Der fliegende Holländer - Biographien

Der fliegende Holländer: Evgeny Nikitin, Chor der Bayerischen Staatsoper Richard Wagner: Der fliegende Holländer. Anja Kampe Der fliegende Holländer: Chor der Bayerischen Staatsoper

Der fliegende Holländer

Richard Wagner
Nationaltheater

Mittwoch, 17. April 2013

Musikalische Leitung


Asher Fisch
Asher Fisch
Asher Fisch, geboren in Jerusalem, begann seine Karriere als Assistent von Daniel Barenboim. Anschließend wurde er musikalischer Leiter an der Wiener Volksoper und an der New Israeli Opera in Tel Aviv. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser von New York, London, Mailand, Berlin, Dresden, München, Paris, Chicago und Los Angeles. Er dirigierte u.a. Carmen und Der fliegende Holländer an der Bayerischen Staatsoper, Rigoletto an der Semperoper in Dresden sowie Die lustige Witwe an der Opéra National de Paris. Seit 2007 ist er Principal Guest Conductor an der Seattle Oper, wo er den Ring des Nibelungen dirigierte. Neben seinen Opernengagements trat er mit Orchestern wie dem New York Philharmonic und den Berliner Philharmonikern auf. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: La bohème, La forza del destino, Turandot, Salome, Parsifal, Ariadne auf Naxos.

Inszenierung


Peter Konwitschny
Peter Konwitschny
Peter Konwitschny, geboren in Frankfurt am Main, studierte Opernregie in Berlin. Ab 1980 inszenierte er an deutschen Bühnen, später auch in Basel, Graz, Paris, Wien und Barcelona. Bedeutung erlangte er bei der szenischen Interpretation von Opern Händels, mit der er ab 1984 eine Ära der Händelpflege in Halle begründete. Seine Interpretationen von Wagners Parsifal und Tristan und Isolde an der Bayerischen Staatsoper, Tannhäuser in Dresden, Lohengrin in Hamburg sowie Götterdämmerung in Stuttgart sind zentral in der Wagner-Rezeption der vergangenen Jahre. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Freien Akademie der Künste zu Leipzig und der Sächsischen Akademie der Künste Dresden. Von 2008 bis 2011 war er Chefregisseur der Oper Leipzig. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Tristan und Isolde, Parsifal, Der fliegende Holländer.

Bühne und Kostüme


Johannes Leiacker
Johannes Leiacker
Johannes Leiacker absolvierte nach einer Tischlerlehre ein Design-Studium in Wiesbaden. Anschließend wurde er Bühnenbildassistent am Schauspiel Frankfurt. Er entwarf Bühnenbilder u.a. für das Schauspielhaus Düsseldorf, das Berliner Schillertheater und das Bayerische Staatsschauspiel. Zudem arbeitete er u.a. an den Opernhäusern von New York, London, Wien, Zürich, Amsterdam, Berlin, Dresden, Hamburg, Brüssel, Lissabon, Kopenhagen, Los Angeles und Moskau sowie bei den Festspielen von Salzburg und Baden-Baden. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn etwa mit Peter Konwitschny, Dietrich Hilsdorf, Guy Joosten und Christof Loy. Von 2004 bis 2010 war er Professor für Bühnenbild und Kostüme an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Ausstattungen an der Bayerischen Staatsoper: Parsifal, Tristan und Isolde, Der fliegende Holländer.

Licht


Michael Bauer
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung hier in der Spielzeit 2013/14: Lʼelisir dʼamore, Die Zauberflöte, Tosca, Hänsel und Gretel, Der fliegende Holländer, Boris Godunow, Guillaume Tell, L’Orfeo.

Produktionsdramaturgie


Werner Hintze
Werner Hintze
Werner Hintze stammt aus Berlin und studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Über 20 Jahre hinweg arbeitete er kontinuierlich mit Peter Konwitschny, u.a. bei Händel-Opern und Rigoletto an der Oper Halle, Friedenstag an der Dresdner Semperoper, Lohengrin, Wozzeck und Don Carlo in Hamburg, an der Bayerischen Staatsoper 1995 mit Parsifal; 1998 folgte Tristan und Isolde. Weiterhin war er als Dramaturg u.a. am Landestheater Halle sowie an den Opernhäusern von Dresden und Kopenhagen tätig. Von 2003 bis 2012 war er Chefdramaturg an der Komischen Oper Berlin. Seine Arbeit mit Andreas Homoki setzt er seitdem als freischaffender Dramaturg fort.

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Daland


Stephen Milling. © Rune Evensen and Scanpix
Stephen Milling
Stephen Milling erhielt seine Ausbildung an der Musikakademie seiner Heimatstadt Kopenhagen. Als Ensemblemitglied des Königlichen Dänischen Opernhauses baute er sich ein breites Repertoire auf, das neben Philipp II (Don Carlo) und Sarastro (Die Zauberflöte) vor allem die großen Basspartien Wagners wie z.B. Daland (Der fliegende Holländer), König Marke (Tristan und Isolde), Hunding (Die Walküre), Fafner (Siegfried) und Gurnemanz (Parsifal) umfasst. Mit seinem Debüt an der Mailänder Scala begann seine internationale Karriere, die ihn u.a. an die Metropolitan Opera in New York, an die San Francisco Opera, ans Royal Opera House, Covent Garden, London, ans Gran Teatro del Liceu, Barcelona, an die Deutsche Oper Berlin, an die Wiener Staatsoper sowie nach Baden-Baden und Salzburg führte. An der Pariser Oper wirkte er in der Uraufführung von Kaija Saariahos Adriana Mater mit. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Rocco (Fidelio), Daland (Der fliegende Holländer).

