Rigoletto (Inszenierung 2005) - Biographien
Rigoletto (Inszenierung 2005)
Giuseppe Verdi
Francesco Maria Piave
Nationaltheater
Münchner Opern-Festspiele 2005
Mittwoch, 06. Juli 2005
Francesco Maria Piave
Nationaltheater
Münchner Opern-Festspiele 2005
Mittwoch, 06. Juli 2005
Musikalische Leitung |
|
|
Zubin Mehta wurde 1936 in Bombay geboren und erhielt von seinem Vater Mehli Mehta, dem Gründer des Bombay Symphony Orchestra, seine erste musikalische Ausbildung. Nach zwei Semestern Medizinstudium konzentrierte er sich ganz auf die Musik und absolvierte an der Wiener Musikakademie bei Hans Swarowsky eine Dirigentenausbildung. Er gewann den Internationalen Dirigentenwettbewerb von Liverpool und war Preisträger der Akademie in Tanglewood. Bereits 1961 hatte er bereits die Wiener und die Berliner Philharmoniker sowie das Israel Philharmonic Orchestra dirigiert; allen drei Orchestern ist er bis heute verbunden. Zubin Mehta war Music Director des Montreal Symphony Orchestra (1961-1967) und des Los Angeles Philharmonic Orchestra (1962-1978). 1969 wurde er außerdem musikalischer Berater des Israel Philharmonic Orchestra, wo man ihn 1977 zum Chefdirigenten und 1981 zum Music Director auf Lebenszeit ernannte. Mit diesem außerordentlichen Ensemble hat Zubin Mehta annähernd 2000 Konzerte auf fünf Kontinenten gegeben. 1978 wurde er Music Director des New York Philharmonic Orchestra; seine Ära dort dauerte dreizehn Jahre und war damit die längste in der Geschichte dieses Orchesters. Seit 1985 ist er Chefdirigent des Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz. 1964 gab Zubin Mehta sein Debüt als Operndirigent in Montreal mit Tosca; seitdem stand er am Pult der Metropolitan Opera New York, der Wiener Staatsoper, des Londoner Royal Opera House, Covent Garden, der Mailänder Scala, der Opernhäuser in Chicago und Florenz sowie bei den Salzburger Festspielen. Zwischen 1998 und 2006 war Zubin Mehta Bayerischer Generalmusikdirektor und damit musikalischer Leiter der Bayerischen Staatsoper. Hier hat er über 400 Vorstellungen geleitet und mit der ganzen Companie zwei Tourneen nach Japan sowie zwei Europatourneen mit dem Staatsorchester unternommen. Die Liste von Zubin Mehtas Ehrungen und Auszeichnungen ist lang; u.a. trägt er den „Nikisch-Ring“, der ihm von Karl Böhm vererbt wurde. Er ist Ehrenbürger von Florenz und Tel Aviv. 1997 wurde er zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt. 1999 erhielt Zubin Mehta den neugeschaffenen Preis für Frieden und Toleranz der Vereinten Nationen. 2001 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft der Wiener Philharmonikern verliehen, 2004 ernannten ihn die Münchner Philharmoniker zum ersten Ehrendirigent, und 2006 wurde Zubin Mehta Ehrendirigent Los Angeles Philharmonic. Das Bayerische Staatsorchester ehrte ihn zu seinem Ausscheiden als Generalmusikdirektor 2006 mit dem gleichen Titel, außerdem wurde er zum Ehrenmitglied der Bayerischen Staatsoper ernannt. Darüberhinaus wurde er mit der Kennedy Center Honors 2006 für seine lebenslangen Verdienste um die Künste und die amerikanische Kultur ausgezeichnet. 2011 erhielt er außerdem als erster klassischer Musiker einen eigenen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. 2006 eröffnete er mit einer Produktion von Beethovens Fidelio den Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia, gefolgt von einer Neuproduktion von Richard Wagners Ring des Nibelungen mit der Fura del Baus aus Barcelona in Valencia und Florenz, sowie die Eröffnung des New National Opera House in Oslo im September 2008. In der Saison 2011/12 wird er an der Bayerischen Staatsoper die Neuproduktion von Puccinis Turandot, Beethovens Fidelio sowie ein Akademiekonzert dirigieren. www.zubinmehta.net |
