Madama Butterfly - Biographien

Madama Butterfly: Svetla Vassileva, Roberto Alagna Madama Butterfly: Ensemble Madama Butterfly: Svetla Vassileva, Roberto Alagna

Madama Butterfly

Giacomo Puccini
Luigi Illica und Giuseppe Giacosa

Nationaltheater

Samstag, 19. Januar 2013

Musikalische Leitung


Manlio Benzi
Manlio Benzi
Manlio Benzi studierte am Konservatorium Arrigo Boito in Parma und am Konservatorium der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Nach ersten Gastdirigaten war er künstlerischer Direktor des Festivals Notti Malatestiane in Rimini. Er dirigierte u.a. das Orchester des Teatro La Fenice und das Orchester der Santa Cecilia in Rom und debütierte 2005 mit einem Konzertprogramm an der Scala di Milano. Gastdirigate führten ihn darüber hinaus u.a. an die Semperoper Dresden und an die Staatsoper Hamburg. Sein Repertoire umfasst Stücke wie Cavalleria rusticana, La traviata, Tosca, Rigoletto und Don Giovanni. Er ist außerdem als Komponist tätig und verfasst musikalische Essays und Kritiken für Ricordi Mailand sowie für das Istituto di Studi Verdiani in Parma. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Madama Butterfly.

www.manliobenzi.it

Inszenierung


Wolf Busse
Wolf Busse
Geboren in Gießen; Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik an der Freien Universität Berlin. Nach Regieassistenz und Spielleitung in Wiesbaden und Köln von 1970 bis 1979 1. Spielleiter an der Bayerischen Staatsoper. 1979 bis 1989 lizensierter Vermittler bei einer Theateragentur; seit 1989 Dozent für szenischen Unterricht am Richard–Strauss- Konservatorium München. Inszenierungen in Gießen, Passau, Erfurt und an der City Opera in Taegu/Süd-Korea. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper: Madama Butterfly.

Bühne


 
Otto Stich
Otto Stich, geboren in München, studierte Bühnenbild in seiner Heimatstadt und in Berlin. Er arbeite dort als Bühnenbildner am Theater am Schiffbauerdamm und am Deutschen Theater sowie an den Städtischen Bühnen Flensburg und am Staatstheater Braunschweig. Ab 1958 war er Chefbühnenbildner und Ausstattungsleiter an den Städtischen Bühnen Nürnberg-Fürth und gestaltete ab 1965 Bühnen- und Szenenbilder für das Fernsehen, u.a. für die Serien Dalli Dalli und Nonstop Nonsens sowie für den Tatort Das zweite Geständnis. Bühnenbild an der Bayerischen Staatsoper: Madama Butterfly.

Kostüme


Silvia Strahammer
Silvia Strahammer
Silvia StrahammerSilvia Strahammer stammt aus Linz/Donau. Ihre Ausbildung zur Kostümbildnerin erhielt sie an der Akademie für angewandte Kunst in Wien. Bereits während ihrer Studienzeit arbeitete sie als Assistentin bei den Salzburger Festspielen, u.a. mit Casper Neher und Teo Ott. 1962 schloß sie ihr Studium erfolgreich ab und trat ihr erstes festes Engagement in Augsburg an. Danach wechselte sie an die Wiener Staatsoper. Ihre dortige Arbeit führte sie mit Rudolf Heinrich, Günther Schneider-Siemssen, Nicholas Georgiadis und anderen namhaften Ausstattern zusammen.
Silvia Strahammer gehört seit 1965 der Bayerischen Staatsoper an, wo sie für die künstlerische Gestaltung der Kostüme verantwortlich ist. Ihre ersten Arbeiten als Kostümbildnerin in München waren für Ballette bekannter Choreographen, wie z.B. John Cranko, John Neumeier. Zu ihren Arbeiten für das Nationaltheater zählen weiter Kostüme zu „Ein Maskenball“, „Madame Butterfly“, „Die Fledermaus“, „Cavalleria Rusticana“/ “Der Bajazzo“ und „Josephs Legende“. Ihre Tätigkeit an der Bayerischen Staatsoper gibt ihr auch Gelegenheit zu Gastspielen, z.B. in Hamburg, Stuttgart und Straßburg und vor allem in Wien, wo sie bei vielen Ausstattungen für das Burg- und Akademietheater, die Staatsoper sowie für die Volksoper als Kostümbildnerin mitarbeitete. Nach dem Ausscheiden des legendären Chefs der Staatsopern-Kostümabteilung, Günter Berger, übernahm Silvia Strahammer noch für kurze Zeit die Leitung des Kostümwesens, ehe sie sich 1998 in den Ruhestand zurückzog. Heute lebt sie auf ihrem Bauernhof an der Südspitze des Starnberger Sees und beobachtet die Entwicklung des aktuellen Theatergeschehens aus weiser Distanz.

