Parsifal - Biographien

Richard Wagner: Parsifal. Nikolai Schukoff, John Tomlinson Richard Wagner: Parsifal Richard Wagner: Parsifal

Parsifal

Richard Wagner
Nationaltheater

Donnerstag, 28. März 2013

Musikalische Leitung


Kent Nagano. © Benjamin Ealovega
Kent Nagano
Kent Nagano, geboren in Kalifornien, war Musikdirektor des Berkeley Symphony Orchestra, der Opéra National de Lyon, des Hallé Orchestra und der Los Angeles Opera sowie künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Deutschen Symphonieorchesters Berlin, bevor er 2006 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper wurde. In dieser Position, die er bis 2013 innehatte, leitete er zahlreiche Neuproduktionen, darunter Billy Budd, Chowanschtschina, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck, Lohengrin, Die schweigsame Frau, Saint François d’Assise sowie die Uraufführungen von Wolfgang Rihms Das Gehege, Unsuk Chins Alice in Wonderland, Minas Borboudakis’ liebe.nur liebe und Jörg Widmanns Babylon. Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Moskau, Linz, Hamburg, Budapest sowie zu Festivals wie denen von Grafenegg, Gent, Berlin und Baden-Baden. Seit 2006 ist Kent Nagano zudem Musikdirektor des Orchestre Symphonique de Montréal, seit 2013 auch Erster Gastdirigent der Göteborger Symphoniker. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Babylon.

Inszenierung


Peter Konwitschny
Peter Konwitschny
Peter Konwitschny, geboren in Frankfurt am Main, studierte Opernregie in Berlin. Ab 1980 inszenierte er an deutschen Bühnen, später auch in Basel, Graz, Paris, Wien und Barcelona. Bedeutung erlangte er bei der szenischen Interpretation von Opern Händels, mit der er ab 1984 eine Ära der Händelpflege in Halle begründete. Seine Interpretationen von Wagners Parsifal und Tristan und Isolde an der Bayerischen Staatsoper, Tannhäuser in Dresden, Lohengrin in Hamburg sowie Götterdämmerung in Stuttgart sind zentral in der Wagner-Rezeption der vergangenen Jahre. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Freien Akademie der Künste zu Leipzig und der Sächsischen Akademie der Künste Dresden. Von 2008 bis 2011 war er Chefregisseur der Oper Leipzig. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Tristan und Isolde, Parsifal, Der fliegende Holländer.

Bühne und Kostüme


Johannes Leiacker
Johannes Leiacker
Johannes Leiacker absolvierte nach einer Tischlerlehre ein Design-Studium in Wiesbaden. Anschließend wurde er Bühnenbildassistent am Schauspiel Frankfurt. Er entwarf Bühnenbilder u.a. für das Schauspielhaus Düsseldorf, das Berliner Schillertheater und das Bayerische Staatsschauspiel. Zudem arbeitete er u.a. an den Opernhäusern von New York, London, Wien, Zürich, Amsterdam, Berlin, Dresden, Hamburg, Brüssel, Lissabon, Kopenhagen, Los Angeles und Moskau sowie bei den Festspielen von Salzburg und Baden-Baden. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn etwa mit Peter Konwitschny, Dietrich Hilsdorf, Guy Joosten und Christof Loy. Von 2004 bis 2010 war er Professor für Bühnenbild und Kostüme an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Ausstattungen an der Bayerischen Staatsoper: Parsifal, Tristan und Isolde, Der fliegende Holländer.

Licht


Peter Halbsgut
Peter Halbsgut
geboren in Westfalen. Nach einer Reihe von Arbeiten an verschiedenen europäischen Theatern - u.a. am Grand Théâtre de Bordeaux (La traviata), an der Opéra Montpellier (Tosca) und beim Edinburgh Festival (Luigi Nonos Al gran sole) - 1993 bis 1997 Leiter des Beleuchtungswesens der Bayerischen Staatsoper. Hier Licht-Design zu Anna Bolena, Parsifal, Schlachthof 5 und Die verkaufte Braut.