Senta


Anja Kampe
Anja Kampe
Anja Kampe studierte in Dresden und Turin und gab ihr Deutschlanddebüt als Freia und Gerhilde (Der Ring des Nibelungen) bei den Bayreuther Festspielen. Ihren internationalen Durchbruch hatte sie 2003 an der Washington Opera als Sieglinde (Die Walküre), eine Partie die sie später auch in Los Angeles, München, Berlin und Bayreuth interpretierte. Die Partie der Senta (Der fliegende Holländer) sang sie u.a. in Brüssel, München, Madrid, Tokio und London. Als Leonore in Fidelio debütierte sie 2007 in Los Angeles. Zudem war sie u.a. als Leonora (Oberto) am Teatro alla Scala in Mailand, als Lisa (Pique Dame) in Antwerpen und Frankfurt, als Donna Elvira (Don Giovanni) in Venedig, als Isolde (Tristan und Isolde) in Glyndebourne und bei der Ruhrtriennale, als Elisabeth (Tannhäuser) in Wien und als Kundry (Parsifal) in Barcelona engagiert. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Senta (Der fliegende Holländer).

Erik


Klaus Florian Vogt (Foto: www.AlexLipp.de)
Klaus Florian Vogt
Klaus Florian Vogt studierte zunächst Horn in Hannover und Hamburg und spielte anschließend im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Währenddessen studierte er Gesang an der Musikhochschule in Lübeck und erhielt 1997 sein erstes Engagement in Flensburg. Von 1998 bis 2003 war er Ensemblemitglied der Dresdner Semperoper, wo er Partien wie Tamino (Die Zauberflöte) und Jeník (Die verkaufte Braut) sang. Mittlerweile gehören vor allem dramatische Partien wie Lohengrin, Parsifal, Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg), Florestan (Fidelio), Paul (Die tote Stadt) und Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann) zu seinem Repertoire, die er u.a. in Mailand, Paris, Madrid, Hamburg, Brüssel, Amsterdam, Köln, Tokio, New York und bei den Bayreuther Festspielen interpretierte. Er wurde mit dem Echo-Klassik-Preis 2012 (Sänger des Jahres) ausgezeichnet. An der Bayerischen Staatsoper war er u.a. als Max (Der Freischütz), Andrej (Chowanschtschina) und Bacchus/Der Tenor (Ariadne auf Naxos) zu erleben. Partien hier 2012/13: Erik (Der fliegende Holländer) und die Titelpartie in Lohengrin.

Mary


Okka von der Damerau
Okka von der Damerau
Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2013/2014: Mutter/chinesische Tasse/Libelle/Zofe (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Waldnymphe (Rusalka), Dame (Die Zauberflöte), Stimme von oben/Stimme der Ungeborenen/Dienerin/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Altpartie im 3. Akademiekonzert, Mary (Der fliegende Holländer), Suzuki (Madama Butterfly), Schenkwirtin (Boris Godunow), Page der Herodias (Salome), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Charlotte (Die Soldaten).

Der Steuermann


Norbert Ernst
Norbert Ernst
Norbert Ernst studierte am Konservatorium der Wiener Neustadt und an der Univerität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. 2002 wurde er Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, wo er u.a. seine Debüts als David (Die Meistersinger von Nürnberg) und Nemorino (L’elisir d’amore) gab. Bei den Bayreuther Festspielen war er u.a. als Steuermann (Der fliegende Holländer) sowie als David zu erleben. Diese Partie sang er auch am Grand Teatre de Liceu Barcelona und der Wiener Staatsoper, wo er seit der Spielzeit 2010/11 Ensemblemitglied ist. Dort war er u.a. als Tamino (Die Zauberflöte) und Loge (Das Rheingold) zu erleben. Gastspiele führten ihn u.a. an die Staatsoper Unter den Linden, die Oper von Cincinnati, das Grand Théâtre de Genève, die Opéra National de Paris sowie zu den Opernfestspielen nach Montreux und Savonlinna. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/2013: Steuermann.

www.norbert-ernst.com

Der Holländer


Johan Reuter (© Miklos Szabo)
Johan Reuter
Johan Reuter studierte in seiner Heimatstadt Kopenhagen an der Königlichen Musikakademie und an der Akademie der Königlichen Oper. Seit 1996 ist er Ensemblemitglied der Oper von Kopenhagen, wo er zuletzt u.a. als Escamillo (Carmen), Dr. Schön (Lulu), Macbeth und Simone Boccanegra Erfolge feiern konnte. 2006 debütierte er als Wozzeck am Royal Opera House Covent Garden in London. 2009 gastierte er als Barak (Die Frau ohne Schatten) an der Deutschen Oper Berlin, 2010 mit der Titelpartie von Der fliegende Holländer in Madrid, als Mandryka (Arabella) an der Wiener Staatsoper und als Jochanaan (Salome) in London. Zudem war er bei den Bayreuther Festspielen unter Christian Thielemann als Wotan (Das Rheingold) zu erleben. 2011 sang er bei den Salzburger Festspielen Jaroslav Prus (Věc Makropulos). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Wotan (Das Rheingold).