in ganz Deutschland und im Ausland. In den letzten Jahren hat sie auch viele Choreographien für Schauspielproduktionen erarbeitet, u.a. in Bonn, Bochum, Wiesbaden, Nürnberg, Rostock, Tübingen. Bei den Salzburger Festspielen choreographierte sie 1999 Rameaus Les Boréades. Choreographien an der Bayerischen Staatsoper für Tannhäuser, Die Fledermaus und Faust.

Nach einer Inszenierung von


Leander Haußmann
Leander Haußmann
Leander Haußmann, geboren in Quedlinburg, machte zunächst eine Ausbildung zum Drucker und studierte dann Schauspiel an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst. Erste Schauspiel- und Regieerfahrungen sammelte er in Gera und am Weimarer Nationaltheater. Weitere Stationen seiner Karriere waren das Berliner Schillertheater, das Bayerische Staatsschauspiel, das Wiener Burgtheater, das Schauspielhaus Bochum sowie das Deutsche Schauspielhaus Hamburg. 1993 und 1996 inszenierte er bei den Salzburger Festspielen (Antigone, Ein Sommernachtstraum). 1997 debütierte er als Opernregisseur in Basel. Von 1995 bis 2000 war Leander Haußmann Intendant des Schauspielhauses Bochum. Seit seinem Durchbruch als Filmregisseur im Jahr 2000 mit dem Kinofilm Sonnenallee drehte er weitere Spiel- und Dokumentarfilme: u.a. Herr Lehmann, NVA und Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe. Sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper gab er 1997 mit seiner Inszenierung Die Fledermaus.

Bühne


Bernhard Kleber
Bernhard Kleber
Geboren in Aachen; studierte Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Erich Wonder. Seit 1990 ist er als freischaffender Ausstatter für Bühne und Film im In- und Ausland, u.a. in Wien, Berlin, München, Frankfurt, Bochum, Zürich, Amsterdam, bei den Berliner Festwochen, den Salzburger Festspielen, den Theatertagen in Moskau, dem Theatertreffen in Berlin tätig. Seit 1991 arbeitet er kontinuierlich mit Leander Haußmann zusammen, hatte von 1994 bis 1996 einen Lehrauftrag für Bühnengestaltung bei Erich Wonder und ist seit 1997 Professor für Bühnen- und Filmgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Debüt an der Bayerischen Staatsoper 1997 mit dem Bühnenbild zur Fledermaus.

Kostüme


Doris Haußmann
Doris Haußmann
Geboren in Berlin; erhielt ihre Ausbildung zur Kostümbildnerin an der dortigen Textil- und Modefachschule. Sie begann als Assistentin am Berliner Theater am Schiffbauerdamm, an der Volksbühne Ost-Berlin und an der Berliner Staatsoper; danach selbständige Kostümbildnerin, von 1961 bis 1989 beim Fernsehen der damaligen DDR, vorwiegend für historische Filmstoffe, Ballett und Oper. Nach der Wende war sie Gast in Weimar und Frankfurt, am Münchner Residenztheater, am Berliner Schillertheater und am Burgtheater Wien. Seit 1995/96 ist sie fester Gast am Schauspielhaus Bochum. An der Bayerischen Staatsoper entwarf sie die Kostüme zu Die Fledermaus.

Licht


Michael Bauer
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung hier in der Spielzeit 2013/14: Guillaume Tell, L’Orfeo.

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Gabriel von Eisenstein


Johannes Martin Kränzle (© Monika Rittershaus)
Johannes Martin Kränzle
Johannes Martin Kränzle, geboren in Augsburg, ist seit 1998 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Dort gestaltete er Partien wie Papageno (Die Zauberflöte), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Heerrufer (Lohengrin), Traveller (Death in Venice), Giovanni Morone (Palestrina), Dandini (La Cenerentola), Don Giovanni und Don Alfonso (Così fan tutte). 2009/10 gastierte er als Alberich (Siegfried) an der Mailänder Scala, 2010 in der Titelpartie von Rihms Dionysos bei den Salzburger Festspielen, in der Spielzeit 2010/11 als Alberich an der Berliner Staatsoper, als Danilo (Die lustige Witwe) in Genf und als Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Festspielen von Glyndebourne. 2011 wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum „Sänger des Jahres“ gewählt. Im Januar 2012 war er an der Oper Frankfurt in der Ring-Neuinszenierung als Gunther (Götterdämmerung) zu erleben. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Gabriel von Eisenstein (Die Fledermaus), Alberich (Das Rheingold).

