Moses und Aron - Biographien

Arnold Schönberg: Moses und Aron

Moses und Aron
Arnold Schönberg
Nationaltheater

Samstag, 24. Februar 2007

 

Musikalische Leitung
Lothar Zagrosek

erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Mitglied der Regensburger Domspatzen. Er studierte Dirigieren bei Hans Swarowsky, Istvàn Kertész, Bruno Maderna und Herbert von Karajan. 1982 wurde er Chefdirigent des Österreichischen Radiosinfonieorchesters in Wien. Diesem Engagement folgten drei Jahre als Directeur musicale der Grand Operá Paris sowie als Chief Guest Conductor des BBC Symphony Orchestra in London. Von 1990 bis 1992 war er Generalmusikdirektor der Oper Leipzig, von 1997 bis 2006 Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart. Mit der Saison 2006/2007 übernahm Lothar Zagrosek die Leitung des Konzerthausorchesters Berlin. Gastdirigate führten ihn nach Wien, Hamburg, Berlin, Brüssel, London und zum Glyndebourne Festival. Von der Zeitschrift „Opernwelt" wurde Lothar Zagrosek mehrmals zum „Dirigenten des Jahres" gewählt. Im März 2006 wurde Lothar Zagrosek mit dem Hessischen Kulturpreis ausgezeichnet. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper: Moses und Aron.

Lothar Zagrosek (c) Denise Biffar

 


Inszenierung
David Pountney
Geboren in Oxford; studierte am Radley College sowie an der Cambridge University. Internationale Aufmerksamkeit erregte 1972 seine Inszenierung von Katja Kabanova beim Wexford Festival; 1973 Amerika-Debüt mit Macbeth in Houston. Von 1982 bis 1993 war er Chefregisseur der English National Opera und inszenierte dort mehr als zwanzig Opern. An der Scottish Opera bzw. Welsh National Opera produzierte er einen Janácek-Zyklus, für den er mit der Janácek-Medaille ausgezeichnet wurde. Weitere Inszenierungen an der Metropolitan Opera New York und in den letzten Jahren mehrfach bei den Bregenzer Festspielen (Der fliegende Holländer, Nabucco, Fidelio, Die Griechische Passion, Der goldene Hahn), die er seit 2003 als Intendant leitet. Regelmäßige Regiearbeiten u.a. an der Wiener Staatsoper (Rienzi, Guillaume Tell, Jenufa), am Opernhaus Zürich (La fanciulla del West, Pfitzners Die Rose vom Liebesgarten, Boris Godunow, Berlioz’ Benvenuto Cellini), an der Deutschen Oper Berlin (Cavalleria rusticana, I pagliacci) und in Tokio (Lulu). Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Die Ausflüge des Herrn Brouèek, Aida, Katja Kabanova, Faust, Moses und Aron.
David Pountney Foto: Karl Forster

 


Bühne
Raimund Bauer
erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien und begann seine Laufbahn als Assistent von Erich Wonder und Robert Wilson an den Bühnen Köln. Seit 1983 hat er für zahlreiche Schauspiel- und Opernproduktionen vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz Bühnenbilder entworfen, u.a. in Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Adolf Dresen, Jürgen Flimm und Anselm Weber. In jüngerer Zeit widmet er sich vorwiegend dem Musiktheater: Gemeinsam mit Nicolas Brieger brachte er an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin Strauss' Rosenkavalier und bei den Bregenzer Festspielen die beiden Einakter Der Protagonist und Royal Palace von Kurt Weill auf die Bühne; mit Nikolaus Lehnhoff erarbeitete er Parsifal (an der English National Opera und im Festspielhaus Baden-Baden), den Fliegenden Holländer (an der San Francisco Opera) sowie Beethovens Fidelio (Osterfestspiele Salzburg und Tokio). Am Opernhaus Zürich schuf er das Bühnenbild zu Tristan und Isolde. Neben seiner Tätigkeit am Theater hat Raimund Bauer eine Professur an der Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg inne.
Raimund Bauer

