Billy Budd - Biographien
Billy Budd
Benjamin Britten
E. M. Forster und Eric Crozier nach der Erzählung von Herman Melville
Nationaltheater
Freitag, 23. Februar 2007
Musikalische Leitung
Kent Nagano
Kent Nagano geboren in Kalifornien, ist seit September 2006 Bayerischer Generalmusikdirektor. Mit der Uraufführung von Rihms Das Gehege sowie mit Strauss’ Salome leitete er die erste Premiere in seiner neuen Funktion. Zu den weiteren Neuproduktionen unter seiner musikalischen Leitung zählen Billy Budd, Chowanschtschina, die Uraufführungen von Unsuk Chins Alice in Wonderland und Minas Borboudakis‘ liebe.nur liebe, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck sowie im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2008 Lohengrin und Bernsteins Trouble in Tahiti. Außerdem dirigierte er an der Bayerischen Staatsoper Parsifal, Tristan und Isolde, Elektra sowie Akademie- und Sonderkonzerte.
In der Spielzeit 2009/2010 zeichnet Kent Nagano mit Don Giovanni, Dialogues des Carmélites sowie Die schweigsame Frau, für die musikalische Leitung von drei Neuproduktionen verantwortlich. Mit dem Dirigat von Tannhäuser erweitert er überdies sein Wagner-Repertoire an der Bayerischen Staatsoper und steht außerdem bei drei Akademiekonzerten sowie beim Festspielkonzert Oper für alle am Pult des Bayerischen Staatsorchesters.
Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Linz, Bozen, Regensburg, Nürnberg, Budapest und Baden-Baden. Unter seiner Leitung setzte die Bayerische Staatsoper auch in den Bereichen Nachwuchsförderung und Education neue Akzente. Beispiele hierfür sind das Opernstudio, die Orchesterakademie sowie das Jugendorchester ATTACCA.
Auf DVD erschienen bei medici arts Alice in Wonderland sowie Idomeneo, letzteres aufgezeichnet 2008 im Cuvilliés Theater. Darüber hinaus veröffentlichte SONY Classical jüngst die Einspielung von Bruckners 4. Symphonie mit dem Bayerischen Staatsorchester auf CD.
Ebenfalls seit September 2006 ist Kent Nagano Music Director des Orchestre symphonique de Montréal.
Inszenierung
Peter Mussbach
Geboren in Schwabach bei Nürnberg. Klavier- und Gesangsstudium am Konservatorium Nürnberg. Kursteilnehmer in der Dirigierklasse von Carl Melles und Herbert von Karajan (Sommerakademie Salzburg) und von Gerd Albrecht (Fricsay-Gesellschaft Berlin). Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik, Philosophie, Kunstgeschichte und Musik in Erlangen, Wien und München. Studium der Rechtswissenschaften und der Soziologie im Doppelstudium in München (Abschluß mit dem Diplom in Soziologie). Studium der Humanmedizin in München (Approbation 1982, Promotion 1984 im Fachgebiet Neurologie). Seit 1973 laufend Opern- und Schauspielinszenierungen in Frankfurt, Hamburg (Uraufführung der Oper
Die Eroberung von Mexico von Wolfgang Rihm), Brüssel, Stuttgart (Uraufführung der Neufassung von Rihms
Séraphin), Berlin (u.a.
Macbeth an der Staatsoper unter den Linden), Amsterdam sowie bei den Schwetzinger und Salzburger Festspielen und der Münchener Biennale für neues Musiktheater. Filmdrehbücher und -regie, u.a.
Amériques (1993). 1997 Professor für Schauspiel und Regie am Salzburger Mozarteum; 2002 Intendant der Berliner Staatsoper unter den Linden. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: die Uraufführungen von Manfred Trojahns Opern
Enrico (Koproduktion mit den Schwetzinger Festspielen) und
Was ihr wollt, Fidelio und
Billy Budd.
Bühne
Erich Wonder
geboren im Burgenland in Österreich. Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Er arbeitete vor allem in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Köln, Paris und Wien mit Regisseuren wie Luc Bondy, Jürgen Flimm, Hans Neuenfels, Claus Peymann, Nikolaus Lehnhoff, Ruth Berghaus und Götz Friedrich. Eigene Ausstellungen in Hamburg, Düsseldorf und München sowie bei der Documenta 1987. 1994 Debüt bei den Bayreuther Festspielen mit der Ausstattung zu
Tristan und Isolde (Regie: Heiner Müller). Erich Wonder ist Professor für Bühnenbild an der Wiener Akademie der Bildenden Künste. In den vergangenen Jahren feste Zusammenarbeit mit Peter Mussbach, u.a.
