Tristan und Isolde - Biographien

Tristan und Isolde: Waltraud Meier, Kwangchul Youn, Robert Dean Smith Tristan und Isolde: Petra Lang, Waltraud Meier Tristan und Isolde: Waltraud Meier, Robert Dean Smith

Tristan und Isolde

Richard Wagner
Nationaltheater

Münchner Opernfestspiele 2013
Donnerstag, 11. Juli 2013

Musikalische Leitung


Kent Nagano. © Benjamin Ealovega
Kent Nagano
Kent Nagano, geboren in Kalifornien, war Musikdirektor des Berkeley Symphony Orchestra, der Opéra National de Lyon, des Hallé Orchestra und der Los Angeles Opera sowie künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Deutschen Symphonieorchesters Berlin, bevor er 2006 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper wurde. In dieser Position, die er bis 2013 innehatte, leitete er zahlreiche Neuproduktionen, darunter Billy Budd, Chowanschtschina, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck, Lohengrin, Die schweigsame Frau, Saint François d’Assise sowie die Uraufführungen von Wolfgang Rihms Das Gehege, Unsuk Chins Alice in Wonderland, Minas Borboudakis’ liebe.nur liebe und Jörg Widmanns Babylon. Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Moskau, Linz, Hamburg, Budapest sowie zu Festivals wie denen von Grafenegg, Gent, Berlin und Baden-Baden. Seit 2006 ist Kent Nagano zudem Musikdirektor des Orchestre Symphonique de Montréal, seit 2013 auch Erster Gastdirigent der Göteborger Symphoniker. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Babylon.

Inszenierung


Peter Konwitschny
Peter Konwitschny
Peter Konwitschny, geboren in Frankfurt am Main, studierte Opernregie in Berlin. Ab 1980 inszenierte er an deutschen Bühnen, später auch in Basel, Graz, Paris, Wien und Barcelona. Bedeutung erlangte er bei der szenischen Interpretation von Opern Händels, mit der er ab 1984 eine Ära der Händelpflege in Halle begründete. Seine Interpretationen von Wagners Parsifal und Tristan und Isolde an der Bayerischen Staatsoper, Tannhäuser in Dresden, Lohengrin in Hamburg sowie Götterdämmerung in Stuttgart sind zentral in der Wagner-Rezeption der vergangenen Jahre. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Freien Akademie der Künste zu Leipzig und der Sächsischen Akademie der Künste Dresden. Von 2008 bis 2011 war er Chefregisseur der Oper Leipzig. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Tristan und Isolde, Parsifal, Der fliegende Holländer.

Bühne und Kostüme


Johannes Leiacker
Johannes Leiacker
Johannes Leiacker absolvierte nach einer Tischlerlehre ein Design-Studium in Wiesbaden. Anschließend wurde er Bühnenbildassistent am Schauspiel Frankfurt. Er entwarf Bühnenbilder u.a. für das Schauspielhaus Düsseldorf, das Berliner Schillertheater und das Bayerische Staatsschauspiel. Zudem arbeitete er u.a. an den Opernhäusern von New York, London, Wien, Zürich, Amsterdam, Berlin, Dresden, Hamburg, Brüssel, Lissabon, Kopenhagen, Los Angeles und Moskau sowie bei den Festspielen von Salzburg und Baden-Baden. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn etwa mit Peter Konwitschny, Dietrich Hilsdorf, Guy Joosten und Christof Loy. Von 2004 bis 2010 war er Professor für Bühnenbild und Kostüme an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Ausstattungen an der Bayerischen Staatsoper: Parsifal, Tristan und Isolde, Der fliegende Holländer.

Licht


Michael Bauer
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung hier in der Spielzeit 2013/14: Lʼelisir dʼamore, Die Zauberflöte, Tosca, Hänsel und Gretel, Der fliegende Holländer, Boris Godunow, Guillaume Tell, L’Orfeo.

