Limb's Theorem - Biographien

Limb's Theorem von William Forsythe Limb's Theorem: Séverine Ferrolier Limb's Theorem

Limb's Theorem

Ballett von William Forsythe. Musik von Thom Willems
Nationaltheater

Ballettwoche 2006
Mittwoch, 19. April 2006

Choreographie


William Forsythe
William Forsythe
Nach 30-jähriger künstlerischer Tätigkeit gilt William Forsythe weltweit als einer der renommiertesten Choreografen für zeitgenössisches Ballett. Forsythe hat die Praxis des Balletts aus ihrer Identifikation mit dem klassischen Repertoire gelöst und zu einer dynamischen Kunstform des 21. Jahrhunderts gemacht.

Aufgewachsen in New York, wo er auch den größten Teil seiner Ausbildung absolvierte, betrat Forsythe mit Anfang zwanzig als Hauschoreograf des Stuttgarter Balletts die europäische Tanzszene und schuf darüber hinaus neue Werke für Ballettensembles in München, Den Haag, London, Basel, Berlin, Frankfurt, Paris, New York und San Francisco. 1984 begann seine 20-jährige Arbeit als Direktor des Ballett Frankfurt, mit dem er einige der herausragendsten Werke des zeitgenössischen Tanzes kreierte, etwa The Loss of Small Detail (1991) in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Thom Willems und dem Designer Issey Miyake. Weitere wichtige Arbeiten aus der Zeit des Ballett Frankfurt waren Gänge (1982), Artifact (1984), Impressing the Czar (1988), Limb's Theorem (1990), A L I E/N A(C)TION (1992), Eidos:Telos (1995), Endless House (1999) und Kammer/Kammer (2000). Forsythes Choreografien gewannen den begeisterten Zuspruch des Publikums und die wichtigsten Preise, die auf diesem Gebiet vergeben werden; u.a. Bessie (1988, 1998, 2004), Laurence Olivier Award (1992, 1999), Commandeur des Arts et Lettres (1999), das Bundesverdienstkreuz (1997), Wexner Prize (2002), Deutscher Tanzpreis (2004) und wurde mehrfach zum Choreografen des Jahres durch die Internationale Kritikerumfrage im Magazin Ballettanz gewählt.

Nach der Auflösung des Ballett Frankfurt im Jahr 2004 gründete Forsythe ein neues, unabhängigeres Ensemble - The Forsythe Company. Seine jüngsten Werke werden ausschließlich von dieser neuen Kompanie entwickelt und aufgeführt, während seine früheren Arbeiten einen zentralen Platz im Repertoire einiger wichtiger Ballettensembles der Welt einnehmen, wie z. B. dem des Bayerischen Staatsballetts,  New York City Ballet, National Ballet of Canada, Royal Ballet Covent Garden und dem Ballett der Pariser Oper. The Forsythe Company hat ihre festen Spielstätten in Dresden und Frankfurt und eine weitere künstlerische Heimat im Schauspielhaus Zürich. Dort wird sie jedes Jahr präsent sein und darüber hinaus internationale Gastspiele geben.

Forsythes choreografisches Denken hat sich durch seine Auseinandersetzung mit den international richtungsweisenden Kunstströmungen der Gegenwart entwickelt und gleichzeitig zu ihnen beigetragen: Von Performance und Bildender Kunst bis zur Architektur und interaktiven Multimedia-Arbeiten. Sein Kurzfilm Solo wurde 1997 auf der Biennale des Whitney Museum gezeigt. Forsythe hat Architektur/Performance-Installationen als Auftragswerke für Daniel Libeskind in Deutschland, Artangel in London, Creative Time in New York und für die Stadt Paris entwickelt. 2006 wird die Pinakothek der Moderne in München unter dem Titel Proliferation and Perfect Disorder eine umfassende Ausstellung seiner Performance-, Film- und Installations-Arbeiten präsentieren.

Mit seiner richtungsweisenden und preisgekrönten CD-ROM Improvisation Technologies: A  tool for the analytical dance eye, die in professionellen Kompanien, Tanzhochschulen, Universitäten, in der Postgraduierten-Ausbildung von Architekten und selbst in Schulen eingesetzt wird, erfand Forsythe 1994 die Vermittlung der Tanzimprovisation buchstäblich neu. Weltweit wird Forsythe als Lehrender regelmäßig eingeladen, an wichtigen Universitäten und kulturellen Einrichtungen Vorträge zu halten und Workshops zu leiten. Er war im Jahr 2002 der erste Mentor im Bereich Tanz nach der Gründung der Rolex Mentor and Protégé Arts Initiative und ist einer der Direktoren des Dance Apprentice Network Cross Europe (D.A.N.C.E.), für das er auch unterrichtet. Forsythe wurde 2001 mit der Ehrenmitgliedschaft des Laban Centre for Movement and Dance in London ausgezeichnet und ist seit 2004 Ehrendoktor der Juilliard School in New York.

Bühne und Licht


William Forsythe
William Forsythe
Nach 30-jähriger künstlerischer Tätigkeit gilt William Forsythe weltweit als einer der renommiertesten Choreografen für zeitgenössisches Ballett. Forsythe hat die Praxis des Balletts aus ihrer Identifikation mit dem klassischen Repertoire gelöst und zu einer dynamischen Kunstform des 21. Jahrhunderts gemacht.

Aufgewachsen in New York, wo er auch den größten Teil seiner Ausbildung absolvierte, betrat Forsythe mit Anfang zwanzig als Hauschoreograf des Stuttgarter Balletts die europäische Tanzszene und schuf darüber hinaus neue Werke für Ballettensembles in München, Den Haag, London, Basel, Berlin, Frankfurt, Paris, New York und San Francisco. 1984 begann seine 20-jährige Arbeit als Direktor des Ballett Frankfurt, mit dem er einige der herausragendsten Werke des zeitgenössischen Tanzes kreierte, etwa The Loss of Small Detail (1991) in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Thom Willems und dem Designer Issey Miyake. Weitere wichtige Arbeiten aus der Zeit des Ballett Frankfurt waren Gänge (1982), Artifact (1984), Impressing the Czar (1988), Limb's Theorem (1990), A L I E/N A(C)TION (1992), Eidos:Telos (1995), Endless House (1999) und Kammer/Kammer (2000). Forsythes Choreografien gewannen den begeisterten Zuspruch des Publikums und die wichtigsten Preise, die auf diesem Gebiet vergeben werden; u.a. Bessie (1988, 1998, 2004), Laurence Olivier Award (1992, 1999), Commandeur des Arts et Lettres (1999), das Bundesverdienstkreuz (1997), Wexner Prize (2002), Deutscher Tanzpreis (2004) und wurde mehrfach zum Choreografen des Jahres durch die Internationale Kritikerumfrage im Magazin Ballettanz gewählt.

Nach der Auflösung des Ballett Frankfurt im Jahr 2004 gründete Forsythe ein neues, unabhängigeres Ensemble - The Forsythe Company. Seine jüngsten Werke werden ausschließlich von dieser neuen Kompanie entwickelt und aufgeführt, während seine früheren Arbeiten einen zentralen Platz im Repertoire einiger wichtiger Ballettensembles der Welt einnehmen, wie z. B. dem des Bayerischen Staatsballetts,  New York City Ballet, National Ballet of Canada, Royal Ballet Covent Garden und dem Ballett der Pariser Oper. The Forsythe Company hat ihre festen Spielstätten in Dresden und Frankfurt und eine weitere künstlerische Heimat im Schauspielhaus Zürich. Dort wird sie jedes Jahr präsent sein und darüber hinaus internationale Gastspiele geben.

Forsythes choreografisches Denken hat sich durch seine Auseinandersetzung mit den international richtungsweisenden Kunstströmungen der Gegenwart entwickelt und gleichzeitig zu ihnen beigetragen: Von Performance und Bildender Kunst bis zur Architektur und interaktiven Multimedia-Arbeiten. Sein Kurzfilm Solo wurde 1997 auf der Biennale des Whitney Museum gezeigt. Forsythe hat Architektur/Performance-Installationen als Auftragswerke für Daniel Libeskind in Deutschland, Artangel in London, Creative Time in New York und für die Stadt Paris entwickelt. 2006 wird die Pinakothek der Moderne in München unter dem Titel Proliferation and Perfect Disorder eine umfassende Ausstellung seiner Performance-, Film- und Installations-Arbeiten präsentieren.

Mit seiner richtungsweisenden und preisgekrönten CD-ROM Improvisation Technologies: A  tool for the analytical dance eye, die in professionellen Kompanien, Tanzhochschulen, Universitäten, in der Postgraduierten-Ausbildung von Architekten und selbst in Schulen eingesetzt wird, erfand Forsythe 1994 die Vermittlung der Tanzimprovisation buchstäblich neu. Weltweit wird Forsythe als Lehrender regelmäßig eingeladen, an wichtigen Universitäten und kulturellen Einrichtungen Vorträge zu halten und Workshops zu leiten. Er war im Jahr 2002 der erste Mentor im Bereich Tanz nach der Gründung der Rolex Mentor and Protégé Arts Initiative und ist einer der Direktoren des Dance Apprentice Network Cross Europe (D.A.N.C.E.), für das er auch unterrichtet. Forsythe wurde 2001 mit der Ehrenmitgliedschaft des Laban Centre for Movement and Dance in London ausgezeichnet und ist seit 2004 Ehrendoktor der Juilliard School in New York.

Bühne und Licht


Michael Simon
Michael Simon
Geboren am 25.1.1958 in Neumünster. 1978-1981 Bühnenbildstudium bei Jürgen Rose an der Akademie für bildende Künste Stuttgart. Seit 1979 Performance-Projekte mit der Gruppe „Famili“ in Galerien und auf Kunstmessen in Stuttgart, Köln, Washington und New York.