Wozzeck am Opernhaus Zürich und zahlreiche Produktionen an der Berliner Staatsoper unter den Linden. Bühnenbilder an der Bayerischen Staatsoper für
Fidelio (1978),
Der Ring des Nibelungen (1987) und
Billy Budd (2005).
Kostüme
Andrea Schmidt-Futterer
Geboren in Mannheim; war von 1980 bis 1984 Kostümassistentin bei Moidele Bickel an der Berliner Schaubühne. Von 1986 bis 1995 war sie als Kostümbildnerin am Schauspielhaus Bochum sowie für das Tanztheater Reinhild Hoffmann in Bochum tätig, danach in Wien, Berlin, Köln, Zürich und Hamburg. Seit 1991 arbeitet sie eng mit Peter Mussbach zusammen, u.a. in Brüssel, Hamburg, Frankfurt, Paris und bei den Salzburger Festspielen. Seit 1992 Teilzeitprofessur für Kostüm an der Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg. An der Bayerischen Staatsoper entwarf sie 1998 die Kostüme für die Uraufführung von Manfred Trojahns Oper
Was ihr wollt und 1999 für
Fidelio.
Choreographische Mitarbeit
Beate Vollack
studierte von 1978-1986 an der Staatlichen Ballettschule Berlin bei Nina Belikowa. 1986 folgte ein Engagement an der Komischen Oper Berlin, ab 1992 tanzte sie dort als Solistin die Odile in
Schwanensee, My Lady in
Die Drei Musketiere und die Titelpartie in
Coppélia. 1994 gewann Beate Vollack den Internationalen Ballettwettbewerb in Jackson/Mississippi. Seit Januar 1996 ist sie als Solistin beim Bayerischen Staatsballett engagiert.
Für ihre Interpretation von Mats Eks moderner Version von
Giselle wurde sie 1997 von der deutschen Fachpresse zur Tänzerin des Jahres gekürt und erhielt 1999 den Darstellerpreis der Bayerischen Theatertage in Nürnberg sowie den Förderpreis des Freistaates Bayern für Junge Künstler. Im Marstalltheater verknüpfte sie in der von dem belgischen Choreographen Marc Bogaerts für sie geschaffenen
Carmina (Tanzmarathon für eine Tänzerin nach der Musik von Carl Orff), erfolgreich ihre athletische Kondition mit der Eleganz ihres Tanzstils.
Weitere Hauptpartien am Bayerischen Staatsballett sind u.a. die Titelrolle in
Shannon Rose von Youri Vamos, die Marie in Davide Bombanas
Woyzeck-Fragmente, Jirí Kyliáns
Svadebka und
Sechs Tänze, Hans van Manens
Grosse Fuge und
Deja vu, dessen Deutsche Erstaufführung sie tanzte. Ihre Vielseitigkeit kommt ihr auch als Nanina oder Prudence in der
Kameliendame, als Mutter in
Romeo und Julia und
Schwanensee oder beim Hindu-Tanz in
La Bayadère zugute. Ihr Temperament prädestiniert sie in
Artifact II von William Forsythe dazu, die ganze Compagnie mit präziser Improvisation zu lenken. In Mats Eks
A sort of... tanzt sie seit der Premiere 2000 erfolgreich mit. Zu ihrem Repertoire gehören auch John Crankos
Der Widerspenstigen Zähmung und
Onegin.
Als Schauspielerin - etwa als Soldat in Strawinskys
Die Geschichte vom Soldaten an der Deutschen Oper Berlin - begeistert sie auch das Publikum der Bayerischen Staatsoper, so als Ida in
Die Fledermaus. Weitere Erfolge hatte sie als Protagonistin in Amir Hosseinpours
Petruschka-Kreation für das Bayerische Staatsballett im Dezember 1999. Am selben Premierenabend tanzte sie auch in William Forsythes
the second detail. In Jürgen Roses Inszenierung von
Das schlaue Füchslein verkörpert sie die Blaue Libelle.
