Tosca (Inszenierung: Götz Friedrich) - Biographien

Giacomo Puccini: Tosca

Tosca (Inszenierung: Götz Friedrich)
Giacomo Puccini
Victorien Sardou, Luigi Illica und Giuseppe Giacosa

Nationaltheater

Freitag, 18. Mai 2007

 

Musikalische Leitung
John Fiore
Geboren in New York; Ausbildung an der Eastman School of Music. Er begann als Repetitor und musikalischer Assistent an den Opernhäusern von San Francisco, Chicago und an der Metropolitan Opera New York. 1988 war er musikalischer Assistent von Daniel Barenboim bei Wagners Ring des Nibelungen in Bayreuth. Debüt 1989 in San Francisco mit Gounods Faust, seither ständiger Gast an den großen amerikanischen und europäischen Opernhäusern, darunter die New Yorker Metropolitan Opera, die Chicago Lyric Opera, die Dresdner Semperoper, das Teatro dell‘Opera in Rom, das Teatro Carlo Felice in Genua sowie beim Festival in Savonlinna. Seit Beginn der Saison 1999/2000 ist er Chefdirigent der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf/Duisburg und leitet seit Sommer 2000 als Generalmusikdirektor der Stadt Düsseldorf die Düsseldorfer Symphoniker. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper: Der fliegende Holländer, La traviata, La bohème, Nabucco, Aida, Un ballo in maschera, Otello, Tosca.
John Fiore

 


Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Seit der Spielzeit 2003/04 ist er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Andrés Máspero

 


Kostüme
Reinhard Heinrich
Geboren in Halle; Unterricht in Zeichnen, Maltechnik, Portrait und Aktzeichnen. 1969 Leiter der Kostümabteilung des Münchner Residenztheaters; 1972 Leiter der Kostümabteilung der Bayreuther Festspiele. Seit 1978 Zusammenarbeit mit Harry Kupfer u.a. an der Semperoper in Dresden, der Komischen Oper Berlin (Mozart-Zyklus), den Bayreuther Festspielen (Der Ring des Nibelungen), der Kölner Oper (Janácek-Zyklus), bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen, in Wien, München und an der Berliner Staatsoper. Seit 1991 ist er Kostümdirektor der Komischen Oper Berlin. Erste Regiearbeit: 1991 Lulu in Kiel. An der Bayerischen Staatsoper schuf er die Kostüme zu Lohengrin (1964), Tosca, Die schweigsame Frau und Die Jungfrau von Orléans.
Reinhard Heinrich

 


Bühne
Rudolf Heinrich
Geboren in Halle; Studium der Malerei an der Kunstschule Burg Giebichenstein. Von 1950 bis 1954 Bühnenbildner in Halle; 1953 Engagement an die Komische Oper Berlin durch Walter Felsenstein; 1954 bis 1961 dort Ausstattungsleiter. 1960 Ordentliches Mitglied der Akademie der Künste in Berlin (Ost); 1961 bis 1964 freischaffender Bühnenbildner vor allem in München. 1964 Professor der Bühnenbildklasse der Münchner Akademie der Bildenden Künste. Gasttätigkeit an vielen internationalen Opernhäusern; seit 1967 regelmäßige Zusammenarbeit mit Günther Rennert bei den Salzburger Festspielen und in München. Heinrich verstarb 1975. Ausstattungen an der Bayerischen Staatsoper: Le nozze di Figaro (1968), Ariadne auf Naxos (1969), La bohème (1969), Don Carlo (1975), Antigonae (1975), Tosca (1976).
Rudolf Heinrich

 


