Roberto Devereux - Biographien
Roberto Devereux
Gaetano Donizetti
Salvatore Cammarano
Nationaltheater
Montag, 08. März 2010
Musikalische Leitung
Friedrich Haider
Friedrich Haider studierte an der Wiener Musikakademie und bei Nikolaus Harnoncourt. Von 1991 bis 1995 war er Chefdirigent der Opera National du Rhin in Strasbourg, heute gastiert er an den bedeutenden Opernhäusern weltweit, u.a. an der Wiener und der Bayerischen Staatsoper, der Sächsischen Staatsoper Dresden und am Teatro La Fenice Venedig. 2006 gab er sein Debüt an der Metropolitan Opera New York mit Verdis
Rigoletto. Sein Repertoire umfasst über 70 Titel aus allen Stilepochen. Er steht am Pult zahlreicher Symphonieorchester wie dem London Symphony Orchestra, der Tschechischen Philharmonie oder dem Tokyo Philharmonic. Bei der Slowakischen Philharmonie ist er seit 2001 ständiger Gastdirigent. Seit 2004 ist er Chefdirigent der nordspanischen Oviedo Filarmonía. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2011/12:
Roberto Devereux.
Inszenierung
Christof Loy
Christof Loy wurde in Essen geboren, studierte Musiktheaterregie an der Folkwang Hochschule sowie Philosophie, Kunstgeschichte und italienische Philologie in München. Seit 1990 arbeitet er als freischaffender Regisseur u.a. in Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg, an den Münchner Kammerspielen, am Theater an der Wien, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, am Londoner Covent Garden, beim Glyndebourne Festival (
Iphigénie en Aulide) sowie bei den Salzburger Festspielen (Haydns
Armida und Händels
Theodora). Für Münchner Inszenierungen wurde er von der Zeitschrift Opernwelt bereits dreimal zum Regisseur des Jahres gekürt:
Saul (2003),
Roberto Devereux (2004) und
Die Bassariden (2008). Weitere Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper:
Alcina,
Il turco in Italia,
Lucrezia Borgia.
Bühne und Kostüme
Herbert Murauer
Herbert Murauer studierte Bühnenbild an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Salzburg. Anschließend war er u.a. am Staatstheater Stuttgart engagiert, wo zahlreiche Bühnenbilder für Schauspiel und Oper entstanden. Seither ist er freischaffend tätig und arbeitet regelmäßig mit Christof Loy zusammen. Zu den gemeinsamen Produktionen zählen u.a.
La Gioconda in Bremen,
Manon,
Lucia di Lammermoor und
Don Carlo an der Deutschen Oper am Rhein,
Der Rosenkavalier am Théâtre de la Monnaie in Brüssel sowie
Ariadne auf Naxos am Royal Opera House Covent Garden, London. Weitere Ausstattungen für die Nürnberger Pocket Opera, die Münchner Kammerspiele und den Opern von Graz und Rouen. Ausstattungen an der Bayerischen Staatsoper:
Saul,
Roberto Devereux,
Alcina,
Il turco in Italia.
Licht
Reinhard Traub
Reinhard Traub wurde als Grafik-Designer und zum Berufspiloten ausgebildet. Von 1980 bis 1985 war er Assistent bei Chenault Spence und gestaltete anschließend zwei Weltourneen mit Sophisticated Ladies und Carmen Jones. Seit 2006 arbeitet er fest am Staatstheater Stuttgart; als Lichtdesigner wirkte er an den Opernhäusern von Zürich, Brüssel, Hamburg, den Festspielen von Salzburg und Glyndebourne, am Hamburger Thalia-Theater, dem Wiener Burgtheater und an der Volksbühne Berlin. Regelmäßig arbeitet er mit den Regisseuren Johann Kresnik, Peter Konwitschny, Martin Kušej und Christof Loy zusammen. Seit Herbst 2001 unterrichtet er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper:
Don Giovanni, Macbeth, Il turco in Italia, Roberto Devereux, Rusalka, Fidelio.
