Roberto Devereux - Biographien

Roberto Devereux. Edita Gruberova Roberto Devereux. Albert Schagidullin, Edita Gruberova Roberto Devereux. Roberto Aronica, Jeanne Piland
Roberto Devereux
Gaetano Donizetti
Salvatore Cammarano

Nationaltheater

Münchner Opernfestspiele 2008
Sonntag, 29. Juni 2008

 

Musikalische Leitung
Friedrich Haider
Friedrich Haider studierte an der Wiener Musikakademie und bei Nikolaus Harnoncourt. Von 1991 bis 1995 war er Chefdirigent der Opera National du Rhin in Strasbourg, heute gastiert er an den bedeutenden Opernhäusern weltweit, u.a. an der Wiener und der Bayerischen Staatsoper, der Sächsischen Staatsoper Dresden und am Teatro La Fenice Venedig. 2006 gab er sein Debüt an der Metropolitan Opera New York mit Verdis Rigoletto. Sein Repertoire umfasst über 70 Titel aus allen Stilepochen. Er steht am Pult zahlreicher Symphonieorchester wie dem London Symphony Orchestra, der Tschechischen Philharmonie oder dem Tokyo Philharmonic. Bei der Slowakischen Philharmonie ist er seit 2001 ständiger Gastdirigent. Seit 2004 ist er Chefdirigent der nordspanischen Oviedo Filarmonía. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Roberto Devereux.
Friedrich Haider

 


Inszenierung
Christof Loy
Christof Loy wurde in Essen geboren, studierte Musiktheaterregie an der Folkwang Hochschule sowie Philosophie, Kunstgeschichte und italienische Philologie in München. Seit 1990 arbeitet er als freischaffender Regisseur u.a. in Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg, an den Münchner Kammerspielen, am Theater an der Wien, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, am Londoner Covent Garden, beim Glyndebourne Festival (Iphigénie en Aulide) sowie bei den Salzburger Festspielen (Haydns Armida und Händels Theodora). Für Münchner Inszenierungen wurde er von der Zeitschrift Opernwelt bereits dreimal zum Regisseur des Jahres gekürt: Saul (2003), Roberto Devereux (2004) und Die Bassariden (2008). Weitere Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Alcina, Il turco in Italia, Lucrezia Borgia.
Christof Loy

 


Bühne und Kostüme
Herbert Murauer
Herbert Murauer studierte Bühnenbild an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Salzburg. Anschließend war er u.a. am Staatstheater Stuttgart engagiert, wo zahlreiche Bühnenbilder für Schauspiel und Oper entstanden. Seither ist er freischaffend tätig und arbeitet regelmäßig mit Christof Loy zusammen. Zu den gemeinsamen Produktionen zählen u.a. La Gioconda in Bremen, Manon, Lucia di Lammermoor und Don Carlo an der Deutschen Oper am Rhein, Der Rosenkavalier am Théâtre de la Monnaie in Brüssel sowie Ariadne auf Naxos am Royal Opera House Covent Garden, London. Weitere Ausstattungen für die Nürnberger Pocket Opera, die Münchner Kammerspiele und den Opern von Graz und Rouen. Ausstattungen an der Bayerischen Staatsoper: Saul, Roberto Devereux, Alcina, Il turco in Italia.
Herbert Murauer

 


Licht
Reinhard Traub
Reinhard Traub wurde als Grafik-Designer und zum Berufspiloten ausgebildet. Von 1980 bis 1985 war er Assistent bei Chenault Spence und gestaltete anschließend zwei Weltourneen mit Sophisticated Ladies und Carmen Jones. Seit 2006 arbeitet er fest am Staatstheater Stuttgart; als Lichtdesigner wirkte er an den Opernhäusern von Zürich, Brüssel, Hamburg, den Festspielen von Salzburg und Glyndebourne, am Hamburger Thalia-Theater, dem Wiener Burgtheater und an der Volksbühne Berlin. Regelmäßig arbeitet er mit den Regisseuren Johann Kresnik, Peter Konwitschny, Martin Kušej und Christof Loy zusammen. Seit Herbst 2001 unterrichtet er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper: Don Giovanni, Macbeth, Il turco in Italia, Roberto Devereux, Rusalka, Fidelio.

