Parsifal - Biographien
Parsifal
Richard Wagner
Nationaltheater
Sonntag, 23. März 2008
Musikalische Leitung
Kent Nagano
Kent Nagano geboren in Kalifornien, ist seit September 2006 Bayerischer Generalmusikdirektor. Mit der Uraufführung von Rihms Das Gehege sowie mit Strauss’ Salome leitete er die erste Premiere in seiner neuen Funktion. Zu den weiteren Neuproduktionen unter seiner musikalischen Leitung zählen Billy Budd, Chowanschtschina, die Uraufführungen von Unsuk Chins Alice in Wonderland und Minas Borboudakis‘ liebe.nur liebe, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck sowie im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2008 Lohengrin und Bernsteins Trouble in Tahiti. Außerdem dirigierte er an der Bayerischen Staatsoper Parsifal, Tristan und Isolde, Elektra sowie Akademie- und Sonderkonzerte.
In der Spielzeit 2009/2010 zeichnet Kent Nagano mit Don Giovanni, Dialogues des Carmélites sowie Die schweigsame Frau, für die musikalische Leitung von drei Neuproduktionen verantwortlich. Mit dem Dirigat von Tannhäuser erweitert er überdies sein Wagner-Repertoire an der Bayerischen Staatsoper und steht außerdem bei drei Akademiekonzerten sowie beim Festspielkonzert Oper für alle am Pult des Bayerischen Staatsorchesters.
Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Linz, Bozen, Regensburg, Nürnberg, Budapest und Baden-Baden. Unter seiner Leitung setzte die Bayerische Staatsoper auch in den Bereichen Nachwuchsförderung und Education neue Akzente. Beispiele hierfür sind das Opernstudio, die Orchesterakademie sowie das Jugendorchester ATTACCA.
Auf DVD erschienen bei medici arts Alice in Wonderland sowie Idomeneo, letzteres aufgezeichnet 2008 im Cuvilliés Theater. Darüber hinaus veröffentlichte SONY Classical jüngst die Einspielung von Bruckners 4. Symphonie mit dem Bayerischen Staatsorchester auf CD.
Ebenfalls seit September 2006 ist Kent Nagano Music Director des Orchestre symphonique de Montréal.
Inszenierung
Peter Konwitschny
Geboren in Frankfurt am Main. Studium der Opernregie in Berlin. Ab 1980 Inszenierungen an deutschen Bühnen, in Basel, Graz, Paris und Barcelona. Theatergeschichtliche Bedeutung erlangte sein konzeptioneller und struktureller Neuansatz bei der szenischen Interpretation Händelscher Opern, mit dem er ab 1984 eine Ära der Händelpflege in Halle begründete. Ebenso eröffneten seine Interpretationen von Wagners
Parsifal und
Tristan und Isolde an der Bayerischen Staatsoper,
Tannhäuser in Dresden,
Lohengrin in Hamburg sowie
Götterdämmerung in Stuttgart eine neue Phase der Auseinandersetzung mit den Werken Richard Wagners. Wichtige Inszenierungen in letzter Zeit waren u.a.
Don Carlos, Moses und Aron, Die Meistersinger von Nürnberg (alle in Hamburg),
Elektra (Kopenhagen, Stuttgart) sowie
Don Giovanni und
Così fan tutte (Komische Oper, Berlin). Konwitschny erhielt 1988 den Kunstpreis der damaligen DDR, 1993 den Konrad-Wolf-Preis der Berliner Akademie der Künste. Er ist Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, der Freien Akademie der Künste zu Leipzig und der Sächsischen Akademie der Künste Dresden. Seit 2002 Honorarprofessor an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler”, Berlin. An der Bayerischen Staatsoper inszenierte er 2006 den
Fliegenden Holländer.
