Parsifal - Biographien

Richard Wagner: Parsifal. Nikolai Schukoff, John Tomlinson Richard Wagner: Parsifal Richard Wagner: Parsifal
Parsifal
Richard Wagner
Nationaltheater

Donnerstag, 20. März 2008

 

Musikalische Leitung
Kent Nagano
Kent Nagano, geboren in Kalifornien, hat im September 2006 seine Position als Bayerischer Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper angetreten. Mit der Uraufführung von Rihms Das Gehege sowie mit Strauss’ Salome leitete er die erste Premiere in seiner neuen Funktion. Zu den weiteren Neuproduktionen unter seiner musikalischen Leitung zählen Billy Budd, Chowanschtschina, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck, Lohengrin, Trouble in Tahiti, Don Giovanni, Dialogues des Carmélites, Die schweigsame Frau, Saint François d’Assise sowie die Uraufführungen von Unsuk Chins Alice in Wonderland und Minas Borboudakis’ liebe.nur liebe. Außerdem dirigierte er an der Bayerischen Staatsoper Parsifal, Tristan und Isolde, Tannhäuser, Elektra sowie eine Vielzahl von Akademie- und Sonderkonzerten.

In der Saison 2011/12 zeichnet Kent Nagano für die musikalische Leitung der Neuproduktion von Der Ring des Nibelungen verantwortlich sowie für die Wiederaufnahmen von L’Enfant et les sortilèges, Der Zwerg und Wozzeck. Er wird überdies die musikalische Leitung bei einem Akademiekonzert, den Festkonzerten zum 200jährigen Jubiläum der Musikalischen Akademie des Bayerischen Staatsorchesters sowie dem „Oper für alle“-Konzert übernehmen.

Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Moskau, Linz, Hamburg, Budapest sowie zu renommierten Festivals wie Grafenegg, Gent, die Berliner Festspiele oder das Festspielhaus Baden-Baden. Unter seiner Leitung setzte die Bayerische Staatsoper auch in den Bereichen Nachwuchsförderung und Education neue Akzente. Beispiele hierfür sind das Opernstudio, die Orchesterakademie sowie das Jugendorchester ATTACCA.

Auf DVD erschienen die Produktionen von Alice in Wonderland, Idomeneo und Lohengrin. Darüber hinaus veröffentlichte SONY Classical die Einspielungen von Bruckners Symphonien Nrn. 4 und 7 mit dem Bayerischen Staatsorchester auf CD.

Ebenfalls seit September 2006 ist Kent Nagano Music Director des Orchestre symphonique de Montréal.
Kent Nagano. © Benjamin Ealovega

 


Inszenierung
Peter Konwitschny
Peter Konwitschny, geboren in Frankfurt am Main, studierte Opernregie in Berlin. Ab 1980 inszenierte er an deutschen Bühnen, später auch in Basel, Graz, Paris, Wien und Barcelona. Bedeutung erlangte er bei der szenischen Interpretation von Opern Händels, mit der er ab 1984 eine Ära der Händelpflege in Halle begründete. Seine Interpretationen von Wagners Parsifal und Tristan und Isolde an der Bayerischen Staatsoper, Tannhäuser in Dresden, Lohengrin in Hamburg sowie Götterdämmerung in Stuttgart sind zentral in der Wagner-Rezeption der vergangenen 15 Jahre. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Freien Akademie der Künste zu Leipzig und der Sächsischen Akademie der Künste Dresden. Seit 2008 ist er Chefregisseur der Oper Leipzig. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Tristan und Isolde, Parsifal, Der fliegende Holländer.
Peter Konwitschny

 