Produktionsdramaturgie


Werner Hintze
Werner Hintze
Werner Hintze stammt aus Berlin und studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Über 20 Jahre hinweg arbeitete er kontinuierlich mit Peter Konwitschny, u.a. bei Händel-Opern und Rigoletto an der Oper Halle, Friedenstag an der Dresdner Semperoper, Lohengrin, Wozzeck und Don Carlo in Hamburg, an der Bayerischen Staatsoper 1995 mit Parsifal; 1998 folgte Tristan und Isolde. Weiterhin war er als Dramaturg u.a. am Landestheater Halle sowie an den Opernhäusern von Dresden und Kopenhagen tätig. Von 2003 bis 2012 war er Chefdramaturg an der Komischen Oper Berlin. Seine Arbeit mit Andreas Homoki setzt er seitdem als freischaffender Dramaturg fort.

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Tristan


Peter Seiffert
Peter Seiffert
Peter Seiffert studierte an der Musikhochschule Düsseldorf. Er erhielt sein erstes Engagement an der Deutschen Oper am Rhein, gefolgt von einem weiteren an der Deutschen Oper Berlin. Er sang an allen großen Opernhäusern und Festivals der Welt, u.a. in Wien, London, Mailand, Barcelona, Madrid, Valencia, Los Angeles, New York  sowie bei den Salzburger Festspielen. Zudem ist er regelmäßiger Gast an der Bayerischen Staatsoper. 1992 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt, 2013 zum Österreichischen Kammersänger. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Florestan (Fidelio), Max (Der Freischütz), Kaiser (Die Frau ohne Schatten), Bacchus (Ariadne auf Naxos), Turridu (Cavalleria rusticana) und Wagner-Partien wie Erik (Der fliegende Holländer), Tannhäuser, Lohengrin, Siegmund, Tristan und Parsifal. Mit dem Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg) debütierte er 1996 in Bayreuth. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Tristan.

König Marke


René Pape (© Mathias Bothor)
René Pape
René Pape geboren in Dresden, wurde beim Dresdner Kreuzchor sowie an der Musikhochschule Carl Maria von Weber seiner Heimatstadt ausgebildet. Seit 1988 ist er im Ensemble der Deutschen Staatsoper Berlin, wo er auch zum Kammersänger ernannt wurde. Er singt zahlreiche große Rollen seines Fachs wie Rocco (Fidelio), Méphistophélès (Faust), König Heinrich (Lohengrin), Wotan (Das Rheingold und Die Walküre), Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg), Figaro (Le nozze di Figaro), Sarastro (Die Zauberflöte) und die Titelpartien in Don Giovanni und Boris Godunow. Gastspiele führten ihn u.a. an die Metropolitan Opera New York, die Opéra National de Paris, die Chicago Lyric Opera, das Royal Opera House Covent Garden, an die Wiener Staatsoper sowie zu den Festpielen von Bayreuth und Salzburg. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: König Marke (Tristan und Isolde), Philipp II (Don Carlo).

www.renepape.com

Isolde


Petra-Maria Schnitzer
Petra-Maria Schnitzer, geboren in Wien, erhielt ihre Ausbildung am Salzburger Mozarteum und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Erste Bühnenauftritte hatte sie 1991 in St. Gallen und Klagenfurt als Figaro-Gräfin, 1995 wurde sie Mitglied der Wiener Staatsoper. Inzwischen war sie weltweit Gast an zahlreichen großen Opernhäusern, u.a. in Straßburg, Berlin, Dresden, Hamburg, Paris, Los Angeles, New York und Zürich sowie bei  den Festspielen von Bayreuth und Salzburg.  Zu ihrem Repertoire zählen inzwischen u.a. Rosalinde (Die Fledermaus), Agathe (Der Freischütz), Ariadne (Ariadne auf Naxos), Eva (Die Meistersinger von Nürnberg), Sieglinde (Die Walküre) und Elsa (Lohengrin). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Elisabeth (Tannhäuser).