Inszenierung |
|
|
stammt aus Hannover und studierte Schauspiel und Film an der University of the Pacific und der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Nach Ende ihres Studiums arbeitete sie als freie Mitarbeiterin verschiedener Fernsehanstalten und drehte eine Reihe von Spielfilmen (etwa Mitten ins Herz, der 1983 deutscher Beitrag bei den Filmfestspielen in Venedig war, Im Innern des Wals 1984). Mit Männer (1985) erzielte sie einen überragenden Publikumserfolg und wurde auch international bekannt, weitere Spielfilme u.a. Happy Birthday, Türke (1991) und Keiner liebt mich (1993). Darüberhinaus ist sie schriftstellerisch tätig und erhielt etwa für Das blaue Kleid den deutschen Bücherpreis. 2001 gab sie mit Così fan tutte an der Staatsoper Berlin ihr Debüt als Opernregisseurin, 2003 folgte Turandot, ebenfalls an der Berliner Staatsoper. Doris Dörrie lebt in München und wurde im Januar 2003 mit dem Kulturellen Ehrenpreis der Stadt München ausgezeichnet. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper: Rigoletto. |
Bühne und Kostüme |
|
|
wurde in Murnau geboren und arbeitete nach seinem Studium in München als Bühnen- und Kostümbildner am Staatstheater Stuttgart und an der Oper in Frankfurt. Neben seiner Tätigkeit am Theater hat er mehrere Filmproduktionen ausgestattet, darunter Die Blechtrommel und Die Fälschung von Volker Schlöndorff. Er erhielt mehrere Preise: Für seine Ausstattung zum Film Burning Secret wurde er etwa 1988 bei den Filmfestspielen Venedig mit dem "Award for best Production Design" ausgezeichnet. 2004 war er für das Design in Bern Eichingers Film Der Untergang verantwortlich. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Regisseurin Doris Dörrie: Den Filmen Nackt (2002) und Ein seltsames Paar (2003) folgte Turandot an der Staatsoper Berlin. Arbeit an der Bayerischen Staatsoper: Bühnenbild zu Rigoletto. |
Choreographie |
|
|
Beate Vollack stammt aus Berlin. Sie studierte an der Berliner Staatlichen Ballettschule bevor sie die Komische Oper Berlin engagierte. Ab 1996 war sie Solistin am Bayerischen Staatsballett. Hier trat sie u.a. in der Titelpartie in Shannon Rose, als Stiefmutter in A Cinderella Story und Petruschka von Amir Hosseinpour auf. Mit der Titelpartie von Mats Eks Giselle wurde sie 1997 von der deutschen Fachpresse zur Tänzerin des Jahres gekürt. Im Jahr 2000 erhielt sie ein Diplom als Ballettpädagogin und begann als Choreographin zu arbeiten, z. B. am Theater Coburg, bei den Salzburger Festspielen und am Royal Opera House Covent Garden. Sie schuf die Choreographien in zahlreichen Operninszenierungen an der Bayerischen Staatsoper, u.a. für: Die Zauberflöte, La Calisto. |
Licht |
|
|
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2012/13: u.a. Tosca, Don Carlo, Die Fledermaus, Der fliegende Holländer, Lʼelisir dʼamore, Tristan und Isolde, Jenufa, Die Zauberflöte, Boris Godunow. |
Projektionen |
|
|
wurde in München geboren und ging im Alter von 16 in die USA, wo er u.a. an der Carnegie Mellon University und der UCLA Light Design, Regie und Kamera studierte. Noch während seines Studiums entwarf er für Luciano Berio die visuellen Effekte für Outis. In den folgenden Jahren kreierte er das Lichtdesign für über 60 Produktionen im Bereich Theater, Musical, Oper und Rock-Konzerte. 1994 ging er nach New York. Als Regisseur war er bislang für zahlreiche internationale Theaterproduktionen, TV Produktionen, Dokumentarfilme und Werbung verantwortlich. Er erhielt zahlreiche Preise, unter anderem eine Emmy-Award®-Nominierung für seine Kamera Arbeit an der Dokumentation Nortwoods Adventure. Im Sommer 2006 verantwortete er die Produktion 3 Orchester und Stars im Münchner Olympiastadion. An der Bayerischen Staatsoper ist seine Arbeit mit Filmprojektionen in den Inszenierungen von Rinaldo, Siegfried, Lulu, Rigoletto und La Calisto zu sehen. |
