La Calisto - Biographien

Francesco Cavalli: La Calisto. Sally Matthews

La Calisto
Francesco Cavalli
Giovanni Faustini

Nationaltheater

Sonntag, 25. Februar 2007

 

Musikalische Leitung
Ivor Bolton
Ivor Bolton, geboren in Blackrod, Lancashire, studierte an der Cambridge University, am Royal College of Music und am National Opera Studio in London. 1991/92 war er Music Director der English Touring Opera, 1992 bis 1997 Music Director der Glyndebourne Touring Opera und 1994 bis 1996 Chefdirigent des Scottish Chamber Orchestra. 1994 debütierte Ivor Bolton an der Bayerischen Staatsoper, 1995 am Londoner Royal Opera House Covent Garden. Gastdirigate führten ihn u.a. nach Buenos Aires, Bologna, Florenz, Paris und Brüssel sowie zu den Festspielen in Glyndebourne und Salzburg. 1998 gewann er den Bayerischen Theaterpreis. Seit 2004 leitet er als Chefdirigent das Mozarteum Orchester Salzburg. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Medea in Corinto, Così fan tutte.
Ivor Bolton

 


Inszenierung
David Alden
geboren in New York. Er debütierte 1979 an der Metropolitan Opera New York mit Wozzeck; es folgten am selben Haus Fidelio sowie Arbeiten am Los Angeles Music Center, an der Santa Fé Opera und an der Long Beach Opera. In Europa inszenierte er an der Nederlands Opera, der English National Opera, der Scottish Opera, beim Edinburgh Festival, an der Wiener Volksoper, an der Komischen Oper Berlin und an der New Israeli Opera. Er verfilmte u.a. Kurt Weills Die sieben Todsünden, erstellte eine Verdi-Dokumentation im Auftrag der BBC und gestaltete die Welttournee der Rockgruppe The Pet Shop Boys. 2001 wurde er mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnet. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Tannhäuser, L'incoronazione di Poppea, Ariodante, Rinaldo, Il ritorno d’Ulisse in patria, Pique Dame, Die Walküre, Siegfried, Götterdämmerung, Rodelinda, Regina de’Longobardi, Lulu, La Calisto, La forza del destino, Orlando.
David Alden bei Proben zu 'La Calisto'

 


Bühne
Paul Steinberg
stammt aus New York City. Als Bühnenbildner arbeitete er an vielen goßen Opernhäusern der Welt. Ausstattung u.a. von Lohengrin (Opéra Bastille, Paris), Hindemiths Tryptichon (Opernhaus Köln), I vespri siciliani (San Francisco Opera), Lulu (English National Opera, Oper Frankfurt), Madama Butterfly (Oper Tel-Aviv), Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Partenope (Lyric Opera Chicago), Giulio Cesare in Egitto (Miami-Opera), Lulu und Schrekers Schatzgräber (Oper Frankfurt), Wozzeck und Turandot (Welsh National Opera), Arabella in Antwerpen und Genf und The Rape of Lucretia (Glimmerglass Festival, New York City Opera) sowie Il trovatore bei den Bregenzer Festspielen. Darüberhinaus unterrichtet er Bühnen-Design an der New York University. An der Bayerischen Staatsoper Ausstattung von L`incoronazione di Poppea, Rinaldo, Pique Dame, Rodelinda, Regina de’Longobardi, La Calisto, Orlando.
Paul Steinberg

 


Kostüme
Buki Shiff
Buki Shiff wurde in Israel geboren und studierte an der Universität von Tel-Aviv. Seit 1984 arbeitet sie als Bühnen- und Kostümbildnerin für Theater, Film, Fernsehen und Oper in Israel, Europa und in den USA. Dabei schuf sie Ausstattungen für Les contes d’Hoffmann, Faust, Don Giovanni (Tel-Aviv), Lohengrin, Der fliegende Holländer (Staatsoper Unter den Linden, Berlin), Boris Godunow (Wiener Volksoper), Tristan und Isolde (Teatro Real Madrid), Lulu (English National Opera, London), Wozzeck (Welsh National Opera, Cardiff). Sie arbeitet regelmäßig mit Harry Kupfer, David Alden und Richard Jones zusammen. 2005 wurde sie in Tel-Aviv als Bühnen- und Kostümbildnerin des Jahres ausgezeichnet. Im Repertoire der Bayerischen Staatsoper: Tannhäuser.
Buki Shiff