 


Kostüme
Marie-Jeanne Lecca
Geboren in Bukarest; dort Studium an der Akademie der Schönen Künste. Seit 1984 lebt sie in London. Ausstattungen schuf sie u.a. an der English National Opera (Falstaff, Pelléas et Mélisande, Der steinerne Gast, Moïse), der Scottish Opera (Iolanthe) beim Wexford Festival (La Wally) und beim Glimmerglass Opera Festival (Il barbiere di Siviglia) sowie und an den Opernhäusern von Minnesota, Houston, Seattle und Turin (Carmen). Als Kostümbildnerin arbeitete sie u.a. an der Opéra Bastille, Paris (Salammbo), an der Staatsoper Wien (Rienzi), an der Staatsoper Berlin (Cavalleria rusticana/Pagliacci) sowie in Amsterdam (Die Nase), Brüssel (The Turn of the Screw) und Leeds (Julietta). Bühnen- und Kostümbilder auch für Theater (u.a. bei der Royal Shakespeare Company) und TV-Produktionen. Regelmäßige Zusammenarbeit mit David Pountney u.a. Die Griechische Passion (Bregenzer Festspiele), Der Freischütz (English National Opera). Kostümbilder an der Bayerischen Staatsoper: Die Ausflüge des Herrn Brouček, Katja Kabanova und Faust (Kostüme und Co-Design der Puppen).

 


Choreographie
Beate Vollack
studierte von 1978-1986 an der Staatlichen Ballettschule Berlin bei Nina Belikowa. 1986 folgte ein Engagement an der Komischen Oper Berlin, ab 1992 tanzte sie dort als Solistin die Odile in Schwanensee, My Lady in Die Drei Musketiere und die Titelpartie in Coppélia. 1994 gewann Beate Vollack den Internationalen Ballettwettbewerb in Jackson/Mississippi. Seit Januar 1996 ist sie als Solistin beim Bayerischen Staatsballett engagiert.
Für ihre Interpretation von Mats Eks moderner Version von Giselle wurde sie 1997 von der deutschen Fachpresse zur Tänzerin des Jahres gekürt und erhielt 1999 den Darstellerpreis der Bayerischen Theatertage in Nürnberg sowie den Förderpreis des Freistaates Bayern für Junge Künstler. Im Marstalltheater verknüpfte sie in der von dem belgischen Choreographen Marc Bogaerts für sie geschaffenen Carmina (Tanzmarathon für eine Tänzerin nach der Musik von Carl Orff), erfolgreich ihre athletische Kondition mit der Eleganz ihres Tanzstils.

Weitere Hauptpartien am Bayerischen Staatsballett sind u.a. die Titelrolle in Shannon Rose von Youri Vamos, die Marie in Davide Bombanas Woyzeck-Fragmente, Jirí Kyliáns Svadebka und Sechs Tänze, Hans van Manens Grosse Fuge und Deja vu, dessen Deutsche Erstaufführung sie tanzte. Ihre Vielseitigkeit kommt ihr auch als Nanina oder Prudence in der Kameliendame, als Mutter in Romeo und Julia und Schwanensee oder beim Hindu-Tanz in La Bayadère zugute. Ihr Temperament prädestiniert sie in Artifact II von William Forsythe dazu, die ganze Compagnie mit präziser Improvisation zu lenken. In Mats Eks A sort of... tanzt sie seit der Premiere 2000 erfolgreich mit. Zu ihrem Repertoire gehören auch John Crankos Der Widerspenstigen Zähmung und Onegin.