Produktionsdramaturgie


Werner Hintze
Werner Hintze
Werner Hintze stammt aus Berlin und studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Über 20 Jahre hinweg arbeitete er kontinuierlich mit Peter Konwitschny, u.a. bei Händel-Opern und Rigoletto an der Oper Halle, Friedenstag an der Dresdner Semperoper, Lohengrin, Wozzeck und Don Carlo in Hamburg, an der Bayerischen Staatsoper 1995 mit Parsifal; 1998 folgte Tristan und Isolde. Weiterhin war er als Dramaturg u.a. am Landestheater Halle sowie an den Opernhäusern von Dresden und Kopenhagen tätig. Von 2003 bis 2012 war er Chefdramaturg an der Komischen Oper Berlin. Seine Arbeit mit Andreas Homoki setzt er seitdem als freischaffender Dramaturg fort.

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Amfortas


Michael Volle
Michael Volle
Michael Volle erhielt seine musikalische Ausbildung u.a. bei Josef Metternich und Rudolf Piernay. Es folgten Engagements in Mannheim, Bonn und an der Deutschen Oper am Rhein. Von 1999 bis 2007 war er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Gastengagements führten ihn u.a. an die Opernhäuser von New York, London, Berlin, Wien, Paris, Mailand sowie zu den Festspielen von Salzburg, Bayreuth und Baden-Baden. Von 2007 bis 2011 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo er u.a. Alfonso (Così fan tutte), Sharpless (Madama Butterfly), Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser) und Amfortas (Parsifal) sowie die Titelpartien in Wozzeck und Eugen Onegin sang. Zu seinem Repertoire gehören außerdem Partien wie Mandryka (Arabella), Scarpia (Tosca) und Wotan (Der Ring des Nibelungen). Partien hier 2013/14: Titelpartie in Guillaume Tell.

Titurel


Goran Jurić
Goran Jurić
Goran Jurić stammt aus Kroatien und absolvierte sein Studium an der Musikakademie Zagreb. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pluto/Charon (L’Orfeo), Sarastro (Die Zauberflöte), Colas (Bastien und Bastienne) und Pistola (Falstaff) sowie Oratorien von Barock bis zum 20. Jahrhundert. 2011 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und debütierte am Teatro dell’Opera in Rom als Oberpriester (Nabucco) sowie am Teatro La Fenice in Venedig als Komtur (Don Giovanni). Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Komtur (Don Giovanni), Ferrando (Il trovatore), Cesare Angelotti (Tosca), Timur (Turandot), Pietro (Simon Boccanegra), Colline (La bohème), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Walter Furst (Guillaume Tell), Gubetta (Lucrezia Borgia).

Gurnemanz


John Tomlinson (© Robert Workman)
John Tomlinson
John Tomlinson, geboren in Lancashire, absolvierte ein Bauingenieurstudium, bevor er am Royal Manchester College of Music Gesang studierte. Seit 1974 tritt er regelmäßig an der English National Opera, am Londoner Royal Opera House Covent Garden und beim Glyndebourne Festival auf. Schwerpunkte in seinem Repertoire bilden die großen Wagner-Partien wie Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen), König Marke (Tristan und Isolde) und Gurnemanz (Parsifal), die er unter anderem bei den Bayreuther Festspielen sang. Er ist ständiger Gast an den Opernhäusern von Genf, Florenz, Paris, Amsterdam, Wien, Berlin, Dresden, Hamburg und New York mit Partien wie Ochs auf Lerchenau (Der Rosenkavalier), Moses (Moses und Aron), Golaud (Pelléas und Mélisande), John Claggart (Billy Budd) Großinquisitor (Don Carlo) und Rocco (Fidelio). Er wurde von Königin Elisabeth II. zum Commander of the British Empire ernannt und 2005 zum Ritter geschlagen. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Gurnemanz.

