Rigoletto - Biographien
Rigoletto
Giuseppe Verdi
Francesco Maria Piave
Nationaltheater
Freitag, 23. März 2007
Musikalische Leitung
Friedrich Haider
Friedrich Haider studierte an der Wiener Musikakademie und bei Nikolaus Harnoncourt. Von 1991 bis 1995 war er Chefdirigent der Opera National du Rhin in Strasbourg, heute gastiert er an den bedeutenden Opernhäusern weltweit, u.a. an der Wiener und der Bayerischen Staatsoper, der Sächsischen Staatsoper Dresden und am Teatro La Fenice Venedig. 2006 gab er sein Debüt an der Metropolitan Opera New York mit Verdis
Rigoletto. Sein Repertoire umfasst über 70 Titel aus allen Stilepochen. Er steht am Pult zahlreicher Symphonieorchester wie dem London Symphony Orchestra, der Tschechischen Philharmonie oder dem Tokyo Philharmonic. Bei der Slowakischen Philharmonie ist er seit 2001 ständiger Gastdirigent. Seit 2004 ist er Chefdirigent der nordspanischen Oviedo Filarmonía. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2011/12:
Roberto Devereux.
Inszenierung
Doris Dörrie
stammt aus Hannover und studierte Schauspiel und Film an der University of the Pacific und der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Nach Ende ihres Studiums arbeitete sie als freie Mitarbeiterin verschiedener Fernsehanstalten und drehte eine Reihe von Spielfilmen (etwa
Mitten ins Herz, der 1983 deutscher Beitrag bei den Filmfestspielen in Venedig war, Im Innern des Wals 1984). Mit
Männer (1985) erzielte sie einen überragenden Publikumserfolg und wurde auch international bekannt, weitere Spielfilme u.a.
Happy Birthday, Türke (1991) und
Keiner liebt mich (1993). Darüberhinaus ist sie schriftstellerisch tätig und erhielt etwa für
Das blaue Kleid den deutschen Bücherpreis. 2001 gab sie mit
Così fan tutte an der Staatsoper Berlin ihr Debüt als Opernregisseurin, 2003 folgte
Turandot, ebenfalls an der Berliner Staatsoper. Doris Dörrie lebt in München und wurde im Januar 2003 mit dem Kulturellen Ehrenpreis der Stadt München ausgezeichnet. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper:
Rigoletto.
Bühne und Kostüme
Bernd Lepel
wurde in Murnau geboren und arbeitete nach seinem Studium in München als Bühnen- und Kostümbildner am Staatstheater Stuttgart und an der Oper in Frankfurt. Neben seiner Tätigkeit am Theater hat er mehrere Filmproduktionen ausgestattet, darunter
Die Blechtrommel und
Die Fälschung von Volker Schlöndorff. Er erhielt mehrere Preise: Für seine Ausstattung zum Film
Burning Secret wurde er etwa 1988 bei den Filmfestspielen Venedig mit dem "Award for best Production Design" ausgezeichnet. 2004 war er für das Design in Bern Eichingers Film
Der Untergang verantwortlich. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Regisseurin Doris Dörrie: Den Filmen
Nackt (2002) und
Ein seltsames Paar (2003) folgte
Turandot an der Staatsoper Berlin. Arbeit an der Bayerischen Staatsoper: Bühnenbild zu
Rigoletto.
Choreographie
Beate Vollack
Beate Vollack stammt aus Berlin. Sie studierte an der Berliner Staatlichen Ballettschule bevor sie die Komische Oper Berlin engagierte. Ab 1996 war sie Solistin am Bayerischen Staatsballett. Hier trat sie u.a. in der Titelpartie in
Shannon Rose, als Stiefmutter in
A Cinderella Story und
Petruschka von Amir Hosseinpour auf. Mit der Titelpartie von Mats Eks
Giselle wurde sie 1997 von der deutschen Fachpresse zur Tänzerin des Jahres gekürt. Im Jahr 2000 erhielt sie ein Diplom als Ballettpädagogin und begann als Choreographin zu arbeiten, z. B. am Theater Coburg, bei den Salzburger Festspielen und am Royal Opera House Covent Garden. Sie schuf die Choreographien in zahlreichen Operninszenierungen an der Bayerischen Staatsoper, u.a. für:
Die Zauberflöte,
La Calisto.
