Der Freischütz - Biographien

Carl Maria von Weber: Der Freischütz Carl Maria von Weber: Der Freischütz Carl Maria von Weber: Der Freischütz
Der Freischütz
Carl Maria von Weber
Friedrich Kind

Nationaltheater

Freitag, 28. Dezember 2007

 

Musikalische Leitung
Paolo Carignani
Paolo Carignani, geboren in Mailand, studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Komposition und Orchesterdirektion. Nachdem er den Internationalen Wettbewerb Gino Marinuzzi in San Remo gewonnen und an der International Conductor Masterclass in Hilversum teilgenommen hatte, wurde er von zahlreichen Festspielen und Theatern Italiens und des Auslands eingeladen. Er dirigiert u.a. an der Wiener Staatsoper, am Opernhaus Zürich, den Opernhäusern in Barcelona, Paris, Berlin, Köln, Rom, Bologna, Neapel, Genua, beim Rossini Festival in Pesaro, dem Festival dei Due Mondi in Spoleto, dem Festival Sferisterio in Macerata und im Concertgebouw Amsterdam. Von 1999 bis 2008 war er Generalmusikdirektor an der Oper Frankfurt. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Die Fledermaus, Luisa Miller.
Paolo Carignani (c) Barbara Aumüller

 


Inszenierung
Thomas Langhoff
Geboren in Zürich; von 1962 bis 1971 Schauspieler in Brandenburg und Potsdam. 1971 bis 1979 Regisseur beim Fernsehen der ehemaligen DDR; erste Theater-Regie 1979 am Maxim-Gorki-Theater in Berlin; danach Schauspielregisseur in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Wien und bei den Salzburger Festspielen. Wiederholt Gastinszenierungen an den Münchner Kammerspielen, seit 2000 auch am Münchner Residenztheater (u.a. Strindbergs Der Vater  und Brechts Mutter Courage und ihre Kinder). 1989 erste Operninszenierung in Frankfurt mit Brittens A Midsummer Night's Dream, seither zahlreiche weitere Produktionen u.a. an der Staatsoper unter den Linden. Von 1991 bis 2001 war er Intendant des Deutschen Theaters und der Kammerspiele in Berlin. 1990 wurde er mit dem deutschen Kritikerpreis, 1992 mit der Josef-Kainz-Medaille der Stadt Wien ausgezeichnet. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: La Damnation de Faust, Die verkaufte Braut, Der Freischütz, Die Meistersinger von Nürnberg.
Thomas Langhoff

 


Bühne und Kostüme
Jürgen Rose
Jürgen Rose, geboren in Bernburg/Saale, studierte an der Berliner Akademie der Bildenden Künste. Von 1961 bis 2001 wirkte er als Bühnen- und Kostümbildner für die Münchner Kammerspiele. Ab 1970 entwarf er Opernausstattungen in Wien, Hamburg, Stuttgart, Berlin, London, Paris, Mailand und New York sowie bei den Festspielen in Bayreuth und Salzburg. Von 1973 bis 2000 war er Ordentlicher Professor für Bühnenbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit 1996 realisiert er auch als Regisseur eigene Operninszenierungen. Durch zahlreiche Arbeiten ist er mit der Bayerischen Staatsoper, dem Staatsballett und dem Bayerischen Staatsschauspiel verbunden. Zu sehen 2011/12: Die Zauberflöte, Così fan tutte, Le nozze di FigaroIllusionen... wie Schwanensee, Der Widerspenstigen Zähmung, Der Nussknacker.
Jürgen Rose

 


Choreographie
Tomasz Kajdanski
Geboren in Warschau; besuchte die Staatliche Ballettschule seiner Heimatstadt. Er ging am dortigen Teatr Wielki ins erste Engagement und emigrierte 1979 in den Westen. Er war am Stadttheater Heidelberg engagiert und kam 1981 ins Ballettensemble der Bayerischen Staatsoper. Hier gehörte er sehr bald zu den vielbeschäftigten Solisten und tanzte u.a. den Joseph (Josephs Legende), den Joker (Jeu de cartes), Petruschka, die Titelrolle in The Prodigal Son, Mercutio (Romeo und Julia), Gremio (Der Widerspenstigen Zähmung) und Sancho Pansa (Don Quijote). Tomasz Kajdanski ist auch als Choreograph hervorgetreten. Ballettdirektor in Rostock (1993 bis 1995), am Landestheater Coburg (1995 bis 1997) und an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel (Spielzeit 1997/98). Choreographien an der Bayerischen Staatsoper zu Die verkaufte Braut und Der Freischütz.
Tomasz Kajdanski

 


Licht
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2011/12: u.a. Tosca, Don Carlo, Die Fledermaus, Der fliegende Holländer, Lʼelisir dʼamore, Luisa Miller, Medea in Corinto, Mitridate, rè di Ponto.
Michael Bauer