1981 erste eigene Theaterarbeit mit Memories Can´t Wait in der Performing Garage New York. 1982-1990 Engagement als Bühnenbildner beim Ballett der Stadt Frankfurt a. M. unter der Leitung von William Forsythe. Bekannt machten ihn vor allem seine Bühnenbilder für Forsythes Ballette Gänge, LDC und Limb´s Theorem. Daneben schuf er Bühnenbilder an Schauspielhäusern in Düsseldorf, Frankfurt, Freiburg, Darmstadt, Kiel, Wien, Hamburg und Berlin.

Ab 1989 Opern- und Ballettbühnenbilder u.a. in Amsterdam, Basel, Genf, Zagreb, Stockholm, Tokio und New York. Am Frankfurter Theater am Turm (TAT) inszenierte er gemeinsame Projekte mit Heiner Goebbels sowie die eigenen Stücke Narrative Landscape (1992) und Real Life (1993). Bald folgten auch eigene Operninszenierungen in Basel, Nürnberg, Darmstadt, Amsterdam. Von 1987 bis 1995 entwarf er mehrere Bühnenbilder für Jiri Kylian am Nederlands Dans Theater Den Haag.

Furore machte 1994 seine Inszenierung The Black Rider nach Wilson/Burroughs/Waits am Theater Dortmund. Es folgten Regiearbeiten u.a. in Amsterdam, an der Berliner Volksbühne, am Burgtheater Wien und am Bayerischen Staatsschauspiel München. 1996/97 wurde er fest an die Berliner Schaubühne am Lehniner Platz verpflichtet, die Zusammenarbeit verlief jedoch glücklos.

Kostüme


William Forsythe
William Forsythe
Nach 30-jähriger künstlerischer Tätigkeit gilt William Forsythe weltweit als einer der renommiertesten Choreografen für zeitgenössisches Ballett. Forsythe hat die Praxis des Balletts aus ihrer Identifikation mit dem klassischen Repertoire gelöst und zu einer dynamischen Kunstform des 21. Jahrhunderts gemacht.

Aufgewachsen in New York, wo er auch den größten Teil seiner Ausbildung absolvierte, betrat Forsythe mit Anfang zwanzig als Hauschoreograf des Stuttgarter Balletts die europäische Tanzszene und schuf darüber hinaus neue Werke für Ballettensembles in München, Den Haag, London, Basel, Berlin, Frankfurt, Paris, New York und San Francisco. 1984 begann seine 20-jährige Arbeit als Direktor des Ballett Frankfurt, mit dem er einige der herausragendsten Werke des zeitgenössischen Tanzes kreierte, etwa The Loss of Small Detail (1991) in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Thom Willems und dem Designer Issey Miyake. Weitere wichtige Arbeiten aus der Zeit des Ballett Frankfurt waren Gänge (1982), Artifact (1984), Impressing the Czar (1988), Limb's Theorem (1990), A L I E/N A(C)TION (1992), Eidos:Telos (1995), Endless House (1999) und Kammer/Kammer (2000). Forsythes Choreografien gewannen den begeisterten Zuspruch des Publikums und die wichtigsten Preise, die auf diesem Gebiet vergeben werden; u.a. Bessie (1988, 1998, 2004), Laurence Olivier Award (1992, 1999), Commandeur des Arts et Lettres (1999), das Bundesverdienstkreuz (1997), Wexner Prize (2002), Deutscher Tanzpreis (2004) und wurde mehrfach zum Choreografen des Jahres durch die Internationale Kritikerumfrage im Magazin Ballettanz gewählt.

Nach der Auflösung des Ballett Frankfurt im Jahr 2004 gründete Forsythe ein neues, unabhängigeres Ensemble - The Forsythe Company. Seine jüngsten Werke werden ausschließlich von dieser neuen Kompanie entwickelt und aufgeführt, während seine früheren Arbeiten einen zentralen Platz im Repertoire einiger wichtiger Ballettensembles der Welt einnehmen, wie z. B. dem des Bayerischen Staatsballetts,  New York City Ballet, National Ballet of Canada, Royal Ballet Covent Garden und dem Ballett der Pariser Oper. The Forsythe Company hat ihre festen Spielstätten in Dresden und Frankfurt und eine weitere künstlerische Heimat im Schauspielhaus Zürich. Dort wird sie jedes Jahr präsent sein und darüber hinaus internationale Gastspiele geben.

Forsythes choreografisches Denken hat sich durch seine Auseinandersetzung mit den international richtungsweisenden Kunstströmungen der Gegenwart entwickelt und gleichzeitig zu ihnen beigetragen: Von Performance und Bildender Kunst bis zur Architektur und interaktiven Multimedia-Arbeiten. Sein Kurzfilm Solo wurde 1997 auf der Biennale des Whitney Museum gezeigt. Forsythe hat Architektur/Performance-Installationen als Auftragswerke für Daniel Libeskind in Deutschland, Artangel in London, Creative Time in New York und für die Stadt Paris entwickelt. 2006 wird die Pinakothek der Moderne in München unter dem Titel Proliferation and Perfect Disorder eine umfassende Ausstellung seiner Performance-, Film- und Installations-Arbeiten präsentieren.

Mit seiner richtungsweisenden und preisgekrönten CD-ROM Improvisation Technologies: A  tool for the analytical dance eye, die in professionellen Kompanien, Tanzhochschulen, Universitäten, in der Postgraduierten-Ausbildung von Architekten und selbst in Schulen eingesetzt wird, erfand Forsythe 1994 die Vermittlung der Tanzimprovisation buchstäblich neu. Weltweit wird Forsythe als Lehrender regelmäßig eingeladen, an wichtigen Universitäten und kulturellen Einrichtungen Vorträge zu halten und Workshops zu leiten. Er war im Jahr 2002 der erste Mentor im Bereich Tanz nach der Gründung der Rolex Mentor and Protégé Arts Initiative und ist einer der Direktoren des Dance Apprentice Network Cross Europe (D.A.N.C.E.), für das er auch unterrichtet. Forsythe wurde 2001 mit der Ehrenmitgliedschaft des Laban Centre for Movement and Dance in London ausgezeichnet und ist seit 2004 Ehrendoktor der Juilliard School in New York.

Einstudierung


Ana C. Roman
Ana C. Roman
Ana Catalina-Roman schloss ihre Tanzausbildung in ihrer Geburtstadt Madrid beim Real Conservatorio Superior ab. Dort studierte sie bei Ana Lazaro (Leiterin des Joven Ballet Concierto), wo sie erste Bühnenerfahrungen sammelte. Anschließend setzte sie ihre Tanzausbildung an der John-Cranko-Ballett-Akademie in Stuttgart fort. In Stuttgart begegnete sie auch zum ersten Mal Arbeiten von William Forsythe. 1978 ging sie ans Musiktheater im Revier (Chefchoreograph Bernd Schindowski) und wechselte 1980 nach Frankfurt/Main (Ballettdirektor Egon Madsen). Hier tanzte sie u.a. Choreographien von John Cranko, George Balanchine, Peter Wright und Uwe Scholz. Und nicht zuletzt in Time Cycle von William Forsythe sowie in der Uraufführung von Forsythes Gänge.

Seit William Forsythe im Jahre 1984 Direktor des Ballett Frankfurt wurde, arbeitet sie mit Begeisterung unter seiner Leitung.1987 ernannte er sie zur Solistin und choreographierte seitdem viele Stücke für sie. Sie nimmt aber auch die von ihm angebotene Möglichkeit wahr, mit Improvisation zu arbeiten und eigenes choreographisches Material beizutragen. So sammelte sie wertvolle Erfahrungen u.a. bei Love Songs, Die Befragung des Robert Scott, The Loss of small Detail, in der Rolle der Rosa in Impressing the Czar, The Vile Parody of Address, Limb's Theorem, Slingerland, Snap, woven, effort, Ali/en a(c)tion, As a Garden in this Setting, Eidos:Telos, Hypothetical Stream und Endless house.
Sie tanzte auch in Stücken von Gastchoreographen wie Jan Farbe, Daniel Larrieu, Amanda Miller und Tony Rizzi.

Seit 1995 arbeitet sie auch als Assistentin von William Forsythe und studiert seine Stücke bei zahlreichen internationalen Ballettkompanien ein, darunter das ADT (Australian Dance Theatre), das Nederlands Dans Theater, die Compania Nacional de Danza (Madrid), das Ballett Göteborg und Les Ballets de Monte Carlo.
1996 wurde sie Mutter einer Tochter, tanzte aber weiter beim Ballett Frankfurt bis Sommer 2000.

Ana Catalina-Roman unterrichtet auch die "Improvisations-Technologies" von William Forsythe an verschiedenen Ballettensembles und Schulen wie dem Conservatoire de Lyon, Espacio Madrid, Tanzhochskolan Stockholm, Estudios Victor Ullate und als Gastlehrerin beim Grado Superior am Conservatorio de Madrid.
Im Jahre 2000 begann sie eine Laufbahn als Choreographin mit Eguipoise beim Ballett Frankfurt. Weiter als Freelance: Unobserved Phases (Madrid, Januar 2004) und The secret Bob (Madrid 2004).
Neben ihren Aktivitäten als Tänzerin, Choreographin und Ballettmeisterin, brachte eine ausgeprägte Leidenschaft für Zeichentrickanimation sie dazu, Filmanimation zu studieren.