Licht
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2011/12: u.a.
Tosca,
Don Carlo,
Die Fledermaus,
Der fliegende Holländer,
Lʼelisir dʼamore,
Luisa Miller,
Medea in Corinto,
Mitridate, rè di Ponto.
Projektionen
Tobias Heilmann
wurde in München geboren und ging im Alter von 16 in die USA, wo er u.a. an der Carnegie Mellon University und der UCLA Light Design, Regie und Kamera studierte. Noch während seines Studiums entwarf er für Luciano Berio die visuellen Effekte für
Outis. In den folgenden Jahren kreierte er das Lichtdesign für über 60 Produktionen im Bereich Theater, Musical, Oper und Rock-Konzerte. 1994 ging er nach New York. Als Regisseur war er bislang für zahlreiche internationale Theaterproduktionen, TV Produktionen, Dokumentarfilme und Werbung verantwortlich. Er erhielt zahlreiche Preise, unter anderem eine Emmy-Award®-Nominierung für seine Kamera Arbeit an der Dokumentation Nortwoods Adventure. Im Sommer 2006 verantwortete er die Produktion
3 Orchester und Stars im Münchner Olympiastadion. An der Bayerischen Staatsoper ist seine Arbeit mit Filmprojektionen in den Inszenierungen von
Rinaldo, Siegfried, Lulu, Rigoletto und
La Calisto zu sehen.
Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Von 2003 bis 2010 war er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Il Duca di Mantova
Joseph Calleja
Joseph Calleja, geboren auf Malta, absolvierte dort seine Gesangsausbildung. Sein Debüt gab er 1997 auf Malta als Macduff (
Macbeth) und sang im selben Jahr Leicester (
Maria Stuarda) mit der Nationale Reisopera in Holland. Anschließend debütierte er mit großem Erfolg an den bedeutenden Opernhäusern der Welt, u.a. an der New Yorker Metropolitan Opera, San Francisco Opera, Deutschen Oper Berlin, Hamburgischen und Wiener Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden in London sowie bei den Festspielen von Pesaro, Bregenz und Salzburg. Sein Repertoire umfasst Partien wie Duca di Mantova (
Rigoletto), Roberto Devereux, Don Ottavio (
Don Giovanni), Rodolfo (
La bohème), Nemorino (
L’elisir d’amore) und Alfredo (
La traviata). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Roberto Devereux, Rodolfo.
Rigoletto
Paolo Gavanelli
Paolo Gavanelli ist in Padua geboren. Der promovierte Jurist studierte privat Gesang und debütierte 1985 als Leporello (
Don Giovanni). Er gastierte regelmäßig an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt, so der Mailänder Scala, in Rom, Wien, München, Berlin, San Francisco, Paris und London, an der New Yorker Metropolitan Opera und in der Arena di Verona. Trotz seines breitgefächerten Repertoires von über 50 Partien gilt er besonders als herausragender Interpret der großen Baritonpartien Verdis von Nabucco, Macbeth, Simon Boccanegra bis Jago (
Otello) und Falstaff - den Rigoletto etwa sang er unlängst an der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, am Opera House Covent Garden in London, an der Metropolitan Opera und an der Wiener Staatsoper. 2005 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Herzog von Nottingham (
Roberto Devereux)
Gilda
Ofelia Sala
Ofelia Sala stammt aus Valencia/Spanien und studierte Gesang, Klavier und Musiktheorie an der Hochschule ihrer Heimatstadt sowie bei Daphne Evangelatos in München. Nach dem Sieg bei mehreren Gesangswettbewerben hat sie inzwischen an zahlreichen internationalen Opernhäusern gesungen. Einladungen führten sie u.a. an die Mailänder Scala, die Lyric Opera Chicago, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, das Teatro Real in Madrid, die Deutsche Oper Berlin, die Semperoper Dresden, die Hamburgische Staatsoper, die Staatsoper Stuttgart und das Théâtre Châtelet in Paris. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Sophie (
Der Rosenkavalier), Pamina (
Die Zauberflöte), Susanna (
Le nozze di Figaro), Ginevra (
Ariodante), Nannetta (
Falstaff), Norina (
Don Pasquale), Tytania (
A Midsummer Night’s Dream) und L‘Ânge (
Saint François d‘Assise). Partie an der Bayerischen Staatsoper: Gilda (
Rigoletto).