Chor


Stellario Fagone
Stellario Fagone
Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studierte in seiner Heimatstadt und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters in Turin tätig. Mit Donizettis Il Campanello debütierte er als Dirigent am Teatro Mancinelli in Orvieto. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, seit 2006 ist er stellvertretender Chordirektor und Leiter des Kinderchores. Des Weiteren gastierte er als Dirigent von symphonischen Konzerten sowie als Liedbegleiter im In- und Ausland. Beim Chor des Bayerischen Rundfunks übernahm er die Einstudierungen von Walter Braunfels’ Mysterienspiel Verkündigung, von Peter Tschaikowskys Iolante und der Notte italiana. Als Dirigent leitete er u.a. Produktionen von La bohème, Così fan tutte, Hänsel und Gretel, Ariadne auf Naxos und Rosenkavalier

Cio-Cio-San


Hui He
Hui He
Hui He wurde in Xian/China geboren und studierte Gesang in Shanghai. Nach Erfolgen bei mehreren internationalen Gesangswettbewerben, darunter Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb 2000 in Los Angeles und der Concorso Voci Verdiane 2002, führte sie ihre Karriere an die bedeutenden internationalen Opernhäuser, u.a. Wien, Mailand, Rom, Paris, Mailand, London, New York, Hamburg, Berlin sowie die Arena di Verona. Ihr Repertoire umfasst die großen Sopranpartien Verdis und Puccinis wie die Titelpartien in Tosca, Manon Lescaut und Aida, Amelia (Un ballo in maschera), Liù (Turandot), Mimì (La bohème), Leonore (Il trovatore) und Elisabetta (Don Carlo). Außerdem sang sie 2011 die Partie der Soong Ching-Ling in Huang Ruos Dr. Sun Yat-sen in Peking und Hong Kong. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Cio-Cio-San (Madama Butterfly).

Suzuki


Okka von der Damerau
Okka von der Damerau
Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2012/2013: u.a. Dryade (Ariadne auf Naxos), Hänsel (Hänsel und Gretel), Mary (Der fliegende Holländer), Schenkwirtin (Boris Godunow), Dritte Nymphe (Rusalka), Suzuki (Madama Butterfly), Grimgerde, Floßhilde (Der Ring des Nibelungen), Emilia (Otello).

B. F. Pinkerton


Arturo Chacón-Cruz
Arturo Chacón-Cruz
Arturo Chacón-Cruz, geboren in Mexiko, begann seine internationale Karriere 2005 mit dem Gewinn des Zarzuela-Preises bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb. Danach führten ihn Engagements u.a. an die Mailänder Scala, das Theater an der Wien, die Los Angeles Opera, die Houston Grand Opera, das Teatro Communale in Bologna, die Oper Köln, die Staatsoper Hamburg sowie an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Dabei gestaltete er Partien wie Rodolfo (La bohème), Alfredo (La traviata), Rinuccio (Gianni Schicchi), Il Duca di Mantova (Rigoletto), Lenski (Eugen Onegin), Roméo (Roméo et Juliette), Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann) sowie die Titelpartien in Werther und Idomeneo. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: B. F. Pinkterton (Madama Butterfly).

http://www.arturochaconcruz.com/

Kate Pinkerton


Angela Brower
Angela Brower
Angela Brower stammt aus Phoenix, Arizona/USA, studierte Gesang an der Indiana University und an der Arizona State University. Dort trat sie erstmalig als Opern- und Konzertsängerin auf und erarbeitete sich ein breites Repertoire, welches Partien wie Cherubino (Le nozze di Figaro), Hänsel (Hänsel und Gretel), Mallika (Lakmé), Octavian (Der Rosenkavalier) sowie Cesare (Giulio Cesare in Egitto) umfasst. 2008 wurde sie an der Glimmerglass Opera in das Young American Artists Programm aufgenommen. 2008/09 kam sie ins Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2012/13: u.a. Rosina (Il barbiere di Siviglia), Hänsel, Wellgunde (Der Ring des Nibelungen), Zweite Dame (Die Zauberflöte), Soeur Mathilde (Dialogues des Carmélites), Schäferin (Jenůfa).