 


Licht
Jürgen Rose
Jürgen Rose, geboren in Bernburg/Saale, studierte an der Berliner Akademie der Bildenden Künste. Von 1961 bis 2001 wirkte er als Bühnen- und Kostümbildner für die Münchner Kammerspiele. Ab 1970 entwarf er Opernausstattungen in Wien, Hamburg, Stuttgart, Berlin, London, Paris, Mailand und New York sowie bei den Festspielen in Bayreuth und Salzburg. Von 1973 bis 2000 war er Ordentlicher Professor für Bühnenbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit 1996 realisiert er auch als Regisseur eigene Operninszenierungen. Durch zahlreiche Arbeiten ist er mit der Bayerischen Staatsoper, dem Staatsballett und dem Bayerischen Staatsschauspiel verbunden. Zu sehen 2011/12: Die Zauberflöte, Così fan tutte, Le nozze di FigaroIllusionen... wie Schwanensee, Der Widerspenstigen Zähmung, Der Nussknacker.
Jürgen Rose

 


Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Von 2003 bis 2010 war er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Andrés Máspero

 


Fürst Ottokar
Martin Gantner
Martin Gantner, geboren in Freiburg, studierte Gesang an der Musikhochschule in Karlsruhe. 1993 bis 2006 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 2005 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Er war regelmäßig u.a. bei den Salzburger Festspielen, dem Maggio Musicale Florenz, an der Mailänder Scala sowie an den Opernhäusern von Barcelona, Brüssel, Basel, Zürich, Düsseldorf, Köln, Berlin, Los Angeles, Chicago,  Zürich, Wien, Dresden und Tokio engagiert. Sein Repertoire umfasst u.a. Wolfram (Tannhäuser), Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg), Posa (Don Carlo), Nick Shadow (The Rake’s Progress), Kurwenal (Tristan und Isolde) sowie Gabriel von Eisenstein (Die Fledermaus). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Heerrufer (Lohengrin), Musiklehrer (Ariadne auf Naxos), Herr von Faninal (Der Rosenkavalier) und Peter, Besenbinder (Hänsel und Gretel).
Martin Gantner

 


Kuno
Alfred Kuhn
Alfred Kuhn, geboren in Ober-Roden/Hessen, studierte an der Musikhochschule Frankfurt am Main. Sein erstes Engagement führte ihn 1963 nach Darmstadt, wo er 15 Jahre Ensemblemitglied blieb. Ab 1978 war er fünf Jahre an der Deutschen Oper am Rhein, seit 1983 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1991 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Benoît (La bohème), 1. Priester (Die Zauberflöte), Frank (Die Fledermaus), Antonio (Le nozze di Figaro), Fafner (Sigurd der Drachentöter).
Alfred Kuhn (c) Anne Kirchbach

 


Agathe
Anja Harteros
Anja Harteros begann ihre Karriere 1999 mit dem Gewinn des Cardiff Singer of the World-Wettbewerbs, der sie an alle bedeutenden Bühnen der Welt führte: u.a. die Metropolitan Opera New York, die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden, die Staatsopern Wien, München, Berlin sowie zu den Salzburger Festspielen. Zu ihren Partien zählen Desdemona (Otello), Amelia (Simone Boccanegra), Leonora (Il trovatore), Elisabeth (Tannhäuser), Marschallin (Der Rosenkavalier), Arabella, Alcina. In Konzertauftritten sang sie mit bedeutenden Orchestern wie den Berliner, Wiener und Münchner Philharmonikern. 2007 wurde sie zur Bayerischen Kammersängerin ernannt; in der Zeitschrift Opernwelt wurde sie für ihr Münchner Rollendebüt als Elsa (Lohengrin) zur Sängerin des Jahres 2009 gewählt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Elisabetta (Don Carlo), Violetta Valéry (La traviata).
Anja Harteros (c) Marco Borggreve

 


Ännchen
Aga Mikolaj
Aga Mikolaj, aus Polen stammend, studierte in Posen sowie in Wien. Erste Engagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von Posen, Breslau und Warschau, bevor sie von 2002 bis 2007 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper wurde, wo Rollen wie Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Eurydice (Orphée et Eurydice) und Donna Elvira (Don Giovanni) zu ihrem Repertoire gehörten. Mit letzterer Partie gastierte sie in Wiesbaden, Berlin, Prag, Budapest, Monte Carlo sowie in Tokio. Ferner sang sie auch die Erste Dame (Die Zauberflöte) an der Opéra national de Paris, Eva (Die Meistersinger von Nürnberg) am Aalto Theater in Essen, Micaëla (Carmen) an der Wiener Volksoper und Woglinde (Das Rheingold) am Teatro alla Scala in Mailand. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Micaëla, Freia (Das Rheingold).
Aga Mikolaj

 