Im Jahr 2000 erhielt sie ihr Diplom als Pädagogin an der Ballettakademie der Münchner Musikhochschule und begann als Choreographin zu arbeiten, so z. B. bei den Salzburger Festspielen (
Turandot von David Pountney) und am Royal Opera House Covent Garden, London (
Ariadne auf Naxos von Christof Loy). Ihre Zusammenarbeit mit dem Regisseur Aron Stiehl umfasst mittlerweile fünf Produktionen und reicht von der
Zauberflöte beim Münchner Tollwood-Festival im Winter 2001 bis zu
Zar und Zimmermann mit dem berühmten Holzschuh-Tanz des Chores im Juni 2004 in St. Gallen. An der Bayerischen Staatsoper schuf Beate Vollack für Richard Wagners
Ring des Nibelungen in der Regie von David Alden und unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta die Choreographie für
Die Walküre und die
Götterdämmerung.
Seit 2003 ist Beate Vollack mit einem Doppelvertrag sowohl als Tänzerin im Staatsballett als auch als Choreographin an der Staatsoper engagiert.
Im Oktober 2003 kreierte Amir Hosseinpour in
Orphée et Euridice eigens für sie einen tänzerischen Part, in dem sie, wie übrigens die Sängerin Veselina Kasarova, als Orphée in einer Hosenrolle besetzt war. In erneuter Zusammenarbeit mit David Alden war sie für die Choreographie in den Opern
Rodelinda und
Lulu verantwortlich. Kürzlich übernahm sie in
Die sieben Todsünden an der Opera North in Leeds neben der Choreographie auch die Rolle der Anna 2 als Tänzerin. Die Inszenierung ging auf Englandtournee, die mit zwei Vorstellungen am Sadlers Wells in London abgeschlossen wurde. In dieser Saison liegen - neben ihren Solopartien im Staatsballett - die choreographische Überarbeitung der Everdingschen
Zauberflöte,
Rigoletto (mit Doris Dörrie),
La Calisto und
La forza del destino (beide mit David Alden) sowie
Alcina (mit Christof Loy), vor ihr. Zu Beginn der Spielzeit 2004/2005 debütierte sie als Zigeunerin in Crankos
Romeo und Julia.
http://www.beate-vollack.com/
Licht
Alexander Koppelmann
Alexander Koppelmann arbeitete zehn Jahre an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. Seit Ende 1999 ist er freischaffend tätig und arbeitet überwiegend am Burgtheater Wien. Für die Oper gestaltete er das Licht u. a. für Produktionen von
Salome bei den Salzburger Festspielen 1992, für
Orpheus in Leipzig, für
The Winter Tales von Philippe Boesmans am Brüsseler Théâtre La Monnaie und am Pariser Théâtre du Châtelet 1999/2001,
The Turn of the Screw in Genf und für
Idomeneo in Wien und
Der Protagonist und Royal Palace bei den Bregenzer Festspielen sowie
Wozzeck für das Matsumoto Saito Kinen Festival in Japan. Lichtdesign an der Bayerischen Staatsoper:
Billy Budd,
Doktor Faust.
Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Seit der Spielzeit 2003/04 ist er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Edward Fairfax Vere
John Daszak
John Daszak studierte Gesang an der Guildhall School of Music and Drama, am Royal Northern College of Music und an der Accademia d’Arte Lirica in Ancona. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von Gustavo (
Un ballo in maschera), Loge (
Das Rheingold), Pinkerton (
Madama Butterfly) über Steva (
Jenufa) bis hin zu Jack (
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny). Die Titelpartie in Brittens
Peter Grimes sang er u.a. in einer Neuproduktion der Welsh National Opera und an der Mailänder Scala. Weitere Engagements führten ihn u.a. an die Opéra Bastille (Boris in
Katja Kabanova), zum Festival von Glyndebourne (Adolar in Webers
Euryanthe) und an die English National Opera (Enée in
Les Troyens). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Bernardo Novagerio (
Palestrina).