Bühne und Kostüme
Johannes Leiacker
wurde in Landshut geboren und absolvierte zunächst eine Tischlerlehre. Es folgte ein Design-Studium in Wiesbaden, und er wurde zunächst Bühnenbildassistent am Schauspielhaus Frankfurt. Eigene Bühnenausstattungen am Schauspielhaus Düsseldorf, am Berliner Schillertheater und am Münchner Residenztheater. Opernausstattungen in Essen, Wiesbaden, Leipzig, Brüssel, Antwerpen, an der Dresdner Semperoper, der English National Opera, am Münchner Gärtnerplatztheater und bei der Münchener Biennale. Ausstattungen an der Bayerischen Staatsoper: Parsifal (1995) und Tristan und Isolde (1998), Der fliegende Holländer (2006). Seit 2004 ist er Professor für Bühnenbild und Kostüme an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.
Johannes Leiacker

 


Licht
Peter Halbsgut
geboren in Westfalen. Nach einer Reihe von Arbeiten an verschiedenen europäischen Theatern - u.a. am Grand Théâtre de Bordeaux (La traviata), an der Opéra Montpellier (Tosca) und beim Edinburgh Festival (Luigi Nonos Al gran sole) - 1993 bis 1997 Leiter des Beleuchtungswesens der Bayerischen Staatsoper. Hier Licht-Design zu Anna Bolena, Parsifal, Schlachthof 5 und Die verkaufte Braut.
Peter Halbsgut

 


Produktionsdramaturgie
Werner Hintze
Werner Hintze stammt aus Berlin, studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Über 15 Jahre hinweg arbeitete er kontinuierlich mit Peter Konwitschny, u.a. bei Händel-Opern und Rigoletto an der Oper Halle, Friedenstag an der Dresdner Semperoper, Lohengrin, Wozzeck, Don Carlo in Hamburg, an der Bayerischen Staatsoper 1995 mit Parsifal; 1998 folgte Tristan und Isolde. Weiterhin war er als Dramaturg u.a. am Landestheater Halle sowie an den Opernhäusern von Dresden und Kopenhagen tätig. Seit 2003 ist er Chefdramaturg an der Komischen Oper Berlin.
Werner Hintze

 


Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Von 2003 bis 2010 war er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Andrés Máspero

 


Amfortas
Michael Volle
Michael Volle erhielt seine musikalische Ausbildung u.a. bei Josef Metternich und Rudolf Piernay. Sein erstes Bühnenengagement trat er 1990 am Nationaltheater Mannheim an. Es folgten Verpflichtungen an der Oper der Stadt Bonn und der Deutschen Oper am Rhein. Seit 1999 ist er eng mit der Oper Zürich verbunden. Seine internationalen Auftritte führten ihn an die Opernhäuser von Berlin, Paris, London, Mailand, Straßburg, Brüssel sowie zu den Festspielen von Salzburg und Bayreuth. Zudem ist er weltweit als Lied- und Konzertsänger engagiert. Seit der Spielzeit 2007/08 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2010/11: Alfonso (Così fan tutte), Besenbinder (Hänsel und Gretel), Sharpless (Madama Butterfly), Amfortas (Parsifal), Amonasro (Aida), Musiklehrer (Ariadne auf Naxos), Kurwenal (Tristan und Isolde).
Michael Volle

 


Titurel
Steven Humes
Steven Humes studierte am Musikkonservatorium von New England und an der Boston University. Seine ersten Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte der Bassist u.a. an den Opern von St. Louis und Chicago sowie der Wolf Trap Opera. 2003 war er Finalist der Metropolitan Opera National Council Auditions. Von der Spielzeit 2003/04 bis 2010/11 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und gestaltete Partien wie u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Ramfis (Aida), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Eremit (Der Freischütz), Wurm (Luisa Miller), Don Fernando (Fidelio), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Oroveso (Norma), Titurel (Parsifal), Colline (La bohème). Partien hier 2011/12: Sir Gualtiero Raleigh (Roberto Devereux), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Mönch (Don Carlo).
Steven Humes

 