Als Schauspielerin - etwa als Soldat in Strawinskys Die Geschichte vom Soldaten an der Deutschen Oper Berlin - begeistert sie auch das Publikum der Bayerischen Staatsoper, so als Ida in Die Fledermaus. Weitere Erfolge hatte sie als Protagonistin in Amir Hosseinpours Petruschka-Kreation für das Bayerische Staatsballett im Dezember 1999. Am selben Premierenabend tanzte sie auch in William Forsythes the second detail. In Jürgen Roses Inszenierung von Das schlaue Füchslein verkörpert sie die Blaue Libelle.

Im Jahr 2000 erhielt sie ihr Diplom als Pädagogin an der Ballettakademie der Münchner Musikhochschule und begann als Choreographin zu arbeiten, so z. B. bei den Salzburger Festspielen (Turandot von David Pountney) und am Royal Opera House Covent Garden, London (Ariadne auf Naxos von Christof Loy). Ihre Zusammenarbeit mit dem Regisseur Aron Stiehl umfasst mittlerweile fünf Produktionen und reicht von der Zauberflöte beim Münchner Tollwood-Festival im Winter 2001 bis zu Zar und Zimmermann mit dem berühmten Holzschuh-Tanz des Chores im Juni 2004 in St. Gallen. An der Bayerischen Staatsoper schuf Beate Vollack für Richard Wagners Ring des Nibelungen in der Regie von David Alden und unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta die Choreographie für Die Walküre und die Götterdämmerung.

Seit 2003 ist Beate Vollack mit einem Doppelvertrag sowohl als Tänzerin im Staatsballett als auch als Choreographin an der Staatsoper engagiert.

Im Oktober 2003 kreierte Amir Hosseinpour in Orphée et Euridice eigens für sie einen tänzerischen Part, in dem sie, wie übrigens die Sängerin Veselina Kasarova, als Orphée in einer Hosenrolle besetzt war. In erneuter Zusammenarbeit mit David Alden war sie für die Choreographie in den Opern Rodelinda und Lulu verantwortlich. Kürzlich übernahm sie in Die sieben Todsünden an der Opera North in Leeds neben der Choreographie auch die Rolle der Anna 2 als Tänzerin. Die Inszenierung ging auf Englandtournee, die mit zwei Vorstellungen am Sadlers Wells in London abgeschlossen wurde. In dieser Saison liegen - neben ihren Solopartien im Staatsballett - die choreographische Überarbeitung der Everdingschen Zauberflöte, Rigoletto (mit Doris Dörrie), La Calisto und La forza del destino (beide mit David Alden) sowie Alcina (mit Christof Loy), vor ihr. Zu Beginn der Spielzeit 2004/2005 debütierte sie als Zigeunerin in Crankos Romeo und Julia.

http://www.beate-vollack.com/
Beate Vollack

 


Licht
Mimi Jordan Sherin
Mimi Jordan Sherin wurde in den USA geboren. Neben zahlreichen Arbeiten für amerikanische und englische Schauspielbühnen (New York Shakespeare Festival, Dallas Theatre Center u.a.) sowie für den Broadway (Our Country‘s Good) ist die Licht-Designerin auch im Bereich der Oper tätig: an der Houston Grand Opera beleuchtete sie u.a. Street Scene, an der Dallas Opera La traviata; weitere Arbeiten u.a. für die Boston Opera, die Portland Opera und das Royal Opera House, Covent Garen. Für die Bayerische Staatsoper entwarf sie das Licht-Design u.a. für Giulio Cesare, The Midsummer Marriage, Otello, Ariodante, Moses und Aron, Lohengrin.
Mimi Jordan Sherin

 


Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Seit der Spielzeit 2003/04 ist er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Andrés Máspero

 