Einstudierung


 

Einstudierung


 

Einstudierung


 

Damen


Zuzana Zahradníková Foto: S. Kletzsch
Zuzana Zahradníková
Solistin

Zuzana Zahradníková, in Olomouc/Mähren geboren, erhielt ihre Ausbildung am Prager Konservatorium. Schon während der Schulzeit tanzte sie kleinere Solorollen in Der Nussknacker und La Fille mal gardée und  gastierte am Theater in Brünn. Beim Ballettwettbewerb in Wien und beim Nurejew-Wettbewerb in Budapest wurde sie Finalistin, beim Japanischen Ballettwettbewerb in Nagoya Halbfinalistin. Sie tanzte bei verschiedenen Gala-Abenden, u.a. 1997 und 1998 bei der Birgit-Keil-Stiftung in Ludwigsburg, 1998 beim Gala-Abend anlässlich der Verleihung des Deutschen Tanzpreises an Birgit Keil und 1999 bei der Nurejew-Gedächtnis-Gala in Budapest.

Nachdem sie 1999 als Volontärin nach München gekommen war, wurde sie mit der folgenden Spielzeit ins Corps de ballet des Bayerischen Staatsballetts engagiert, bei dem sie in Schwanensee (R. Barra) im Herbst 2002 als erste Solopartie einen der beiden Großen Schwäne tanzte. Es folgten weitere Solo-Partien in La Bayadère (P. Bart), Don Quichote, Brahms Schönberg Quartett (G. Balanchine) und die Weiße Dame in Raymonda (R. Barra). Seit 2003 tanzte sie an der Seite von Lukáš Slavický auch die Helena in Neumeiers Sommernachtstraum, die Verlobte in Kyliáns Svadebka und in Forsythes the second detail und Limb´s Theorem. Zu Beginn der Spielzeit 2004/2005 wurde sie zur HalbSolistin ernannt, 2007/2008 erfolgte die Beförderung zur Solistin.

Debut 2005/2006
Solopartie in Century Rolls (D. Bombana), Kreation
Myrtha in Giselle (P. Wright)

Debut 2006/2007
Odaliske in Le Corsaire (M. Petipa/ I. Liška)
Solopartie in Chamber Symphony (L. Childs)

Debut 2007/2008
Solo-Ariel in Der Sturm (J. Mannes)
Große Fuge (H. van Manen)
Weißes Paar in Katalyse (J. Cranko)

Debut 2008/2009
Schöne Tochter in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Odaliske in Shéhérazade (M. Fokine)
Prudence in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation

Debut 2009/2010
Die Dame des Hauses in Les Biches (B. Nijinska)

Debut 2010/2011
Madame Larina in Onegin (J. Cranko)
Feenvariation und Herzogin in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Freudenmädchen in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Königinmutter in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)

Debut 2011/2012
Mercedes in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Frau Konsulin Stahlbaum/ "La fille du Pharao" in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Gods and Dogs (J. Kylián)
1. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)

Debut 2012/2013
Gamzatti in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
2. Solo-Dame in Choreartium (L. Massine)

Damen


Silvia Confalonieri Foto: S. Kletzsch
Silvia Confalonieri

Demi-Solo

Silvia Confalonieri wurde in Mailand geboren und erhielt ihre Ausbildung an der Ballettschule der Mailänder Scala. 1989 erhielt sie ihr Diplom. Mit einem anschließenden zwei Monatigen Aufenthalt an der School of American Ballet in New York erfüllte sie sich einen Herzenswunsch. Nach drei Jahren Engagement beim italienischen Aterballetto wechselte sie 1993/94 zum Bayerischen Staatsballett, zunächst als Gruppentänzerin, seit der Spielzeit 2000/2001 als Halbsolistin.

Silvia Confalonieri tanzt zahlreiche Solopartien, vor allem im modernen Repertoire, u.a. in Forsythes the second detail, Limb´s Theorem und Artifact II, in George Balanchines Die vier Temperamente, Hans van Manens Grosse Fuge und Concertante sowie in Mats Ek´s Apartment.

Sie kreierte Partien in Saburo Teshigawaras Sacre du printemps sowie Quartett in G und El Café Orfeo von Patrick Teschner, ferner Jean Grand-Maitres Ecclesia und Emma B. und in Jacopo Godanis After Dark. Seit der Spielzeit 2002/03 tanzt sie wieder in Svadebka und Bella Figura und als neue Rolle in Sechs Tänze von Jiří Kylián. Zu Beginn der Spielzeit 2003/04 debütierte sie als Mutter und La Fille du Pharaon in Neumeiers Der Nussknacker, später in Apartment von Mats Ek. Im Herbst 2004 erweiterte sie ihr Repertoire um eine wichtige Partie in William Forsythes Limb´s Theorem.

Verheiratet mit dem ehemaligen Staatsballett-Solisten Patrick Teschner (heute ein international erfolgreicher Trainingsmeister), wurde sie im Jahre 2005 Mutter und feierte beim Gastspiel des Bayerischen Staatsballetts in Venedig im September 2006 ein schönes Comeback mit ihrem Debüt als Lady Capulet in Crankos Romeo und Julia. Außerdem debütierte sie 2006 als Königin Luise in Schwanensee (R. Barra). 2008 kreierte sie eine Partie in Simone Sandronis Cambio d'abito.


Damen


 

Damen


Valentina Divina Foto: S. Kletzsch
Valentina Divina

Ballettmeisterin

Valentina Divina, in Bozen geboren, kam mit 14 Jahren an die Münchner Ballett-Akademie/Heinz-Bosl-Stiftung. Nach ihrer Diplomprüfung trat sie ihr erstes Engagement bei John Neumeier in Hamburg an und kehrte mit Gründung des Bayerischen Staatsballetts 1989 nach München zurück. 1995 wurde sie zur Halbsolistin ernannt, zur Spielzeit 2004/2005 erfolgte die Ernennung zur Solistin.

Ihr Solo-Repertoire umfasst u.a. John Crankos Onegin (Olga), John Neumeiers Ein Sommernachtstraum (Helena) und A Cinderella Story (Stiefschwester), Don Quijote (Freundin von Kitri), die Fee des Gesangs und Prinzessin Florine in Dornröschen (M. Petipa/I. Liška), Russische Prinzessin und Kleine Schwäne in Schwanensee (R. Barra), Uwe Scholz' Mozart-Klavierkonzert, Solo-Variation im Schattenakt in La Bayadère (P. Bart), Hans van Manens Trois Gnossiennes, Große Fuge und Concertante, William Forsythes the second detail und Limb's Theorem und Balanchines Vier Temperamente. Darüber hinaus tanzte sie eine Städterin in Giselle von Mats Ek, der ihr auch eine Hauptrolle in A sort of... übertrug. Diese zählt ebenso zu ihren größten Rollen und besonderen Erfolgen, wie die Titelpartie von Jean Grand-Maîtres 1999 kreierter Emma B.

Ein weiteres großes Rollendebüt hatte sie im April 2002 als Katharina in John Crankos Der Widerspenstigen Zähmung. Mit Jiří Kyliáns Sechs Tänze und der Solopartie im vierten Satz von George Balanchines Brahms-Schönberg-Quartett erweiterte sie ihr Repertoire in der Spielzeit 2003/2004, außerdem mit einem Pas de deux in John Neumeiers Dämmern. Die Neuproduktion von Petipas Dornröschen durch Ivan Liška brachte ihr, neben einer Feen-Variation und den Rubin im Pas Fabergé, zwei weitere klassisch-solistische Partien ein, ehe sie in Mats Eks Apartment als Premierenbesetzung für den beklemmenden Herd-Pas-de-deux eine weitere moderne Hauptrolle beeindruckend tanzte.

Parallel zu ihrer Arbeit als Tänzerin schloss Valentina Divina 1998 eine zweijährige Ausbildung als Ballett-Pädagogin mit Diplom ab. 
Sie ist auch im Kinder- und Jugenprogramm des Staatsballetts engagiert: Sie gehörte zum leitenden Arbeitsteam des Schul-Projektes Anna tanzt, das im Juli 2006 mit einer Aufführungsserie in der Reithalle in München abschloss.

Ihre erste eigene Choreographie Fragen schuf sie 1993 im Rahmen von "Junge Choreographen" im Prinzregententheater, 2001 folgte Lady Macbeth. 2002 choreographierte sie Lamento della Ninfa und 2003 das Solo Ophelia zu Musik von Hans Werner Henze. 2004 choreographierte sie, ebenfalls für "Junge Choreographen", Maira und Alen.

Mit ihrem Lebenspartner, dem Staatsballett-Solisten Norbert Graf, hat sie seit Sommer 2005 einen Sohn, Elias. 

Zu Beginn der Spielzeit 2010/2011 wurde Valentina Divina zur Ballettmeisterin ernannt.

Debut 2004/2005
Limb´s Theorem (W. Forsythe)

Debut 2005/2006
Partie in Just die (T. Rizzi), Kreation im Rahmen von Ballettlabor 2
Annina in Die silberne Rose (G.Murphy), Kreation
Partie in In the Country of Last Things (M. Simon), Kreation

Debut 2006/2007
Erste Freundin von Birbanto in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)

Debut 2007/2008
Cambio d'abito (S. Sandroni), Kreation

Debut 2008/2009
Stiefmutter in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Nanina in Die Kameliendame (J. Neumeier)

Debut 2010/2011
Amme in Onegin (J. Cranko)
Die Königin in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)


Damen


Julia Carnicer Foto: S. Kletzsch
Julia Carnicer
wurde in Zaragoza, Spanien, geboren und erhielt dort ihre Ausbildung am Conservatory Professional. Sie wurde jeweils Zweite beim Wettbewerb von Biarritz (1995) und beim Prix de Lausanne (1997). Von 1998 bis 2002 tanzte sie beim Ballet de Montecarlo, von 2002 bis 2004 war sie am Opernhaus Zürich engagiert.
Seit Beginn der Spielzeit 2004/2005 ist sie Mitglied des Bayerischen Staatsballett. Zu ihrem Repertoire gehören Partien in Allegro Brilliante (Balanchine), Cinderella und Limb´s Theorem (Forsythe).