Billy Budd
Russell Braun
stammt aus Kanada und hatte Engagements an den namhaftesten Opernhäusern der Welt, u.a. an der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala, den Opernhäusern von Los Angeles, San Francisco, London, Paris, Wien sowie bei des Festspielen von Glyndebourne und Salzburg. Daneben zahlreiche Auftritte mit Orchestern wie dem City of Birmingham Orchestra oder Rotterdam Philharmonic Orchestra. Sein Repertoire umfasst Partien wie Valentin (
Faust), Guglielmo (
Così fan tutte), Silvio (
I pagliacci), Figaro (
Il barbiere di Siviglia), Orest (
Iphigénie en Tauride), Enrico (
Lucia di Lammermoor) sowie die Titelrollen in
Pelléas et Mélisande und
Eugen Onegin. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Billy Budd.
John Claggart
Peter Rose
wurde in Canterbury geboren und studierte an der University East Anglia sowie an der Guildhall School of Music and Drama. Nach mehreren Preisen debütierte er 1986 mit einer Opernproduktion des Glyndebourne Festivals in Hong Kong. Seither gastierte er an den Opernhäusern von San Francisco, Chicago, an der Metropolitan Opera New York, in London, Wien, Paris, Berlin, Hamburg und Amsterdam sowie bei den Festspielen in Salzburg und Aix-en-Provence. Sein Repertoire umfasst Partien wie Ochs (
Der Rosenkavalier), Gurnemanz (
Parsifal), Ramfis (
Aida), Fasolt (
Das Rheingold), Daland (
Der fliegende Holländer), Walter (
Luisa Miller), Mustafa (
L‘italiana in Algeri), Osmin (
Die Entführung aus dem Serail), Rocco (
Fidelio), König Marke (
Tristan und Isolde). Partien an der Bayerischen Staatsoper: Claggart (
Billy Budd), Daland, Osmin.
Mr Redburn
Robert Bork
wurde in Chicago/ USA geboren und studierte am Wheaton College in Illinois, an der Indiana University und an der Kölner Musikhochschule. Er war Mitglied im Kölner Opernstudio sowie im Ensemble der Kölner Oper. Dort sang er u.a. Papageno (
Die Zauberflöte), Lescaut (
Manon Lescaut), Escamillo (
Carmen), Malatesta (
Don Pasquale), Belcore (
L'elisir d'amore) und Tarquinius in Brittens
The Rape of Lucretia. Sein Repertoire umfasst außerdem Partien wie Jochanaan (
Salome), die Titelpartie in
Der fliegende Holländer, Gunter (
Götterdämmerung), Balstrode (
Peter Grimes), Don Carlo (
La forza del destino), Faninal (
Der Rosenkavalier), Masetto (
Don Giovanni) und Ben Ata in der Weltpremiere von Philip Glass'
Marriage of zones three, four and five. Engagements führten ihn u.a. an die Mailänder Scala, die Hamburgische Staatsoper, die Opera National du Rhin in Straßburg, das Théâtre du Capitole in Toulouse, das Teatro La Fenice in Venedig, die Nederlandse Opera und die Royal Flanders Opera in Antwerpen. Partien an der Bayerischen Staastoper: Mr. Redburn (
Billy Budd), Albert (
Werther).
Mr Flint
Lynton Black
erhielt seine Gesangsausbildung an der Royal Academy of Music in London. Erste Engagements führten ihn an die English Touring Opera, zum English Bach Festival und zu den Festspielen von Aix-en-Provence. Seit 1994 gehört er als erster Bassist dem Ensemble der D’Oyly Carte Opera an. Sein Repertoire reicht von Polyphem (
Acis and Galatea), Alfonso (
Così fan tutte), bis zu Luca in William Waltons
The Bear. Er verkörperte Antonio in Mozarts
Le nozze di Figaro und sang den Sultan in Haydns
L’incontro improvviso im Rahmen des Garsington Festivals. Er war zu hören als Notar (Der
Rosenkavalier) in der Inszenierung von Herbert Wernicke in Paris, als Achilla (
Giulio Cesare) und als Danilo (
Die lustige Witwe). Partien an der Bayerischen Staatsoper: Truelove (
The Rake's Progress), Flint (
Billy Budd).
Lieutenant Ratcliffe
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Ein Lakai (
Ariadne auf Naxos), Don Aposto Gazella (
Lucrezia Borgia), Yamadori (
Madama Butterfly), Dancaïro (
Carmen), Der Arkanar (
Die Tragödie des Teufels), L’officier (
Dialogues des Carmélites), Peter (
Hänsel und Gretel).
