Der fliegende Holländer - Biographien

Der fliegende Holländer: Adrianne Pieczonka, Alan Held Der fliegende Holländer: Alan Held Der fliegende Holländer: Chor der Bayerischen Staatsoper

Der fliegende Holländer

Richard Wagner
Nationaltheater

Donnerstag, 14. Mai 2009

Musikalische Leitung


Cornelius Meister. © Rosa Frank
Cornelius Meister
Cornelius Meister, geboren 1980 in Hannover, ist Generalmusikdirektor in Heidelberg und designierter Chefdirigent des Radio-Symphonieorchesters Wien. 2002 debütierte er an der Hamburgischen Staatsoper, 2004 an der Bayerischen Staatsoper, 2006 an der New National Opera Tokio. 2009 dirigierte er an der San Francisco Opera, an der Deutschen Oper Berlin, der Oper Basel, bei den Düsseldorfer und Bamberger Symphonikern sowie beim Orchestre de l’Opéra de Paris. Als Pianist ist er Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs und des Schleswig-Holstein Festivals. Als Dirigent erhielt er 2007 den „Preis für das beste Konzertprogramm“ des Deutschen Musikverleger-Verbands und einen „junge Ohren-Preis“ für seine Musikvermittlungsarbeit in Heidelberg. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Der fliegende Holländer.

Inszenierung


Peter Konwitschny
Peter Konwitschny
Peter Konwitschny, geboren in Frankfurt am Main, studierte Opernregie in Berlin. Ab 1980 inszenierte er an deutschen Bühnen, später auch in Basel, Graz, Paris, Wien und Barcelona. Bedeutung erlangte er bei der szenischen Interpretation von Opern Händels, mit der er ab 1984 eine Ära der Händelpflege in Halle begründete. Seine Interpretationen von Wagners Parsifal und Tristan und Isolde an der Bayerischen Staatsoper, Tannhäuser in Dresden, Lohengrin in Hamburg sowie Götterdämmerung in Stuttgart sind zentral in der Wagner-Rezeption der vergangenen Jahre. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Freien Akademie der Künste zu Leipzig und der Sächsischen Akademie der Künste Dresden. Von 2008 bis 2011 war er Chefregisseur der Oper Leipzig. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Tristan und Isolde, Parsifal, Der fliegende Holländer.

Bühne und Kostüme


Johannes Leiacker
Johannes Leiacker
Johannes Leiacker absolvierte nach einer Tischlerlehre ein Design-Studium in Wiesbaden. Anschließend wurde er Bühnenbildassistent am Schauspiel Frankfurt. Er entwarf Bühnenbilder u.a. für das Schauspielhaus Düsseldorf, das Berliner Schillertheater und das Bayerische Staatsschauspiel. Zudem arbeitete er u.a. an den Opernhäusern von New York, London, Wien, Zürich, Amsterdam, Berlin, Dresden, Hamburg, Brüssel, Lissabon, Kopenhagen, Los Angeles und Moskau sowie bei den Festspielen von Salzburg und Baden-Baden. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn etwa mit Peter Konwitschny, Dietrich Hilsdorf, Guy Joosten und Christof Loy. Von 2004 bis 2010 war er Professor für Bühnenbild und Kostüme an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Ausstattungen an der Bayerischen Staatsoper: Parsifal, Tristan und Isolde, Der fliegende Holländer.

Licht


Michael Bauer
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung hier in der Spielzeit 2013/14: Guillaume Tell, L’Orfeo.

Produktionsdramaturgie


Werner Hintze
Werner Hintze
Werner Hintze stammt aus Berlin und studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Über 20 Jahre hinweg arbeitete er kontinuierlich mit Peter Konwitschny, u.a. bei Händel-Opern und Rigoletto an der Oper Halle, Friedenstag an der Dresdner Semperoper, Lohengrin, Wozzeck und Don Carlo in Hamburg, an der Bayerischen Staatsoper 1995 mit Parsifal; 1998 folgte Tristan und Isolde. Weiterhin war er als Dramaturg u.a. am Landestheater Halle sowie an den Opernhäusern von Dresden und Kopenhagen tätig. Von 2003 bis 2012 war er Chefdramaturg an der Komischen Oper Berlin. Seine Arbeit mit Andreas Homoki setzt er seitdem als freischaffender Dramaturg fort.

Chor


Andrés Máspero
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Von 2003 bis 2010 war er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Daland


Matti Salminen. © Wolfgang Stoll
Matti Salminen
Matti Salminen, geboren in Turku/Finnland, studierte am Musikinstitut seiner Geburtsstadt und an der Sibelius-Akademie in Helsinki sowie in Italien und Deutschland. Bereits im Alter von 25 Jahren debütierte er als Philipp (Don Carlo) an der Nationaloper Helsinki und seit 1984 ist er Ensemblemitglied des Opernhaus Zürich. Gastspiele führten ihn u.a. ans Teatro alla Scala in Mailand, an die Opéra National de Paris, ans Royal Opera House, Covent Garden, an die Metropolitan Opera in New York, nach Wien, Hamburg, Köln, Berlin, Düsseldorf, Valencia, Barcelona sowie zu den Festspielen in Bayreuth, Salzburg und Savonlinna. Seit 2003 ist er Bayerischer Kammersänger. Zu seinen Partien gehören u.a. Kaspar (Der Freischütz), Daland (Der fliegende Holländer), Landgraf (Tannhäuser), König Marke (Tristan und Isolde), Gurnemanz (Parsifal) und Veit Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Rocco (Fidelio).

