Madama Butterfly - Biographien
Madama Butterfly
Giacomo Puccini
Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
Nationaltheater
Donnerstag, 01. März 2012
Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
Nationaltheater
Donnerstag, 01. März 2012
Musikalische Leitung |
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Stefano Ranzani wurde in Mailand geboren und studierte zunächst Geige, Klavier und Komposition. Er gewann 1980 den Internationalen Scala-Wettbewerb und wurde im dortigen Orchester als Erster Geiger engagiert. Drei Jahre später verlegte er sich aufs Dirigieren und studierte bei Leonard Bernstein und Gianandrea Gavazzeni. 1987 debütierte er an der Mailänder Scala. Gastspiele führten ihn u.a. zum Glyndebourne Festival, an die Hamburgische Staatsoper, an die Wiener Staatsoper und die Oper Zürich. An der Metropolitan Opera in New York debütierte er zur 2009/10 mit Il trittico. Im Herbst 2011 leitete er La bohème in Straßburg, Cavalleria rusticana und I pagliacci in Kopenhagen sowie La traviata an der Deutschen Oper Berlin. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Madama Butterfly. |
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Inszenierung |
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Geboren in Gießen; Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik an der Freien Universität Berlin. Nach Regieassistenz und Spielleitung in Wiesbaden und Köln von 1970 bis 1979 1. Spielleiter an der Bayerischen Staatsoper. 1979 bis 1989 lizensierter Vermittler bei einer Theateragentur; seit 1989 Dozent für szenischen Unterricht am Richard–Strauss- Konservatorium München. Inszenierungen in Gießen, Passau, Erfurt und an der City Opera in Taegu/Süd-Korea. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper: Madama Butterfly. |
Bühne |
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Otto Stich, geboren in München, studierte Bühnenbild in seiner Heimatstadt und in Berlin. Er arbeite dort als Bühnenbildner am Theater am Schiffbauerdamm und am Deutschen Theater sowie an den Städtischen Bühnen Flensburg und am Staatstheater Braunschweig. Ab 1958 war er Chefbühnenbildner und Ausstattungsleiter an den Städtischen Bühnen Nürnberg-Fürth und gestaltete ab 1965 Bühnen- und Szenenbilder für das Fernsehen, u.a. für die Serien Dalli Dalli und Nonstop Nonsens sowie für den Tatort Das zweite Geständnis. Bühnenbild an der Bayerischen Staatsoper: Madama Butterfly. |
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Kostüme |
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Silvia StrahammerSilvia Strahammer stammt aus Linz/Donau. Ihre Ausbildung zur Kostümbildnerin erhielt sie an der Akademie für angewandte Kunst in Wien. Bereits während ihrer Studienzeit arbeitete sie als Assistentin bei den Salzburger Festspielen, u.a. mit Casper Neher und Teo Ott. 1962 schloß sie ihr Studium erfolgreich ab und trat ihr erstes festes Engagement in Augsburg an. Danach wechselte sie an die Wiener Staatsoper. Ihre dortige Arbeit führte sie mit Rudolf Heinrich, Günther Schneider-Siemssen, Nicholas Georgiadis und anderen namhaften Ausstattern zusammen. Silvia Strahammer gehört seit 1965 der Bayerischen Staatsoper an, wo sie für die künstlerische Gestaltung der Kostüme verantwortlich ist. Ihre ersten Arbeiten als Kostümbildnerin in München waren für Ballette bekannter Choreographen, wie z.B. John Cranko, John Neumeier. Zu ihren Arbeiten für das Nationaltheater zählen weiter Kostüme zu „Ein Maskenball“, „Madame Butterfly“, „Die Fledermaus“, „Cavalleria Rusticana“/ “Der Bajazzo“ und „Josephs Legende“. Ihre Tätigkeit an der Bayerischen Staatsoper gibt ihr auch Gelegenheit zu Gastspielen, z.B. in Hamburg, Stuttgart und Straßburg und vor allem in Wien, wo sie bei vielen Ausstattungen für das Burg- und Akademietheater, die Staatsoper sowie für die Volksoper als Kostümbildnerin mitarbeitete. Nach dem Ausscheiden des legendären Chefs der Staatsopern-Kostümabteilung, Günter Berger, übernahm Silvia Strahammer noch für kurze Zeit die Leitung des Kostümwesens, ehe sie sich 1998 in den Ruhestand zurückzog. Heute lebt sie auf ihrem Bauernhof an der Südspitze des Starnberger Sees und beobachtet die Entwicklung des aktuellen Theatergeschehens aus weiser Distanz. |
Chor |