Red Whiskers
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen Augsburg. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (
Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen und Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Scaramuccio (
Ariadne auf Naxos), Triquet (Eugen
Onegin), Die Knusperhexe (
Hänsel und Gretel), Walther von der Vogelweide (
Tannhäuser), Premier commissaire (
Dialogues des Carmélites), Dr. Blind (
Die Fledermaus), Bischof von Budoja (
Palestrina).
Donald / Sailor
Timothy Sharp
wurde in Augsburg geboren und studierte an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in Berlin, besuchte Meisterkurse u.a. bei Hans Hotter, Peter Schreier, Brigitte Fassbaender und Dietrich Fischer-Dieskau und gewann mehrere Preise etwa beim Internationalen Schubert-Lied-Wettbewerb in Wien. Auftritte führten ihn unter anderem an die Oper Köln, die Bühnen Wuppertal, und das Badische Staatstheater Karlsruhe, aber auch an das Teatro San Carlo in Neapel, das Teatro Massimo Bellini in Catania, das Teatro Lirico in Cagliari und das Chicago Opera Theater. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Papageno (
Die Zauberflöte), Almaviva (
Le nozze di Figaro), Olivier (Capriccio) und Belcore (
L’elisir d’amore). Auch als Konzertsänger gastierte er u.a. in München, Berlin, Leipzig und bei der Styriarte in Stainz. 2001 gehört er dem Jungen Ensemble der Bayerischen Staatsoper an. Partien hier u.a. Schatten des Chorèbe (
Les Troyens), Moralès (
Carmen) und Fiorello (
Il barbiere di Siviglia), Donald (
Billy Budd).
Dansker
Christoph Stephinger
Christoph Stephinger war bei den Regensburger Domspatzen, studierte anschließend Gesang an der Münchner Musikhochschule und war Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Fest engagiert wurde er u.a. an die Opernhäuser in Hannover und Wiesbaden sowie an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Zahlreiche Gastspiele führten ihn u.a. nach Berlin, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart. Sein Repertoire umfasst Partien wie Osmin (
Die Entführung aus dem Serail), König Heinrich (
Lohengrin), Baron Ochs (
Der Rosenkavalier), Sarastro (
Die Zauberflöte), Kaspar (
Der Freischütz), Gremin (
Eugen Onegin) und Großinquisitor (
Don Carlo). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. 1. Handwerksbursche (
Wozzeck), Reinmar von Zweter (
Tannhäuser), Severolus (
Palestrina), Richter (
Jenůfa), Vanuzzi (
Die schweigsame Frau).
The Novice
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er fest ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Zahlreiche Gastverpflichtungen führten ihn ins In- und Ausland. 1995 debütierte er an der Mailänder Scala als Monostatos (
Die Zauberflöte). Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Brighella (
Ariadne auf Naxos), Remendado (
Carmen), Die Knusperhexe (
Hänsel und Gretel), Steuermann (
Der fliegende Holländer), Pedrillo (
Die Entführung aus dem Serail), Narraboth (
Salome), Der Skelton (
Die Tragödie des Teufels), L’aumônier (
Dialogues des Carmélites), Andres (
Wozzeck).
Squeak
Anthony Mee
Geboren in Lancashire. Studium am Royal Northern College of Music in Manchester. Er gastiert heute an internationalen Opernhäusern wie der Staatsoper Berlin, der Vlaamse Opera, in Chicago sowie an der Welsh National Opera, der Scottish Opera, der English National Opera und bei den Salzburger Festspielen. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Bardolfo (
Falstaff), Gustavo (
Un ballo in maschera), Gabriele Adorno (
Simon Boccanegra), Macduff und Malcolm (
Macbeth), Beppo und Canio (
Pagliacci), Cavaradossi (
Tosca), Pong (
Turandot), Alfred (
Die Fledermaus) und Basilio (
Le nozze di Figaro). Partien an der Bayerischen Staatsoper: Bardolfo, Squeak
(Billy Budd)
.
Bosun
Rüdiger Trebes
Rüdiger Trebes, geboren im Saarland, studierte in München und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Sein erstes Engagement führte ihn an das Staatstheater am Gärtnerplatz München. Seit 1991 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Er gab zahlreiche Liederabende im In- und Ausland sowie Gastspiele an anderen deutschen Bühnen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Diener (
Macbeth), Cappadocier (
Salome), Sciarrone (
Tosca), Alcindoro (
La bohème), Bischof von Feltre (
Palestrina), Yakusidé (
Madama Butterfly), Thierry (
Dialogues des Carmélites).