 


Choreographische Mitarbeit
Beate Vollack
studierte von 1978-1986 an der Staatlichen Ballettschule Berlin bei Nina Belikowa. 1986 folgte ein Engagement an der Komischen Oper Berlin, ab 1992 tanzte sie dort als Solistin die Odile in Schwanensee, My Lady in Die Drei Musketiere und die Titelpartie in Coppélia. 1994 gewann Beate Vollack den Internationalen Ballettwettbewerb in Jackson/Mississippi. Seit Januar 1996 ist sie als Solistin beim Bayerischen Staatsballett engagiert.
Für ihre Interpretation von Mats Eks moderner Version von Giselle wurde sie 1997 von der deutschen Fachpresse zur Tänzerin des Jahres gekürt und erhielt 1999 den Darstellerpreis der Bayerischen Theatertage in Nürnberg sowie den Förderpreis des Freistaates Bayern für Junge Künstler. Im Marstalltheater verknüpfte sie in der von dem belgischen Choreographen Marc Bogaerts für sie geschaffenen Carmina (Tanzmarathon für eine Tänzerin nach der Musik von Carl Orff), erfolgreich ihre athletische Kondition mit der Eleganz ihres Tanzstils.

Weitere Hauptpartien am Bayerischen Staatsballett sind u.a. die Titelrolle in Shannon Rose von Youri Vamos, die Marie in Davide Bombanas Woyzeck-Fragmente, Jirí Kyliáns Svadebka und Sechs Tänze, Hans van Manens Grosse Fuge und Deja vu, dessen Deutsche Erstaufführung sie tanzte. Ihre Vielseitigkeit kommt ihr auch als Nanina oder Prudence in der Kameliendame, als Mutter in Romeo und Julia und Schwanensee oder beim Hindu-Tanz in La Bayadère zugute. Ihr Temperament prädestiniert sie in Artifact II von William Forsythe dazu, die ganze Compagnie mit präziser Improvisation zu lenken. In Mats Eks A sort of... tanzt sie seit der Premiere 2000 erfolgreich mit. Zu ihrem Repertoire gehören auch John Crankos Der Widerspenstigen Zähmung und Onegin.

Als Schauspielerin - etwa als Soldat in Strawinskys Die Geschichte vom Soldaten an der Deutschen Oper Berlin - begeistert sie auch das Publikum der Bayerischen Staatsoper, so als Ida in Die Fledermaus. Weitere Erfolge hatte sie als Protagonistin in Amir Hosseinpours Petruschka-Kreation für das Bayerische Staatsballett im Dezember 1999. Am selben Premierenabend tanzte sie auch in William Forsythes the second detail. In Jürgen Roses Inszenierung von Das schlaue Füchslein verkörpert sie die Blaue Libelle.

Im Jahr 2000 erhielt sie ihr Diplom als Pädagogin an der Ballettakademie der Münchner Musikhochschule und begann als Choreographin zu arbeiten, so z. B. bei den Salzburger Festspielen (Turandot von David Pountney) und am Royal Opera House Covent Garden, London (Ariadne auf Naxos von Christof Loy). Ihre Zusammenarbeit mit dem Regisseur Aron Stiehl umfasst mittlerweile fünf Produktionen und reicht von der Zauberflöte beim Münchner Tollwood-Festival im Winter 2001 bis zu Zar und Zimmermann mit dem berühmten Holzschuh-Tanz des Chores im Juni 2004 in St. Gallen. An der Bayerischen Staatsoper schuf Beate Vollack für Richard Wagners Ring des Nibelungen in der Regie von David Alden und unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta die Choreographie für Die Walküre und die Götterdämmerung.

Seit 2003 ist Beate Vollack mit einem Doppelvertrag sowohl als Tänzerin im Staatsballett als auch als Choreographin an der Staatsoper engagiert.