Damen


Isabelle Severs Foto: S. Kletzsch
Isabelle Sévers
Corps de ballet

Isabelle Sévers wurde in Belgien geboren und ließ sich an der John-Cranko-Schule in Stuttgart zur Tänzerin ausbilden und sammelte als Volontärin ihre ersten professionellen Erfahrungen. Sie tanzte zunächst nur kurz für das Bayerische Staatsballett, um für drei Spielzeiten nach Berlin an die Deutsche Oper zu wechseln, kehrte dann aber 2000 zum Bayerischen Staatsballett zurück. In Berlin tanzte sie die Hauptpartie in Stamping Grounds, die Schwester in Cinderella, die Rheintöchter in Ring um den Ring und die Räubertochter in Die Schneekönigin.

In München war sie in Cinderella als eine der drei jungen Mädchen zu sehen. In der Spielzeit 2003/2004 erweiterte sie ihr Repertoire um "Die weiße Katze" in Dornröschen (Marius Petipa/Ivan Liška). In der Spielzeit 2004/2005 war sie in Forsythes Limb´s Theorem zu sehen.

Debut 2009/2010
P.S. Isabel Sévers - Mein Herz brach nur einmal (S. Sandroni)

Debut 2011/2012
Frau in Das Mädchen und der Messerwerfer (S. Sandroni)

Damen


Claudine Schoch Foto: S. Kletzsch
Claudine Schoch
Demi-Solo

Claudine Schoch wurde in Zürich geboren und erhielt ihren ersten Ballettunterricht an einer privaten Schule. Ihre professionelle Ausbildung absolvierte sie zunächst an der Ballettschule des Opernhauses Zürich, bevor sie mit Hilfe des Migros- Stipendiums an die Ballettakademie/Heinz-Bosl-Stiftung nach München wechselte.
Sie nahm an Wettbewerben in Solothurn teil, wo sie 1997 und 1998 den ersten Platz gewann. 2000 wurde sie beim Prix de Lausanne als beste Schweizerin gekürt.

2001 wurde sie als Tänzerin des Corps de ballet am Bayerischen Staatsballett engagiert. Mit Beginn der Saison 2007/2008 wurde Claudine Schoch zur Demi-Solistin befördert. Zu ihren solistischen Partien zählen u.a. die Feenvariation in Dornröschen M. Petipa/I. Liska), die dritte Schattenvariation in La Bayadère (P. Bart), Soli in Limb's Theorem (W. Forsythe), Zulme in Giselle (P. Wright) und die Grossen Schwäne in Schwanensee (R. Barra).

Damen


Stephanie Hancox Foto: S. Kletzsch
Stephanie Hancox
Demi-Solo

Stephanie Hancox wurde in Australien geboren und begann ihre Ballettausbildung in Sydney an der Tanya Pearson Classical Coaching Academy. Im Januar 2001 kam sie an die Ballettakademie/Heinz-Bosl-Stiftung nach München, um ihre Ausbildung zu vervollständigen. Sie tanzte unter anderem den Corsaire- Pas de deux, in Paquita, in Light Fandango von Robert North, wie auch eine Solopartie in In the Future von Hans van Manen.

Im September 2003 wurde sie Mitglied des Bayerischen Staatsballetts. In der Spielzeit 2004/2005 war sie sowohl in Forsythes Limb´s Theorem als auch in Hans van Manens Black Cake zu sehen. Mit Beginn der Spielzeit 2008/2009 wurde sie zur Halbsolistin befördert.

Debut 2007/2008:
Solo-Ariel in Der Sturm (Mannes)
Solopartie in Brahms-Schönberg-Quartett (Balanchine)
Cambio d'abito (S. Sandroni), Kreation

Debut 2008/2009
Schöne Tochter in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Aurora in Once Upon An Ever After (T. Kohler)
Prudence in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation
Henriette in Raymonda (Petipa/Barra)

Debut 2009/2010
Giselle in Giselle - Mats Ek (M. Ek)
Five Brahms Waltzes in the manner of Isadora Duncan (F. Ashton)

Debut 2010/2011
Frau 2 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Solo im Pas Fabergé 3. Akt in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Pas de Six in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Freudenmädchen in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)

Debut 2011/2012
Maries kunstbeflissene Tante/ "Die Schöne von Granada" in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Feenvariation in Dornröschen (I. Liska nach M. Petipa)
Gods and Dogs (J. Kylián)
Freudenmädchen in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Sommer 2012
Gala für Tanya Pearson Zähmungs-Pas de deux, Gala Version

Debut 2012/2013
1. und 2. Schattenvariation in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
Broken Fall (R. Maliphant)
4. Variation in Birthday Offering (F. Ashton)

Damen


 

Damen


Leonor de Távora Foto: S. Kletzsch
Leonor de Távora
Leonor de Távora wurde in Portugal geboren und erhielt ihre Ausbildung am nationalen Konservatorium für Tanz in Lissabon. Dort tanzte sie nach Abschluss ihrer Ausbildung von 1996 bis 2002 beim Portugiesischen Nationalballett. 2002 ging sie zum Zürcher Ballett unter Heinz Spoerli. Seit der Spielzeit 2004/2005 ist sie Mitglied des Bayerischen Staatsballetts. Im Herbst 2004 tanzte sie in Forsythes Limb´s Theorem.

Zu ihrem Repertoire in Lissabon zählten Solopartien in einem Ballett von Anne Teresa de Keersmaeker, Forsythes In the Middle und Somewhat Elevated, Balanchines Agon und Feenvariationen in Dornröschen.

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Chiara Serafini Foto: S. Kletzsch
Chiara Serafini
wurde in Italien geboren und erhielt ihre Ausbildung in Florenz und an der John-Cranko-Schule in Stuttgart. Zunächst tanzte sie beim Ballett des Staatstheaters Hannover.

Zum Spielzeitbeginn 2000/2001 kam sie als Gruppentänzerin zum Bayerischen Staatsballett. In der Spielzeit 2003/2004 tanzte sie in Mats Eks A sort of... Zu Beginn der Spielzeit 2004/2005 war sie in Forsythes Limb´s Theorem zu sehen.

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Wun Sze Chan Foto: S. Kletzsch
Wun Sze Chan
Wurde in Hongkong/China geboren und erhielt dort ihre Ausbildung an der Jean M. Wong-Ballettschule. Anschließend erhielt sie ein Stipendium für die Ballettschule des Hamburg Balletts unter John Neumeier. Im September 2003 tanzte sie in der Dornröschen-Produktion des Hamburg Balletts. In der Spielzeit 2004/2005 war Wunsze Chan Volontärin beim Bayerischen Staatsballett, wo sie u.a. in Limb’s Theorem (William Forsythe) und So nah so fern (Itzik Galili) zum Einsatz kam. Seit der Spielzeit 2005/2006 ist sie als Mitglied des Corps de ballet engagiert. Sie tanzte 2005/ 2006 in Apartment von Mats Ek den Door-Pas de deux mit Ryan Ocampo. Spielzeit 2006 /2007
Soli Couple in Chamber Symphony (Lucinda Childs)

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Joana de Andrade Foto: S. Kletzsch
Joana de Andrade

Corps de ballet

Joana de Andrade wurde in Brasilien geboren, wo sie auch ihre Tanzausbildung begann. Im Alter von 10 Jahren studierte sie ein Jahr lang beim San Francisco Ballet. Ihre weitere Ausbildung erhielt sie am International Ballet Seminar Brasilia und von 2001 bis 2004 an der Münchner Ballettakademie/Heinz Bosl Stiftung, in deren Matineen sie während der beiden letzten Jahre mit wichtigen Solopartien zu sehen war.

Seit der Spielzeit 2004/2005 ist sie Mitglied des Bayerischen Staatsballetts.

Begrüßungs-Statement im September 2004:

"Nach einem Studienjahr in San Francisco bin ich nach Brasilien zurückgekehrt, habe bei Giselle Santoro weiter studiert und an einem Wettbewerb des International Seminar Brasilia teilgenommen. Meine Lehrerin hat Konstanze Vernon davon erzählt, die mich darauf mit einem Stipendium der Heinz-Bosl-Stiftung an der Ballettakademie München aufnahm. Ich hatte drei Jahre lang Unterricht bei ihr, Joachim Metz, Michelle Emerre, Kirill Melnikov und Elena Pankova. An der Akademie habe ich einige Stücke von Robert North, Evening Songs von Kylián, den Pas de deux von Esmeralda, den Corsaire-Pas de trois, ein Stück von Ralf Jaroschinsky, verschiedene klassische Variationen und zuletzt eine der vier Solisten in Balanchines Serenade getanzt. Die guten Kritiken haben mich wirklich gefreut. Außerdem hatte ich schon einige Male in der Compagnie getanzt, z. B. in Brahms-Schönberg Quartett und Schwanensee." Da lag es für Joana nah, beim Staatsballett zu bleiben. Hat sie überhaupt gewählt? "Ich habe natürlich nachgedacht, wo ich hingehen soll, und auch in Stuttgart vorgetanzt. Aber hier bin ich wirklich geblieben, wo ich sein will. Es ist eine große, wirklich gute Compagnie, und das Repertoire ermöglicht, dass man alles tanzen kann. Ich bevorzuge im allgemeinen die Klassik, aber ich liebe vor allem Kylián, dann auch Balanchine und Nacho Duato. Zunächst geht es mir jedoch nur darum, von allen verschiedenen Möglichkeiten so viel wie möglich wahrzunehmen."