Gurnemanz
Kurt Rydl
Geboren in Wien; studierte an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt und am Moskauer Konservatorium. Seit 1977 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und wurde 1986 zum Österreichischen Kammersänger ernannt. Kurt Rydls Repertoire umfaßt über achtzig Partien in italienischer, französischer, russischer und deutscher Sprache, mit denen er an allen wichtigen Opernhäusern der Welt auftritt. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Rocco (Fidelio), Ochs auf Lerchenau (Der Rosenkavalier), Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg), Pater Guardian (La forza del destino), Colline (La bohème), Raimondo (Lucia di Lammermoor), Ramfis (Aida), Kecal (Die verkaufte Braut), Heinrich (Lohengrin), Fafner, Hagen (Der Ring des Nibelungen), Kaspar (Der Freischütz), Méphistophélès (Faust), Daland (Der fliegende Holländer), Gurnemanz (Parsifal).
Kurt Rydl (c) M. Wenzel-Jelinek

 


Parsifal
Nikolai Schukoff
wurde in Graz geboren und absolvierte sein Studium am Mozarteum in Salzburg, wo er zum Abschluss mit der „Lilli Lehmann-Medaille“ ausgezeichnet wurde. Zunächst war er als Ensemblemitglied in Gelsenkirchen, Mannheim und Nürnberg engagiert. Während seiner Karriere erarbeitete er sich Partien wie Don Ottavio (Don Giovanni), Tamino (Die Zauberflöte), Canio (I pagliacci), Jean (Hérodiade), Don José (Carmen), Max (Der Freischütz), Siegmund (Die Walküre) sowie Siegfried (Götterdämmerung). Gastverpflichtungen führten ihn u.a. nach Salzburg, Lyon, Paris, Sydney, Lausanne, Wien, München, Kopenhagen, Rom, Madrid, Luzern und Leipzig. Als Konzertsänger arbeitete er u.a. mit den Münchner Philharmonikern, dem Orchestra dell’ Accademia di Santa Cecilia, dem Orchestre de Paris und dem Gewandhausorchester Leipzig. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Narraboth (Salome), Titelpartie (Parsifal).
Nikolai Schukoff

 


Klingsor
John Wegner
stammt aus Australien und war ein Jahrzehnt Ensemblemitglied der Australian Opera in Sydney. Nach weiteren Engagements u.a. in Karlsruhe wurde er 2000 Ensemblemitglied an der Deutschen Oper am Rhein. 1997 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen und sang dort u.a. Telramund (Lohengrin), Klingsor (Parsifal) und Biterolf (Tannhäuser) zu erleben. Weitere Gastspiele führten u.a. an die Opernhäuser von Prag, Melbourne, Amsterdam und Tokio. Sein Repertoire umfasst Partien wie Jago (Otello), Jack Rance (La fanciulla del West), Jochanaan (Salome), Pizarro (Fidelio) und Scarpia (Tosca). Partien an der Bayerischen Staatsoper: Donner (Das Rheingold), Klingsor.
John Wegner

 


Kundry
N.N.

 

 


Kundry / Stimme aus der Höhe
Lioba Braun
studierte Kirchenmusik und  bei  Charlotte Lehmann Gesang. Nach ihrem Festengagement am Badischen Staatstheater Karlsruhe wechselte sie 1989 an die Wiener Volksoper und kurz darauf an die Wiener Staatsoper. Sie war Gast an den Opernhäusern von Rom, Mailand, Mannheim, Zürich, Dresden, Leipzig, Stuttgart und singt regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen. Ihr Repertoire umfasst u.a. Brangäne (Tristan und Isolde), Amneris (Aida), Fricka und Waltraute (Der Ring des Nibelungen); auch als Konzertsängerin ist sie international tätig. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Ortrud (Lohengrin).
Lioba Braun (c) Susie Knoll

 


Erster Gralsritter
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala in Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Franz/Cochenille/Pitichinaccio (Les contes d'Hoffmann), Der Haushofmeister bei Faninal/Ein Wirt (Der Rosenkavalier), Die Wedgwood-Teekanne/Das alte Männchen/Der Laubfrosch (L’enfant et les sortilèges), Pang (Turandot) Pedrillo, Monostatos, Steuermann (Der fliegende Holländer), Andres (Wozzeck).
Kammersänger Kevin Conners