Sparafucile
Maurizio Muraro
Maurizio Muraro, geboren in Como, wurde am Konservatorium Giuseppe Verdi in Mailand ausgebildet. Seit seiner Interpretation des Dulcamara (
L’elisir d’amore) 1994 in Spoleto führten ihn zahlreiche Engagements an bedeutende Opernhäuser weltweit, u.a. an die Metropolitan Opera New York, ans New National Theatre Tokio, an die Mailänder Scala, ans Teatro La Fenice in Venedig, sowie an die Opernhäuser von Wien, Frankfurt und Berlin. Von der Wiener Staatsoper wurde er mit der Eberhard-Waechter-Medaille ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Ferrando (
Il trovatore), Don Magnifico (
La Cenerentola), Figaro (
Le nozze di Figaro), Leporello (
Don Giovanni), Publio (
La clemenza di Tito) und Colline (
La bohème). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Bartolo (
Il barbiere di Siviglia).
Maddalena
Elena Maximova
Elena Maximova schloss ihre Gesangsausbildung am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium ab. Im Anschluss wurde sie 2000 ans Moskauer Stanislawski-Theater engagiert, wo sie in Partien wie Polina (
Pique Dame), Siébel (
Faust), Orlofsky (
Die Fledermaus), Carmen, Despina (
Così fan tutte) und Suzuki (
Madama Butterfly) auftrat. Sie war Preisträgerin u.a. beim Michail-Glinka-Gesangswettbewerb und beim Elena-Obraztsova-Wettbewerb. An der Bayerischen Staatsoper war sie in der vergangenen Spielzeit als Federica (
Luisa Miller) sowie Olga (
Eugen Onegin) zu erleben. Weitere Engagements führten sie an die Opéra National de Lyon sowie als Carmen an die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Auf dem Konzertpodium war sie u.a. in Verdis
Requiem in Valencia und in Montréal zu hören. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Olga (
Eugen Onegin).
Giovanna
Heike Grötzinger
Heike Grötzinger studierte an der Musikhochschule Köln und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Von 1999 bis 2002 war sie Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Münster. 2002 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper in der
Ring-Neuproduktion unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta, im gleichen Jahr gastierte sie in Berlin in der
Ring-Inszenierung von Götz Friedrich unter der Leitung von Christian Thielemann. Seither arbeitet sie mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Stéphane de Braunschweig, Barbara Frey und Andreas Kriegenburg zusammen. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und singt dort u.a. Magdalena (
Die Meistersinger von Nürnberg), 2. Norn (
Götterdämmerung), Hänsel (
Hänsel und Gretel), Suzuki (
Madama Butterfly), Fenena (
Nabucco), Annina (
Der Rosenkavalier), Fremde Fürstin (
Rusalka). Zu ihren weiteren Partien gehören Brangäne (
Tristan und Isolde) und Eboli (
Don Carlo). 2007 gastierte sie in Valencia in der
Ring-Inszenierung von La fura dels baus unter der Leitung von Zubin Mehta. Bei den Salzburger Festspielen und dem Festival in Aix-en-Provence wirkte sie unter Simon Rattle ebenfalls an einer
Ring-Neuproduktion mit. 2011 gab sie ihr Debüt an der Mailänder Scala in Mozarts
Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Marcellina (
Le nozze di Figaro), Knusperhexe (
Hänsel und Gretel), Waltraute (
Die Walküre), Annina (
Der Rosenkavalier), Lied von der Erde (in
Steps & Times).
Il Conte di Monterone
Thomas Gazheli
wurde noch während des Studiums nach Freiburg engagiert. Danach ging er nach Basel, und anschließend wechselte er ans Staatstheater am Gärtnerplatz, wo er sich ein breites Repertoire erarbeitete. Gastspiele führten ihn an zahlreiche Opernhäuser wie die von Mailand (Teatro alla Scala), Palermo, Catania, Verona, Wien (Theater an der Wien), Santander, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf. Als Konzertsänger war er zu Gast an vielen bedeutenden Konzertsälen in Deutschland, Österreich und Italien. Sein Repertoire umfasst Partien wie Don Giovanni, Escamillo (
Carmen), Ford (
Falstaff), Gianni Schicchi, Kaspar (
Der Freischütz), Don Pizarro (
Fidelio), Alberich , Wanderer (
Der Ring des Niebelungen) und Amfortas (
Parsifal).