Parsifal


Michael Weinius (© Mats Bäcker)
Michael Weinius
Michael Weinius wurde in Stockholm geboren und absolvierte dort eine Ausbildung als Bariton an der Adolf Fredrik’s School of Music und am University College of Opera. Nach seinem Debüt 1993 als Guglielmo (Così fan tutte) sang er regelmäßig an den großen Opernhäusern in Skandinavien. 2004 wechselte er zum Tenor. Seither war er u.a. als Don José (Carmen), Siegmund (Die Walküre), Riccardo (Un ballo in maschera) und Herodes (Salome) sowie in der Titelpartie von Parsifal zu erleben. Er gastiert an der Deutschen Oper am Rhein, der Opéra National de Paris sowie am Nationaltheater Mannheim. In Bathsheba von Sven David Sandström war er in der für ihn geschriebenen Rolle des König David zu hören. 2004 gewann er den Gösta Winbergh Preis. Darauf folgten der Birgit Nilsson Preis und ein erster Preis in der Seattle Opera’s International Wagner Competition. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Parsifal.

www.michaelweinius.com

Klingsor


John Wegner
John Wegner
John Wegner wurde in Deutschland geboren. Er wuchs in Australien auf und war ein Jahrzehnt lang Ensemblemitglied der Australian Opera in Sydney. Nach weiteren Engagements u.a. in Karlsruhe wurde er 2000 Ensemblemitglied an der Deutschen Oper am Rhein. 1997 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen und war dort u.a. als Donner (Das Rheingold), Telramund (Lohengrin), Klingsor (Parsifal) und Biterolf (Tannhäuser) zu erleben. Weitere Gastspiele führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Prag, Melbourne, London, Amsterdam und Tokio. Sein Repertoire umfasst außerdem Partien wie Alberich (Der Ring des Nibelungen), Jack Rance (La fanciulla del West), Jochanaan (Salome), Don Pizarro (Fidelio) und Scarpia (Tosca) sowie die Titelpartien in Der fliegende Holländer und Richard III. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Klingsor.

Kundry / Stimme aus der Höhe


Petra Lang
Petra Lang
Petra Lang studierte Violine und Gesang und tritt seit dem Beginn ihrer Karriere im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper weltweit mit den wichtigsten Orchestern und an den renommierten Opernhäusern von London, Chicago, San Francisco, Wien, Mailand, Zürich, Amsterdam, Berlin und Hamburg auf. Gastengagements führten sie zudem zu den Festspielen von Salzburg, Bregenz und Edinburgh. Auch bei den Bayreuther Festspielen ist sie regelmäßig zu Gast. Zu ihrem Repertoire gehören vor allem Wagner-Partien wie Brünnhilde und Sieglinde (Der Ring des Nibelungen), Ortrud (Lohengrin), Kundry (Parsifal), Venus (Tannhäuser) und Brangäne (Tristan und Isolde), aber auch Partien wie Judith (Herzog Blaubarts Burg), Marie (Wozzeck), Cassandre (Les Troyens) und die Titelpartie in Ariadne auf Naxos. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2014/15: Brünnhilde (Götterdämmerung).

www.petralang.com

Erster Gralsritter


Kammersänger Kevin Conners
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: u.a. Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Triquet (Eugen Onegin), Steuermann (Der fliegende Holländer), Pang (Turandot), Frantz/Cochenille/Pitichinaccio (Les Contes d’Hoffmann), Haushofmeister bei Faninal/Wirt (Der Rosenkavalier), Gottesnarr (Boris Godunow), Jude (Salome), Gralsritter (Parsifal), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Pirzel (Die Soldaten), Rodolphe (Guillaume Tell).

Zweiter Gralsritter


Tareq Nazmi
Tareq Nazmi
Tareq Nazmi, geboren in Kuwait, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Edith Wiens sowie in der Meisterklasse von Christian Gerhaher. Im Prinzregententheater sang er u.a. Colline (La bohème) und Sarastro (Die Zauberflöte), am Stadttheater Augsburg Lord Sindham (Zar und Zimmermann). Zudem wirkte er in den konzertanten Opernaufführungen des Мünchner Rundfunkorchesters von Macbeth, Silvana und Orpheus in der Unterwelt mit; im Konzert sang er u.a. Beethovens 9. Sinfonie. 2008 war er Preisträger beim Вundeswettbewerb Gesang und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 2010 bis 2012 war er Mitglied im Opernstudio, seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Masetto (Don Giovanni), Sprecher (Die Zauberflöte), Colline, Marquis d’Obigny (La traviata), Silvano (La Calisto), Publio (La clemenza di Tito), Mitjucha (Boris Godunow), Nazarener (Salome), Zuniga (Carmen), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Obrist (Die Soldaten), Astolfo (Lucrezia Borgia).