 


Zweiter Gralsritter
Rüdiger Trebes
Rüdiger Trebes, geboren im Saarland, studierte Gesang in München und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Sein erstes Engagement führte ihn ans Staatstheater am Gärtnerplatz München. Seit 1991 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Er gab zahlreiche Liederabende im In- und Ausland sowie Gastspiele an anderen deutschen Bühnen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Sciarrone (Tosca), Alcindoro (La bohème), 4. Priester (Die Zauberflöte), 6. Deputierter (Don Carlo), Ambrogio (Il barbiere di Siviglia), Diener (Macbeth).
Rüdiger Trebes

 


Erster Knappe / Erster / Zweiter Knappe
Tölzer Knabenchor

 

 


Dritter Knappe
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Spalanzani (Les contes dʼHoffmann), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), L'imperatore Altoum (Turandot),  Mime (Das Rheingold), Dr. Blind (Die Fledermaus), Basilio (Le nozze di Figaro), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Dritter Knappe (Parsifal).
Ulrich Reß

 


Vierter Knappe
Kenneth Roberson
Kenneth Roberson, geboren in North Carolina, gab 1996 im Rahmen des Zyklus On Wings of Song der Marilyn Horne Foundation sein New Yorker Recital-Debüt und war Preisträger internationaler Wettbewerbe. 2000/01 wurde er Mitglied des Opernhauses Zürich, seit 2004 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien 2011/12: u.a. Ein Offizier (Ariadne auf Naxos), Brabantischer Edler (Lohengrin), 1. Geharnischter/2. Priester (Die Zauberflöte), Evandro (Medea in Corinto), Goro Nakodo (Madama Butterfly), Haushofmeister der Feldmarschallin (Der Rosenkavalier), Vierter Knappe (Parsifal), Der Narr (Wozzeck), Parpignol (La bohème).
Kenneth Roberson

 


Klingsors Zaubermädchen
Aga Mikolaj
Aga Mikolaj, aus Polen stammend, studierte in Posen sowie in Wien. Erste Engagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von Posen, Breslau und Warschau, bevor sie von 2002 bis 2007 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper wurde, wo Rollen wie Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Eurydice (Orphée et Eurydice) und Donna Elvira (Don Giovanni) zu ihrem Repertoire gehörten. Mit letzterer Partie gastierte sie in Wiesbaden, Berlin, Prag, Budapest, Monte Carlo sowie in Tokio. Ferner sang sie auch die Erste Dame (Die Zauberflöte) an der Opéra national de Paris, Eva (Die Meistersinger von Nürnberg) am Aalto Theater in Essen, Micaëla (Carmen) an der Wiener Volksoper und Woglinde (Das Rheingold) am Teatro alla Scala in Mailand. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Micaëla, Freia (Das Rheingold).
Aga Mikolaj

Klingsors Zaubermädchen
Laura Rey
studierte Gesang u.a. am Konservatorium von Puerto Rico und am Curtis Institute of Music und war selbst als Lehrerin tätig. Sie hat nicht nur als Opernsängerin in Nord- und Mittelamerika Partien wie Mimì (La bohème), Morgana (Alcina) und Miss Jessel (The Turn of the Screw) gesungen, sondern auch im Bereich von Rock und Pop Erfahrungen gesammelt. Darüberhinaus ist sie als Komponistin engagiert und war u.a. als „Best Latin Music Songwriter of the Year 2000) in Los Angeles nominiert. Seit Herbst 2007 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper; Partien hier: Stimme des Hirten (Tosca), Taumännchen (Hänsel und Gretel), Altgläubige (Chowanschtschina).
Laura Rey