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Magdalena Lonska Foto: S. Kletzsch
Magdalena Lonska
Demi-Solo

Die gebürtige Polin Magdalena Lonska begann ihre Tanzausbildung an der Nationalen Ballettschule in Posen und in Warschau und besuchte danach die Académie de Danse Classique in Monte Carlo. Sie belegte zweimal den zweiten Platz beim nationalen Wettbewerb in Danzig.

In der Spielzeit 2001/2002 tanzte sie mit der französischen Kompanie Europa Danse in Balletten von Hans van Manen, Nacho Duato und Jirí Kylián und wurde anschließend an der Staatsoper in Bordeaux engagiert. Dort tanzte sie unter anderem die Klara im Nussknacker, die Titelrolle in Giselle, das sanguinische Temperament in den Vier Temperamenten und die Polyhymnia in Balanchines Apollo.

Seit der Spielzeit 2004/2005 ist Magdalena Lonska Mitglied des Bayerischen Staatsballetts und erarbeitete sich gleich zu Beginn der Spielzeit eine Partie in Forsythes Limb´s Theorem und in Itzik Galilis So nah so fern.
Ernennung zur Halbsolistin ab der Spielzeit 2011/12.

Debut 2006/2007
Feenvariation in Dornröschen (Petipa, Liska)

Debut 2008/2009
Adagio Hammerklavier (H. van Manen)

Debut 2009/2010
Pas de quatre (L. Jacobson)

Debut 2010/2011
Fee Canarie qui chante und Solo im Pas Fabergé 3. Akt in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Pas de Six in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
1. Traum-Variation in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

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Lisa-Maree Cullum.©Sascha Kletzsch
Lisa-Maree Cullum
Erste Solistin

Lisa-Maree Cullum, in Neuseeland geboren, erhielt ihre Ausbildung in Neuseeland, Sidney und Monte Carlo. Ihr erstes Engagement erhielt sie beim English National Ballet in London. 1990 wechselte sie unter der Direktion von Peter Schaufuss zum Ballett der Deutschen Oper Berlin.

Ihr großes Repertoire umfasst alle klassischen Ballerinenrollen von Giselle über Dornröschen bis Schwanensee und Hauptpartien in Balletten von Balanchine, Béjart, MacMillan, Neumeier, Forsythe, van Manen u.v.a.

Ihre ersten Rollen beim Bayerischen Staatsballett, dem sie sich 1998/1999 anschloss, tanzte sie in Fearful Symmetries (P. Martins) und in Onegin (Olga). Im November 1998 debütierte sie als Nikija in La Bayadère (P. Bart). In der ersten Premiere unter Ivan Liškas Direktion  tanzte sie die Terpsichore in Apollo und eine Hauptpartie in Forsythes Artifact II. Es folgte ihr Debüt als Louise in John Neumeiers Nussknacker. Des Weiteren kreierte sie die Jungfrau Maria in Jean Grand-Maîtres Emma B.

Seither eroberte sie alle großen Rollen des Münchner Repertoires: Manon und Prudence in Neumeiers Kameliendame, Titania in Neumeiers Ein Sommernachtstraum, Odette/Odile in Schwanensee, Titelpartie in Giselle, Tatjana in Onegin, Julia in Crankos Romeo und Julia, Kitri in Don Quijote, sowohl die Titelpartie als auch eine böse Schwester in John Neumeiers A Cinderella Story und die Titelpartie in Kenneth MacMillans Manon. Außerdem tanzte sie in Forsythes the second detail und in Artifact II, in den Balanchine-Balletten Vier Temperamente, Concerto Barocco, Who Cares? und Brahms-Schoenberg Quartett, in Peter Martins' Zakouski und Jerome Robbins In the Night.

Mit Beginn der Spielzeit 1999/2000 wurde sie zur Ersten Solistin ernannt. Im April 2001 kreierte sie eine Rolle in Lucinda Childs' Händel/Corelli und in der Premiere von Ray Barras Münchner Neuproduktion von Raymonda im Dezember 2001 tanzte sie die Titelpartie. Ihr nächstes Rollendebüt im Januar 2002 war die Katharina in John Crankos Der Widerspenstigen Zähmung. In der Spielzeit 2003/2004 erweiterte sie ihr Repertoire um Prinzessin Aurora in Dornröschen (M. Petipa, I. Liska), Bella Figura (J. Kylián) und Marguerite in Die Kameliendame (J. Neumeier). Zu Beginn der Saison 2004/2005 kam Forsythes Limb's Theorem hinzu. Im Portrait Hans van Manen tanzte sie die deutsche Erstaufführung von van Manens Two, außerdem übernahm sie eine zentrale Partie in Balanchines Agon.

Ihre ersten Preise gewann Lisa-Maree Cullum 1988 (1. Platz beim Adéline Genée-Wettbewerb und beim Prix de Lausanne). 1995 erhielt sie den Leonide Massine-Award im italienischen Positano.
Die Münchner Abendzeitung kürte sie gleich in ihrer ersten Spielzeit mit der Verleihung des AZ-Sterns 1998 zur Tänzerin des Jahres. Die italienische Ballettzeitschrift "DANZA Y DANZA" kürte sie zur "Besten Tänzerin des Jahres 2002" für ihre Interpretation des Dornröschen mit dem Ballett der Oper in Rom. Internationale Gastspiele führten sie u.a. zum Kirov-Ballett in St. Petersburg und dem Royal Danish Ballet in Kopenhagen.
2008 wurde Lisa-Maree Cullum von Kunstminister Dr. Goppel zur Bayerischen Kammertänzerin ernannt.

Debut 2005/2006
Sophie in Die silberne Rose (G. Murphy)
Century Rolls (D. Bombana),  Kreation
Sylvia Pas de deux (G. Balanchine)

Debut 2006/2007
Medora in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)

Debut 2008/2009
Dame des Hauses in Les Biches (B. Nijinska)
Gulnara in Le Corsaire (M. Petipa/I. Liška)
Giselle in Once Upon An Ever After (T. Kohler), Kreation

Debut 2009/2010
Pas de deux 2 in Artifact (W. Forsythe)

Debut 2012/2013
4. Solo-Dame in Choreartium (L. Massine)
Rolle der Primaballerina (7. Variation und Pas de deux) in Birthday Offering (F. Ashton)

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Katharina Sobotka Foto: S. Kletzsch
Katharina Sobotka
wurde in Waidhofen/Ybbs geboren und begann 1989 ihre Ausbildung an der Ballettschule der Österreichischen Bundestheater. Diese hat sie 1997 mit der österreichischen Matura abgeschlossen. Im selben Jahr bekam sie ein Engagement an der Wiener Staatsoper und wechselte 2001 zum Bayerischen Staatsballett.

Im Dezember 2002 tanzte sie in Jiri Kyliáns Sechs Tänze ihre erste solistische Partie, gefolgt von Große Schwäne in Schwanensee. 2004 tanzte sie die Braut in Kyliáns Svadebka. In der Spielzeit 2003/2004 erweiterte sie ihr Repertoire um die Fee Miettes qui tombent in Dornröschen (Petipa/Liska), Drei Damen in Brahms-Schönberg-Quartett (Balanchine) und Sort of...(Mats Ek). In der Spielzeit 2004/2005 war sie in Forsythes Limb´s Theorem zu sehen.

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Maira Fontes Foto: S. Kletzsch
Maira Fontes

Corps de ballet

Maira Fontes wurde in Brasilien geboren und begann ihre Ausbildung im Alter von vier Jahren an der Raleigh School of Ballet in North Carolina und setzte diese am Berkeley Ballet Theater in Kalifornien und am Nucleo de Arte e Dança in Vicosa/Brasilien fort. Im Rahmen von Schulfestivals tanzte sie dort unter anderem die Titelrolle in Giselle und die Klara im Nussknacker. Im Alter von 13 Jahren gewann sie bereits die Goldmedaille und einen Spezialpreis für außergewöhnliche Leistungen beim IV Festival de Danças do Mercosul mit einer Esmeralda-Variation. Bei der Sesiminas Companhia de Dança in Belo Horizonte sammelte sie wichtige Erfahrungen und tanzte einige Solorollen, unter anderem Kitri in Don Quixote und den Grand Pas de Deux aus Le Corsaire. 1998 erhielt sie ein Stipendium der Brasilianischen Regierung und beendete ihre Ausbildung an der Münchener Ballettakademie/Heinz-Bosl-Stiftung. Direkt nach dem Abschluß 2001 erhielt sie ein Engagement als Gruppentänzerin beim Bayerischen Staatsballett.

2002/03 tanzte sie in Jiří Kyliáns Bella Figura verschiedene Solopartien und debütierte mit dem Spanischen Tanz in John Neumeiers Nussknacker. Des weiteren tanzte sie mit Alen Bottaini in dem von Valentina Divina choreographierten Stück Maira und Alen im Rahmen der Reihe Junge Choreographen. In der Spielzeit 2004/2005 kam als wichtige Repertoireerweiterung William Forsythes Ballett Limb’s Theorem hinzu, die Zigeunerin in Crankos Romeo und Julia (2005/2006) und in der Spielzeit 2006/2007 der Spanische Tanz in Schwanensee, der Hindu-Tanz in La Bayadère und Elemental von Jacopo Godani.

Debut 2007/2008
Große Fuge (H. v. Manen)

Debut 2008/2009
Mädchen in Grau in Les Biches (B. Nijinska)

Debut 2010/2011
Neves in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
"Die Schöne von Granada" in Der Nussknacker (J. Neumeier)


Damen


Jade Dardano.©Sascha Kletzsch
Jade Dardano

Corps de ballet

Jade Dardano wurde bei Lugano/Schweiz geboren. Sie absolvierte ihre Ausbildung in Monte Carlo, an der John-Cranko-Schule in Stuttgart und zuletzt an der Münchner Ballett-Akademie/Heinz-Bosl-Stiftung in München.