www.johannesmartinkraenzle.de

Rosalinde


Silvana Dussmann
Silvana Dussmann
Silvana Dussmann studierte in Wien bei Rita Streich und Gerhard Kahry. Sie war als Kaiserin (Die Frau ohne Schatten) in Frankfurt, Brüssel und Garmisch und als Chrysothemis (Elektra) in München, Berlin, Hamburg und Wien zu Gast. Sie hatte ihr Rollendebüt als Amelia (Un ballo in maschera) an der Frankfurter Oper und als Elisabetta (Roberto Devereux) an der Wiener Staatsoper. Weitere Stationen ihrer Karriere waren Isolde (Tristan und Isolde) in Braunschweig, Ariadne/Primadonna (Ariadne auf Naxos) in Essen, Marietta (Die tote Stadt) an der Deutschen Oper Berlin, Bellinis Norma in Wien, München, Berlin, Frankfurt und Lissabon sowie die Vitellia (La clemenza di Tito) im Theater an der Wien. Außerdem gastierte sie u.a. in New York, Washington, Los Angeles, San Diego, Sao Paulo, Tokio und Tel Aviv. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Rosalinde (Die Fledermaus).

www.silvanadussmann.com

Frank


Alfred Kuhn (c) Anne Kirchbach
Alfred Kuhn
Alfred Kuhn, geboren in Ober-Roden/Hessen, studierte Gesang an der Musikhochschule Frankfurt am Main. Sein erstes Engagement führte ihn 1963 nach Darmstadt, wo er 15 Jahre Ensemblemitglied blieb. Ab 1978 war er fünf Jahre an der Deutschen Oper am Rhein, von 1983 bis 2012 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Hier sang er u.a. Frank (Die Fledermaus), Graf Waldner, Rittmeister a.D. (Arabella) und Antonio (Le nozze di Figaro). 1991 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Benoît (La bohème), Frank (Die Fledermaus).

Prinz Orlofsky


Tara Erraught (© Christian Kaufmann)
Tara Erraught
Tara Erraught absolvierte ihr Gesangsstudium an der Royal Irish Academy of Music in Dublin. Aus mehreren nationalen Gesangswettbewerben ging sie als Preisträgerin hervor. Neben zahlreichen Auftritten an der Academy in Dublin, wo sie u.a. Marcellina (Le nozze di Figaro), Olga (Eugen Onegin), Meg Page (Falstaff), Rosina (Il barbiere di Siviglia) und Zerlina (Don Giovanni) darstellte, führten sie erste Engagements nach Italien. Ab Herbst 2008 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, seit 2010 gehört sie zum Ensemble. 2011 konnte sie hier als Romeo (I Capuleti e i Montecchi) einen weltweit beachteten Erfolg feiern. 2013 wurde sie als jüngste Preisträgerin aller Zeiten mit dem Orden „Pro meritis scientiae et litterarum“ des Freistaates Bayern ausgezeichnet. Partien hier 2013/14: Küchenjunge (Rusalka), Dame (Die Zauberflöte), Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Hänsel (Hänsel und Gretel), Flora (La traviata), Sesto (La clemenza di Tito), Titelpartie in La Cenerentola. Zudem tritt sie als Solistin beim Festkonzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss auf.

Alfred


Pavol Breslik (c) Juraj Novak
Pavol Breslik
Pavol Breslik, geboren in der Slowakei, studierte Gesang in Bratislava und Marseille. 2005 wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum Nachwuchssänger des Jahres gewählt. Von 2003 bis 2006 war er an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin engagiert. Gastengagements führten ihn u.a. nach Brüssel, Paris, Wien, Zürich, London, Barcelona und New York sowie zu den Festivals in Glyndebourne, Aix-en-Provence und Salzburg. Sein Repertoire umfasst Partien wie Don Ottavio (Don Giovanni), Lenski (Eugen Onegin), Alfred (Die Fledermaus), Tamino (Die Zauberflöte), Ferrando (Così fan tutte), Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Alfredo (La traviata), Cassio (Otello), Macduff (Macbeth) und die Titelpartie in Faust. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Nemorino (L’elisir d’amore), Gennaro (Lucrezia Borgia).

