Hänsel und Gretel (Inszenierung 1965) - Biographien
Hänsel und Gretel (Inszenierung 1965)
Engelbert Humperdinck
Adelheid Wette
Nationaltheater
Samstag, 22. Dezember 2012
Adelheid Wette
Nationaltheater
Samstag, 22. Dezember 2012
Musikalische Leitung |
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Kazushi Ono, geboren in Japan, war von 1992 bis 1996 Generalmusikdirektor des Tokyo Philharmonic Orchestra, danach für sechs Jahre, Generalmusikdirektor am Badischen Staatstheater in Karlsruhe. Von 2002 bis 2008 war er Generalmusikdirektor des Théâtre de la Monnaie in Brüssel, und seit der Saison 2008/09 ist er Chefdirigent an der Opéra de Lyon. Darüber hinaus dirigierte er u.a. das Boston Philharmonic Orchestra, das Leipziger Gewandhausorchester sowie das BBC Symphony Orchestra und das SWR Sinfonie Orchester Baden-Baden und Freiburg. Weitere Gastdirigate führten ihn u.a. an die New Yorker Metropolitan Opera, an die Deutsche Oper Berlin, an das Teatro alla Scala in Mailand, zum Glyndebourne Festival sowie zum Festival d’Aix-en-Provence. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Hänsel und Gretel. |
Inszenierung |
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Herbert List, geboren in Pyrbaum/Oberpfalz, studierte Gesang und Regie am Nürnberger Konservatorium. 1929 beginnt seine Laufbahn am Nürnberger Opernhaus als Regieassistent. Ab 1937 war er Erster Regieassistent an der Bayerischen Staatsoper. 1938 zeichnet er für seine erste eigene Regie (Tiefland) verantwortlich. Bis Kriegsende 1945 war er Betriebsdirektor und Regisseur der Bayerischen Staatsoper. Von 1952 bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 1977 war er neben seiner Tätigkeit als Regisseur und Betriebsdirektor auch Stellvertreter des Intendanten dieses Hauses. Von seinen zahlreichen Inszenierungen aus diesen Jahren – Der Wildschütz, Der Barbier von Sevilla, Die verkaufte Braut, Lucia di Lammermoor – steht Hänsel und Gretel heute noch auf dem Spielplan. List verstarb 1988. |
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Bühne und Kostüme |
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Herbert Kern, geboren in Würzburg, studierte von 1935 bis 1938 bei Professor Emil Preetorius an der Akademie für Angewandte Kunst in München. Nach dem Krieg war er dessen Mitarbeiter. Bis 1978 lehrte er an der Akademie der Bildenden Künste in München. Außerdem hatte er einen Lehrauftrag für Schrift und Schriftgestaltung inne. Er war als freier Bühnenbildner im In- und Ausland tätig, entwarf Theater-Plakate, typographische Arbeiten und Graphiken. An der Bayerischen Staatsoper schuf er u.a. die Ausstattung für Hänsel und Gretel. |
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Kinderchor |
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Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studierte in seiner Heimatstadt und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters in Turin tätig. Mit Donizettis Il Campanello debütierte er als Dirigent am Teatro Mancinelli in Orvieto. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, seit 2006 ist er stellvertretender Chordirektor und Leiter des Kinderchores. Des Weiteren gastierte er als Dirigent von symphonischen Konzerten sowie als Liedbegleiter im In- und Ausland. Beim Chor des Bayerischen Rundfunks übernahm er die Einstudierungen von Walter Braunfels’ Mysterienspiel Verkündigung, von Peter Tschaikowskys Iolante und der Notte italiana. Als Dirigent leitete er u.a. Produktionen von La bohème, Così fan tutte, Hänsel und Gretel, Ariadne auf Naxos und Rosenkavalier. |
Peter, Besenbinder |
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Levente Molnár, geboren 1983 in Transsylvanien, wuchs in Ungarn auf. Mit 14 Jahren begann er sein Gesangsstudium. Ab 2003 war er Mitglied des Opernstudios der Ungarischen Staatsoper Budapest und debütierte dort 2006 als Don Giovanni. Als Ensemblemitglied der Staatsoper sang er Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Malatesta (Don Pasquale) und die Titelpartie in Eugen Onegin. Am Royal Opera House Covent Garden gastierte er als Masetto (Don Giovanni) und Figaro (Il barbiere di Siviglia). Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Marcello (La bohème), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Donner (Das Rheingold), Sharpless (Madama Butterfly), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Peter, Besenbinder (Hänsel und Gretel). |
Gertrud |
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Irmgard Vilsmaier, gebürtige Niederbayerin, schloss ihr Studium am Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg mit Auszeichnung ab. Von 1994 bis 1996 war sie Mitglied des Opernstudios, anschließend Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper sowie in Innsbruck. Gastspiele führten sie u.a. an die Opernhäuser von London (Royal Opera House, Covent Garden), Berlin, Dresden, Barcelona, Wien, Paris und Toronto, ferner zu den Festspielen von Glyndebourne, Salzburg und Bayreuth. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Isolde (Tristan und Isolde), Kundry (Parsifal), Sieglinde und Brünnhilde (Die Walküre), Ariadne (Ariadne auf Naxos), Venus (Tannhäuser), Santuzza (Cavalleria rusticana) und Herodias (Salome). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Gertrud (Hänsel und Gretel). |