Sharpless


Levente Molnár
Levente Molnár
Levente Molnár, geboren 1983 in Transsylvanien, wuchs in Ungarn auf. Mit 14 Jahren begann er sein Gesangsstudium. Ab 2003 war er Mitglied des Opernstudios der Ungarischen Staatsoper Budapest und debütierte dort 2006 als Don Giovanni. Als Ensemblemitglied der Staatsoper sang er Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Malatesta (Don Pasquale) und die Titelpartie in Eugen Onegin. Am Royal Opera House Covent Garden gastierte er als Masetto (Don Giovanni) und Figaro (Il barbiere di Siviglia). Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Marcello (La bohème), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Donner (Das Rheingold), Sharpless (Madama Butterfly), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Peter, Besenbinder (Hänsel und Gretel).

Goro Nakodo


Gregory Bonfatti
Gregory Bonfatti
Gregory Bonfatti, geboren in Bologna, studierte Gesang, Klavier und Komposition. Er nahm erfolgreich an zahlreichen Wettbewerben teil und gewann u.a. den Adriano Belli-Wettbewerb in Spoleto. Sein Repertoire umfasst Partien wie Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Don Ramiro (La Cenerentola), Gherardo (Gianni Schicchi), Doktor (Wozzeck), Spoletta (Tosca), Barbarigo (I due Foscari) und Dr. Cajus (Falstaff). Gastspiele führten ihn u.a. an die Mailänder Scala, an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin sowie an die Opernhäuser von Barcelona, Rom, London, Paris, Neapel, Bologna und Toulouse. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Goro Nakodo (Madama Butterfly).

Der Fürst Yamadori


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Schlémil (Les Contes dʼHoffmann), Ceprano (Rigoletto), Schaunard (La bohème), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Sprecher (Die Zauberflöte), Sciarrone (Tosca), Frank (Die Fledermaus), L‘officier (Dialogues des Carmélites), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia).

Onkel Bonzo


Goran Jurić
Goran Jurić
Goran Jurić stammt aus Kroatien und absolvierte sein Studium an der Musikakademie Zagreb. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pluto/Charon (L’Orfeo), Sarastro (Die Zauberflöte), Colas (Bastien und Bastienne) und Pistola (Falstaff), sowie Oratorien von Barock bis zum 20. Jahrhundert. 2011 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und debütierte am Teatro dell’Opera in Rom unter der Leitung von Riccardo Muti als Oberpriester (Nabucco) sowie am Teatro La Fenice in Venedig als Komtur (Don Giovanni).  Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Biterolf (Tannhäuser), Angelotti (Tosca), Un mandarino (Turandot), Colline (La bohème), Usciere (Rigoletto), Il re (Aida), Gubetta (Lucrezia Borgia), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Nikititsch (Boris Godunow), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Montano (Otello), Pietro (Simon Boccanegra).

Yakusidé


Rafał Pawnuk
Rafał Pawnuk
Rafał Pawnuk wurde 1984 in Stettin/Polen geboren, studierte zunächst in Bydgoszcz und anschließend in Krakau. Erste Engagements führten ihn an die Opernhäuser von Stettin und Krakau. In der Spielzeit 2011/12 war er Mitglied des Ensembles der Staatsoper in Brünn. Auf der Konzertbühne trat er als Solist im Requiem von Mozart, in Händels Messias sowie in Purcells Fairy Queen auf. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, darunter der erste Preis beim Wettbewerb Iuventus Canti in Vrable, der zweite Preis beim Golden Voice Competition in Warschau sowie beim Dvořák-Wettbewerb in Karlsbad. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Thierry (Dialogues des Carmélites), Vierter brabantischer Edler (Lohengrin), Sergeant (La bohème) und Yakusidé (Madama Butterfly).

Der Kaiserliche Kommissär


Andrea Borghini
Andrea Borghini
Andrea Borghini wurde 1986 in Siena geboren. Seinen ersten musikalischen Unterricht bekam er bei den Siener Sängerknaben. Er studierte zunächst Klavier und Violoncello, bevor er ein Gesangsstudium in Lucca aufnahm. 2011 trat er beim Festival Erl in Tirol als Wolfram und Biterolf (Tannhäuser) auf. Außerdem gab er einen Arienabend in Bologna und sang Ford (Falstaff) im Teatro Filarmonico in Verona. Er trat in verschiedenen Konzerten in Südamerika auf und gewann 2012 den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Wettbewerb Giulio Neri in Italien sowie den Spezialpreis Mietta Sighele beim Zandonai Gesangswettbewerb. Im Juli 2012 erfolgte sein Debüt als Figaro (Il barbiere di Siviglia) beim Opera Festival Firenze. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Moralès (Carmen), Fiorello (Il barbiere di Siviglia), Ascanio Petrucci (Lucrezia Borgia), Geôlier (Dialogues des Carmélites), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi), Herold (Otello).