Reinhard Traub

 


Produktionsdramaturgie
Peter Heilker
Peter Heilker, geboren in Mülheim/Ruhr. Studium der Theaterwissenschaft, der Neueren deutschen Literatur und Psycholinguistik in München. Dramaturgieassistent der Münchener Biennale für Neues Musiktheater 1994. 1997/98 Musikdramaturg am Theater St. Gallen/Schweiz. AB 1998 Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper München, 2005 dort Referent der Operndirektion, von 2006 bis 2008 Leitender Dramaturg. Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater in München (Studiengang Regie). Produktionsdramaturgie u.a. für Jürgen Rose und Christof Loy etwa beim Glyndebourne Festival, an der Deutschen Oper am Rhein und der Bayerischen Staatsoper. Seit der Spielzeit 2008/09 ist er Operndirektor am Theater St. Gallen (Schweiz).
Peter Heilker

 


Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Von 2003 bis 2010 war er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Andrés Máspero

 


Elisabetta
Edita Gruberova
Edita Gruberova wurde in Bratislava geboren, studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt und debütierte am dortigen Nationaltheater als Rosina (Il barbiere di Siviglia). 1970 wurde sie an die Wiener Staatsoper engagiert und startete von dort ihre internationale Karriere als die führende Koloratursopranistin unserer Zeit. Vor allem als Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Lucia di Lammermoor und mit weiteren Partien Donizettis hat sie Maßstäbe gesetzt. Gastspiele führten sie an alle großen Opernhäuser und Festivals der Welt. Sie ist Bayerische und Österreichische Kammersängerin und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Auch als Konzertsängerin und Liedinterpretin ist sie international geschätzt. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Elisabetta (Roberto Devereux).
Edita Gruberova

 


Herzog von Nottingham
Paolo Gavanelli
Paolo Gavanelli ist in Padua geboren. Der promovierte Jurist studierte privat Gesang und debütierte 1985 als Leporello (Don Giovanni). Er gastierte regelmäßig an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt, so der Mailänder Scala, in Rom, Wien, München, Berlin, San Francisco, Paris und London, an der New Yorker Metropolitan Opera und in der Arena di Verona. Trotz seines breitgefächerten Repertoires von über 50 Partien gilt er besonders als herausragender Interpret der großen Baritonpartien Verdis von Nabucco, Macbeth, Simon Boccanegra bis Jago (Otello) und Falstaff - den Rigoletto etwa sang er unlängst an der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, am Opera House Covent Garden in London, an der Metropolitan Opera und an der Wiener Staatsoper. 2005 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Herzog von Nottingham (Roberto Devereux)
Paolo Gavanelli

 


Sara
Jeanne Piland
stammt aus Raleigh/ North Carolina, studierte an der East Carolina University und begann ihre Karriere an der New York City Opera, wo sie bereits das italienische Belcanto-Repertoire pflegte. In Europa begann sie ihre Laufbahn an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, der sie bis heute fest verbunden ist und wo sie inzwischen zur Kammersängerin ernannt wurde. Gastspiele führten sie nach London, Paris, Mailand, Wien, Hamburg und zu den Festspielen in Salzburg und Aix-en-Provence. Zunächst sang sie v.a. Mozart- und Strauss-Partien wie Komponist (Ariadne auf Naxos) und Octavian (Der Rosenkavalier) und wechselte inzwischen zu Marschallin (Der Rosenkavalier), Sieglinde (Die Walküre), Venus (Tannhäuser) und Brangäne (Tristan und Isolde) sowie zu Santuzza (Cavalleria rusticana), Adalgisa (Norma), Eboli (Don Carlos), Carmen und Charlotte (Werther). Partien an der Bayerischen Staatsoper: Komponist, Cherubino (Le nozze di Figaro), Octavian, die Titelpartie in Tschaikowskys Die Jungfrau von Orléans, Marguerite (La Damnation de Faust), Olivia (Was ihr wollt), Sara (Roberto Devereux).
Jeanne Piland