Produktionsdramaturgie
Peter Heilker
Peter Heilker, geboren in Mülheim/Ruhr. Studium der Theaterwissenschaft, der Neueren deutschen Literatur und Psycholinguistik in München. Dramaturgieassistent der Münchener Biennale für Neues Musiktheater 1994. 1997/98 Musikdramaturg am Theater St. Gallen/Schweiz. AB 1998 Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper München, 2005 dort Referent der Operndirektion, von 2006 bis 2008 Leitender Dramaturg. Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater in München (Studiengang Regie). Produktionsdramaturgie u.a. für Jürgen Rose und Christof Loy etwa beim Glyndebourne Festival, an der Deutschen Oper am Rhein und der Bayerischen Staatsoper. Seit der Spielzeit 2008/09 ist er Operndirektor am Theater St. Gallen (Schweiz).
Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Von 2003 bis 2010 war er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Elisabetta
Edita Gruberova
Edita Gruberova wurde in Bratislava geboren, studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt und debütierte am dortigen Nationaltheater als Rosina (
Il barbiere di Siviglia). 1970 wurde sie an die Wiener Staatsoper engagiert und startete von dort ihre internationale Karriere als die führende Koloratursopranistin unserer Zeit. Vor allem als Königin der Nacht (
Die Zauberflöte), Zerbinetta (
Ariadne auf Naxos), Lucia di Lammermoor und mit weiteren Partien Donizettis hat sie Maßstäbe gesetzt. Gastspiele führten sie an alle großen Opernhäuser und Festivals der Welt. Sie ist Bayerische und Österreichische Kammersängerin und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Auch als Konzertsängerin und Liedinterpretin ist sie international geschätzt. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Elisabetta (
Roberto Devereux).
Herzog von Nottingham
Paolo Gavanelli
Paolo Gavanelli ist in Padua geboren. Der promovierte Jurist studierte privat Gesang und debütierte 1985 als Leporello (
Don Giovanni). Er gastierte regelmäßig an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt, so der Mailänder Scala, in Rom, Wien, München, Berlin, San Francisco, Paris und London, an der New Yorker Metropolitan Opera und in der Arena di Verona. Trotz seines breitgefächerten Repertoires von über 50 Partien gilt er besonders als herausragender Interpret der großen Baritonpartien Verdis von Nabucco, Macbeth, Simon Boccanegra bis Jago (
Otello) und Falstaff - den Rigoletto etwa sang er unlängst an der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, am Opera House Covent Garden in London, an der Metropolitan Opera und an der Wiener Staatsoper. 2005 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Herzog von Nottingham (
Roberto Devereux)
Sara
Sonia Ganassi
Sonia Ganassi debütierte 1992 nach dem Studium bei Alain Billard an der Oper Rom als Rosina (
Il barbiere di Siviglia). 1999 wurde ihr der wichtigste italienische Musikpreis, der Premio Abbiati, verliehen. Seither ist sie an allen wichtigen Opernhäusern der Welt aufgetreten, u.a. an der Mailänder Scala, an der Metropolitan Opera New York, am Londoner Royal Opera House Covent Garden, am Teatro Real Madrid, am Gran Teatre de Liceu in Barcelona sowie beim Rossini-Festival in Pesaro. Ihr Repertoire umfasst u.a. Partien wie Angelina (
La Cenerentola), Romeo (
I Capuleti e i Montecchi), Donna Elvira (
Don Giovanni), Marguerite (
La damnation de Faust), Eboli (
Don Carlos), Charlotte (
Werther), Adalgisa (
Norma) und Elisabetta (
Maria Stuarda). Außerdem tritt sie regelmäßig als Konzertsängerin auf. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Sara (
Roberto Devereux).