Kurwenal


Markus Eiche. © Baisja Chanowski
Markus Eiche
Markus Eiche studierte Gesang in Karlsruhe und Stuttgart. Von 2001 bis 2007 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim, wo er sich Partien wie Marcello (La bohème), Wolfram (Tannhäuser), Papageno (Die Zauberflöte) und Guglielmo (Così fan tutte) sowie die Titelpartien in Wozzeck und Don Giovanni erarbeitete. Von 2007 bis 2010 war er an der Wiener Staatsoper engagiert, wo er u.a. als Conte di Almaviva (Le nozze di Figaro), Belcore (L’elisir d’amore) sowie als Albert (Werther) zu erleben war. Gastspiele führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Mailand, Amsterdam, Berlin, Dresden, Barcelona und Stuttgart sowie zu den Festspielen von Salzburg und Bayreuth. Seit 2012 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Ping (Turandot), Andrej Schtschelkalow (Boris Godunow), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Sharpless (Madama Butterfly).

http://www.markuseiche.com/

Melot


Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi, geboren in Peru, debütierte mit 19 Jahren in der Partie des Dancaïro (Carmen) im Teatro Municipal de Lima. Anschließend studierte er Gesang in München. 1994 gab er sein USA-Debüt als Jaquino (Fidelio). Seit 1997 singt er auch in europäischen Konzertsälen und Theatern, u.a. in Graz, Prag, Amsterdam, Brünn und Wien. Zu seinen Partien gehören u.a. Don José (Carmen), Enzo Grimaldo (La Gioconda), Radamès (Aida) und Cavaradossi (Tosca). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Geharnischter/Priester (Die Zauberflöte), Spoletta (Tosca), Mastro Trabuco (La forza del destino), Gaston (La traviata), Il principe di Persia (Turandot), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Jude (Salome), Offizier (Ariadne auf Naxos).

Brangäne


Ekatarina Gubanova
Ekaterina Gubanova
Ekaterina Gubanova studierte in ihrer Heimatstadt Moskau und wurde 2002 in das Young Artists Programme des Londoner Royal Opera House Covent Garden aufgenommen, wo sie seither mehrfach gastierte. Darüber hinaus trat sie an der Wiener Staatsoper, am Teatro Real in Madrid und am Gran Teatro del Liceu in Barcelona sowie bei den Festspielen in Salzburg und Baden-Baden auf. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Giulietta (Les Contes dʼHoffmann), Olga (Eugen Onegin) und Amneris (Aida). Jüngere Engagements waren Fricka (Die Walküre) an der Mailänder Scala und an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, wo sie auch Eboli (Don Carlo) sang, sowie Giovanna Seymour (Anna Bolena) an der Metropolitan Opera New York. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Brangäne (Tristan und Isolde), Solistin in Verdis Messa da Requiem, Prinzessin Eboli (Don Carlo).

Ein Hirte


Kammersänger Kevin Conners
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Don Curzio (Le nozze di Figaro), Andres (Wozzeck), Wedgwood-Teekanne/altes Männchen/Laubfrosch (L’Enfant et les sortilèges), Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Triquet (Eugen Onegin), Steuermann (Der fliegende Holländer), Pang (Turandot), Frantz/Cochenille/Pitichinaccio (Les Contes d’Hoffmann), Haushofmeister bei Faninal/Wirt (Der Rosenkavalier), Gottesnarr (Boris Godunow), Jude (Salome), Gralsritter (Parsifal), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Pirzel (Die Soldaten), Rodolphe (Guillaume Tell).

Ein Steuermann


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: u.a. Il Conte di Ceprano (Rigoletto), Sessel, Baum (L’Enfant et les sortilèges), der Einarmige (Die Frau ohne Schatten), Sciarrone (Tosca), BenoÎt (La bohème), Un alcade (La forza del destino), Baron Douphol (La traviata), Schlémil (Les contes d’Hoffmann), Notar (Der Rosenkavalier), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Hauptmann der Streifenwache (Boris Godunow), Eisenhardt (Die Soldaten), Leuthold (Guillaume Tell), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia).

Ein junger Seemann


Ulrich Reß
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Förster (Rusalka), Monostatos (Die Zauberflöte), Altoum (Turandot), Spalanzani (Les Contes d’Hoffmann), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Missail (Boris Godunow), Jude (Salome), Basilio (Le nozze di Figaro).