Dr. Falke


Markus Eiche. © Baisja Chanowski
Markus Eiche
Markus Eiche studierte Gesang in Karlsruhe und Stuttgart. Von 2001 bis 2007 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim, wo er sich Partien wie Marcello (La bohème), Wolfram (Tannhäuser), Papageno (Die Zauberflöte) und Guglielmo (Così fan tutte) sowie die Titelpartien in Wozzeck und Don Giovanni erarbeitete. Von 2007 bis 2010 war er an der Wiener Staatsoper engagiert, wo er u.a. als Conte di Almaviva (Le nozze di Figaro), Belcore (L’elisir d’amore) sowie als Albert (Werther) zu erleben war. Gastspiele führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Mailand, Amsterdam, Berlin, Dresden, Barcelona und Stuttgart sowie zu den Festspielen von Salzburg und Bayreuth. Seit 2012 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Ping (Turandot), Andrej Schtschelkalow (Boris Godunow), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Sharpless (Madama Butterfly).

http://www.markuseiche.com/

Dr. Blind


Ulrich Reß
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Förster (Rusalka), Monostatos (Die Zauberflöte), Altoum (Turandot), Spalanzani (Les Contes d’Hoffmann), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Missail (Boris Godunow), Jude (Salome), Basilio (Le nozze di Figaro), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos).

Adele


Anna Virovlansky
Anna Virovlansky
Anna Virovlansky, geboren in St. Petersburg, absolvierte ihr Gesangsstudium in Jerusalem. 2003 trat sie in das israelische Opernstudio ein und wurde im Folgejahr an die Oper Bonn engagiert. Gastengagements führten sie u.a. als Pamina (Die Zauberflöte) und Susanna (Le nozze di Figaro) an das Aalto-Theater Essen sowie als Zerlina (Don Giovanni) zu den Festspielen in Glyndebourne. 2009 wechselte sie an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, wo sie u.a. als Gilda (Rigoletto) und Blanche (Dialogues des Carmélites) zu erleben war. Von 2011 bis 2013 war sie Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper und trat hier u.a. als Sophie (Der Rosenkavalier), Adele (Die Fledermaus), Marzellina (Fidelio), und Giulietta (Les Contes d’Hoffmann) auf. Partien hier 2013/14: Musetta (La bohème), Euridice (L’Orfeo).

http://www.annaviro.com/

Frosch


Michael Lerchenberg
Michael Lerchenberg
Michael Lerchenberg, geboren in Dachau, studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule München. Es folgten u.a. feste Engagements am Münchner Volkstheater und am Bayerischen Staatsschauspiel, wo er bis heute regelmäßiger Gast ist. Von 1988 bis 1998 gehörte er zum Ensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Seit 1996 lehrt er an der Bayerischen Theaterakademie. Einem breiten Publikum bekannt wurde er durch seine Auftritte beim Münchner Starkbieranstich auf dem Nockherberg als Edmund Stoiber und zwischen 2008 und 2010 als Bruder Barnabas sowie bei zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen (u.a. Der Bulle von Tölz, Löwengrube). Seit 2004 ist er Intendant der Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel sowie als Drehbuchautor und Theaterregisseur tätig. Rolle an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Frosch (Die Fledermaus).

Ida


 
Stefanie Erb
Stefanie Erb absolvierte ihre Ausbildung zur zeitgenössischen Bühnentänzerin an der Iwansonschule. Seit 1995 arbeitet sie als freiberufliche Tänzerin, u.a. für die Iwansoncompany, Editha Braun Company und Rui Horta Stageworks. Ihre Zusammenarbeit mit dem Choreographen und Regisseur Amir Hosseinpour führte sie als Solistin und Assistentin u.a. an die Staatsopern von München und Berlin, ans Montpellier Opernhaus, zu den Festspielen in Salzburg und Bregenz sowie ans Theater Basel. Sie ist festes Mitglied des Opernballetts der Staatsoper München, wirkte u.a. in Dido und Aeneas, Ariodante, Alcina, Moses und Aron und Tamerlano mit. Seit einigen Jahren ist sie freie Choreographin und feste Dozentin an der Iwansonschule in München. 2007 erhiehlt sie den Isadora Tanzpreis. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Ida (Die Fledermaus).

Ivan


 
Ivan Michal Unger
Ivan Michal Unger wurde 1944 geboren. Von 1970 bis 1972 war er als Kleindarsteller an den Münchner Kammerspielen tätig. 1972 wechselte er an die Bayerische Staatsoper, wo er seitdem als Statist und Kleindarsteller arbeitet. In den Produktionen Rusalka und Jenůfa war er Sprachcoach für tschechische Sprache. Seit 1986 spielt er den Ivan in den Fledermaus-Inszenierungen von Otto Schenk und Leander Haußmann. Rollen an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Vierter Priester (Die Zauberflöte), Ivan (Die Fledermaus).