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Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studierte in seiner Heimatstadt und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters in Turin tätig. Mit Donizettis Il Campanello debütierte er als Dirigent am Teatro Mancinelli in Orvieto. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, seit 2006 ist er stellvertretender Chordirektor und Leiter des Kinderchores. Des Weiteren gastierte er als Dirigent von symphonischen Konzerten sowie als Liedbegleiter im In- und Ausland. Beim Chor des Bayerischen Rundfunks übernahm er die Einstudierungen von Walter Braunfels’ Mysterienspiel Verkündigung, von Peter Tschaikowskys Iolante und der Notte italiana. Als Dirigent leitete er u.a. Produktionen von La bohème, Così fan tutte, Hänsel und Gretel, Ariadne auf Naxos und Rosenkavalier. |
Cio-Cio-San |
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Svetla Vassileva aus Bulgarien singt ein großes Repertoire, das u.a. Liù (Turandot), Alice (Falstaff), Nedda (I pagliacci), Desdemona (Otello), Lisa (Pique Dame) und die Titelpartien in Tosca, Madama Butterfly und Rusalka umfasst. Dabei arbeitet sie mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Daniele Gatti, Vladimir Jurowski, Lorin Maazel und Zubin Mehta zusammen und gastiert an Häusern wie der Wiener Staatsoper, dem Royal Opera House Covent Garden in Londen, dem Teatro alla Scala in Mailand und der San Francisco Opera. 2011 war sie u.a. als Alice am Teatro Regio in Parma und als Tosca am Teatro Regio in Turin zu erleben. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Cio-Cio-San (Madama Butterfly). |
Suzuki |
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Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2012/2013: u.a. Dryade (Ariadne auf Naxos), Hänsel (Hänsel und Gretel), Mary (Der fliegende Holländer), Schenkwirtin (Boris Godunow), Dritte Nymphe (Rusalka), Suzuki (Madama Butterfly), Grimgerde, Floßhilde (Der Ring des Nibelungen), Emilia (Otello). |
B.F.Pinkerton |
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Roberto Alagna gelang der Durchbruch 1988 mit dem Gewinn des Internationalen Pavarotti-Wettbewerbs. Daraufhin debütierte er als Alfredo (La traviata) bei den Festspielen von Glyndebourne. Mit dieser Rolle war er 1990 auch erstmals am Teatro alla Scala in Mailand zu erleben. 1992 gastierte er als Rodolfo (La bohème) am Royal Opera House Covent Garden in London. Auch an der Metropolitan Opera in New York, der Opéra national in Paris und der Wiener Staatsoper ist er regelmäßig zu Gast. Zu seinem Repertoire gehören außerdem Partien wie Nemorino (L’elisir d’amore), Radamès (Aida), Canio (I pagliacci), Manrico (Il trovatore), Don José (Carmen) sowie die Titelrollen in Don Carlo, Faust, Werther, Le Cid, Le jongleur de Notre-Dame und Cyrano de Bergerac. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Pinkerton (Madama Butterfly). |
Kate Pinkerton |
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Silvia Hauer stammt aus Kehl am Rhein und absolvierte ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule Freiburg sowie an der Universität für Musik in Wien. Sie ist Bundespreisträgerin bei Jugend musiziert und mehrfache Stipendiatin, z.B. des Richard-Wagner-Verbandes und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2011 gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Meistersingerwettbewerb Neustadt und beim Bundeswettbewerb für Gesang. In der Saison 2010/11 war sie als Dritte Waldelfe (Rusalka) an der Komischen Oper Berlin und als Bolette (Vom Meer) am Theater Heidelberg zu hören. Ab der Spielzeit 2011/12 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: u.a. Septett III (Babylon), Kate Pinkerton (Madama Butterfly), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal). |
Sharpless |
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Franco Vassallo wurde in Mailand geboren und ist Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe. Sein professionelles Debüt gab er 1997 am Teatro La Fenice in Venedig in der Titelpartie von Rossinis Il barbiere di Siviglia. Seither trat er an zahlreichen Opernhäusern Italiens auf, etwa in Parma, Bologna, Florenz, Neapel, Genua und Mailand. Darüber hinaus sang er u.a. an der Wiener Staatsoper, der Semperoper in Dresden, der Hamburgischen Staatsoper, am Opernhaus Zürich und an der Metropolitan Opera in New York sowie am Royal Opera House Covent Garden in London. Zu seinen Partien gehören alle wichtigen italienischen Partien seines Fachs, u.a. Germont (La traviata), Rodrigo (Don Carlo), Renato (Un ballo in maschera), Ezio (Attila), Belcore (L’elisir d’amore), Marcello (La bohème), Jago (Otello) sowie die Titelpartien in Rigoletto und Macbeth. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Rigoletto, Don Alfonso (Lucrezia Borgia). |