Inszenierung
Götz Friedrich
Geboren in Naumburg/Saale; Studium der Theaterwissenschaft an der Universität Weimar. Er begann als Assistent an der Komischen Oper Berlin, war dort ca. 20 Jahre Schüler und engster Mitarbeiter von Walter Felsenstein. In den letzten Jahren dieses Engagements war er Chefregisseur der Komischen Oper. 1972 Debüt in Bayreuth mit Tannhäuser, beim Holland Festival und an der Stockholmer Oper. Von 1972 bis 1980 war er Chef-Regisseur der Hamburgischen Staatsoper; dieselbe Position hatte er von 1977 bis 1981 auch am Royal Opera House, Covent Garden, London inne. Er inszenierte u.a. in London, an der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, in Stockholm, München, Berlin, Stuttgart, bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen, in Paris und Zürich, in Houston, Los Angeles und Chicago. Ab 1981 war Götz Friedrich Generalintendant der Deutschen Oper Berlin, von 1984 bis 1993 war er ebenfalls Intendant am Berliner Theater des Westens. Ab 1993 war er Principal Guest Producer an der Königlichen Oper Stockholm. Außerdem war er Professor für Opernregie an der Hamburger Universität. Götz Friedrich verstarb im Dezember 2000. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Tosca, Die Versuchung (Josef Tal), Lou Salome, Fidelio, La forza del destino und Lohengrin.
Götz Friedrich

 


Floria Tosca
Daniela Dessì
Geboren in Genua; Ausbildung am Konservatorium in Parma und an der Accademia Chigiana in Siena. Nach dem ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb der RAI 1980 zunächst Debüt als Konzertsängerin. Als Opernsängerin umfaßt ihr Repertoire heute 60 Rollen von Monteverdi bis Prokofjew, wobei sie sich besonders als Intrepretin in Werken von Mozart (Le nozze di Figaro, Così fan tutte, Don Giovanni, La clemenza di Tito) und Verdi (Otello, Simon Boccanegra, Don Carlo, Falstaff, Aida, La traviata) einen Namen machte. Regelmäßige Auftritte u.a. an der Mailänder Scala, beim Maggio Musicale in Florenz, bei den Salzburger Festspielen, am Opernhaus Zürich, an der Staatsoper Wien, der Metropolitan Opera New York sowie zahlreichen weiteren Opernhäusern in Europa und den USA. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Desdemona (Otello), Tosca, Alice (Falstaff).
Daniela Dessì

 


Mario Cavaradossi
Fabio Armiliato
wurde in Genua/Italien geboren und studierte am Konservatorium Niccolò Paganini in seiner Heimatstadt. Sein offizielles Debüt gab er 1986 am Teatro Pergolesi in Jesi. Nach dem ersten Preis beim Tito Schipa-Gesangswettbewerb in Lecce sang er an den Opernhäusern von Rom, Palermo, Genua, Frankfurt, Zürich und Montpellier. 1993 debütierte er an der New Yorker Metropolitan Opera als Manrico (Il trovatore). Seither gastierte er an allen großen Opernhäusern der Welt, u.a. in Mailand, Wien, London, Buenos Aires, Washington, Chicago, Berlin, Sevilla, Hamburg und Paris. Zu seinem Repertoire gehören die großen italienischen Tenorpartien etwa Faust (Mefistofele), Riccardo (Un ballo in maschera), Andrea Chenier, Rodolfo (La bohème), Ernani, Cavaradossi (Tosca) und Pinkerton (Madama Butterfly). Partien an der Bayerischen Staatsoper: Radames (Aida), Des Grieux (Manon Lescaut), Titelpartie Don Carlo, Cavaradossi.
Fabio Armiliato

 


Baron Scarpia
Mark Delavan
wurde in Princeton, New Jersey, geboren und erhielt seinen Bachelor in Musik an der Oral Roberts University. Anschließend war er Finalist bei den Metropolitan Opera Auditions und wurde Adler Fellow der San Francisco Opera. Seither gastierte er an allen großen Opernhäusern Nordamerikas (u.a. Chicago, Philadelphia, San Francisco) und Kanadas (Montreal). Sein umfangreiches Repertoire umfasst komische Partien wie Belcore (L’elisir d’amore) und Falstaff, vor allem aber italienische, englische und französische Baritonpartien wie Macbeth, Jago (Otello), Scarpia (Tosca), Escamillo (Carmen), Gérard (Andrea Chenier) und Sweeney Todd bis hin zu Jupiter in Strauss’ Die Liebe der Danae und die Titelpartie in Wagners Der fliegende Holländer. An der New Yorker Metropolitan Opera sang er u.a. Amonasro in Aida. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Rigoletto, Don Carlo (La forza del destino), Scarpia (Tosca).
Mark Delavan

