Madama Butterfly - Biographien
Madama Butterfly
Giacomo Puccini
Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
Nationaltheater
Dienstag, 27. Mai 2008
Musikalische Leitung
Vjekoslav Sutej
wurde in Rijeka/ Kroatien geboren und studierte Dirigieren an der Musikakademie in Zagreb und Rom bei Franco Ferrara. Von 1979 an war er zehn Jahre lang Leiter des Kroatischen Nationaltheaters in Split, von 1986 bis 1990 Künstlerischer Direktor des Hollybush Festival in New Jersey sowie anschließend Musikdirektor des Teatro La Fenice in Venedig, wo er u.a. Produktionen von
Eugen Onegin und
Rigoletto leitete. 1990 gründete er als Mitglied der Real Academia de bellas artes in Spanien das Real orquesta simfonica de Seville, das er bis 1996 leitete. Von 1992 bis 1997 war er Musikalischer Leiter der Houston Grand Opera und dirigierte dort über 130 Vorstellungen in 19 verschiedenen Produktionen. Gastdirigate führten ihn an viele internationale Opernhäuser, u.a. nach Parma, Verona, Madrid, San Francisco, Washington, Seattle, Berlin und Wien. Derzeit ist er Musikdirektor des Philharmonischen Orchesters Zagreb, hat dort eine Professur für Dirigieren an der Musikakademie inne und ist Künstlerischer Direktor des Sommerfestivals in Dubrovnik. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper:
Manon Lescaut.
Inszenierung
Wolf Busse
Geboren in Gießen; Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik an der Freien Universität Berlin. Nach Regieassistenz und Spielleitung in Wiesbaden und Köln von 1970 bis 1979 1. Spielleiter an der Bayerischen Staatsoper. 1979 bis 1989 lizensierter Vermittler bei einer Theateragentur; seit 1989 Dozent für szenischen Unterricht am Richard–Strauss- Konservatorium München. Inszenierungen in Gießen, Passau, Erfurt und an der City Opera in Taegu/Süd-Korea. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper:
Madama Butterfly.
Kostüme
Silvia Strahammer
Silvia StrahammerSilvia Strahammer stammt aus Linz/Donau. Ihre Ausbildung zur Kostümbildnerin erhielt sie an der Akademie für angewandte Kunst in Wien. Bereits während ihrer Studienzeit arbeitete sie als Assistentin bei den Salzburger Festspielen, u.a. mit Casper Neher und Teo Ott. 1962 schloß sie ihr Studium erfolgreich ab und trat ihr erstes festes Engagement in Augsburg an. Danach wechselte sie an die Wiener Staatsoper. Ihre dortige Arbeit führte sie mit Rudolf Heinrich, Günther Schneider-Siemssen, Nicholas Georgiadis und anderen namhaften Ausstattern zusammen.
Silvia Strahammer gehört seit 1965 der Bayerischen Staatsoper an, wo sie für die künstlerische Gestaltung der Kostüme verantwortlich ist. Ihre ersten Arbeiten als Kostümbildnerin in München waren für Ballette bekannter Choreographen, wie z.B. John Cranko, John Neumeier. Zu ihren Arbeiten für das Nationaltheater zählen weiter Kostüme zu „Ein Maskenball“, „Madame Butterfly“, „Die Fledermaus“, „Cavalleria Rusticana“/ “Der Bajazzo“ und „Josephs Legende“. Ihre Tätigkeit an der Bayerischen Staatsoper gibt ihr auch Gelegenheit zu Gastspielen, z.B. in Hamburg, Stuttgart und Straßburg und vor allem in Wien, wo sie bei vielen Ausstattungen für das Burg- und Akademietheater, die Staatsoper sowie für die Volksoper als Kostümbildnerin mitarbeitete. Nach dem Ausscheiden des legendären Chefs der Staatsopern-Kostümabteilung, Günter Berger, übernahm Silvia Strahammer noch für kurze Zeit die Leitung des Kostümwesens, ehe sie sich 1998 in den Ruhestand zurückzog. Heute lebt sie auf ihrem Bauernhof an der Südspitze des Starnberger Sees und beobachtet die Entwicklung des aktuellen Theatergeschehens aus weiser Distanz.
Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Von 2003 bis 2010 war er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Cio-Cio-San
Patricia Racette
wurde in New Hampshire/ USA geboren und studierte, Gesang, Jazz und Musikpädagogik an der North Texas State University. 1998 gewann sie den Richard Tucker Award und hatte seither Auftritte an allen großen amerikanischen Opernhäusern (New York, San Francisco, Chicago, Los Angeles, Houston und Santa Fe) sowie in Europa in London, Paris, Mailand, Genua, Wien, Florenz und beim Saito Kinen Festival. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Ellen Orford (
Peter Grimes), Alice (
Falstaff), Nedda (
I pagliacci) Marguerite (
Faust), Elisabetta (
Don Carlo) sowie die Titelpartien in
Jenufa, Luisa Miller, La Rondine und
Madama Butterfly. An der Metropolitan Opera in New York wirkte sie u.a. in der Uraufführung von Tobias Pickers
An American Tragedy mit. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Cio-Cio-San.
Suzuki
Heike Grötzinger
Heike Grötzinger studierte an der Musikhochschule Köln und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Von 1999 bis 2002 war sie Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Münster. 2002 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper in der
Ring-Neuproduktion unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta, im gleichen Jahr gastierte sie in Berlin in der
Ring-Inszenierung von Götz Friedrich unter der Leitung von Christian Thielemann. Seither arbeitet sie mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Stéphane de Braunschweig, Barbara Frey und Andreas Kriegenburg zusammen. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und singt dort u.a. Magdalena (
Die Meistersinger von Nürnberg), 2. Norn (
Götterdämmerung), Hänsel (
Hänsel und Gretel), Suzuki (
Madama Butterfly), Fenena (
Nabucco), Annina (
Der Rosenkavalier), Fremde Fürstin (
Rusalka). Zu ihren weiteren Partien gehören Brangäne (
Tristan und Isolde) und Eboli (
Don Carlo). 2007 gastierte sie in Valencia in der
Ring-Inszenierung von La fura dels baus unter der Leitung von Zubin Mehta. Bei den Salzburger Festspielen und dem Festival in Aix-en-Provence wirkte sie unter Simon Rattle ebenfalls an einer
Ring-Neuproduktion mit. 2011 gab sie ihr Debüt an der Mailänder Scala in Mozarts
Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Marcellina (
Le nozze di Figaro), Knusperhexe (
Hänsel und Gretel), Waltraute (
Die Walküre), Annina (
Der Rosenkavalier), Lied von der Erde (in
Steps & Times).
B.F.Pinkerton
Kamen Chanev
Kamen Chanev stammt aus Bulgarien und studierte am Konservatorium in Sofia sowie an der Musikakademie in Rom. Er war Preisträger u.a. beim Jussi Björling-Wettbewerb und wurde anschließend an die Nationaloper in Sofia und an die Prager Staatsoper engagiert. Gastspiele führten ihn daraufhin u.a. nach Atlanta, Seoul, Palma de Mallorca, Philadelphia, Amsterdam, Bukarest, Rom, Graz sowie an die Wiener Staatsoper. Sein Repertoire umfasst Partien wie Calaf (
Turandot), Radames (
Aida), Manrico (
Il trovatore), Canio (
I pagliacci), Turiddu (
Cavalleria rusticana), Rodolfo (
La bohème), Don José (
Carmen) und Des Grieux (
Manon Lescaut). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Cavaradossi (
Tosca).
Kate Pinkerton
Laura Rey
studierte Gesang u.a. am Konservatorium von Puerto Rico und am Curtis Institute of Music und war selbst als Lehrerin tätig. Sie hat nicht nur als Opernsängerin in Nord- und Mittelamerika Partien wie Mimì (
La bohème), Morgana (
Alcina) und Miss Jessel (
The Turn of the Screw) gesungen, sondern auch im Bereich von Rock und Pop Erfahrungen gesammelt. Darüberhinaus ist sie als Komponistin engagiert und war u.a. als „Best Latin Music Songwriter of the Year 2000) in Los Angeles nominiert. Seit Herbst 2007 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper; Partien hier: Stimme des Hirten (
Tosca), Taumännchen (
Hänsel und Gretel), Altgläubige (
Chowanschtschina).