Roberto Devereux
José Bros
José Bros wurde in Barcelona geboren und studierte am dortigen Konservatorium Gesang. 1986 gewann er den Internationalen Francisco Vinas Gesangswettbewerb in Barcelona und debütierte im darauffolgenden Jahr in Orffs
Carmina Burana in Palma de Mallorca. Seit seinem Debüt am Gran Teatro del Liceu Barcelona im Jahr 1992 sang er an so herausragenden Häusern wie der Wiener Staatsoper, in Covent Garden, am Teatro Real Madrid, am Teatro Colón in Buenos Aires, in San Francisco, Rom, Parma, Neapel, Florenz, Montpellier, San Sebastian, Bilbao, Lissabon, Amsterdam, Hamburg und Berlin. Das umfangreiche Repertoire des Belcantotenors umfasst Partien aus
Don Pasquale,
Don Giovanni,
La favorita,
Les pêcheurs des perles,
Rigoletto,
L'elisir d'amore,
I Capuleti ed i Montecchi,
Anna Bolena,
Così fan tutte,
Lucia di Lammermoor. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2009/10:
Roberto Devereux.
Lord Cecil
Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi, geboren in Peru, debütierte mit 19 Jahren in der Partie des Dancaïro (
Carmen) im Teatro Municipal de Lima. Anschließend studierte er Gesang in München. 1994 gab er sein USA-Debüt als Jaquino (
Fidelio). Seit 1997 singt Francesco Petrozzi auch in europäischen Konzertsälen und Theatern, u.a. in Graz, Prag, Amsterdam, Brünn und Wien. Zu seinen Partien gehören u.a. Don José (
Carmen), Enzo Grimaldo (
La Gioconda), Radamès (
Aida) und Cavaradossi (
Tosca). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: u.a. Il principe di Persia (
Turandot), Tideo (
Medea in Corinto), Gaston (
La traviata), Brabantischer Edler (
Lohengrin), Der Haushofmeister bei Faninal/Ein Wirt (
Der Rosenkavalier), Spoletta (
Tosca), Lord Cecil (
Roberto Devereux), 2. Handwerksbursche (
Wozzeck).
Sir Gualtiero Raleigh
Steven Humes
Steven Humes studierte am Musikkonservatorium von New England und an der Boston University. Seine ersten Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte der Bassist u.a. an den Opern von St. Louis und Chicago sowie der Wolf Trap Opera. 2003 war er Finalist der Metropolitan Opera National Council Auditions. Von der Spielzeit 2003/04 bis 2010/11 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und gestaltete Partien wie u.a. Sarastro (
Die Zauberflöte), Ramfis (
Aida), Fürst Gremin (
Eugen Onegin), Eremit (
Der Freischütz), Wurm (
Luisa Miller), Don Fernando (
Fidelio), Capellio (
I Capuleti e i Montecchi), Oroveso (
Norma), Titurel (
Parsifal), Colline (
La bohème). Partien hier 2011/12: Sir Gualtiero Raleigh (
Roberto Devereux), Truffaldin (
Ariadne auf Naxos), Mönch (
Don Carlo).
Ein Page Robertos
John Chest
John Chest, in Greenville/South Carolina aufgewachsen, studierte an der dortigen Bob Jones University sowie in Chicago und war Teilnehmer beim Apprentice Singer Program der Santa Fé Opera und beim Merola Opera Program der San Francisco Opera. Dort war er u.a. in Partien wie Guglielmo (
Così fan tutte), Schaunard (
La bohème) und Wagner (
Mefistofele) zu erleben. Zu seinem Repertoire gehören weiterhin Partien wie Il Conte Almaviva (
Le nozze di Figaro), Belcore (
L’elisir d’amore), Ned Keene (
Peter Grimes) sowie die Titelpartien in
Rigoletto und
Billy Budd. Von 2009 bis 2011 war er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper und sang hier u.a. Schaunard (
La bohème), Fiorello (
Il barbiere di Siviglia), Marquis d’Obigny (
La traviata), Ein Jäger (
Rusalka), Der Kaiserliche Kommissär (
Madama Butterfly). Partie hier 2011/12: Un paggio/un famigliare (
Roberto Devereux).