www.tareq-nazmi.com

Erster Knappe / Zweiter Knappe


 

Dritter Knappe


Dean Power
Dean Power
Dean Power stammt aus Irland und studierte an der Royal Irish Academy of Music. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. der Veronica Dunne International Singing Competition. Sein Repertoire umfasst u.a. Belfiore (La finta giardiniera), Ferrando (Così fan tutte), Acis (Acis and Galatea), Bastien (Bastien und Bastienne) sowie Oratorienliteratur von Bach, Händel, Haydn, Schubert und Schumann. Kürzlich war er als Don Ottavio (Don Giovanni) an der Lyric Opera Dublin zu erleben. Nach zwei Jahren im Opernstudio ist er seit Beginn der Spielzeit 2012/13 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Narr (Wozzeck), Borsa (Rigoletto), Ruiz (Il trovatore), Erscheinung eines Jünglings (Die Frau ohne Schatten), Septett IV (Babylon), Nathanaël (Les Contes d'Hoffmann), Leibbojar (Boris Godunow), Nazarener (Salome), Remendado (Carmen), Knappe (Parsifal), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Offizier (Il barbiere di Siviglia), 3. Offizier (Die Soldaten), Malcolm (Macbeth), Rustighello (Lucrezia Borgia), Haushofmeister bei der Feldmarschallin (Der Rosenkavalier).

Vierter Knappe


Kenneth Roberson
Kenneth Roberson
Kenneth Roberson, geboren in North Carolina, gab 1996 im Rahmen des Zyklus On Wings of Song der Marilyn Horne Foundation sein New Yorker Recital-Debüt und war Preisträger internationaler Wettbewerbe. 2000/01 wurde er Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich, von 2004 bis 2013 war er dies an der Bayerischen Staatsoper und sang hier u.a. Heinrich der Schreiber (Tannhäuser), Vierter Knappe (Parsifal) und Bardolfo (Falstaff). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Septett V (Babylon).

Klingsors Zaubermädchen


Sofia Fomina
Sofia Fomina
Sofia Fomina stammt aus Russland und studierte am Orlovsk Music College und der Gnesin Musikakademie in Moskau. Zudem absolvierte sie Meisterklassen bei Deborah York, Thomas Allen und Kiri Te Kanawa. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Yuri Bashmet, Constantin Trinks, Konrad Junghänel und Teodor Currentzis zusammen. Letzterer engagierte sie als Despina (Così fan tutte) und Susanna (Le nozze di Figaro) an das Opernhaus Novosibirsk. 2010 war sie in einer Aufführung von Janáčeks Das ewige Evangelium mit dem London Philharmonic Orchestra zu erleben.
Derzeit ist sie Ensemblemitglied am Staatstheater Saarbrücken, wo sie u.a. als Gilda (Rigoletto), Königin der Nacht (Die Zauberflöte) und Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) auftritt. Fomina ist Preisträgerin des neunten internationalen Mozart-Wettbewerbs in Salzburg.
Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Klingsors Zaubermädchen (Parsifal). 