 


Roberto Devereux
Massimiliano Pisapia
Massimiliano Pisapia, geboren in Turin, studierte u.a. bei Franco Corelli, Giulietta Simionato sowie bei Tito Gobbi und debütierte mit der Partie des Pinkerton (Madama Butterfly) in Pavia, Brescia, Como und Mantua. Seither war er an führenden Opernhäuser weltweit zu Gast, wie am Teatro alla Scala in Mailand, der Wiener Staatsoper, dem Opernhaus Zürich, dem Teatro Colón in Buenos Aires, dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona und dem New National Teatre Tokyo, zudem in der Arena di Verona und beim Puccinifestival in Torre di Lago. Sein Repertoire umfasst Partien wie Radamès (Aida), Duca (Rigoletto), Riccardo (Un ballo in maschera), Rodolfo (La bohème), Rinuccio (Gianni Schicchi), Edgardo (Lucia di Lammermoor) und Macduff (Macbeth). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Rodolfo (Luisa Miller), Pinkerton.
Massimiliano Pisapia

 


Lord Cecil
Maximilian Schmitt
war bereits Mitglied bei den Regensburger Domspatzen, bevor er 1999 einen Bundespreis bei “Jugend musiziert” gewann. Im selben Jahr begann er an der Berliner Universität der Künste sein Gesangsstudium begann. Während des Studiums wurde er Mitglied des RIAS-Kammerchor, dem er bis 2004 angehörte. Darüberhinaus arbeitete er mit zahlreichen Ensembles (u.a. der Berliner Lautencompagney, mit der er u.a. bei den Händelfestspielen Halle gastierte), Chören (u.a. dem Philharmonischen Chor Berlin) und sang in einer konzertanten Aufführung von Händels Belsazar  mit den Berliner Philharmonikern die Partie des Arioch. 2005 wurde er Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper, Partien hier: Schneider (Königskinder), Häher (Das schlaue Füchslein), Diener Amelias (Un ballo in maschera), Giuseppe (La traviata), Ruiz (Il trovatore), Tierhändler (Der Rosenkavalier).
Maximilian Schmitt

 


Sir Gualtiero Raleigh
Andreas Kohn
Andreas Kohn studierte Gesang am Salzburger Mozarteum und war anschließend Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München. 1989 bis 1992 war er am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert, anschließend an der Berliner Staatsoper. Er gastierte außerdem an verschiedenen Bühnen, u.a. am Grand Théâtre Génève, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, in Prag und bei den Salzburger Festspielen, wo er u.a. Masetto in Don Giovanni sang. Zu seinem Repertoire gehören des Weiteren Commendatore (Don Giovanni), Don Fernando (Fidelio), Joe (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) und Onkel Bonzo (Madama Butterfly). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Soldat (Salome).
Andreas Kohn (c) Monika Rittershaus

 


Ein Page Robertos
Nikolay Borchev
Nikolay Borchev studierte am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium sowie an der Hochschule Hanns Eisler in Berlin. Im Herbst 2003 wurde er Mitglied des Jungen Ensembles, 2004 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Auftritte führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Hamburg (Figaro in Il barbiere di Siviglia), Frankfurt und Brüssel (Dandini in La Cenerentola), Leipzig (Marcello in La bohème), Baden-Baden (Albert in Werther), Wien (Harlekin in Ariadne auf Naxos) sowie Basel und Düsseldorf (Titelpartie in Monteverdis L’Orfeo). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Die Standuhr/Der Kater (L’Enfant et les sortilèges), Moralès (Carmen), Guglielmo (Così fan tutte), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Dandini (La Cenerentola), Dr. Falke (Die Fledermaus), Un paggio/Un famigliare (Roberto Devereux).
Nikolay Borchev