Madama Butterfly - Biographien

Madama Butterfly: Olga Guryakova, Dmytro Popov Madama Butterfly: Okka von der Damerau, Olga Guryakova Madama Butterfly: Dmytro Popov, Levente Molnár

Madama Butterfly

Giacomo Puccini
Luigi Illica und Giuseppe Giacosa

Nationaltheater

Samstag, 19. Januar 2013

Musikalische Leitung


Manlio Benzi
Manlio Benzi
Manlio Benzi studierte am Konservatorium Arrigo Boito in Parma und am Konservatorium der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Nach ersten Gastdirigaten war er künstlerischer Direktor des Festivals Notti Malatestiane in Rimini. Er dirigierte u.a. das Orchester des Teatro La Fenice und das Orchester der Santa Cecilia in Rom und debütierte 2005 mit einem Konzertprogramm an der Scala di Milano. Gastdirigate führten ihn darüber hinaus u.a. an die Semperoper Dresden und an die Staatsoper Hamburg. Sein Repertoire umfasst Stücke wie Cavalleria rusticana, La traviata, Tosca, Rigoletto und Don Giovanni. Er ist außerdem als Komponist tätig und verfasst musikalische Essays und Kritiken für Ricordi Mailand sowie für das Istituto di Studi Verdiani in Parma. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Madama Butterfly.

www.manliobenzi.it

Inszenierung


Wolf Busse
Wolf Busse
Geboren in Gießen; Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik an der Freien Universität Berlin. Nach Regieassistenz und Spielleitung in Wiesbaden und Köln von 1970 bis 1979 1. Spielleiter an der Bayerischen Staatsoper. 1979 bis 1989 lizensierter Vermittler bei einer Theateragentur; seit 1989 Dozent für szenischen Unterricht am Richard–Strauss- Konservatorium München. Inszenierungen in Gießen, Passau, Erfurt und an der City Opera in Taegu/Süd-Korea. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper: Madama Butterfly.

Bühne


 
Otto Stich
Otto Stich, geboren in München, studierte Bühnenbild in seiner Heimatstadt und in Berlin. Er arbeite dort als Bühnenbildner am Theater am Schiffbauerdamm und am Deutschen Theater sowie an den Städtischen Bühnen Flensburg und am Staatstheater Braunschweig. Ab 1958 war er Chefbühnenbildner und Ausstattungsleiter an den Städtischen Bühnen Nürnberg-Fürth und gestaltete ab 1965 Bühnen- und Szenenbilder für das Fernsehen, u.a. für die Serien Dalli Dalli und Nonstop Nonsens sowie für den Tatort Das zweite Geständnis. Bühnenbild an der Bayerischen Staatsoper: Madama Butterfly.

Kostüme


Silvia Strahammer
Silvia Strahammer
Silvia Strahammer wurde an der Akademie für Angewandte Kunst in Wien zur Kostümbildnerin ausgebildet. 1961/62 erhielt sie ihr erstes Engagement am Stadttheater Augsburg, gefolgt von der Wiener Staatsoper. Ab 1965 war sie an der Bayerischen Staatsoper als künstlerische Assistentin und stellvertretende Leiterin der Kostümabteilung tätig, von 1996 bis 1999 Direktorin des Kostümwesens. Erste eigene Kostümarbeiten entstanden in München für Ballette von John Cranko und John Neumeier. Zudem entwarf sie Kostüme für Theater in Hamburg, Stuttgart, Berlin und Wien (Staats- und Volksoper, Burgtheater, Akademietheater). Kostüme an der Bayerischen Staatsoper u.a. zu Cavalleria rusticana/I pagliacci, Die Fledermaus (1974), Madama Butterfly, Don Quijote (Ballett). 

Chor


Stellario Fagone
Stellario Fagone
Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studierte in seiner Heimatstadt und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters in Turin tätig. Mit Donizettis Il Campanello debütierte er als Dirigent am Teatro Mancinelli in Orvieto. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, seit 2006 ist er stellvertretender Chordirektor und Leiter des Kinderchores. Des Weiteren gastierte er als Dirigent von symphonischen Konzerten sowie als Liedbegleiter im In- und Ausland. Beim Chor des Bayerischen Rundfunks übernahm er die Einstudierungen von Walter Braunfels’ Mysterienspiel Verkündigung, von Peter Tschaikowskys Iolante und der Notte italiana. Als Dirigent leitete er u.a. Produktionen von La bohème, Così fan tutte, Hänsel und Gretel, Ariadne auf Naxos und Rosenkavalier