Kaspar
Albert Dohmen
Albert Dohmen gelang der internationale Durchbruch mit der Interpretation der Titelpartie in Bergs Wozzeck bei den Salzburger Festspielen 1997. In der Folge gastierte er mit großen Bariton-Partien wie Kurwenal (Tristan und Isolde), Amfortas (Parsifal), Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg), Barak (Die Frau ohne Schatten) und Scarpia (Tosca) u.a. an der Opéra national de Paris, der Wiener Staatsoper, dem Royal Opera House in London, der Bayerischen Staatsoper München und der Metropolitan Opera in New York. Als Wotan (Der Ring des Nibelungen) war er u.a. in Wien, Berlin, Amsterdam, New York und ab 2007 in Bayreuth zu erleben. Große Erfolge der letzten Jahre waren z.B. Barak in Florenz unter Zubin Mehta und Orest (Elektra) in Baden-Baden unter Christian Thielemann. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Pizarro (Fidelio).
Albert Dohmen (c) Schaffler

 


Max
Klaus Florian Vogt
Klaus Florian Vogt wurde in Heide/Holstein geboren, studierte zunächst Horn in Hannover und Hamburg und spielte nach seiner Diplomprüfung neun Jahre im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Währenddessen studierte er Gesang an der Musikhochschule in Lübeck und erhielt 1997 sein erstes Engagement in Flensburg. Von 1998 bis 2003 war er Ensemblemitglied der Dresdner Semperoper, wo er Partien wie Tamino (Die Zauberflöte) und Jeník (Die verkaufte Braut) sang. Mittlerweile gehören vor allem dramatische Partien wie Lohengrin, Parsifal, Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg), Florestan (Fidelio), Paul (Die tote Stadt) und Hoffmann (Les contes d’Hoffmann) zu seinem Repertoire, die er u.a. in Madrid, Hamburg, Brüssel, Antwerpen, Amsterdam, Köln, Tokio, New York und bei den Bayreuther Festspielen sang. An der Bayerischen Staatsoper war er als Max (Der Freischütz), Andrej (Chowanschtschina), Bacchus/Der Tenor (Ariadne auf Naxos) und Erik (Der fliegende Holländer) zu erleben. Partien hier 2011/12: Siegmund (Die Walküre), Erik (Der fliegende Holländer).
Klaus Florian Vogt (c) Andrea Kremper

 


Ein Eremit
Steven Humes
Steven Humes studierte am Musikkonservatorium von New England und an der Boston University. Seine ersten Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte der Bassist u.a. an den Opern von St. Louis und Chicago sowie der Wolf Trap Opera. 2003 war er Finalist der Metropolitan Opera National Council Auditions. Von der Spielzeit 2003/04 bis 2010/11 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und gestaltete Partien wie u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Ramfis (Aida), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Eremit (Der Freischütz), Wurm (Luisa Miller), Don Fernando (Fidelio), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Oroveso (Norma), Titurel (Parsifal), Colline (La bohème). Partien hier 2011/12: Sir Gualtiero Raleigh (Roberto Devereux), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Mönch (Don Carlo).
Steven Humes

 


Kilian
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala in Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Franz/Cochenille/Pitichinaccio (Les contes d'Hoffmann), Der Haushofmeister bei Faninal/Ein Wirt (Der Rosenkavalier), Die Wedgwood-Teekanne/Das alte Männchen/Der Laubfrosch (L’enfant et les sortilèges), Pang (Turandot) Pedrillo, Monostatos, Steuermann (Der fliegende Holländer), Andres (Wozzeck).
Kammersänger Kevin Conners

 


Samiel
Jörg Hube
Jörg Hube, geboren 1943 in Neuruppin/Brandenburg, gestorben im Juni 2009 in München, war Schauspieler, Kabarettist und Regisseur. Nach seiner Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule und am Mozarteum Salzburg führten ihn erste Engagements nach Graz und Trier. Von 1971 bis 1973 gehörte er zum Münchner Kabarett Die Hammersänger, Gastengagements führten ihn anschließend ans Theater der Jugend sowie an die Münchner Kammerspiele, denen er mit Unterbrechungen 25 Jahre lang angehörte. Seit 1975 trat er als „Herzkasperl“ mit eigenen Kabarettprogrammen auf. Als Gast war er auf verschiedenen Bühnen zu sehen u.a. bei den Salzburger Festspielen. Von 1991 bis 1993 war er Direktor der Otto-Falckenberg-Schule. Zudem war er als Regisseur tätig (u.a. Sonny Boys am Bayerischen Staatsschauspiel) und in zahlreichen Fernsehrollen zu sehen, u.a. in Heimat und Löwengrube. Partien an der Bayerischen Staatsoper u.a.: Frosch (Die Fledermaus), Samiel (Der Freischütz).
Jörg Hube (c) Thomas Dashuber