Moses
Franz Grundheber
Geboren in Trier; studierte in Hamburg und an der University in Bloomington/USA. 1966 Verpflichtung an die Hamburgische Staatsoper. Gastauftritte führten ihn nach Brüssel, Paris, London, Barcelona, Madrid, Berlin, Dresden, Mailand, Rom, San Francisco, Chicago, Houston und New York sowie zu den Salzburger Festspielen. Franz Grundheber bewegt sich gleichermaßen erfolgreich im deutschen, italienischen und französischen Fach; sein immenses Repertoire umfasst alle großen Bariton-Rollen bei Verdi, Wagner und Strauss, aber auch den Wozzeck, für den er 1989 besonders ausgezeichnet wurde. Er ist Hamburgischer und Österreichischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Vater (Hänsel und Gretel), Figaro, Marcello (La bohème), Faninal (Der Rosenkavalier), Simon Boccanegra, Amonasro (Aida), Orest (Elektra).
Franz Grundheber

 


Aron
Thomas Moser
Geboren in Richmond/Virginia; Ausbildung am Richmond Professional Institute, am Curtis Institute of Music in Philadelphia und an der Academy of West (California). Sein europäisches Debüt fand in Graz statt, wo er von 1975 bis 1977 engagiert war. 1977 Debüt an der Wiener Staatsoper, deren Mitglied er seitdem ist und wo er das Mozart- und Strauss-Repertoire  bis hin zu Wagners Tristan gesungen hat. 1988 Ernennung zum Wiener Kammersänger. Thomas Moser ist ständiger Gast bei den Salzburger Festspielen und den Wiener Festwochen sowie an allen großen Opernhäusern der Welt; außerdem ist er ein renommierter Konzert- und Liedersänger. Seit 1997 Professor für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Florestan (Fidelio), Don José (Carmen), Faust (La Damnation de Faust), Tenor/Bacchus (Ariadne auf Naxos), Max (Der Freischütz), Loge (Das Rheingold).
Thomas Moser

 


Ein junges Mädchen
Lana Kos
Lana Kos debütierte 2002 mit der Partie der Königin der Nacht (Die Zauberflöte) am Kroatischen Nationaltheater in Zagreb und sang diese Rolle kurz danach am Nationaltheater Ljubljana. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und bereits bei mehreren Festivals aufgetreten. Bei Galakonzerten u.a. in Liège, Moskau, Samara und Odessa stand sie auf der Bühne. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Najade (Ariadne auf Naxos), Frasquita (Carmen), Karolka (Jenufa), Gretel (Hänsel und Gretel), Gianetta (L’elisir d’amore), Papagena (Die Zauberflöte), Tebaldo (Don Carlo), Dama di Lady Macbeth (Macbeth), Berta (Il barbiere di Siviglia), Priesterin (Aida).
Lana Kos

 


Eine Kranke
Cynthia Jansen
stammt aus Kalifornien und studierte Gesang an der University of Southern California. Anschließend wurde sie Mitglied des San Francisco Opera’s Merola Opera Programe. 2000 war sie Semifinalistin bei der Metropolitan Opera National Council Audition und Finalistin beim Loren L. Zachary Society National Vocal Competition. Seither sang sie u.a. an der Tulsa Opera, der Opera Pacific sowie Zweite Dame (Die Zauberflöte) und Antonias Mutter (Les Contes d’Hoffmann) an der Los Angeles Opera. Ihr Repertoire umfasst darüberhinaus Partien wie Page (Salome), Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann), Hermia (A Midsummer Night’s Dream), Maddalena (Rigoletto) und Marcellina (Le nozze di Figaro). Weitere Gastengagements führten sie u.a. zu den Festivals von Aldeburgh und Savonlinna. Seitder Spielzeit 2005/06 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier: Medusa, 3. Dame (Die Zauberflöte), Eduige (Rodelinda, Regina de'Longobardi), Zaubermädchen (Parsifal), Háta (Die verkaufte Braut), Annina (Der Rosenkavalier).
Cynthia Jansen

 


