Der fliegende Holländer - Biographien

Der fliegende Holländer: Evgeny Nikitin, Chor der Bayerischen Staatsoper Richard Wagner: Der fliegende Holländer. Anja Kampe Der fliegende Holländer: Chor der Bayerischen Staatsoper

Der fliegende Holländer

Richard Wagner
Nationaltheater

Münchner Opernfestspiele 2013
Freitag, 28. Juni 2013

Musikalische Leitung


Asher Fisch
Asher Fisch
Asher Fisch, geboren in Jerusalem, begann seine Karriere als Assistent von Daniel Barenboim. Anschließend wurde er musikalischer Leiter an der Wiener Volksoper und an der New Israeli Opera in Tel Aviv. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser von New York, London, Mailand, Berlin, Dresden, München, Paris, Chicago und Los Angeles. Er dirigierte u.a. Carmen und Der fliegende Holländer an der Bayerischen Staatsoper, Rigoletto an der Semperoper in Dresden sowie Die lustige Witwe an der Opéra National de Paris. Seit 2007 ist er Principal Guest Conductor an der Seattle Oper, wo er den Ring des Nibelungen dirigierte. Neben seinen Opernengagements trat er mit Orchestern wie dem New York Philharmonic und den Berliner Philharmonikern auf. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: La bohème, La forza del destino, Turandot, Salome, Parsifal, Ariadne auf Naxos.

Inszenierung


Peter Konwitschny
Peter Konwitschny
Peter Konwitschny, geboren in Frankfurt am Main, studierte Opernregie in Berlin. Ab 1980 inszenierte er an deutschen Bühnen, später auch in Basel, Graz, Paris, Wien und Barcelona. Bedeutung erlangte er bei der szenischen Interpretation von Opern Händels, mit der er ab 1984 eine Ära der Händelpflege in Halle begründete. Seine Interpretationen von Wagners Parsifal und Tristan und Isolde an der Bayerischen Staatsoper, Tannhäuser in Dresden, Lohengrin in Hamburg sowie Götterdämmerung in Stuttgart sind zentral in der Wagner-Rezeption der vergangenen Jahre. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Freien Akademie der Künste zu Leipzig und der Sächsischen Akademie der Künste Dresden. Von 2008 bis 2011 war er Chefregisseur der Oper Leipzig. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Tristan und Isolde, Parsifal, Der fliegende Holländer.

Bühne und Kostüme


Johannes Leiacker
Johannes Leiacker
Johannes Leiacker absolvierte nach einer Tischlerlehre ein Design-Studium in Wiesbaden. Anschließend wurde er Bühnenbildassistent am Schauspiel Frankfurt. Er entwarf Bühnenbilder u.a. für das Schauspielhaus Düsseldorf, das Berliner Schillertheater und das Bayerische Staatsschauspiel. Zudem arbeitete er u.a. an den Opernhäusern von New York, London, Wien, Zürich, Amsterdam, Berlin, Dresden, Hamburg, Brüssel, Lissabon, Kopenhagen, Los Angeles und Moskau sowie bei den Festspielen von Salzburg und Baden-Baden. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn etwa mit Peter Konwitschny, Dietrich Hilsdorf, Guy Joosten und Christof Loy. Von 2004 bis 2010 war er Professor für Bühnenbild und Kostüme an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Ausstattungen an der Bayerischen Staatsoper: Parsifal, Tristan und Isolde, Der fliegende Holländer.

Licht


Michael Bauer
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung hier in der Spielzeit 2013/14: Lʼelisir dʼamore, Die Zauberflöte, Tosca, Hänsel und Gretel, Der fliegende Holländer, Boris Godunow, Guillaume Tell, L’Orfeo.

Produktionsdramaturgie


Werner Hintze
Werner Hintze
Werner Hintze stammt aus Berlin und studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Über 20 Jahre hinweg arbeitete er kontinuierlich mit Peter Konwitschny, u.a. bei Händel-Opern und Rigoletto an der Oper Halle, Friedenstag an der Dresdner Semperoper, Lohengrin, Wozzeck und Don Carlo in Hamburg, an der Bayerischen Staatsoper 1995 mit Parsifal; 1998 folgte Tristan und Isolde. Weiterhin war er als Dramaturg u.a. am Landestheater Halle sowie an den Opernhäusern von Dresden und Kopenhagen tätig. Von 2003 bis 2012 war er Chefdramaturg an der Komischen Oper Berlin. Seine Arbeit mit Andreas Homoki setzt er seitdem als freischaffender Dramaturg fort.

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Daland


Hans-Peter König
Hans-Peter König
Hans-Peter König erhielt seine Gesangsausbildung bei Gladys Kuchta in Düsseldorf. Erste Stationen seiner künstlerischen Laufbahn waren nach dem Opernstudio Zürich diverse Opernhäuser in Deutschland wie das Staatstheater Hannover. Seit der Spielzeit 2001/2002 ist er Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Darüber hinaus gastierte er u.a. an den Opernhäusern in Berlin, Hamburg, Dresden, Paris, Mailand, New York, London, Barcelona sowie bei den Festspielen in Bayreuth und Baden-Baden. Ein Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit liegt bei den großen Basspartien Wagners und Verdis wie Daland (Der fliegende Holländer), Gurnemanz (Parsifal), Hermann (Tannhäuser), Großinquisitor (Don Carlo) und Zaccaria (Nabucco), umfasst aber auch Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Orest (Elektra), sowie die Titelpartie in Boris Godunow. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Hagen, Hunding (Der Ring des Nibelungen), Heinrich der Vogler (Lohengrin).