Hänsel |
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Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2012/2013: u.a. Dryade (Ariadne auf Naxos), Hänsel (Hänsel und Gretel), Mary (Der fliegende Holländer), Schenkwirtin (Boris Godunow), Dritte Nymphe (Rusalka), Suzuki (Madama Butterfly), Grimgerde, Floßhilde (Der Ring des Nibelungen), Emilia (Otello). |
Gretel |
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Laura Tatulescu, in den USA geboren, begann ihre musikalische Karriere als Violinistin. 2005 absolvierte sie ihre Gesangsausbildung an der Nationalen Musikuniversität in Bukarest. Ihr Operndebüt gab sie 2004 als Marguérite (Faust) an der Nationaloper Bukarest. Anschließend wurde sie als Solistin an die Wiener Staatsoper engagiert, wo sie u.a. als Marzelline (Fidelio), Musetta (La bohème), Pamina (Die Zauberflöte) und Sophie (Werther) zu erleben war. 2008/09 sang sie Lauretta (Gianni Schicchi) an der Los Angeles Opera und beim Spoleto Festival. Seit der Spielzeit 2009/10 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Gretel (Hänsel und Gretel), Erste Dame (Die Zauberflöte), Musetta, Klingors Zaubermädchen (Parsifal), Echo (Ariadne auf Naxos), Erste Nymphe (Rusalka), Karolka (Jenůfa). www.lauratatulescu.com |
Die Knusperhexe |
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Heike Grötzinger studierte an der Musikhochschule Köln und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Von 1999 bis 2002 war sie Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Münster. 2002 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper in der Ring-Neuproduktion unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta, im gleichen Jahr gastierte sie in Berlin in der Ring-Inszenierung von Götz Friedrich unter der Leitung von Christian Thielemann. Seither arbeitet sie mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Stéphane de Braunschweig, Barbara Frey und Andreas Kriegenburg zusammen. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und singt dort u.a. Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg), 2. Norn (Götterdämmerung), Hänsel (Hänsel und Gretel), Suzuki (Madama Butterfly), Fenena (Nabucco), Annina (Der Rosenkavalier), Fremde Fürstin (Rusalka). Zu ihren weiteren Partien gehören Brangäne (Tristan und Isolde) und Eboli (Don Carlo). 2007 gastierte sie in Valencia in der Ring-Inszenierung von La fura dels baus unter der Leitung von Zubin Mehta. Bei den Salzburger Festspielen und dem Festival in Aix-en-Provence wirkte sie unter Simon Rattle ebenfalls an einer Ring-Neuproduktion mit. 2011 gab sie ihr Debüt an der Mailänder Scala in Mozarts Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Mère Jeanne (Dialogues des Carmélites), Die fremde Fürstin (Rusalka), Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Waltraute (Die Walküre), Xenias Amme (Boris Godunow), Frau des Dorfrichters (Jenůfa), Mary (Der fliegende Holländer), Stimme aus dem Grab (Les Contes dʼHoffmann), Flora (La traviata). |
Sandmännchen |
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Yulia Sokolik wurde 1989 in Moskau/Russland geboren und erhielt ihren ersten Gesangsunterricht mit 14 Jahren. Sie studierte am Gnessin Institut in Moskau und in Hannover. Sie erhielt verschiedene Auszeichnungen bei Wettbewerben, u.a. den ersten Preis des gesamtrussischen Wettbewerbs „Junge Talente Russlands“. Sie war Stipendiatin der Juri-Rozum-Stiftung sowie der Walter und Charlotte Hamel Stiftung. An der Musikhochschule in Hannover sang sie 2011 die Rolle der Dorabella (Così fan tutte) und war am Theater Osnabrück als Bradamante (Alcina) zu erleben. Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: u.a. Paggio (Rigoletto), Sandmännchen (Hänsel und Gretel), Elisabeth Zimmer (Elegie für junge Liebende) und Fjodor (Boris Godunow). |
Taumännchen |
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Iulia Maria Dan studierte an der Nationalen Universität für Musik in Bukarest und ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe. Zuletzt erhielt sie den Sonderpreis als jüngste Finalistin beim Belvedere Wettbewerb 2011 in Wien. Sie übernahm Rollen wie Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Mademoiselle Silberklang (Der Schauspieldirektor) und Adina (Lʼelisir dʼamore). Ihr Debüt als Gilda (Rigoletto) erfolgte an der Rumänischen Nationaloper in Bukarest. Auch als Liedinterpretin konnte die junge Sopranistin bereits Erfahrungen sammeln. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Septette (Babylon), Jano (Jenůfa), Papagena (Die Zauberflöte), La Contessa di Ceprano (Rigoletto), Taumännchen (Hänsel und Gretel). |