 


Cesare Angelotti
Steven Humes
Steven Humes studierte am Musikkonservatorium von New England und an der Boston University. Seine ersten Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte der Bassist u.a. an den Opern von St. Louis und Chicago sowie der Wolf Trap Opera. 2003 war er Finalist der Metropolitan Opera National Council Auditions. Seit Herbst 2003 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2009/10: u.a. Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Gubetta (Lucrezia Borgia), Gremin (Eugen Onegin), Ein Mönch (Don Carlo), Biterolf (Tannhäuser), Banco (Macbeth), Der Boris (Die Tragödie des Teufels), Ramfis (Aida), Farfallo (Die schweigsame Frau).
Steven Humes

 


Der Mesner
Alfred Kuhn
Alfred Kuhn, geboren in Ober-Roden/Hessen, studierte an der Musikhochschule Frankfurt am Main. Sein erstes Engagement führte ihn 1963 nach Darmstadt, wo er 15 Jahre Ensemblemitglied blieb. Ab 1978 war er fünf Jahre an der Deutschen Oper am Rhein, seit 1983 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1991 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: 5. Jude (Salome), Benoît (La bohème), 1. Priester (Die Zauberflöte), Frank (Die Fledermaus), Avosmediano (Palestrina), Antonio (Le nozze di Figaro).
Alfred Kuhn (c) Anne Kirchbach

 


Spoletta
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen Augsburg. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen und Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Triquet (Eugen Onegin), Die Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Walther von der Vogelweide (Tannhäuser), Premier commissaire (Dialogues des Carmélites), Dr. Blind (Die Fledermaus), Bischof von Budoja (Palestrina).
Ulrich Reß

 


Sciarrone / Ein Kurier
Rüdiger Trebes
Rüdiger Trebes, geboren im Saarland, studierte in München und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Sein erstes Engagement führte ihn an das Staatstheater am Gärtnerplatz München. Seit 1991 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Er gab zahlreiche Liederabende im In- und Ausland sowie Gastspiele an anderen deutschen Bühnen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Diener (Macbeth), Cappadocier (Salome), Sciarrone (Tosca), Alcindoro (La bohème), Bischof von Feltre (Palestrina), Yakusidé (Madama Butterfly), Thierry (Dialogues des Carmélites).
Rüdiger Trebes

 


Ein Gefängniswärter
Gerhard Auer
Geboren in Moosburg; studierte an der Musikhochschule München Klavier, Schulmusik und Gesang. 1969 wurde er in das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper aufgenommen; seit 1971 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1991 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Zu seinen wichtigsten Rollen, die er an der Bayerischen Staatsoper im Laufe der Jahre gesungen hat, gehören u.a. Ferrando (Il trovatore), Pietro (Simon Boccanegra), Mönch (Don Carlo), Antonio (Le nozze di Figaro), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Reinmar von Zweter (Tannhäuser), Haly (L’italiana in Algeri), König (Aida), Mercurio und Littore (L’incoronazione di Poppea)
Gerhard Auer

 


Stimme eines Hirten
Bonnie Cameron
studierte Gesang u.a. an der University of Colorado und an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in Berlin, wo sie mit Auszeichnung abschloss. Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Marilyn Horne. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Zweite Dame (Die Zauberflöte) und Meg Page (Falstaff). 2006 war sie Preisträgerin beim Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg, wo sie anschließend die Alceste in Josef Mysliveceks Oper Antigona sang, eine Partie, mit der sie 2006 im Nationaltheater in Prag auftrat. Darüberhinaus ist sie Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung "Live Music Now." Seit Herbst 2006 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper.
Bonnie Cameron

 


 
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