Klingsors Zaubermädchen


Laura Tatulescu
Laura Tatulescu
Laura Tatulescu, in den USA geboren, begann ihre musikalische Karriere als Violinistin. 2005 absolvierte sie ihre Gesangsausbildung an der Nationalen Musikuniversität in Bukarest. Ihr Operndebüt gab sie 2004 als Marguérite (Faust) an der Nationaloper Bukarest. Anschließend wurde sie als Solistin an die Wiener Staatsoper engagiert, wo sie u.a. als Marzelline (Fidelio), Musetta (La bohème), Pamina (Die Zauberflöte) und Sophie (Werther) zu erleben war. 2008/09 sang sie Lauretta (Gianni Schicchi) an der Los Angeles Opera und beim Spoleto Festival. Seit der Spielzeit 2009/10 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Zerlina (Don Giovanni), Kind (L’Enfant et les sortilèges), Despina (Così fan tutte), Musetta (La bohème), Dame (Die Zauberflöte), Dienerin, Stimme der Ungeborenen (Die Frau ohne Schatten), Echo (Ariadne auf Naxos). Außerdem wird sie beim 4. Kammerkonzert 2013/14 Werke von Haydn, Blacher, Wolf und Beethoven interpretieren.

www.lauratatulescu.com

Klingsors Zaubermädchen


 
Regina Richter
Regina Richter ist seit der Spielzeit 2002/2003 Ensemblemitglied der Oper Köln. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater München bei Daphne Evangelatos. 2001 legte sie das Meisterklassendiplom im Fach Operngesang ab. Sie trat u. a. mit den Nürnberger Symphonikern, den Münchener Symphonikern, dem WDR-Rundfunkorchester und dem Kammerorchester der Philharmonie der Nationen auf. Auf der Opernbühne war sie u. a. als Ruggiero (Alcina) und Dorabella (Così fan tutte) unter James Levine sowie als Sesto (Giulio Cesare in Egitto) unter René Jacobs zu erleben. In Köln sang sie zuletzt Rosina (Il barbiere di Siviglia), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus), Adalgisa (Norma), Komponist (Ariadne auf Naxos), Sesto (La clemenza di Tito) und Giovanna Seymour (Anna Bolena). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Klingsors Zaubermädchen (Parsifal).

Klingsors Zaubermädchen


Eri Nakamura
Eri Nakamura
Eri Nakamura stammt aus Japan und studierte Gesang am Konservatorium von Osaka sowie in Tokio und Amsterdam. 2009 war sie Finalistin der Cardiff Singer of the World Competition. Am New National Theatre in Tokio sang sie Partien wie Susanna (Le nozze di Figaro), Waldvogel (Siegfried), Ilia (Idomeneo), Marzelline (Fidelio) und Nannetta (Falstaff). Sie war Mitglied des Jette Parker Young Artist Programme des Royal Opera House Covent Garden in London, wo sie Partien wie Musetta (La bohème), Giannetta (L’elisir d’amore) und Susanna sang. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Bergère/Fledermaus (L’Enfant et les sortilèges), Waldnymphe (Rusalka), Stimme des Falken/Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Clorinda (La Cenerentola), Xenia (Boris Godunow), Najade (Ariadne auf Naxos).

Klingsors Zaubermädchen


Angela Brower
Angela Brower
Angela Brower, geboren in Phoenix/Arizona, studierte Gesang an der Indiana University und an der Arizona State University. 2008 wurde sie an der Glimmerglass Opera in das Young American Artists Programm aufgenommen. 2008/09 kam sie ins Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied und trat etwa als Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann), Cherubino (Le nozze di Figaro), Hänsel (Hänsel und Gretel) und Rosina (Il barbiere di Siviglia) auf. Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von San Francisco, Tokio und Baden-Baden. 2013 gab sie ihr Rollendebüt als Octavian (Der Rosenkavalier) am Stadttheater Klagenfurt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Dorabella (Così fan tutte), Waldnymphe (Rusalka), Hänsel, Annio (La clemenza di Tito), Fjodor (Boris Godunow), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Komponist (Ariadne auf Naxos), Speranza/Musica (L’Orfeo).

Klingsors Zaubermädchen


Okka von der Damerau
Okka von der Damerau
Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2013/2014: Mutter/chinesische Tasse/Libelle/Zofe (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Waldnymphe (Rusalka), Dame (Die Zauberflöte), Stimme von oben/Stimme der Ungeborenen/Dienerin/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Altpartie im 3. Akademiekonzert, Mary (Der fliegende Holländer), Suzuki (Madama Butterfly), Schenkwirtin (Boris Godunow), Page der Herodias (Salome), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Charlotte (Die Soldaten).