Im Oktober 2003 kreierte Amir Hosseinpour in Orphée et Euridice eigens für sie einen tänzerischen Part, in dem sie, wie übrigens die Sängerin Veselina Kasarova, als Orphée in einer Hosenrolle besetzt war. In erneuter Zusammenarbeit mit David Alden war sie für die Choreographie in den Opern Rodelinda und Lulu verantwortlich. Kürzlich übernahm sie in Die sieben Todsünden an der Opera North in Leeds neben der Choreographie auch die Rolle der Anna 2 als Tänzerin. Die Inszenierung ging auf Englandtournee, die mit zwei Vorstellungen am Sadlers Wells in London abgeschlossen wurde. In dieser Saison liegen - neben ihren Solopartien im Staatsballett - die choreographische Überarbeitung der Everdingschen Zauberflöte, Rigoletto (mit Doris Dörrie), La Calisto und La forza del destino (beide mit David Alden) sowie Alcina (mit Christof Loy), vor ihr. Zu Beginn der Spielzeit 2004/2005 debütierte sie als Zigeunerin in Crankos Romeo und Julia.

http://www.beate-vollack.com/
Beate Vollack

 


Licht
Pat Collins
Pat Collins stammt aus New York und hat in ihrer Karriere für bereits über hundert Produktionen das Licht-Design geschaffen. Sie arbeitete für das Glyndebourne Festival, die Los Angeles Music Center Opera, die Washington Opera, die Houston Grand Opera, die English National Opera und die New Yorker Metropolitan Opera. Für die Brodway-Produktion von I`m not Rappaport gewann sie einen Tony Award und für Execution of Justice einen Drama Desk Award. Im Londoner West-End gestaltete sie das Licht u.a. für Into the Woods. Sie arbeitet häufig mit David Alden zusammen und kreierte das Licht in vielen seiner Inszenierungen für die Bayerische Staatsoper, u.a. für: Tannhäuser, Orphée et Eurydice, La Calisto
Pat Collins

 


L'Eternità / Giunone
Véronique Gens
stammt aus Orléans, gewann den Ersten Preis beim Gesangswettbewerb des Conservatoire de Paris und zählt inzwischen zu den international führenden Barockinterpretinnen. Zuletzt ist sie auch mit den großen Partien Mozarts aufgetreten. Sie sang u.a. Donna Elvira (Don Giovanni) in Aix-en-Provence, Fiordiligi (Così fan tutte) in Gent, Vitellia (La clemenza di Tito) in Madrid, Pamina (Die Zauberflöte) am Teatro del Liceu in Barcelona sowie Gräfin (Le nozze di Figaro) am Théâtre des Champs-Elysées, in Lyon,  Aix-en-Provence und am Amsterdamer Concertgebouw. Konzerte, in denen sie ein breites Repertoire von Barock und Romantik pflegt, führten sie u.a. nach La Coruna, Rom, London, Brüssel und zu den Salzburger Festspielen. In München trat sie als Mélisande (Pelléas et Mélisande) mit dem Münchner Rundfunkorchester auf, eine Partie, die sie u.a. an der Hamburgischen Staatsoper sang. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Eternitá/Giunone (La Calisto).
Véronique Gens Foto: A. Weinberger

 


Giove
Umberto Chiummo
Geboren in Barletta/Italien; Ausbildung am Konservatorium in Pescara. 1986 gewann er den Wettbewerb "Teatro Lirico Sperimentale" in Spoleto und debütierte in Le nozze di Figaro. Er sang seither am Teatro alla Scala Mailand, am Teatro Comunale Ferrara, in Rom, Bologna, Parma, Washington, Chicago, an der Welsh National Opera in Cardiff, beim Maggio Musicale Fiorentino und beim Glyndebourne Festival unter anderem Partien von Mozart, Donizetti und Rossini wie Don Giovanni, Leporello, Masetto (Don Giovanni), Figaro (Le nozze di Figaro), Dulcamara (L’elisir d’amore) Raimondo (Lucia di Lammermoor), Don Basilio (Il barbiere di Siviglia). Er arbeitete unter anderem mit der Akademie für Alte Musik und dem Rias Kammerchor Berlin. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Ariodate (Xerxes), König von Schottland (Ariodante), Figaro (Le nozze di Figaro), Masetto (Don Giovanni), Raimondo (Lucia di Lammermoor), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Garibaldo (Rodelinda, Regina de'Longobardi), Giove (La Calisto).
Umberto Chiummo