Bühne und Kostüme
Johannes Leiacker
wurde in Landshut geboren und absolvierte zunächst eine Tischlerlehre. Es folgte ein Design-Studium in Wiesbaden, und er wurde zunächst Bühnenbildassistent am Schauspielhaus Frankfurt. Eigene Bühnenausstattungen am Schauspielhaus Düsseldorf, am Berliner Schillertheater und am Münchner Residenztheater. Opernausstattungen in Essen, Wiesbaden, Leipzig, Brüssel, Antwerpen, an der Dresdner Semperoper, der English National Opera, am Münchner Gärtnerplatztheater und bei der Münchener Biennale. Ausstattungen an der Bayerischen Staatsoper:
Parsifal (1995) und
Tristan und Isolde (1998),
Der fliegende Holländer (2006). Seit 2004 ist er Professor für Bühnenbild und Kostüme an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.
Licht
Peter Halbsgut
geboren in Westfalen. Nach einer Reihe von Arbeiten an verschiedenen europäischen Theatern - u.a. am Grand Théâtre de Bordeaux (
La traviata), an der Opéra Montpellier (
Tosca) und beim Edinburgh Festival (Luigi
Nonos Al gran sole) - 1993 bis 1997 Leiter des Beleuchtungswesens der Bayerischen Staatsoper. Hier Licht-Design zu
Anna Bolena, Parsifal, Schlachthof 5 und
Die verkaufte Braut.
Produktionsdramaturgie
Werner Hintze
stammt aus Berlin. Erste Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper 1995 mit
Parsifal. 1998 folgte
Tristan und Isolde. Weitere Arbeiten: Dramaturgie u.a. am Landestheater Halle und an der Semperoper Dresden; seit 1984 kontinuierliche Zusammenarbeit Arbeiten mit Peter Konwitschny: u.a. Händel-Opern,
Rigoletto an der Oper Halle,
Friedenstag an der Semperoper,
Lohengrin, Wozzeck, Don Carlos in Hamburg. Derzeit ist er Chefdramaturg an der Komischen Oper Berlin.
Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Seit der Spielzeit 2003/04 ist er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Amfortas
Michael Volle
Michael Volle erhielt seine musikalische Ausbildung u.a. bei Josef Metternich und Rudolf Piernay. Sein erstes Bühnenengagement trat er 1990 am Nationaltheater Mannheim an. Es folgten Verpflichtungen an der Oper der Stadt Bonn und der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg. Seit 1999 ist er eng mit der Oper Zürich verbunden. Seine internationalen Auftritte führten ihn an die Opernhäuser von Berlin, Paris, London, Mailand, Straßburg, Brüssel sowie zu den Festspielen von Salzburg und Bayreuth. Zudem ist er weltweit als Lied- und Konzertsänger engagiert. Seit der Spielzeit 2007/08 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 2008 wurde er von der Zeitschrift
Opernwelt mit dem Titel „Sänger des Jahres“ ausgezeichnet. 2009 wurde dem Sänger der Deutsche Theaterpreis DER FAUST verliehen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Eugen Onegin, Besenbinder (
Hänsel und Gretel), Wolfram von Eschenbach (
Tannhäuser), Il Conte di Almaviva (
Le nozze di Figaro), Giovanni Morone (
Palestrina), Wozzeck.
Titurel
Steven Humes
Steven Humes studierte am Musikkonservatorium von New England und an der Boston University. Seine ersten Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte der Bassist u.a. an den Opern von St. Louis und Chicago sowie der Wolf Trap Opera. 2003 war er Finalist der Metropolitan Opera National Council Auditions. Seit Herbst 2003 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2009/10: u.a. Truffaldin (
Ariadne auf Naxos), Gubetta (
Lucrezia Borgia), Gremin (
Eugen Onegin), Ein Mönch (
Don Carlo), Biterolf (
Tannhäuser), Banco (
Macbeth), Der Boris (
Die Tragödie des Teufels), Ramfis (
Aida), Farfallo (
Die schweigsame Frau).