First Mate
Marc Pujol
stammt aus Barcelona/Spanien und studierte Klavier, Geige und Architektur, bevor er u.a. in Nizza Gesang studierte. Er besuchte Meisterklassen u.a. bei Eric Halfvarson und Roger Vignoles. Sein Repertoire reicht vom Liedgesang bis hin zu Partien wie Comte Des Grieux in Massenets
Manon, Oroveso (
Norma) und Sprecher (
Die Zauberflöte). Auftritte hatte er u.a. bei der Valbertran Schubertiade mit dem Orchester des Liceu in Barcelona und arbeitete mit zahlreichen internationalen Dirigenten. Seit September 2006 gehört er dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an.
Second Mate / Voice
Andreas Kohn
Andreas Kohn studierte Gesang am Salzburger Mozarteum und war anschließend Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München. 1989 bis 1992 war er am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert, anschließend an der Berliner Staatsoper. Er gastierte außerdem an verschiedenen Bühnen, u.a. am Grand Théâtre Génève, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, in Prag und bei den Salzburger Festspielen, wo er u.a. Masetto in
Don Giovanni sang. Zu seinem Repertoire gehören des Weiteren Commendatore (
Don Giovanni), Don Fernando (
Fidelio), Joe (
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) und Onkel Bonzo (
Madama Butterfly). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Soldat (
Salome).
Maintop
Kenneth Roberson
Kenneth Roberson, geboren in North Carolina, gab 1996 im Rahmen des Zyklus On Wings of Song der Marilyn Horne Foundation sein New Yorker Recital-Debüt und war Preisträger internationaler Wettbewerbe. 2000/01 wurde er Mitglied des Opernhauses Zürich, seit 2004 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien 2009/10: Brabantischer Edle (
Lohengrin), 1. Geharnischter/2. Priester (
Die Zauberflöte), Ein königlicher Herold (
Don Carlo), Heinrich der Schreiber (
Tannhäuser), 2. Jude (
Salome), Ein Offizier (
Il barbiere di Siviglia), Abdisu/1. Meister (
Palestrina), Der Narr (
Wozzeck), Ein Bote (
Aida), Evandro (
Medea), Goro Nakodo (
Madama Butterfly).
Arthur Jones
Andreas Kohn
Andreas Kohn studierte Gesang am Salzburger Mozarteum und war anschließend Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München. 1989 bis 1992 war er am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert, anschließend an der Berliner Staatsoper. Er gastierte außerdem an verschiedenen Bühnen, u.a. am Grand Théâtre Génève, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, in Prag und bei den Salzburger Festspielen, wo er u.a. Masetto in
Don Giovanni sang. Zu seinem Repertoire gehören des Weiteren Commendatore (
Don Giovanni), Don Fernando (
Fidelio), Joe (
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) und Onkel Bonzo (
Madama Butterfly). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Soldat (
Salome).
The Novice's Friend
Christian Miedl
Christian Miedl wurde in Passau geboren und schloss an der dortigen Universiät als Diplomkulturwirt ab. Nach dem Sieg beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" studierte er Lied und Oratorium am Salzburger Mozarteum bei Wolfgang Holzmair, das er 2003 mit Auszeichnung abschloss; Gesangsunterricht bei K. Tesaker und M. Honig. Meisterkurse bei D. Fischer-Dieskau, Waltraud Meier, Gabriele Schnaut; Preisträger beim Francisco-Vinas-Gesangswettbewerb in Barcelona und bei der Stiftung Deutsches Musikleben. Während des Studiums debütierte er in Mozarts Zauberflöte an der Seattle Opera. 2002 wirkte er in Franz Wittenbrinks
A Summer Night’s Dream beim Festival in Aix-en-Provence. Erste Erfahrungen am Stadttheater Bremerhaven, seitdem Gast an den Opernhäusern von Bremen und Wuppertal, sowie 2006 große Erfolge beim Klangbogen Wien in der Titelpartie der UA
Don Juan kommt aus dem Krieg. Weitere Partien u.a. Papageno, Guglielmo, Fritz, Dandini. Konzerte im Concertgebouw Amsterdam (
Carmina Burana), mit Residentie Orkest Den Haag, Vlaamse Radio Orkest.