Seit der Spielzeit 1996/1997 ist sie im Corps de ballet des Bayerischen Staatsballetts engagiert. Jiri Kylián vertraute ihr eine zentrale Partie in Bella Figura an, mit der sie zum Cover-Girl auf den Plakaten und Programmheften des Porträt Jiri Kylián wurde. Zu Beginn der Spielzeit 2004/2005 erweiterte sie ihr modernes Repertoire um William Forsythes Limb´s Theorem.


Herren


Ilia Sarkisov Foto: S. Kletzsch
Ilia Sarkisov
Demi-Solo

Ilia Sarkisov wurde in Moskau geboren und begann im Alter von 13 Jahren seine professionelle Tanzausbildung in Israel. Mit 16 Jahren kam er dann nach München, um 3 Jahre lang an der Heinz-Bosl-Stiftung zu studieren.

In der Spielzeit 2004/2005 begann er als Volontär beim Bayerischen Staatsballett. Seinen ersten Auftritt absolvierte er 2004 in Forsythes Limb´s Theorem. In der Spielzeit 2005/2006 wurde er ins Corps de ballet übernommen. Ernennung zum Halbsolisten ab der Spielzeit 2011/12.

Debut 2006/2007
Der kleine Däumling in Dornröschen (Petipa, Liška)

Debut 2007/2008
Das goldene Idol in La Bayadère (Petipa, Bart)
Cambio d'abito (S. Sandroni), Kreation

Debut 2008/2009
Zugvögel (J. Kylián), Kreation

Debut 2010/2011
Sancho Pansa in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Fritz/ "Die tanzenden Leutnants" in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Russischer Hip-hopper in Das Mädchen und der Messerwerfer (S. Sandroni)
2. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Gods and Dogs (J. Kylián)
Gremio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Alain in La Fille mal gardée (F. Ashton)

Debut 2012/2013
Herr in Maske in Choreartium (L. Massine)
Epimetheus in Helden (T. Kohler)

Herren


Marc Mondelaers Foto: S. Kletzsch
Marc Mondelaers
wurde in Hasselt/Belgien geboren und begann seine Ausbildung 1983 am Stedelijk Institut voor Ballet in Antwerpen. Sein erstes Engagement erhielt er an der Deutschen Oper am Rhein, 1990 ging er  für zwei Jahre zum Zürcher Ballett, wo er u.a. den Kastschei im Feuervogel (Uwe Scholz) tanzte. Anschließend ging er zu den Ballets de Monte Carlo. Seit der Spielzeit 1993/1994 ist er Mitglied des Bayerischen Staatsballetts. Er tanzte unter anderem in Fading Away (Stephan Thoss), Brief Fling (Twyla Tharp), Woyzeck (Davide Bombana), Giselle und A Sort of… (Mats Ek), The Unsung (José Limon), sowie den Löwen in John Neumeiers Ein Sommernachtstraum. In der Spielzeit 2004/2005 war er unter anderem in Forsythe´s Limb´s Theorem und Hans van Manens Black Cake zu sehen. In der Spielzeit 2005/2006 tanzte er in Graham Murphys Ballett Die silberne Rose den Wirt.

Herren


Wlademir Faccioni.©Sascha Kletzsch
Wlademir Faccioni
Solist

Der Brasilianer Wlademir Faccioni erhielt seine Ballettausbildung an der Münchener Ballett-Akademie/Heinz-Bosl-Stiftung. Im Herbst 2002 trat er als Volontär beim Bayerischen Staatsballett sein erstes Theaterengagement an und wurde im Januar 2003 als Gruppentänzer übernommen.

Sein Reprtoire umfasst eine Solopartie in Sechs Tänze von Jiří Kylián, Flaut/Thisbe in John Neumeiers Ein Sommernachtstraum, Jiří Kyliáns Svadebka und Sechs Tänze und Solo von Hans van Manen sowie eine prominente Partie im dritten Teil von Itzik Galilis Kreation So nah so fern.

Für das Programm "Junge Choreographen" 2004 choreographierte er das Stück Vivace auf Musik von Antonio Vivaldi.

Mit Beginn der Spielzeit 2007/2008 wurde Wlademir Faccioni zum Halbsolisten befördert. Seit der Spielzeit 2011/12 tanzt er als Solist.

Im Sommer  2007 debütierte er als Hilarion in Giselle im Rahmen von Ballett und Wildnis. Mit Jörg Mannes kreierte er die Partie des Caliban in Der Sturm.
Anlässlich der Terpsichore Gala VII - Zu Ehren von John Cranko debütierte er 2008 in dessen Ebony Concerto. Zudem kreierte er eine Partie in Simone Sandronis Cambio d'abito (Spielzeit 2007/2008).

Debut 2009/2010
Kreation in Zugvögel (J. Kylián)

Debut 2010/2011
Detektiv in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Pan in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Der kleine Däumling in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Gremio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)

Debut 2011/2012
Paco in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Der Messerwerfer in Das Mädchen und der Messerwerfer (S. Sandroni)
2. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Gods and Dogs (J. Kylián)

Debut 2012/2013
Herr in Maske in Choreartium (L. Massine)
3. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Birthday Offering (F. Ashton)
Epimetheus in Helden (T. Kohler)

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Lukas Slavický Foto: S. Kletzsch
Lukáš Slavický

Erster Solist

Lukáš Slavický, in Prag geboren, absolvierte seine Ausbildung am Prager Konservatorium, dessen Ballettabteilung sein Vater Jaroslav Slavický leitet. Beide Eltern waren Solisten, und so fiel der Apfel tatsächlich nicht weit vom Stamm - Lukáš Slavický machte sehr bald auf sich aufmerksam. Schon in der Schule stieg er hoch ein mit Solorollen im Nussknacker und in La fille mal gardée. Bei einem Gastspiel der Schule am Theater in Brünn zeigte er bereits den Don Quijote- Pas de deux. Für diesen, wie für viele andere Auftritte, wählte er Zuzana Zahradníková als Partnerin, die ebenso wie Lukas mit Beginn der Spielzeit 1999/2000 zum Bayerischen Staatsballett kam.

1997 gewann Lukáš Slavický den 1. Preis beim Ballettwettbewerb in Wien, 1998 war er Finalist beim Prix de Lausanne und gewann den 3. Preis beim Nurejew-Wettbewerb in Budapest; 1999 nahm er am Japanischen Ballettwettbewerb in Nagoja teil und gewann den 3. Preis. Er tanzte schon vor seinem ersten professionellen Engagement bei Gala-Abenden, u.a. 1997 und 1998 bei der Birgit-Keil-Stiftung in Ludwigsburg, 1998 beim Gala-Abend anlässlich der Verleihung des Deutschen Tanzpreises an Birgit Keil, 1999 im Kreml-Palast in Moskau mit dem Jeune Ballet de France und 1999 bei der Nurejew-Gedächtnis-Gala in Budapest.

Im Frühling 2003 wurde ihm in Moskau die höchste Auszeichnung der Tanzwelt zuteil, als eine internationale Jury den Prix Benois de la Danse in der Kategorie "Bester männlicher Tänzer" an ihn verlieh.

Seit der Spielzeit 1999/2000 ist Lukáš Slavický beim Bayerischen Staatsballett engagiert. Zunächst noch als Gruppentänzer, übernahm er schon bald erste Soloaufgaben im Pas de six in Giselle und als Vogel-Geist in John Neumeiers A Cinderella Story. Zu Beginn der Spielzeit 2000/2001 debütierte er gleich als Romeo in Crankos Romeo und Julia, und nachdem er diese Aufgabe glänzend bewältigt hatte, übertrug Ivan Liška ihm den Prinzen in Neumeiers A Cinderella Story; beides zunächst an der Seite von Anna Villadolid. Lucinda Childs kreierte für Lukáš Slavický 2001 eine Hauptpartie in Händel/Corelli. Im Dezember 2001 tanzte er zum ersten Mal den Jean de Brienne in Raymonda.

Mit Beginn der Spielzeit 2002/2003 wurde er folgerichtig zum Solisten ernannt und tanzte im September auf dem Venedig-Gastspiel den Basilio in Don Quijote mit Maria Eichwald als Kitri. Danach erarbeitete er sich die Partie des Lenski in Crankos Onegin sowie den Lysander in Neumeiers Ein Sommernachtstraum. Des Weiteren tanzte er eine Solo-Partie in John Neumeiers Jupiter-Sinfonie und in After Dark von Jacopo Godani. Zu Beginn der Spielzeit 2003/04 ernannte Ivan Liška ihn zum Ersten Solisten. Er erweiterte sein Repertoire um Günther in Der Nussknacker (John Neumeier), Prinz Désiré, den Blauen Vogel und Pas Fabergé in Dornröschen (Marius Petipa/Ivan Liška), den Bräutigam in Svadebka (Jiří Kylián), das Brahms-Schönberg-Quartett (G. Balanchine), Solo (Hans van Manen), The second detail (W. Forsythe) und Apartment (Mats Ek).