Gurnemanz
Kurt Rydl
Geboren in Wien; studierte an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt und am Moskauer Konservatorium. Seit 1977 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und wurde 1986 zum Österreichischen Kammersänger ernannt. Kurt Rydls Repertoire umfaßt über achtzig Partien in italienischer, französischer, russischer und deutscher Sprache, mit denen er an allen wichtigen Opernhäusern der Welt auftritt. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Osmin
(Die Entführung aus dem Serail), Rocco
(Fidelio), Ochs auf Lerchenau
(Der Rosenkavalier), Pogner
(Die Meistersinger von Nürnberg), Pater Guardian
(La forza del destino), Colline
(La bohème), Raimondo
(Lucia di Lammermoor), Ramfis
(Aida), Kecal
(Die verkaufte Braut), Heinrich
(Lohengrin), Fafner, Hagen (
Der Ring des Nibelungen), Kaspar (
Der Freischütz), Méphistophélès
(Faust), Daland (
Der fliegende Holländer), Gurnemanz (
Parsifal)
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Parsifal
Nikolai Schukoff
wurde in Graz geboren und absolvierte sein Studium am Mozarteum in Salzburg, wo er zum Abschluss mit der „Lilli Lehmann-Medaille“ ausgezeichnet wurde. Zunächst war er als Ensemblemitglied in Gelsenkirchen, Mannheim und Nürnberg engagiert. Während seiner Karriere erarbeitete er sich Partien wie Don Ottavio (
Don Giovanni), Tamino (
Die Zauberflöte), Canio (
I pagliacci), Jean (
Hérodiade), Don José (
Carmen), Max (
Der Freischütz), Siegmund (
Die Walküre) sowie Siegfried (
Götterdämmerung). Gastverpflichtungen führten ihn u.a. nach Salzburg, Lyon, Paris, Sydney, Lausanne, Wien, München, Kopenhagen, Rom, Madrid, Luzern und Leipzig. Als Konzertsänger arbeitete er u.a. mit den Münchner Philharmonikern, dem Orchestra dell’ Accademia di Santa Cecilia, dem Orchestre de Paris und dem Gewandhausorchester Leipzig. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Narraboth (
Salome), Titelpartie (
Parsifal).
Klingsor
John Wegner
stammt aus Australien und war ein Jahrzehnt Ensemblemitglied der Australian Opera in Sydney. Nach weiteren Engagements u.a. in Karlsruhe wurde er 2000 Ensemblemitglied an der Deutschen Oper am Rhein. 1997 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen und sang dort u.a. Telramund (
Lohengrin), Klingsor (
Parsifal) und Biterolf (
Tannhäuser) zu erleben. Weitere Gastspiele führten u.a. an die Opernhäuser von Prag, Melbourne, Amsterdam und Tokio. Sein Repertoire umfasst Partien wie Jago (
Otello), Jack Rance (
La fanciulla del West), Jochanaan (
Salome), Pizarro (
Fidelio) und Scarpia (
Tosca). Partien an der Bayerischen Staatsoper: Donner (
Das Rheingold), Klingsor.
Kundry / Stimme aus der Höhe
Lioba Braun
studierte Kirchenmusik und bei Charlotte Lehmann Gesang. Nach ihrem Festengagement am Badischen Staatstheater Karlsruhe wechselte sie 1989 an die Wiener Volksoper und kurz darauf an die Wiener Staatsoper. Sie war Gast an den Opernhäusern von Rom, Mailand, Mannheim, Zürich, Dresden, Leipzig, Stuttgart und singt regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen. Ihr Repertoire umfasst u.a. Brangäne (
Tristan und Isolde), Amneris (
Aida), Fricka und Waltraute (
Der Ring des Nibelungen); auch als Konzertsängerin ist sie international tätig. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Ortrud (
Lohengrin).