Cio-Cio-San


Hui He
Hui He
Hui He wurde in Xian/China geboren und studierte Gesang in Shanghai. Nach Erfolgen bei mehreren internationalen Gesangswettbewerben, darunter Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb 2000 in Los Angeles und der Concorso Voci Verdiane 2002, führte sie ihre Karriere an die bedeutenden internationalen Opernhäuser, u.a. Wien, Mailand, Rom, Paris, Mailand, London, New York, Hamburg, Berlin sowie die Arena di Verona. Ihr Repertoire umfasst die großen Sopranpartien Verdis und Puccinis wie die Titelpartien in Tosca, Manon Lescaut und Aida, Amelia (Un ballo in maschera), Liù (Turandot), Mimì (La bohème), Leonore (Il trovatore) und Elisabetta (Don Carlo). Außerdem sang sie 2011 die Partie der Soong Ching-Ling in Huang Ruos Dr. Sun Yat-sen in Peking und Hong Kong. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Cio-Cio-San (Madama Butterfly).

Suzuki


Okka von der Damerau
Okka von der Damerau
Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2013/2014: Mutter/chinesische Tasse/Libelle/Zofe (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Waldnymphe (Rusalka), Dame (Die Zauberflöte), Stimme von oben/Stimme der Ungeborenen/Dienerin/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Altpartie im 3. Akademiekonzert, Mary (Der fliegende Holländer), Suzuki (Madama Butterfly), Schenkwirtin (Boris Godunow), Page der Herodias (Salome), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Charlotte (Die Soldaten).

B. F. Pinkerton


Arturo Chacón-Cruz
Arturo Chacón-Cruz
Arturo Chacón-Cruz, geboren in Mexiko, begann seine internationale Karriere 2005 mit dem Gewinn des Zarzuela-Preises bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb. Danach führten ihn Engagements u.a. an die Mailänder Scala, das Theater an der Wien, die Los Angeles Opera, die Houston Grand Opera, das Teatro Communale in Bologna, die Oper Köln, die Staatsoper Hamburg sowie an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Dabei gestaltete er Partien wie Rodolfo (La bohème), Alfredo (La traviata), Rinuccio (Gianni Schicchi), Il Duca di Mantova (Rigoletto), Lenski (Eugen Onegin), Roméo (Roméo et Juliette), Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann) sowie die Titelpartien in Werther und Idomeneo. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: B. F. Pinkterton (Madama Butterfly).

http://www.arturochaconcruz.com/

Kate Pinkerton


Angela Brower
Angela Brower
Angela Brower, geboren in Phoenix/Arizona, studierte Gesang an der Indiana University und an der Arizona State University. 2008 wurde sie an der Glimmerglass Opera in das Young American Artists Programm aufgenommen. 2008/09 kam sie ins Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied und trat etwa als Nicklausse (Les contes d’Hoffmann), Cherubino (Le nozze di Figaro), Hänsel (Hänsel und Gretel) und Rosina (Il barbiere di Siviglia) auf. Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von San Francisco, Tokyo und Baden-Baden. 2013 gab sie ihr Rollendebüt als Octavian (Der Rosenkavalier) am Stadttheater Klagenfurt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Dorabella (Così fan tutte), Waldnymphe (Rusalka), Hänsel, Annio (La clemenza di Tito), Fjodor (Boris Godunow), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Komponist (Ariadne auf Naxos), Speranza/Musica (L’Orfeo).

Sharpless


Levente Molnár
Levente Molnár
Levente Molnár, geboren 1983 in Transsylvanien, wuchs in Ungarn auf. Mit 14 Jahren begann er sein Gesangsstudium. Ab 2003 war er Mitglied des Opernstudios der Ungarischen Staatsoper Budapest und debütierte dort 2006 als Don Giovanni. Als Ensemblemitglied der Staatsoper sang er Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Malatesta (Don Pasquale) und die Titelpartie in Eugen Onegin. Am Royal Opera House Covent Garden gastierte er als Masetto (Don Giovanni) und Figaro (Il barbiere di Siviglia), weitere Gastengagements führten ihn an die Opéra National de Paris, an die Wiener Staatsoper, an die Staatsoper Stuttgart und an das Teatro Real in Madrid. Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Belcore (L’elisir d’amore), Peter Besenbinder (Hänsel und Gretel), Sharpless (Madama Butterfly), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Amfortas (Parsifal), Marcello (La bohème).