Debut 2004/2005
Limb's Theorem (W. Forsythe)
Agon (G. Balanchine)
Five Tangos (H. van Manen)
Solo (H. van Manen)

Debut 2005/2006
Ricercare (Solo von I. Liska), Kreation für die Terpsichore-Gala V
Octavian in Die silberne Rose (G. Murphy), Kreation
Century Rolls (D. Bombana)
My Way (S. Thoss)

Debut 2006/2007
Konrad in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)

Debut 2007/2008
Ferdinand in Der Sturm (J. Mannes), Kreation
Große Fuge (H. van Manen)
Aus Holbergs Zeit (J. Cranko)
Adagio Hammerklavier (H. van Manen)

Debut 2008/2009
Benvolio in Romeo und Julia (J. Cranko)
Mercutio in Romeo und Julia (J. Cranko)
Goldener Sklave in Shéhérazade (M. Fokine)
Armand und Gaston Rieux in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation

Debut 2009/2010
Hilarion in Giselle - Mats Ek (M. Ek)

Debut 2010/2011
Man 2 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Petruccio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Graf Alexander in Illusionen wie Schwanensee (J. Neumeier)

Debut 2011/2012
Basilio in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Frühlingsstimmen (F. Ashton)
Der Ewige in Das Lied von der Erde (K. MacMillan)
1. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Gods and Dogs (J. Kylián)
Colas in La Fille mal gardée (F. Ashton)

Debut 2012/2013
Solor in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
1. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Der Freund des Mohren in The Moor's Pavane (José Limón)
Prometheus in Helden (T. Kohler)


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Vittorio Alberton.©Sascha Kletzsch
Vittorio Alberton

Corps de ballet

Der in Treviso geborene Italiener erhielt seine Tanzausbildung an der Mailänder Scala und an der Münchner Ballettakademie/Heinz-Bosl-Stiftung.

Im Herbst 2002 trat er sein erstes Engagement als Gruppentänzer beim Bayerischen Staatsballett in München an.

Debut 2002/2003
Solopartie Sechs Tänze (J. Kylián)

Debut 2003/2004
Däumling in Dornröschen (M. Petipa/I. Liška)
Dämmern (J. Neumeier)
Pas de quatre in Der Nussknacker (M. Petipa/J. Neumeier)
Serenade (Balanchine)

Debut 2004/2005
Limb´s Theorem (W. Forsyth)

Debut 2005/2006
Boys Variation in Raymonda (Wright)
So nah, so fern (I. Galili)
Century Rols (Bombana)

Debut 2006/2007
Pas de six in Giselle (Wright)
Pas de six in Schwanensee (Barra)
Ein Schneider in Die silberne Rose (Murphy)Das Lied von der Erde (MacMillan)

Debut 2007/2008
Cambio d'abito (S. Sandroni), Kreation

Debut 2010/2011
Pas de Six in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Camacho in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/12
Witwe Simone in La Fille mal gardée (F. Ashton)

 


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Jürgen Paulusma Foto: S. Kletzsch
Jurgen Paulusma
Jurgen Paulusma wurde in den Niederlanden geboren und erhielt seine Tanzausbildung an der Akademie des Niederländischen Nationalballetts und an der Münchner Heinz-Bosl-Stiftung. Nach Abschluss seiner Ausbildung tanzte er zwei Spielzeiten beim Niederländischen Nationalballett in Amsterdam, drei Jahre in Dresden und war ein weiteres Jahr als Solist in Meiningen engagiert. Seit der Spielzeit 2004/2005 ist er Mitglied des Bayerischen Staatsballetts und war gleich an der Neuproduktion von Forsythes Limb´s Theorem beteiligt.

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Norbert Graf.©Sascha Kletzsch
Norbert Graf

Solist

Norbert Graf wurde in Köln geboren und erhielt dort seinen ersten Ballettunterricht an einer privaten Ballettschule. Mit 16 Jahren kam er an die Münchner Ballett-Akademie/Heinz-Bosl-Stiftung und ging 1989 nach seinem Diplom  zum Bayerischen Staatsballett, bei dem er bereits in der ersten Saison Soloaufgaben in Große Fuge (H. van Manen) und Die Folterungen der Beatrice Cenci (G. Bohner) übernahm. Seit 1994 ist Norbert Graf Solist.

Sein großes zeitgenössisches und klassisches Repertoire umfasst u.a. Hilarion in Giselle, Tybalt und Paris in Romeo und Julia (J. Cranko), Demetrius in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier), den Großen Brahmanen in La Bayadère, die Titelpartie in John Crankos Onegin, Fünf Tangos, Trois Gnossiennes, Nacht, Concertante, drei Stücke, Grosse Fuge, Lieder ohne Worte (H. van Manen), Bräutigam in Svadebka (J. Kylián), Fearful Symmetries (P. Martins), Artifact II (W. Forsythe), Albrecht in Mats Eks Giselle, Monsieur Duval und des Grieux in Neumeiers Kameliendame, Lehrer und Offizier in Shannon Rose (J. Vamos), Tambourmajor  in Woyzeck-Fragmente  (D. Bombana).

Norbert Graf kreierte Solopartien in Chamber Symphony und Hammerklavier von Lucinda Childs, die Partie des Rotbart in Ray Barras Schwanensee, den Mann von der See in Grand-Maîtres Emma B., den Vater in A Cinderella Story von John Neumeier, in Traumspiel (D. Bombana), in Feuervogel (A. Preljocaj), in Ecclesia (J. Grand-Maître). Er tanzte in der Münchner Premiere von Mats Eks Giselle den Albrecht, eine Partie, mit der er auch beim Gastspiel des Staatsballetts im Kirov-Theater St. Petersburg triumphierte. Außerdem ist Norbert Graf in Hauptpartien wie in Le Sacre du Printemps (S. Teshigawara), Artifact II und The second Detail (W. Forsythe), Intuition Blast (R.Jaroschinski), Boudoir (N. Musin) In der Spielzeit 2001/2002 debütierte er auch als Petrucchio und Gremio in Crankos Der Widerspenstigen Zähmung. In Porträt John Neumeier  war er in allen drei Teilen prominent vertreten: Er tanzte Solopartien in Dämmern und Jupiter-Symphonie sowie den geheimnisvollen Er im Zentrum von In the Blue Garden. In Ivan Liškas Neuproduktion von Marius Petipas Dornröschen sah man ihn sowohl als die böse Fee Carabosse als auch als Kavalier im Pas Fabergé. Zuletzt hatte er in Porträt Mats Ek mit dem Fernseh-Solo in Apartment als Premierenbesetzung erneut einen großen Erfolg.
Norbert Graf wurde mehrmals in den vergangenen Jahren in Umfragen internationaler Zeitschriften als einer der herausragensten Tänzer Deutschlands genannt.

Im Juni 2002 trat Norbert Graf zum ersten Mal als Choreograph in der Reihe "Junge Choreographen" mit den Werken Loggia und Richard hervor. Loggia war daraufhin zweimal im Rahmen von Matineen der Heinz-Bosl-Stiftung im Nationaltheater zu sehen. In einer Inszenierung in einem italienischen Schloss als Film festgehalten, erhielt die Choreographie 2003 einen wichtigen amerikanischen Video-Preis. 2002 choreographierte er Il Combattimento di Tancredi e Clorinda und 2003, ebenfalls im Rahmen "Junge Choreographen", das Ballett Insections. Der Sommer 2006 brachte zwei neue Werke: Einen gemeinsamen Pas de deux mit Beate Vollack mit thematischem Bezug zu Frida Kahlo (uraufgeführt im Rahmen der Hypo-Vereinsbank-Nacht während der Opernfestspiele 2006) und ein Solo für Tigran Mikayelyan unter dem Titel Evolution. 2007 kreierte er Letter to Leroy zur Musik des amerikanischen Komponisten Andersen - das Stück wurde im Rahmen der "Heinz-Bosl-Matinee" am 29. April 2007 uraufgeführt.
2008 kreierte er den Pas de deux "Avedis" für die Heinz-Bosl-Matinee zur Feier des  30-jährigen Bestehens der Stiftung. 2010 betreute er als Ballettmeister die Uraufführung von "Wohin er auch blickt..." (J. Mannes).

Mit seiner Lebenspartnerin, der Ballettmeisterin Valentina Divina, hat er zwei Söhne.

Norbert Graf gehörte auch zum Leitungsteam des Projekts Anna tanzt I, das das Bayerische Staatsballett im Juli 2006 mit über 90 Schülern entwickelte und mit einer Vorstellungsserie in der Reithalle in München abschloss. 2011 gelangt "Young Horses Lounge II" zur Aufführung.

Im Frühjahr 2008 wurde Norbert Graf von Kunstminister Dr. Thomas Goppel zum Bayerischen Kammertänzer ernannt. Im selben Jahr erhielt er den Ballettpreis "Classique" der Heinz-Bosl-Stiftung.

Debut 2005/2006
Baron Ochs in Die silberne Rose (G. Murphy)
Elemental (J. Godani), Kreation

Debut 2006/2007
Lankedem in Le Corsaire (M. Petipa/I. Liška)

Debut 2007/2008
Gremin in Onegin (J. Cranko)
Gonzalo in Der Sturm (J. Mannes), Kreation
Cambio d'abito (S. Sandroni), Kreation

Debut 2008/2009
Schah Zeman in "Shéhérazade" (M. Fokine)

Debut 2009/2010
Seneschal in Raymonda (M. Petipa)
P.S. Norbert Graf - Schütze, Ascendent Skorpion (S. Sandroni)
Der Graf in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Prinz Désiré in Once Upon an Ever After (T. Kohler)

Debut 2010/2011
Prinz Leopold in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
Bach in Vielfältigkeit - Formen von Stille und Leere (N. Duato)
Camacho in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Don Quijote in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Konsul Stahlbaum/ "La fille du Pharao" in Der Nussknacker (J. Neumeier)

Debut 2012/2013
Radscha in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)


Herren


 

Herren


Alexis Forabosco Foto: S. Kletzsch
Alexis Forabosco
Corps de ballet

Alexis Forabosco kommt aus Paris und ließ sich an der Ecole Supérieure de Danse nur beinahe bis zum Examen ausbilden, da er schon vor dem Abschluss ein Engagement an der Opéra Nationale de Bordeaux bekam. Danach tanzte er für kurze Zeit an der Mailänder Scala bevor er 2000 in das Corps de ballet des Bayerischen Staatsballett aufgenommen wurde.  2003/2004 tanzte er in Sechs Tänze (Jirí Kylián), zu Beginn der Spielzeit 2004/2005 kamen prominente Solo-Aufgaben in Forsythes Limb´s Theorem hinzu.