Senta


Anja Kampe
Anja Kampe
Anja Kampe studierte in Dresden und Turin und gab ihr Deutschlanddebüt als Freia und Gerhilde (Der Ring des Nibelungen) bei den Bayreuther Festspielen. Ihren internationalen Durchbruch hatte sie 2003 an der Washington Opera als Sieglinde (Die Walküre), eine Partie die sie später auch in Los Angeles, München, Berlin und Bayreuth interpretierte. Die Partie der Senta (Der fliegende Holländer) sang sie u.a. in Brüssel, München, Madrid, Tokio und London. Als Leonore in Fidelio debütierte sie 2007 in Los Angeles. Zudem war sie u.a. als Leonora (Oberto) am Teatro alla Scala in Mailand, als Lisa (Pique Dame) in Antwerpen und Frankfurt, als Donna Elvira (Don Giovanni) in Venedig, als Isolde (Tristan und Isolde) in Glyndebourne und bei der Ruhrtriennale, als Elisabeth (Tannhäuser) in Wien und als Kundry (Parsifal) in Barcelona engagiert. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Senta (Der fliegende Holländer).

Erik


Martin Homrich
Martin Homrich
Martin Homrich studierte Gesang bei Kurt Moll. Sein erstes Engagement nach dem Studium erhielt er an der Hamburgischen Staatsoper. Von 2001 bis 2009 war er Ensemblemitglied der Semperoper in Dresden und ist seitdem freischaffend tätig. Er gastierte an renommierten Häusern wie der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper und der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, der Nederlandse Opera Amsterdam und der Opéra National de Paris. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Max (Der Freischütz), Tamino (Die Zauberflöte), Ferrando (Così fan tutte), Narraboth (Salome), Walther von der Vogelweide (Tannhäuser) und die Titelpartie in Lohengrin. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Erik (Der fliegende Holländer).

Mary


Heike Grötzinger
Heike Grötzinger
Heike Grötzinger studierte Gesang an der Musikhochschule Köln. Von 1999 bis 2002 war sie im Ensemble der Städtischen Bühnen Münster, seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo sie bereits 2002 im Ring des Nibelungen debütierte. Ihr Repertoire reicht von Hänsel (Hänsel und Gretel) über Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg) und Suzuki (Madama Butterfly) bis zu Brangäne (Tristan und Isolde) und Eboli (Don Carlo). Sie sang in den Ring-Produktionen in Valencia, Berlin und Aix-en-Provence/Salzburger Festspiele. 2011 debütierte sie an der Mailänder Scala in Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Marcellina (Le nozze di Figaro), Margret (Wozzeck), Fremde Fürstin (Rusalka), Stimme der Ungeborenen (Die Frau ohne Schatten), Curra (La forza del destino), Larina (Eugen Onegin), Stimme aus dem Grab (Les Contes dʼHoffmann), Annina (Der Rosenkavalier), Xenias Amme (Boris Godunow), Flora (La traviata), Stolzius’ Mutter (Die Soldaten), Mary (Der fliegende Holländer).

Der Steuermann


Kammersänger Kevin Conners
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Don Curzio (Le nozze di Figaro), Andres (Wozzeck), Wedgwood-Teekanne/altes Männchen/Laubfrosch (L’Enfant et les sortilèges), Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Triquet (Eugen Onegin), Steuermann (Der fliegende Holländer), Pang (Turandot), Frantz/Cochenille/Pitichinaccio (Les Contes d’Hoffmann), Haushofmeister bei Faninal/Wirt (Der Rosenkavalier), Gottesnarr (Boris Godunow), Jude (Salome), Gralsritter (Parsifal), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Pirzel (Die Soldaten), Rodolphe (Guillaume Tell).

Der Holländer


Johan Reuter (© Miklos Szabo)
Johan Reuter
Johan Reuter studierte in seiner Heimatstadt Kopenhagen an der Königlichen Musikakademie und an der Akademie der Königlichen Oper. Seit 1996 ist er Ensemblemitglied der Oper von Kopenhagen, wo er zuletzt u.a. als Escamillo (Carmen), Dr. Schön (Lulu), Macbeth und Simone Boccanegra Erfolge feiern konnte. 2006 debütierte er als Wozzeck am Royal Opera House Covent Garden in London. 2009 gastierte er als Barak (Die Frau ohne Schatten) an der Deutschen Oper Berlin, 2010 mit der Titelpartie von Der fliegende Holländer in Madrid, als Mandryka (Arabella) an der Wiener Staatsoper und als Jochanaan (Salome) in London. Zudem war er bei den Bayreuther Festspielen unter Christian Thielemann als Wotan (Das Rheingold) zu erleben. 2011 sang er bei den Salzburger Festspielen Jaroslav Prus (Věc Makropulos). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Wotan (Das Rheingold).