Goro Nakodo |
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Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Walther von der Vogelweide (Tannhäuser), 1er commissaire (Dialogues des Carmélites), Der Förster (Rusalka), Monostatos (Die Zauberflöte), Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Spalanzani (Les Contes dʼHoffmann), Mime (Das Rheingold), Missail (Boris Godunow), Ein junger Seemann (Tristan und Isolde), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Altoum (Turandot), Dr. Blind (Die Fledermaus), Basilio (Le nozze di Figaro), Dr. Cajus (Falstaff). |
Der Fürst Yamadori |
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Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Schlémil (Les Contes dʼHoffmann), Ceprano (Rigoletto), Schaunard (La bohème), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Sprecher (Die Zauberflöte), Sciarrone (Tosca), Frank (Die Fledermaus), L‘officier (Dialogues des Carmélites), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia). |
Onkel Bonzo |
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Goran Jurić stammt aus Kroatien und absolvierte sein Studium an der Musikakademie Zagreb. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pluto/Charon (L’Orfeo), Sarastro (Die Zauberflöte), Colas (Bastien und Bastienne) und Pistola (Falstaff), sowie Oratorien von Barock bis zum 20. Jahrhundert. 2011 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und debütierte am Teatro dell’Opera in Rom unter der Leitung von Riccardo Muti als Oberpriester (Nabucco) sowie am Teatro La Fenice in Venedig als Komtur (Don Giovanni). Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Biterolf (Tannhäuser), Angelotti (Tosca), Un mandarino (Turandot), Colline (La bohème), Usciere (Rigoletto), Il re (Aida), Gubetta (Lucrezia Borgia), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Nikititsch (Boris Godunow), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Montano (Otello), Pietro (Simon Boccanegra). |
Yakusidé |
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Tareq Nazmi, geboren in Kuwait, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Edith Wiens sowie in der Meisterklasse von Christian Gerhaher. Im Prinzregententheater sang er u.a. Colline (La bohème) und den Sarastro (Die Zauberflöte), am Stadttheater Augsburg Lord Sindham (Zar und Zimmermann). Zudem wirkte er in den konzertanten Opernaufführungen des Мünchner Rundfunkorchesters von Macbeth, Silvana und Orpheus in der Unterwelt mit; im Konzert sang er u.a. Beethovens 9. Sinfonie. 2008 war er Preisträger beim Вundeswettbewerb Gesang und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 2010 bis 2012 war er Mitglied im Opernstudio, seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: u.a. Don Fernando (Fidelio), Septett VII/Der Schreiber (Babylon), Astolfo (Lucrezia Borgia), Zuniga (Carmen), Mitjuch (Boris Godunow), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Zweiter Gralsritter (Parsifal), Masetto (Don Giovanni), Marquis dʼObigny (La traviata), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi). www.tareq-nazmi.com |
Der Kaiserliche Kommissär |
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Peter Mazalán wurde in Bratislava/Slowakei geboren und studierte Gesang an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt. Er gewann mehrere Gesangswettbewerbe, u.a. den ersten Preis beim internationalem Hilde Zadek Wettbewerb in Wien. Er debütierte am Slowakischen Nationaltheater in Bratislava in Smetanas Die verkaufte Braut, als Papageno (Die Zauberflöte) und Enrico in Haydns L’isola disabitata. Seit der Spielzeit 2010/11 ist er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: Brabantischer Edler (Lohengrin), Perückenmacher (Ariadne auf Naxos), Sergeant (La bohème), Deputierter (Don Carlo), Marquis d’Obigny (La traviata), Kaiserlicher Kommissär (Madama Butterfly), Herold (Otello). |