Chor |
|
|
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Von 2003 bis 2010 war er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper. |
Il Duca di Mantova |
|
|
Joseph Calleja, geboren auf Malta, absolvierte dort seine Gesangsausbildung. Sein Debüt gab er 1997 auf Malta als Macduff (Macbeth) und sang im selben Jahr Leicester (Maria Stuarda) mit der Nationale Reisopera in Holland. Anschließend debütierte er mit großem Erfolg an den bedeutenden Opernhäusern der Welt, u.a. an der New Yorker Metropolitan Opera, San Francisco Opera, Deutschen Oper Berlin, Hamburgischen und Wiener Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden in London sowie bei den Festspielen von Pesaro, Bregenz und Salzburg. Sein Repertoire umfasst Partien wie Duca di Mantova (Rigoletto), Roberto Devereux, Don Ottavio (Don Giovanni), Rodolfo (La bohème), Nemorino (L’elisir d’amore) und Alfredo (La traviata). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Il Duca di Mantova (Rigoletto), Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi), Tenorsolo (Verdis Messa da requiem). |
Rigoletto |
|
|
Paolo Gavanelli ist in Padua geboren. Der promovierte Jurist studierte privat Gesang und debütierte 1985 als Leporello (Don Giovanni). Er gastierte regelmäßig an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt, so der Mailänder Scala, in Rom, Wien, München, Berlin, San Francisco, Paris und London, an der New Yorker Metropolitan Opera und in der Arena di Verona. Trotz seines breitgefächerten Repertoires von über 50 Partien gilt er besonders als herausragender Interpret der großen Baritonpartien Verdis von Nabucco, Macbeth, Simon Boccanegra bis Jago (Otello) und Falstaff - den Rigoletto etwa sang er unlängst an der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, am Opera House Covent Garden in London, an der Metropolitan Opera und an der Wiener Staatsoper. 2005 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Herzog von Nottingham (Roberto Devereux) |
Gilda |
|
|
Diana Damrau stammt aus Günzburg/Donau und studierte an der Musikhochschule Würzburg. Ihre ersten Engagements hatte sie in Würzburg, Mannheim und Frankfurt/Main. Sie singt seit Jahren an den wichtigsten Opernhäusern der Welt, so in London, Paris, Wien, Madrid, Brüssel, München, Berlin, Hamburg, Dresden, bei den Salzburger Festspielen und an der Metropolitan Opera New York. Im Dezember 2004 sang sie bei der Eröffnung der renovierten Mailänder Scala die Titelpartie in Salieris Europa Riconosciuta. 2007 wurde sie zur Bayerischen Kammersängerin ernannt, 2008 in der Zeitschrift Opernwelt zur „Sängerin des Jahres“ gewählt. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Sophie (Der Rosenkavalier), Gilda (Rigoletto), Adina (L'elisir d'amore), die Titelpartie in Lucia di Lammermoor, Norina (Don Pasquale), Rosina (Il barbiere di Siviglia). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Olympia / Giulietta / Antonia / Stella (Les Contes d'Hoffmann) www.diana-damrau.com |
Sparafucile |
|
|