Erster Gralsritter
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er fest ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Zahlreiche Gastverpflichtungen führten ihn ins In- und Ausland. 1995 debütierte er an der Mailänder Scala als Monostatos (
Die Zauberflöte). Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Brighella (
Ariadne auf Naxos), Remendado (
Carmen), Die Knusperhexe (
Hänsel und Gretel), Steuermann (
Der fliegende Holländer), Pedrillo (
Die Entführung aus dem Serail), Narraboth (
Salome), Der Skelton (
Die Tragödie des Teufels), L’aumônier (
Dialogues des Carmélites), Andres (
Wozzeck).
Zweiter Gralsritter
Rüdiger Trebes
Rüdiger Trebes, geboren im Saarland, studierte in München und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Sein erstes Engagement führte ihn an das Staatstheater am Gärtnerplatz München. Seit 1991 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Er gab zahlreiche Liederabende im In- und Ausland sowie Gastspiele an anderen deutschen Bühnen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Diener (
Macbeth), Cappadocier (
Salome), Sciarrone (
Tosca), Alcindoro (
La bohème), Bischof von Feltre (
Palestrina), Yakusidé (
Madama Butterfly), Thierry (
Dialogues des Carmélites).
Erster Knappe / Erster / Zweiter Knappe
Tölzer Knabenchor gGmbH
Dritter Knappe
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen Augsburg. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (
Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen und Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Scaramuccio (
Ariadne auf Naxos), Triquet (Eugen
Onegin), Die Knusperhexe (
Hänsel und Gretel), Walther von der Vogelweide (
Tannhäuser), Premier commissaire (
Dialogues des Carmélites), Dr. Blind (
Die Fledermaus), Bischof von Budoja (
Palestrina).
Vierter Knappe
Kenneth Roberson
Kenneth Roberson, geboren in North Carolina, gab 1996 im Rahmen des Zyklus On Wings of Song der Marilyn Horne Foundation sein New Yorker Recital-Debüt und war Preisträger internationaler Wettbewerbe. 2000/01 wurde er Mitglied des Opernhauses Zürich, seit 2004 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien 2009/10: Brabantischer Edle (
Lohengrin), 1. Geharnischter/2. Priester (
Die Zauberflöte), Ein königlicher Herold (
Don Carlo), Heinrich der Schreiber (
Tannhäuser), 2. Jude (
Salome), Ein Offizier (
Il barbiere di Siviglia), Abdisu/1. Meister (
Palestrina), Der Narr (
Wozzeck), Ein Bote (
Aida), Evandro (
Medea), Goro Nakodo (
Madama Butterfly).
Klingsors Zaubermädchen
Aga Mikolaj
Aga Mikolaj, geboren in Polen, studierte an der Musikakademie in Posen sowie der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien und besuchte Meisterklassen von Renata Scotto und Elisabeth Schwarzkopf. Erste Engagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von Posen, Breslau und Warschau; sie sang Rollen wie Roxana (
Król Roger), Gräfin (
Le nozze di Figaro), Micaëla (
Carmen) und Elvira (
Don Giovanni). Von 2002 bis 2007 gehörte sie dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper an. Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von Paris, Wien, Berlin, Mannheim, Essen, Tokio, Chicago, Philadelphia und Montréal sowie zum Glyndebourne Festival. sowie das Aalto-Musiktheater Essen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Najade (
Ariadne auf Naxos), Fiordiligi (
Così fan tutte).
Klingsors Zaubermädchen
Laura Rey
studierte Gesang u.a. am Konservatorium von Puerto Rico und am Curtis Institute of Music und war selbst als Lehrerin tätig. Sie hat nicht nur als Opernsängerin in Nord- und Mittelamerika Partien wie Mimì (
La bohème), Morgana (
Alcina) und Miss Jessel (
The Turn of the Screw) gesungen, sondern auch im Bereich von Rock und Pop Erfahrungen gesammelt. Darüberhinaus ist sie als Komponistin engagiert und war u.a. als „Best Latin Music Songwriter of the Year 2000) in Los Angeles nominiert. Seit Herbst 2007 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper; Partien hier: Stimme des Hirten (
Tosca), Taumännchen (
Hänsel und Gretel), Altgläubige (
Chowanschtschina).