Herren


 

Herren


Gregory Mislin Foto: S. Kletzsch
Gregory Mislin

Demi-Solo

Gregory Mislin wurde in Frankreich geboren und erhielt seine Ballettausbildung an der Ecole de l'Opéra de Paris. Nach der Ausbildung wurde er in die Compagnie der Pariser Oper übernommen.

Zur Spielzeit 1999/2000 kam er als Mitglied des Corps de ballet zum Bayerischen Staatsballett und wurde zu Beginn der Spielzeit 2010/2011 zum Halbsolisten ernannt.

2002 tanzte er u.a. einen der drei jungen Herren in Manon, im Quartett in After Dark (Godani) und den Pas de six in Der Widerspenstigen Zähmung. In der Spielzeit 2003/2004 tanzte er den Béranger in Raymonda (Ray Barra), in The second detail (Forsythe), den Dritten Satz in Jupiter-Sinfonie (John Neumeier), den Pas de six im Nussknacker (John Neumeier) und den Handwerker in Ein Sommernachtstraum (John Neumeier). In der Spielzeit 2004/2005 war er u.a. in Die Kameliendame (John Neumeier) als Graf N., als Gestiefelter Kater in Dornröschen (Ivan Liška) und in Forsythes Limb´s Theorem zu sehen.

Im Jahre 2001 kreierte er für die Produktion „Junge Choreographen“, sein erstes Ballett Suites de Bach. 

Debut 2008/2009
Caliban in Der Sturm (J. Mannes)
Désiré in Once Upon An Ever After (T. Kohler).

Debut 2009/2010
Mann in Badehose in Les Biches (B. Nijinski)

Debut 2010/2011
Paco in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Pas de six in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)


Herren


Olivier Vercoutère Foto: S. Kletzsch
Olivier Vercoutère
Demi-Solo

Olivier Vercoutère wurde in Wattrelos, Frankreich geboren und erhielt seine Ausbildung an der John-Cranko-Schule in Stuttgart. In den Spielzeiten 1993/94 und 1994/95 war er als Gruppentänzer beim Stuttgarter Ballett engagiert, wo er auch Solopartien tanzte, u.a. in Love Songs (W. Forsythe) und Die Zauberflöte (M. Béjart).

Im Oktober 1995 kam er als Gruppentänzer zum Bayerischen Staatsballett, bei dem er auch solistische Rollen, wie einen der vier Verehrer in Dornröschen, übernahm.

1996 ging er zum Ballett der Deutschen Oper Berlin, bei dem er  u.a. in Stamping Ground (Jiří Kylián), Turnpike (Bigonzetti), Die Schneekönigin (R. Barra), Cinderella-Sein oder Design (R.De Oliveira), Fünf Tangos (Hans van Manen) und L'après-midi d'un Faune (R. De Oliveira) tanzte.

Seit der Spielzeit 1999/2000 ist er wieder beim Bayerischen Staatsballett. Zu Beginn der Spielzeit 2004/2005 wurde er zum Halbsolisten ernannt. Er tanzte kleinere Solopartien in Quartett in G, die Titelfigur in Don Quijote, den Faschingsprinzen in Crankos Romeo und Julia, den Pas-de-deux in Kammerballett (Hans van Manen), 3 Junge Herren in Manon (K. McMillan) und 4 Prinzen in Dornröschen (P. Wright). 2002 kreierte Jacopo Godani den Pas-de-deux in After Dark für ihn. In der Spielzeit 2003/2004 tanzte er u. a. in Kyliáns Svadebka und Sechs Tänze. In der darauffolgenden Spielzeit 2004/2005 erarbeitete er sich prominente Partien in Forsythes Limb´s Theorem und Itzik Galilis Kreation So nah so fern und debütierte außerdem als Graf N. in Neumeiers Kameliendame.

Debut 2005/2006
Fotograf in Die silberne Rose (Graeme Murphy), Kreation

Debut 2006/2007
Solopartie in Elemental (Godani)
Pascha in Le Corsaire (Petipa, Liška)
Solopartie in Chamber Symphony (Childs)

Debut 2007/2008
Trinculo in Der Sturm (Mannes)

Debut 2010/2011
Priester in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Der Mann im Schatten in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)

Debut 2011/2012
Thema in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Priester in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)

Herren


Marlon Dino © Sascha Kletzsch
Marlon Dino

Erster Solist

Marlon Dino wurde in Albanien geboren und begann seine Ausbildung 1991 an der School of Choreography and Ballet in Tirana/Albanien. 1998 wechselte er nach Genf in der Schweiz ans Geneve Dance Center unter der Leitung von David Allen. Im Januar 2001 bekam er einen Vertrag an der Wiener Staatsoper.

Seit 2002 ist er beim Bayerischen Staatsballett engagiert. Schnell wurde er mit solistischen Partien betraut, so dass schließlich 2005 die Ernennung zum Halbsolisten und zur Spielzeit 2007/2008 die Beförderung zum Solisten erfolgte. In der Spielzeit 2009/2010 wurde er zum Ersten Solisten ernannt.

Sein solistisches klassisches und zeitgenössisches Repertoire umfasst u.a. Jiří Kylián Sechs Tänze und die Solopartie im vierten Satz von George Balanchines Brahms-Schönberg-Quartett. In der Spielzeit 2004/2005 debütierte er als Graf Paris und Tybalt in Crankos Romeo und Julia und übernahm eine wichtige Partie in Balanchines Agon (zweiter Pas de trois). Außerdem tanzte er den Gaston in der Kameliendame (J. Neumeier), den Solo-Part in Hans van Manens Fünf Tangos und Rotbart in Schwanensee (R. Barra).
Seine erste eigene Choreographie, ein Pas de deux für Cheryl Wimperis und ihn selbst, entstand im Sommer 2003 im Rahmen der "Jungen Choreographen". Es folgte im Sommer 2004 die Choreographie Nimm's wie du willst.
Ende 2007 wurde Marlon Dino für sein Debüt als Onegin an der Seite von Lucia Lacarra in John Crankos Ballett mit dem TZ-Rosenstrauß des Jahres ausgezeichnet.

Debut 2003/2004
Brahms-Schoenberg Quartett (G. Balanchine)

Debut 2004/05:
Graf Paris und Tybalt in Romeo und Julia (J. Cranko)
Agon (G. Balanchine), zweiter Pas de trois
Gaston in Kameliendame (J. Neumeier)
Solo in Fünf Tangos

Debut 2005/2006
Bérenger in Raymonda (R. Barra)

Debut 2006/2007 
Zweiter Pas de deux in Century Rolls (D. Bombana)
Pas de six in Giselle (P. Wright)
Rotbart in Schwanensee (R. Barra)
Ali und Birbanto in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)
Fotograf in Die Silberne Rose (G. Murphy)
Der Mann in Das Lied von der Erde (K. MacMillan)
Pas Fabergé in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Prinz Albrecht in Giselle (P. Wright) im Rahmen von Ballett und Wildnis

Debut 2007/2008
Onegin in Onegin (J. Cranko)
Alonso in Der Sturm (J. Mannes), Kreation
Legende (J. Cranko)
Solor in La Bayadère (Bart)

Debut 2008/2009
Romeo in Romeo und Julia (J. Cranko)
Siegfried in Once Upon An Ever After (T. Kohler), Kreation
Zeman in Shéhérazade (M. Fokine)
Siegfried in Schwanensee (R. Barra)
Adagio Hammerklavier (H. v. Manen)
Jean de Brienne in Raymonda (M. Petipa)

Debut 2009/2010
Der goldene Sklave in Shéhérazade (M. Fokine)
Armand in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Bach in Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere (N. Duato)

Debut 2010/2011
Prinz Désiré in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Petruccio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Der Mann im Schatten in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
Der König in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
El Trianero, Matador in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Günther in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Broken Fall (R. Maliphant)


Herren


Vincent Loermans Foto: S. Kletzsch
Vincent Loermans

Demi-Solo

Vincent Loermans wurde in Holland geboren und begann mit 14 Jahren seine Ausbildung an der Tanzakademie Brabant. 1990 wechselte er an die Ballettakademie München/Heinz-Bosl-Stiftung.
1993 erhielt er ein Engagement beim Bayerischen Staatsballett.

Hier tanzte er u.a. in der Opernaufführung Aida (N. Christie), den Konsul Stahlbaum sowie den Arabischen Tanz in Neumeiers Der Nussknacker, den Zettel in Ein Sommernachtstraum, den König in A Cinderella Story, den Fürsten Gremin in Crankos Onegin, den Großen Brahmanen in La Bayadère (P. Bart) und kreierte den Pascha in Le Corsaire (I. Liška/M. Petipa). Er tanzte diverse Soli in zeitgenössischen Balletten, u.a. in Jiří Kyliáns Svadebka, in Mats Eks A sort of...und in Forsythes Limb´s Theorem.

Zur Spielzeit 2004/2005 erfolgte die Ernennung zum Halbsolisten. Vincent Loermans engagiert sich zudem im Kinder- und Jugendporgramm des Bayerischen Staatsballetts.

Debut 2006/2007
Pascha in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)

Debut 2008/2009
Ober-Eunuch in Shéhérazade (M. Fokine)

Debut 2009/2010
Der Choreograph in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)

Debut 2010/2011
Baptista in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Manolo in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)