Anatoli Kotscherga, in der Ukraine geboren, absolvierte das Tschaikowsky-Konservatorium in Kiew. Durch seine Darstellung des Schaklowity (Chowanschtschina) an der Wiener Staatsoper wurde er international bekannt. Seither ist er auf allen bedeutenden Opern- und Konzertbühnen zu Gast, u.a. in Amsterdam, Berlin, Brüssel, Lissabon, Mailand, Paris, San Francisco, Sevilla, Toulouse sowie bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen. In seinem Repertoire finden sich sämtliche große Rollen seines Fachs, u.a. Boris (Boris Godunow), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Großinquisitor (Don Carlo) sowie die Basspartien in Samson et Dalila und Rigoletto. An der Bayerischen Staatsoper sang er u.a. Sparafucile (Rigoletto), Pistola (Falstaff) und Basilio (Il barbiere di Siviglia). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Pimen (Boris Godunow). |
Maddalena |
|
|
Elena Maximova schloss ihre Gesangsausbildung am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium ab. Im Anschluss wurde sie 2000 ans Moskauer Stanislawski-Theater engagiert, wo sie in Partien wie Polina (Pique Dame), Siébel (Faust), Orlofsky (Die Fledermaus), Carmen, Despina (Così fan tutte) und Suzuki (Madama Butterfly) auftrat. Sie war Preisträgerin u.a. beim Michail-Glinka-Gesangswettbewerb und beim Elena-Obraztsova-Wettbewerb. An der Bayerischen Staatsoper war sie in der vergangenen Spielzeit als Federica (Luisa Miller) sowie Olga (Eugen Onegin) zu erleben. Weitere Engagements führten sie an die Opéra National de Lyon sowie als Carmen an die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Auf dem Konzertpodium war sie u.a. in Verdis Requiem in Valencia und in Montréal zu hören. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Olga (Eugen Onegin). |
Giovanna |
|
|
geboren in Jihlava/Tschechien, studierte am Konservatorium von Pardubice. 1989 erstes Engagement im Opernstudio des Prager Nationaltheaters. Seither Auftritte an den Opernhäusern von Darmstadt, Kassel, Essen, Madrid, Paris, Amsterdam, Basel, Frankfurt und bei Festspielen von Bregenz und Aix-en-Provence. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Olga (Eugen Onegin), Annio (La clemenza di Tito), Idamante (Idomeneo), Fuchs (Das schlaue Füchslein), Octavian (Der Rosenkavalier), Titelpartie in Carmen, Hexe (Rusalka), Fenena (Nabucco) und Emilia (Otello). Partien an der Bayerischen Staatsoper: Emilia (Otello), Floßhilde (Der Ring des Nibelungen), Inez (Il trovatore), Suzuki (Madama Butterfly), Kartenaufschlägerin (Arabella), Giovanna (Rigoletto), Fortuna (L'incoronazione di Poppea). |
Il Conte di Monterone |
|
|
wurde in St. Petersburg geboren und studierte Gesang am dortigen Rimsky-Korsakov-Konservatorium. Er ist Preisträger bei mehreren internationalen Gesangswettbwerben, u.a. beim Rimsky-Korsakov-Wettbewerb. Schon während seines Studiums trat er am Mariinsky Theater auf und war inzwischen mit dessen Ensemble bei Gastspielen u.a. an der Mailänder Scala, an der Royal Opera Covent Garden in London sowie in Paris, Madrid und bei den Salzburger Festspielen. An der New Yorker Metropolitan Opera debütierte er in Prokofiews Krieg und Frieden. In Baden-Baden sang er Hagen und Fafner in Wagners Ring des Nibelungen, an der Oper in Bilbao Heinrich in Lohengrin, und an der Staatsoper unter den Linden in Berlin trat er als Hunding in Die Walküre auf. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Bonzo (Madama Butterfly), Angelotti (Tosca), Monterone (Rigoletto). |
Marullo |
|
|
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Schlémil (Les Contes dʼHoffmann), Ceprano (Rigoletto), Schaunard (La bohème), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Sprecher (Die Zauberflöte), Sciarrone (Tosca), Frank (Die Fledermaus), L‘officier (Dialogues des Carmélites), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia). |
Borsa Matteo |
|
|