Klingsors Zaubermädchen
Daniela Sindram
Daniela Sindram, geboren in Nürnberg, studierte Gesang in Berlin und Hamburg und besuchte Liedklassen u.a. von Aribert Reimann und Brigitte Fassbaender. 1996 wurde sie fest an das Theater Bremen engagiert. 2001 wurde sie Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, von 2003 bis 2009 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Darüber hinaus trat sie an den Opernhäusern u.a. von Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Wien, London und Paris auf. 2002 gastierte sie erstmals bei den Bayreuther Festspielen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Komponist (
Ariadne auf Naxos), Orlofsky (
Die Fledermaus), Suzuki (
Madama Butterfly).
Klingsors Zaubermädchen
Lana Kos
Lana Kos debütierte 2002 mit der Partie der Königin der Nacht (
Die Zauberflöte) am Kroatischen Nationaltheater in Zagreb und sang diese Rolle kurz danach am Nationaltheater Ljubljana. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und bereits bei mehreren Festivals aufgetreten. Bei Galakonzerten u.a. in Liège, Moskau, Samara und Odessa stand sie auf der Bühne. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Najade (
Ariadne auf Naxos), Frasquita (
Carmen), Karolka (
Jenufa), Gretel (
Hänsel und Gretel), Gianetta (
L’elisir d’amore), Papagena (
Die Zauberflöte), Tebaldo (
Don Carlo), Dama di Lady Macbeth (
Macbeth), Berta (
Il barbiere di Siviglia), Priesterin (
Aida).
Klingsors Zaubermädchen
Anaïk Morel
Anaïk Morel wurde in Lyon geboren und studierte bereits als Jugendliche Cello, bevor sie am Konservatorium ihrer Heimatstadt zum Gesang wechselte und mit Auszeichnung abschloss. Sie war an den Opern von Besançon und Lyon, beim Festival junger Talente in Paris sowie in zahlreichen Konzerten in und außerhalb Frankreichs zu hören. Ab September 2006 gehörte sie dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an. Seit letzter Spielzeit ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2009/10: Hänsel (
Hänsel und Gretel), Zweite Dame (
Die Zauberflöte), Flora (
La traviata), Soeur Mathilde (
Dialogues des Carmélites), Silla (
Palestrina), Mercédès (
Carmen).
Klingsors Zaubermädchen
Cynthia Jansen
stammt aus Kalifornien und studierte Gesang an der University of Southern California. Anschließend wurde sie Mitglied des San Francisco Opera’s Merola Opera Programe. 2000 war sie Semifinalistin bei der Metropolitan Opera National Council Audition und Finalistin beim Loren L. Zachary Society National Vocal Competition. Seither sang sie u.a. an der Tulsa Opera, der Opera Pacific sowie Zweite Dame (
Die Zauberflöte) und Antonias Mutter (
Les Contes d’Hoffmann) an der Los Angeles Opera. Ihr Repertoire umfasst darüberhinaus Partien wie Page (
Salome), Nicklausse (
Les Contes d’Hoffmann), Hermia (
A Midsummer Night’s Dream), Maddalena (
Rigoletto) und Marcellina (
Le nozze di Figaro). Weitere Gastengagements führten sie u.a. zu den Festivals von Aldeburgh und Savonlinna. Seitder Spielzeit 2005/06 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier: Medusa, 3. Dame (
Die Zauberflöte), Eduige (
Rodelinda, Regina de'Longobardi), Zaubermädchen (
Parsifal), Háta (
Die verkaufte Braut), Annina (
Der Rosenkavalier).