 


Mercurio
Markus Werba
stammt aus Kärnten (Österreich) und hatte bereits zahlreiche Engagements an renommierten Häusern wie der Wiener Volksoper, der Oper Zürich, der Komischen Oper Berlin, der Hamburgischen Staatsoper, der Mailänder Scala, dem Teatro Communale Bologna, dem Teatro Massimo Palermo, der Oper von Lyon sowie bei internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen und dem  Mozart Festival in Wien. Sein Repertoire umfasst Partien wie Papageno (Die Zauberflöte), Falke (Die Fledermaus), Malatesta (Don Pasquale), Dandini (La Cenerentola), Guglielmo (Così fan tutte), Arlecchino (Ariadne auf Naxos), Almaviva (Le nozze di Figaro) sowie die Titelrolle in Don Giovanni. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Mercurio (La Calisto).
Markus Werba

 


Calisto
Sally Matthews
studierte Gesang u.a. an der Guildhall School of Music and Drama. 1999 gewann sie den Kathleen Ferrier Award und war darüberhinaus Mitglied des Royal Opera Vilar Young Artist Programme. 2001 gab sie ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London als Nannetta in Verdis Falstaff und sang dort seither u.a. Pamina (Die Zauberflöte), Iris (Semele) und Sophie (Der Rosenkavalier). Weitere Engagements führten sie u.a. an die Berliner Staatsoper Unter den Linden und zur Glyndebourne Festival Opera. Ihr Konzertrepertoire umfasst u.a. die Sopranparts Orffs Carmina Burana, in Mahlers 2. und 8. und Beethovens 9. Symphonie sowie in Tippetts Oratorium A Child of our Time. Sie arbeitete u.a. mit dem BBC Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie den Münchner und Berliner Philharmonikern. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Titelpartie in Cavallis La Calisto.
Sally Matthews

 


Endimione
Lawrence Zazzo
stammt aus Philadelphia und studierte zunächst Englische Literatur in Yale, bevor er zu Musik an das King's College in Cambridge wechselte. Sein Operndebüt gab er am Royal College of Music in London, wo er den Oberon in Brittens A Midsummer Night's Dream sang. Seitdem ist der Countertenor an vielen Bühnen Europas und Amerikas aufgetreten, so in Glyndebourne, Montpellier, Innsbruck, Hamburg, Edinburgh, Paris, Brüssel, New York, London und Berlin. Sein Repertoire umfasst nicht nur barocke Partien wie Gualtiero (Scarlatti's Griselda), Tolomeo und Cesare (Giulio Cesare), Didymus (Theodora), Orfeo, Arsamene (Xerxes) oder Ottone (L'incoronazione di Poppea), sondern auch zahlreiche des 20. Jahrhunderts, etwa Mascha (Eotvös' Drei Schwestern), Kreon (Liebermanns Medea) oder Refugee (Jonathan Doves Flight). Dazu kommen zahlreiche Auftritte als Lied- und Konzertsänger. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Ottone und Endimione (La Calisto).
Lawrence Zazzo

 


Linfea
Guy de Mey
Guy de Mey stammt aus Belgien. Nach seiner Ausbildung an den Konservatorien von Brüssel und Amsterdam begann er 1975 seine Karriere zunächst als Konzertsänger. Inzwischen tritt er an den wichtigen Opernhäusern Europas, der USA, Canadas, Israels und Japans sowie bei den Festspielen in Schwetzingen, Innsbruck und Spoleto auf. Ein Schwerpunkt seines Repertoires liegt auf Partien des Renaissance- und Barock-Repertoires von Monteverdi bis Gluck, doch war er u.a. am Théâtre de la Monnaie in Brüssel auch als Maler (Lulu), an der Bayerischen Staatsoper als Monsieur Triquet (Eugen Onegin) zu hören und er wirkte an der Uraufführung von Unsuk Chins Alice in Wonderland mit. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Ein Tanzmeister (Ariadne auf Naxos).
Guy de Mey (c) A. Klora, P. Montauban

 