Ein junger Mann / Jüngling
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er fest ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Zahlreiche Gastverpflichtungen führten ihn ins In- und Ausland. 1995 debütierte er an der Mailänder Scala als Monostatos (Die Zauberflöte). Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Brighella (Ariadne auf Naxos), Remendado (Carmen), Die Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Steuermann (Der fliegende Holländer), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Narraboth (Salome), Der Skelton (Die Tragödie des Teufels), L’aumônier (Dialogues des Carmélites), Andres (Wozzeck).
Kammersänger Kevin Conners

 


Der nackte Jüngling
Kenneth Roberson
Kenneth Roberson, geboren in North Carolina, gab 1996 im Rahmen des Zyklus On Wings of Song der Marilyn Horne Foundation sein New Yorker Recital-Debüt und war Preisträger internationaler Wettbewerbe. 2000/01 wurde er Mitglied des Opernhauses Zürich, seit 2004 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien 2009/10: Brabantischer Edle (Lohengrin), 1. Geharnischter/2. Priester (Die Zauberflöte), Ein königlicher Herold (Don Carlo), Heinrich der Schreiber (Tannhäuser), 2. Jude (Salome), Ein Offizier (Il barbiere di Siviglia), Abdisu/1. Meister (Palestrina), Der Narr (Wozzeck), Ein Bote (Aida), Evandro (Medea), Goro Nakodo (Madama Butterfly).
Kenneth Roberson

 


Ein anderer Mann
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Ein Lakai (Ariadne auf Naxos), Don Aposto Gazella (Lucrezia Borgia), Yamadori (Madama Butterfly), Dancaïro (Carmen), Der Arkanar (Die Tragödie des Teufels), L’officier (Dialogues des Carmélites), Peter (Hänsel und Gretel).
Christian Rieger

 


Ephraimit
Albert Schagidullin
, geboren in Russland, erhielt seine Ausbildung am Moskauer Konservatorium. Er ist Gewinner mehrerer bedeutender Wettbewerbe in Europa und in den USA. Außerhalb seiner Heimat debütierte er 1991 an der Dublin Grand Opera. Es folgten Auftritte in Rom, Tokio, Bordeaux, Paris, Berlin, Bologna, Stuttgart, Hamburg, Stockholm, Lyon, Amsterdam, Brüssel, Barcelona, Madrid sowie bei den Festspielen von Bregenz, Salzburg und Glyndebourne. Sein Repertoire umfasst die großen Partien des russischen und italienischen Bariton-Fachs, u.a. Eugen Onegin, Posa (Don Carlo), Giorgio Germont (La traviata), Marcello (La bohème), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), Shelkalov (Boris Godunow). Partien an der Bayerischen Staatsoper: Figaro (Il barbiere di Siviglia), Giorgio Germont, Jelezkij (Pique Dame), Riccardo Forth (I puritani), Conte di Luna (Il trovatore), Nottingham (Roberto Devereux).
Albert Schagidullin

 


Ein Priester
Andreas Kohn
Andreas Kohn studierte Gesang am Salzburger Mozarteum und war anschließend Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München. 1989 bis 1992 war er am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert, anschließend an der Berliner Staatsoper. Er gastierte außerdem an verschiedenen Bühnen, u.a. am Grand Théâtre Génève, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, in Prag und bei den Salzburger Festspielen, wo er u.a. Masetto in Don Giovanni sang. Zu seinem Repertoire gehören des Weiteren Commendatore (Don Giovanni), Don Fernando (Fidelio), Joe (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) und Onkel Bonzo (Madama Butterfly). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Soldat (Salome).
Andreas Kohn (c) Monika Rittershaus

 