Kenneth Roberson, geboren in North Carolina, gab 1996 im Rahmen des Zyklus On Wings of Song der Marilyn Horne Foundation sein New Yorker Recital-Debüt und war Preisträger internationaler Wettbewerbe. 2000/01 wurde er Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich, seit 2004 ist er dies an der Bayerischen Staatsoper. Partien 2012/13: Heinrich der Schreiber (Tannhäuser), Septett V (Babylon), Ein Offizier (Il barbiere di Siviglia), Vierter Knappe (Parsifal), Bardolfo (Falstaff), Ein königlicher Herold (Don Carlo). |
Il Conte di Ceprano |
|
|
Steven Humes studierte am Musikkonservatorium von New England und an der Boston University. Von 2003 bis 2011 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und gestaltete Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Ramfis (Aida), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Eremit (Der Freischütz), Wurm (Luisa Miller), Don Fernando (Fidelio), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Oroveso (Norma), Titurel (Parsifal), Colline (La bohème). Er gastierte u.a. in Toronto, Peking, Hamburg, Genf, Turin, Moskau, Salzburg und Paris, wo er Partien wie Heinrich der Vogler (Lohengrin), Daland (Der fliegende Holländer), Fafner (Das Rheingold, Siegfried) und Hunding (Die Walküre) sang. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Fafner, Truffaldin (Ariadne auf Naxos). http://www.stevenhumes.com/ |
La Contessa di Ceprano |
|
|
wurde in Leipzig geboren und studierte zunächst an der dortigen Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy”, wo sie u.a. die Dorabella (Così fan tutte) mit Joachim Herz erarbeitete. Es folgte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in Berlin, sie wurde Mitglied der Opernklasse von Julia Varady, der Liedklasse von Wolfram Rieger und besuchte Meisterkurse u.a. bei Dietrich Fischer-Dieskau. Auftritte hatte sie bereits an der Oper Leipzig, beim Opernfestival Engadin/ St. Moritz (Don Ramiro in La finta giardiniera), an der Kammeroper Schloss Rheinsberg, am Théâtre du Capitole de Toulouse und an der Staatsoper Unter den Linden (Gouvernante in Pique Dame). Seit Herbst 2004 ist sie Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper. Partie hier: Stimme eines Ungeborenen (Die Frau ohne Schatten), Kate Pinkerton (Madama Butterfly), 2. Dame (Die Zauberflöte), Sandmännchen (Hänsel und Gretel), Paggio (Rigoletto), Tisbe (La Cenerentola), Mascha (Pique Dame). |
Paggio |
|
|
wurde in Leipzig geboren und studierte zunächst an der dortigen Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy”, wo sie u.a. die Dorabella (Così fan tutte) mit Joachim Herz erarbeitete. Es folgte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in Berlin, sie wurde Mitglied der Opernklasse von Julia Varady, der Liedklasse von Wolfram Rieger und besuchte Meisterkurse u.a. bei Dietrich Fischer-Dieskau. Auftritte hatte sie bereits an der Oper Leipzig, beim Opernfestival Engadin/ St. Moritz (Don Ramiro in La finta giardiniera), an der Kammeroper Schloss Rheinsberg, am Théâtre du Capitole de Toulouse und an der Staatsoper Unter den Linden (Gouvernante in Pique Dame). Seit Herbst 2004 ist sie Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper. Partie hier: Stimme eines Ungeborenen (Die Frau ohne Schatten), Kate Pinkerton (Madama Butterfly), 2. Dame (Die Zauberflöte), Sandmännchen (Hänsel und Gretel), Paggio (Rigoletto), Tisbe (La Cenerentola), Mascha (Pique Dame). |
Usciere |
|
|
Rüdiger Trebes, geboren im Saarland, studierte Gesang in München und war von 1982 bis 1985 Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Sein erstes Engagement führte ihn 1985 ans Staatstheater am Gärtnerplatz München. Von 1991 bis 2012 war er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Er gab zahlreiche Liederabende im In- und Ausland sowie Gastspiele an anderen deutschen Bühnen. |
|