Sharpless
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: u.a. Hermann/Schlemihl (
Les Contes dʼHoffmann), Dancaïro (
Carmen), Ein Baum/Der Sessel (
L’enfant et les sortilèges), Schaunard (
La bohème), Fürst Yamadori (
Madama Butterfly), Sprecher (
Die Zauberflöte).
Goro Nakodo
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (
Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Spalanzani (
Les contes dʼHoffmann), Scaramuccio (
Ariadne auf Naxos), L'imperatore Altoum (
Turandot), Mime (
Das Rheingold), Dr. Blind (
Die Fledermaus), Basilio (
Le nozze di Figaro), Valzacchi (
Der Rosenkavalier), Dritter Knappe (
Parsifal).
Der Fürst Yamadori
Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi, geboren in Peru, debütierte mit 19 Jahren in der Partie des Dancaïro (
Carmen) im Teatro Municipal de Lima. Anschließend studierte er Gesang in München. 1994 gab er sein USA-Debüt als Jaquino (
Fidelio). Seit 1997 singt Francesco Petrozzi auch in europäischen Konzertsälen und Theatern, u.a. in Graz, Prag, Amsterdam, Brünn und Wien. Zu seinen Partien gehören u.a. Don José (
Carmen), Enzo Grimaldo (
La Gioconda), Radamès (
Aida) und Cavaradossi (
Tosca). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: u.a. Il principe di Persia (
Turandot), Tideo (
Medea in Corinto), Gaston (
La traviata), Brabantischer Edler (
Lohengrin), Der Haushofmeister bei Faninal/Ein Wirt (
Der Rosenkavalier), Spoletta (
Tosca), Lord Cecil (
Roberto Devereux), 2. Handwerksbursche (
Wozzeck).
Onkel Bonzo
Steven Humes
Steven Humes studierte am Musikkonservatorium von New England und an der Boston University. Seine ersten Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte der Bassist u.a. an den Opern von St. Louis und Chicago sowie der Wolf Trap Opera. 2003 war er Finalist der Metropolitan Opera National Council Auditions. Von der Spielzeit 2003/04 bis 2010/11 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und gestaltete Partien wie u.a. Sarastro (
Die Zauberflöte), Ramfis (
Aida), Fürst Gremin (
Eugen Onegin), Eremit (
Der Freischütz), Wurm (
Luisa Miller), Don Fernando (
Fidelio), Capellio (
I Capuleti e i Montecchi), Oroveso (
Norma), Titurel (
Parsifal), Colline (
La bohème). Partien hier 2011/12: Sir Gualtiero Raleigh (
Roberto Devereux), Truffaldin (
Ariadne auf Naxos), Mönch (
Don Carlo).
Yakusidé
Rüdiger Trebes
Rüdiger Trebes, geboren im Saarland, studierte Gesang in München und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Sein erstes Engagement führte ihn ans Staatstheater am Gärtnerplatz München. Seit 1991 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Er gab zahlreiche Liederabende im In- und Ausland sowie Gastspiele an anderen deutschen Bühnen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Sciarrone (
Tosca), Alcindoro (
La bohème), 4. Priester (
Die Zauberflöte), 6. Deputierter (
Don Carlo), Ambrogio (
Il barbiere di Siviglia), Diener (
Macbeth).
Der Kaiserliche Kommissär
Adrian Sâmpetrean
Adrian Sâmpetrean wurde 1983 in Cluj-Napoca / Rumänien geboren. Sein Gesangsstudium beendete er 2006 an der „Gheorghe Dima“ Musikhochschule seiner Heimatstadt. Anschließend folgten Masterklassen u.a. bei Ion Buzea und Mariana Nicolesco. 2006 gab er sein Bühnendebüt an der Rumänischen Nationaloper Cluj-Napoca als Colline (
La bohème) gefolgt von Auftritten als Raidmondo (
Lucia di Lammermoor). Zudem ist er Preisträger zahlreicher Gesangswettbewerbe (Internationaler Gesangswettbewerb „Hariclea Darclee“, Internationaler Gesangswettbewerb „Eugenia Moldoveanu“, etc.). Seit 2007 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München.Partien hier: Zöllner (
La bohème), Kommissär (
Madama Butterfly), Brühlmann (
Werther).
Der Standesbeamte
Chorsolo
Die Mutter der Cio-Cio-San
Chorsolo