Pane
Kobie van Rensburg
Geboren in Südafrika, studierte in seiner Heimat während seiner Gesangsausbildung auch Jura und Politologie und debütierte 1991 als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) an der Roodepoort City Opera, an der er unter anderem Fenton (Falstaff), Don Ottavio (Don Giovanni) und Ferrando (Così fan tutte) sang. Weitere Engagements führten ihn nach Kapstadt, Durban und Johannesburg. 1994 wurde er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. 1996/97 wurde er Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz, wo er unter anderem als Tamino (Die Zauberflöte) und Belfiore (Die Gärtnerin aus Liebe) auftrat. Er sang u.a. an der Berliner Staatsoper, am Innsbrucker Landestheater, der Opéra du Montpellier, dem Teatro Sao Carlo in Lissabon, der Opéra National du Rhin in Straßburg und bei den Festspielen von Salzburg, Schwetzingen und Schleswig-Holstein. 2004 sang er an der New Yorker Metorpolitan Opera den Grimoaldo in einer Neuproduktion von Händels Rodelinda. An der Bayerischen Staatsoper Auftritte in Il trovatore, Un ballo in maschera, Turandot und als Arbace (Idomeneo). Weitere Partien: Acis (Acis and Galatea), Tamino (Die Zauberflöte), Lurcanio (Ariodante), Pane (La Calisto).
Kobie van Rensburg

 


La Natura / Il Satirino / Furie
Dominique Visse
studierte am Konservatorium in Versaille Orgel, Flöte und Gesang. Ausbildung zum Countertenor bei Alfred Deller. Sein Bühnendebüt gab er 1982 in Monteverdis L'incoronazione di Poppea. Sein Repertoire umfasst Partien wie Annio (La clemenza di Tito), Nireno (Giulio Cesare), Sorceress (Dido and Aeneas) und die Titelrolle in Vivaldis Montezuma. Er gastierte u.a. am Brüsseler Théâtre de la Monnaie, am Pariser Théâtre des Champs-Élysées und an den Opernhäusern von Köln, Berlin, Amsterdam, Barcelona und Houston sowie den Festspielen in Aix-en-Provence, Innsbruck und Edinburgh. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Arnalta (L'incoronazione di Poppea), Pisandro/ l'humana fragilità (Il ritorno d'Ulisse in patria), Goffredo (Rinaldo), Natura/Satirino/Furia (La Calisto).
Dominique Visse

 


Il Destino / Diana / Furie
Monica Bacelli
erhielt ihre musikalische Ausbildung am Konservatorium in Pescara. Sie sang an zahlreichen internationalen Opernhäusern, darunter die Mailänder Scala, das Opernhaus Zürich, die Wiener Staatsoper, das Londoner Royal Opera House Covent Garden und das Brüsseler Théâtre de la Monnaie. Sie sang Partien wie Rosina (Il barbiere di Siviglia) in Amsterdam und Rom, Despina und Dorabella (Così fan tutte), Cherubino (Le nozze di Figaro), Idamante (Idomeneo) und Angelina (La Cenerentola). Bei den Salzburger Festspielen war sie als Ovid in der Uraufführung von Berios Oper Cronaca del luogo zu hören. Zuletzt sang sie Isabella (L'italiana in Algeri) an der Nederlandse Opera in Amsterdam und Ottavia (L‘incoronazione di Poppea) unter Ivor Bolton beim Maggio Musicale 2000 in Florenz. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Ottavia (L’incoronazione di Poppea), Cherubino, Destino/Diana/Furie (La Calisto).
Monica Bacelli

 


Silvano
Vito Priante
stammt aus Neapel und studierte Deutsche und Französische Literatur in seiner Heimatstadt. 2002 debütierte er im Teatro Goldoni in Florenz in Pergolesis La serva padrona. Seither hat er vor allem mit verschiedenen Barockensembles gearbeitet, aber auch europaweit an wichtigen Festivals und Theatern gesungen, u.a. beim Oslo Musikfestival, an der Mailänder Scala, am Teatro La Fenice in Venedig sowie in Genua, Madrid und Lissabon. Sein Repertoire umfasst Partien wie die Titelpartie in Il ritorno d’Ulisse in patria oder Papageno (Die Zauberflöte). Partien an der Bayerischen Staatsoper: Silvano (La Calisto), Leone (Tamerlano).
Vito Priante

 
© Bayerische Staatsoper
 
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