Klingsors Zaubermädchen
Daniela Sindram
Daniela Sindram, geboren in Nürnberg, studierte Gesang in Berlin und Hamburg. Erste Engagements führten sie 1996 nach Bremen, 2001 an das Nationaltheater Mannheim sowie ab 2002 zu den Bayreuther Festpielen, wo sie als Siegrune und Wellgunde im Ring des Nibelungen debütierte. Von 2003 bis 2009 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, hier gehörten u.a. Hänsel (Hänsel und Gretel), Dorabella (Così fan tutte), Charlotte (Werther), Brangäne (Tristan und Isolde), Komponist (Ariadne auf Naxos) sowie Octavian (Der Rosenkavalier) zu ihrem Repertoire; mit letzterer Partie debütierte sie in Folge an der Wiener Staatsoper und an der Opéra national de Paris. 2011 sang sie in Berlin die Fricka (Der Ring des Nibelungen). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Prinz Orlofsky (Die Fledermaus), Octavian (Der Rosenkavalier).
Daniela Sindram (c) J. Thomas

Klingsors Zaubermädchen
Lana Kos
Lana Kos debütierte 2002 mit der Partie der Königin der Nacht (Die Zauberflöte) am Kroatischen Nationaltheater in Zagreb und sang diese Rolle kurz danach am Nationaltheater Ljubljana. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und bereits bei mehreren Festivals aufgetreten. Bei Galakonzerten u.a. in Liège, Moskau, Samara und Odessa stand sie auf der Bühne. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Najade (Ariadne auf Naxos), Frasquita (Carmen), Karolka (Jenufa), Gretel (Hänsel und Gretel), Papagena (Die Zauberflöte), Tebaldo (Don Carlo), Dama di Lady Macbeth (Macbeth), Berta (Il barbiere di Siviglia), Priesterin (Aida).
Lana Kos. © Kos

Klingsors Zaubermädchen
Anaïk Morel
Anaïk Morel wurde in Lyon geboren und studierte bereits als Jugendliche Cello, bevor sie am Konservatorium ihrer Heimatstadt zum Gesang wechselte und mit Auszeichnung abschloss. Sie war an den Opernhäusern von Besançon und Lyon, beim Festival junger Talente in Paris sowie in zahlreichen Konzerten in und außerhalb Frankreichs zu hören. Ab September 2006 gehörte sie dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an und war von 2008 bis 2010 im Ensemble des Hauses engagiert; hier stand sie u.a. als Mercédès (Carmen), Fenena (Nabucco), Meg Page (Falstaff), Hänsel (Hänsel und Gretel), Silla (Palestrina) und Carlotta (Die schweigsame Frau) auf der Bühne. 2010 debütierte sie als Schwertleite (Die Walküre) an der Mailänder Scala und war als Marguerite (La damnation de Faust) in Rennes, Nantes und Angers zu erleben. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Schäferin (Jenůfa), Lucy (Die Tragödie des Teufels), Fenena (Nabucco).
Anaik Morel

Klingsors Zaubermädchen
Cynthia Jansen
stammt aus Kalifornien und studierte Gesang an der University of Southern California. Anschließend wurde sie Mitglied des San Francisco Opera’s Merola Opera Programe. 2000 war sie Semifinalistin bei der Metropolitan Opera National Council Audition und Finalistin beim Loren L. Zachary Society National Vocal Competition. Seither sang sie u.a. an der Tulsa Opera, der Opera Pacific sowie Zweite Dame (Die Zauberflöte) und Antonias Mutter (Les Contes d’Hoffmann) an der Los Angeles Opera. Ihr Repertoire umfasst darüberhinaus Partien wie Page (Salome), Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann), Hermia (A Midsummer Night’s Dream), Maddalena (Rigoletto) und Marcellina (Le nozze di Figaro). Weitere Gastengagements führten sie u.a. zu den Festivals von Aldeburgh und Savonlinna. Seitder Spielzeit 2005/06 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier: Medusa, 3. Dame (Die Zauberflöte), Eduige (Rodelinda, Regina de'Longobardi), Zaubermädchen (Parsifal), Háta (Die verkaufte Braut), Annina (Der Rosenkavalier).
Cynthia Jansen