Goro Nakodo


Gregory Bonfatti
Gregory Bonfatti
Gregory Bonfatti, geboren in Bologna, studierte Gesang, Klavier und Komposition. Er nahm erfolgreich an zahlreichen Wettbewerben teil und gewann u.a. den Adriano Belli-Wettbewerb in Spoleto. Sein Repertoire umfasst Partien wie Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Don Ramiro (La Cenerentola), Gherardo (Gianni Schicchi), Doktor (Wozzeck), Spoletta (Tosca), Barbarigo (I due Foscari) und Dr. Cajus (Falstaff). Gastspiele führten ihn u.a. an die Mailänder Scala, an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin sowie an die Opernhäuser von Barcelona, Rom, London, Paris, Neapel, Bologna und Toulouse. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Goro Nakodo (Madama Butterfly).

Onkel Bonzo


Goran Jurić
Goran Jurić
Goran Jurić stammt aus Kroatien und absolvierte sein Studium an der Musikakademie Zagreb. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pluto/Charon (L’Orfeo), Sarastro (Die Zauberflöte), Colas (Bastien und Bastienne) und Pistola (Falstaff), sowie Oratorien von Barock bis zum 20. Jahrhundert. 2011 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und debütierte am Teatro dell’Opera in Rom unter der Leitung von Riccardo Muti als Oberpriester (Nabucco) sowie am Teatro La Fenice in Venedig als Komtur (Don Giovanni).  Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Komtur (Don Giovanni), Ferrando (Il trovatore), Cesare Angelotti (Tosca), Timur (Turandot), Pietro (Simon Boccanegra), Colline (La bohème), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Walter Furst (Guillaume Tell), Gubetta (Lucrezia Borgia).

Der Fürst Yamadori


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: u.a. Il Conte di Ceprano (Rigoletto), Sessel, Baum (L’Enfant et les sortilèges), der Einarmige (Die Frau ohne Schatten), Sciarrone (Tosca), BenoÎt (La bohème), Un alcade (La forza del destino), Baron Douphol (La traviata), Schlémil (Les contes d’Hoffmann), Notar (Der Rosenkavalier), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Hauptmann der Streifenwache (Boris Godunow), Eisenhardt (Die Soldaten), Leuthold (Guillaume Tell), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia).

Yakusidé


Rafał Pawnuk
Rafał Pawnuk
Rafał Pawnuk, in Stettin/Polen geboren, studierte Gesang zunächst in Bydgoszcz und anschließend in Krakau. Erste Engagements führten ihn an die Opernhäuser von Stettin und Krakau. In der Spielzeit 2011/12 war er Mitglied des Ensembles der Staatsoper in Brünn. Als Konzertsänger trat er in Mozart Requiem, in Händels Messias sowie in Purcells Fairy Queen auf. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, so erhielt er den ersten Preis beim Wettbewerb Iuventus Canti in Vrable, den zweiten Preis beim Golden Voice Competition in Warschau sowie beim Dvořák Wettbewerb in Karlsbad. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Marchese (Il trovatore), Stimme der Wächter der Stadt (Die Frau ohne Schatten), Gefängniswärter (Tosca), Sergeant der Zollwache (La bohème), un chirurgo (La forza del destino), Septette/Pförtner (Babylon), kaiserlicher Komissär (Madama Butterfly), Jude (Salome), Gärtner (La traviata), Marchese (Mirandolina), Erscheinung (Macbeth).

Der Kaiserliche Kommissär


Andrea Borghini
Andrea Borghini
Andrea Borghini wurde in Siena geboren. Er studierte zunächst Klavier und Violoncello, bevor er ein Gesangsstudium in Lucca aufnahm. 2011 trat er beim Festival Erl in Tirol als Wolfram und Biterolf (Tannhäuser) auf und sang Ford (Falstaff) im Teatro Filarmonico in Verona. Er gewann 2012 den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Wettbewerb Giulio Neri in Italien sowie den Spezialpreis Mietta Sighele beim Zandonai Gesangswettbewerb. Im Juli 2012 erfolgte sein Debüt als Figaro (Il barbiere di Siviglia) beim Opera Festival Firenze. 2013 erhielt er die „Targa d‘argento Luciana Pardini“. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er als Stipendiat der Stiftung Vera und Volker Doppelfeld Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Marullo (Rigoletto), Standuhr/Kater (L’Enfant et les sortilèges), Jäger (Rusalka), Stimme der Wächter der Stadt (Die Frau ohne Schatten), Schaunard (La bohème), Hermann (Les Contes d’Hoffmann), Moralès (Carmen), Cavaliere (Mirandolina), Fiorello (Il barbiere di Siviglia), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi), Diener/Mörder (Macbeth), Ascanio Petrucci (Lucrezia Borgia).