Senta


Anja Kampe
Anja Kampe
Anja Kampe studierte in Dresden und Turin und gab ihr Deutschlanddebüt als Freia und Gerhilde (Der Ring des Nibelungen) bei den Bayreuther Festspielen. Ihren internationalen Durchbruch hatte sie 2003 an der Washington Opera als Sieglinde (Die Walküre), eine Partie die sie später auch in Los Angeles, München, Berlin und Bayreuth interpretierte. Die Partie der Senta (Der fliegende Holländer) sang sie u.a. in Brüssel, München, Madrid, Tokio und London. Als Leonore in Fidelio debütierte sie 2007 in Los Angeles. Zudem war sie u.a. als Leonora (Oberto) am Teatro alla Scala in Mailand, als Lisa (Pique Dame) in Antwerpen und Frankfurt, als Donna Elvira (Don Giovanni) in Venedig, als Isolde (Tristan und Isolde) in Glyndebourne und bei der Ruhrtriennale, als Elisabeth (Tannhäuser) in Wien und als Kundry (Parsifal) in Barcelona engagiert. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Senta (Der fliegende Holländer).

Erik


Endrik Wottrich
Endrik Wottrich
Endrik Wottrich, in Celle geboren, studierte Gesang und Violine in Würzburg und an der New Yorker Juilliard School. 1992 gab er sein Operndebüt als Cassio (Otello) am Staatstheater Wiesbaden. Von 1993 bis 1999 war er an der Berliner Staatsoper engagiert. Gastspiele führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Dresden, Stuttgart, Amsterdam, Chicago, New York, Mailand, Madrid, Wien und Paris sowie zu den Festspielen in Salzburg und Edinburgh. In Bayreuth debütierte er 1996 als David (Die Meistersinger von Nürnberg), 2001 sang er dort Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg), 2004 den Parsifal und 2006 Siegmund (Die Walküre). Die Partie des Erik (Der fliegende Holländer) sang er 2007 am New National Theatre in Tokio. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Erik (Der fliegende Holländer), Tambourmajor (Wozzeck).

Mary


Julia Oesch
Julia Oesch
Julia Oesch studierte Musik u.a. in Frankfurt und an der Boston University und gewann internationale Preise. Seither hatte sie Auftritte u.a. an den Opernhäusern von Frankfurt, Wiesbaden, Karlsruhe, Cagliari, Rom, Verona, Venedig, Strasbourg, Paris, Wien, Linz, Zürich und Boston. Darüberhinaus gastierte sie beim Tanglewood Music Festival, Ravinia Festival, bei den Tiroler und Salzburger Festspielen sowie beim Festival in Aix-en-Provence. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Orfeo (Orfeo ed Euridice), Hänsel (Hänsel und Gretel) ebenso wie Erda, Fricka und Waltraute (Der Ring des Nibelungen) sowie Konzertwerke von Händel, Bach und Verdi. In ihren Liederabenden widmet sie sich u.a. der neuen amerikanischen Musik. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2008/09: Mary (Der fliegende Holländer).

Der Steuermann


Kammersänger Kevin Conners
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: u.a. Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Triquet (Eugen Onegin), Steuermann (Der fliegende Holländer), Pang (Turandot), Frantz/Cochenille/Pitichinaccio (Les Contes d’Hoffmann), Haushofmeister bei Faninal/Wirt (Der Rosenkavalier), Gottesnarr (Boris Godunow), Jude (Salome), Gralsritter (Parsifal), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Pirzel (Die Soldaten), Rodolphe (Guillaume Tell).

Der Holländer


Bryn Terfel. © Jason Bell / DG
Bryn Terfel
Bryn Terfel stammt aus Wales. Er studierte an der Londoner Guildhall School of Music and Drama. Zu seinen Partien gehören die Titelpartie in Le nozze di Figaro, Leporello und Masetto (Don Giovanni), Jochanaan (Salome), Dr. Miracle (Les Contes d’Hoffmann), Scarpia (Tosca), Wolfram (Tannhäuser), Nick Shadow (The Rake’s Progress) sowie die Titelpartie in Falstaff. Bryn Terfel ist Gast an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt wie z.B. an der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera, am Londoner Royal Opera House, Covent Garden, in Paris, Wien, Chicago, San Francisco, Amsterdam und bei den Salzburger Festspielen. Auch als Konzert- und Liedsänger hat er sich einen Namen gemacht. An der Bayerischen Staatsoper sang er Jochanaan (Salome) und war bei den Opern-Festspielen 2001 mit den Titelpartien in Le nozze di Figaro und Falstaff sowie einem Liederabend zu hören. In der Saison 2008/2009 tritt Terfel in der Titelpartie von Richard Wagners Der fliegende Holländer auf.

http://brynterfel.net/