Vier nackte Jungfrauen
Talia Or
wurde in Israel geboren und wuchs in Deutschland auf. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie in Köln und Hamburg und besuchte Meisterkurse in Deutschland und Israel. 2002 gab sie ihr Debüt als Cherubino (Le nozze di Figaro) beim Opernstudio des Théâtre de la Monnaie in Brüssel und trat seither u.a. als Taumännchen (Hänsel und Gretel) und Papagena (Die Zauberflöte) an der Hamburgischen Staatsoper auf. Sie war Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper und ist seit Herbst 2004 fest am Staatstheater am Gärtnerplatz engagiert, wo sie u.a. Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel) und Rosina (Der Barbier von Sevilla) sang. Als Konzertsängerin gastierte sie u.a. beim Hamburger Symphonieorchester Partien an der Bayerischen Staatsoper: Taumännchen (Hänsel und Gretel), Fünfzehnjährige (Lulu), Töchterchen (Königskinder), L'amour (Orphée et Eurydice), Stimme vom Himmel (Don Carlo), Junges Mädchen (Moses und Aron).
Talia Or (c) Ran Keren

Vier nackte Jungfrauen
Cynthia Jansen
stammt aus Kalifornien und studierte Gesang an der University of Southern California. Anschließend wurde sie Mitglied des San Francisco Opera’s Merola Opera Programe. 2000 war sie Semifinalistin bei der Metropolitan Opera National Council Audition und Finalistin beim Loren L. Zachary Society National Vocal Competition. Seither sang sie u.a. an der Tulsa Opera, der Opera Pacific sowie Zweite Dame (Die Zauberflöte) und Antonias Mutter (Les Contes d’Hoffmann) an der Los Angeles Opera. Ihr Repertoire umfasst darüberhinaus Partien wie Page (Salome), Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann), Hermia (A Midsummer Night’s Dream), Maddalena (Rigoletto) und Marcellina (Le nozze di Figaro). Weitere Gastengagements führten sie u.a. zu den Festivals von Aldeburgh und Savonlinna. Seitder Spielzeit 2005/06 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier: Medusa, 3. Dame (Die Zauberflöte), Eduige (Rodelinda, Regina de'Longobardi), Zaubermädchen (Parsifal), Háta (Die verkaufte Braut), Annina (Der Rosenkavalier).
Cynthia Jansen

Vier nackte Jungfrauen
Aga Mikolaj
Aga Mikolaj, geboren in Polen, studierte an der Musikakademie in Posen sowie der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien und besuchte Meisterklassen von Renata Scotto und Elisabeth Schwarzkopf. Erste Engagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von Posen, Breslau und Warschau; sie sang Rollen wie Roxana (Król Roger), Gräfin (Le nozze di Figaro), Micaëla (Carmen) und Elvira (Don Giovanni). Von 2002 bis 2007 gehörte sie dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper an. Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von Paris, Wien, Berlin, Mannheim, Essen, Tokio, Chicago, Philadelphia und Montréal sowie zum Glyndebourne Festival. sowie das Aalto-Musiktheater Essen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Najade (Ariadne auf Naxos), Fiordiligi (Così fan tutte).
Aga Mikolaj

Vier nackte Jungfrauen
Heike Grötzinger
Heike Grötzinger studierte Gesang an der Musikhochschule Köln. Nachdem sie 1996 mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, setzte sie ihre Studien u.a. bei Kurt Moll, Hanna Schwarz und Astrid Varnay fort. 1999 wurde sie Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Münster, 2005 der Bayerischen Staatsoper. Gastengagements führten sie u.a. nach Hagen, Kiel, Weimar, Enschede und Montepulciano. Sie sang Partien wie Hänsel (Hänsel und Gretel), Orlofsky (Die Fledermaus) und Frau Reich (Die lustigen Weiber von Windsor). Die Partie der Siegrune (Der Ring des Nibelungen) sang sie in Valencia sowie beim Festival d’Aix-en-Provence. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Mercédès (Carmen), Larina (Eugen Onegin), Hänsel (Hänsel und Gretel), Margret (Wozzeck), Die Rumata (Die Tragödie des Teufels), Mère Jeanne (Dialogues des Carmélites).
Heike Grötzinger (c) Michael Hörnschemeyer

 
© Bayerische Staatsoper
 
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