Partie an der Bayerischen Staatsoper: Monterone (
Rigoletto).
Marullo
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: u.a. Hermann/Schlemihl (
Les Contes dʼHoffmann), Dancaïro (
Carmen), Ein Baum/Der Sessel (
L’enfant et les sortilèges), Schaunard (
La bohème), Fürst Yamadori (
Madama Butterfly), Sprecher (
Die Zauberflöte).
Borsa Matteo
Kenneth Roberson
Kenneth Roberson, geboren in North Carolina, gab 1996 im Rahmen des Zyklus On Wings of Song der Marilyn Horne Foundation sein New Yorker Recital-Debüt und war Preisträger internationaler Wettbewerbe. 2000/01 wurde er Mitglied des Opernhauses Zürich, seit 2004 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien 2011/12: u.a. Ein Offizier (
Ariadne auf Naxos), Brabantischer Edler (
Lohengrin), 1. Geharnischter/2. Priester (
Die Zauberflöte), Evandro (
Medea in Corinto), Goro Nakodo (
Madama Butterfly), Haushofmeister der Feldmarschallin (
Der Rosenkavalier), Vierter Knappe (
Parsifal), Der Narr (
Wozzeck), Parpignol
(La bohème)
.
Il Conte di Ceprano
Steven Humes
Steven Humes studierte am Musikkonservatorium von New England und an der Boston University. Seine ersten Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte der Bassist u.a. an den Opern von St. Louis und Chicago sowie der Wolf Trap Opera. 2003 war er Finalist der Metropolitan Opera National Council Auditions. Von der Spielzeit 2003/04 bis 2010/11 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und gestaltete Partien wie u.a. Sarastro (
Die Zauberflöte), Ramfis (
Aida), Fürst Gremin (
Eugen Onegin), Eremit (
Der Freischütz), Wurm (
Luisa Miller), Don Fernando (
Fidelio), Capellio (
I Capuleti e i Montecchi), Oroveso (
Norma), Titurel (
Parsifal), Colline (
La bohème). Partien hier 2011/12: Sir Gualtiero Raleigh (
Roberto Devereux), Truffaldin (
Ariadne auf Naxos), Mönch (
Don Carlo).
La Contessa di Ceprano / Paggio della Duchessa
Anaïk Morel
Anaïk Morel wurde in Lyon geboren und studierte bereits als Jugendliche Cello, bevor sie am Konservatorium ihrer Heimatstadt zum Gesang wechselte und mit Auszeichnung abschloss. Sie war an den Opernhäusern von Besançon und Lyon, beim Festival junger Talente in Paris sowie in zahlreichen Konzerten in und außerhalb Frankreichs zu hören. Ab September 2006 gehörte sie dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an und war von 2008 bis 2010 im Ensemble des Hauses engagiert; hier stand sie u.a. als Mercédès (
Carmen), Fenena (
Nabucco), Meg Page (
Falstaff), Hänsel (
Hänsel und Gretel), Silla (
Palestrina) und Carlotta (
Die schweigsame Frau) auf der Bühne. 2010 debütierte sie als Schwertleite (
Die Walküre) an der Mailänder Scala und war als Marguerite
(La damnation de Faust) in Rennes, Nantes und Angers zu erleben
. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Schäferin (
Jenůfa), Lucy
(Die Tragödie des Teufels), Fenena (
Nabucco)
.
Usciere
Rüdiger Trebes
Rüdiger Trebes, geboren im Saarland, studierte Gesang in München und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Sein erstes Engagement führte ihn ans Staatstheater am Gärtnerplatz München. Seit 1991 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Er gab zahlreiche Liederabende im In- und Ausland sowie Gastspiele an anderen deutschen Bühnen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Sciarrone (
Tosca), Alcindoro (
La bohème), 4. Priester (
Die Zauberflöte), 6. Deputierter (
Don Carlo), Ambrogio (
Il barbiere di Siviglia), Diener (
Macbeth).