Norma - Biographien
Norma
Vincenzo Bellini
Felice Romani
Nationaltheater
Sonntag, 27. Januar 2008
Musikalische Leitung
Friedrich Haider
Friedrich Haider studierte an der Wiener Musikakademie und bei Nikolaus Harnoncourt. Von 1991 bis 1995 war er Chefdirigent der Opera National du Rhin in Strasbourg, heute gastiert er an den bedeutenden Opernhäusern weltweit, u.a. an der Wiener und der Bayerischen Staatsoper, der Sächsischen Staatsoper Dresden und am Teatro La Fenice Venedig. 2006 gab er sein Debüt an der Metropolitan Opera New York mit Verdis
Rigoletto. Sein Repertoire umfasst über 70 Titel aus allen Stilepochen. Er steht am Pult zahlreicher Symphonieorchester wie dem London Symphony Orchestra, der Tschechischen Philharmonie oder dem Tokyo Philharmonic. Bei der Slowakischen Philharmonie ist er seit 2001 ständiger Gastdirigent. Seit 2004 ist er Chefdirigent der nordspanischen Oviedo Filarmonía. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2011/12:
Roberto Devereux.
Inszenierung
Jürgen Rose
Jürgen Rose, geboren in Bernburg/Saale, studierte an der Berliner Akademie der Bildenden Künste. Von 1961 bis 2001 wirkte er als Bühnen- und Kostümbildner für die Münchner Kammerspiele. Ab 1970 entwarf er Opernausstattungen in Wien, Hamburg, Stuttgart, Berlin, London, Paris, Mailand und New York sowie bei den Festspielen in Bayreuth und Salzburg. Von 1973 bis 2000 war er Ordentlicher Professor für Bühnenbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit 1996 realisiert er auch als Regisseur eigene Operninszenierungen. Durch zahlreiche Arbeiten ist er mit der Bayerischen Staatsoper, dem Staatsballett und dem Bayerischen Staatsschauspiel verbunden. Zu sehen 2011/12:
Die Zauberflöte,
Così fan tutte,
Le nozze di Figaro,
Illusionen... wie Schwanensee,
Der Widerspenstigen Zähmung,
Der Nussknacker.
Choreographische Mitarbeit
Jo Siska
wurde an der John-Cranko-Ballettakademie in Stuttgart zum Tänzer ausgebildet. Er studierte am Victorian Arts College in Melbourne und an der David Howard School in New York. Sein erstes Engagement erhielt er 1982 am Scapino Ballet Amsterdam. Jo Siska arbeitete mit Hans van Manen und Jiri Kylian vom Het Nationale Ballet Amsterdam zusammen. Von 1986 bis 1996 tanzte er nahezu alle männlichen Hauptrollen beim choreographischen Theater Hans Kresnik in Heidelberg, Bremen und in Berlin an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Gastspiele führten u.a. zu Festivals wie dem Berliner Theatertreffen, Bitef Belgrad und dem Holland Festival. Seit 1996 ist Jo Siska als Co-Regisseur und Regisseur im Schauspiel und Musiktheater tätig u.a.
Moses und Aron und
Saint François d'Assise. Choreographien entstanden für das Scapino-Ballett und das choreografische Theater Hans Kresnik sowie für Solo-Abende. An der Bayerischen Staatsoper übernimmt Jo Siska die choreographische Mitarbeit in Vincenzo Bellinis
Norma.
Bühne und Kostüme
Jürgen Rose
Jürgen Rose, geboren in Bernburg/Saale, studierte an der Berliner Akademie der Bildenden Künste. Von 1961 bis 2001 wirkte er als Bühnen- und Kostümbildner für die Münchner Kammerspiele. Ab 1970 entwarf er Opernausstattungen in Wien, Hamburg, Stuttgart, Berlin, London, Paris, Mailand und New York sowie bei den Festspielen in Bayreuth und Salzburg. Von 1973 bis 2000 war er Ordentlicher Professor für Bühnenbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit 1996 realisiert er auch als Regisseur eigene Operninszenierungen. Durch zahlreiche Arbeiten ist er mit der Bayerischen Staatsoper, dem Staatsballett und dem Bayerischen Staatsschauspiel verbunden. Zu sehen 2011/12:
Die Zauberflöte,
Così fan tutte,
Le nozze di Figaro,
Illusionen... wie Schwanensee,
Der Widerspenstigen Zähmung,
Der Nussknacker.
Licht
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2011/12: u.a.
Tosca,
Don Carlo,
Die Fledermaus,
Der fliegende Holländer,
Lʼelisir dʼamore,
Luisa Miller,
Medea in Corinto,
Mitridate, rè di Ponto.
Lichtkonzept
Jürgen Rose
Jürgen Rose, geboren in Bernburg/Saale, studierte an der Berliner Akademie der Bildenden Künste. Von 1961 bis 2001 wirkte er als Bühnen- und Kostümbildner für die Münchner Kammerspiele. Ab 1970 entwarf er Opernausstattungen in Wien, Hamburg, Stuttgart, Berlin, London, Paris, Mailand und New York sowie bei den Festspielen in Bayreuth und Salzburg. Von 1973 bis 2000 war er Ordentlicher Professor für Bühnenbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit 1996 realisiert er auch als Regisseur eigene Operninszenierungen. Durch zahlreiche Arbeiten ist er mit der Bayerischen Staatsoper, dem Staatsballett und dem Bayerischen Staatsschauspiel verbunden. Zu sehen 2011/12:
Die Zauberflöte,
Così fan tutte,
Le nozze di Figaro,
Illusionen... wie Schwanensee,
Der Widerspenstigen Zähmung,
Der Nussknacker.
Produktionsdramaturgie
Peter Heilker
Peter Heilker, geboren in Mülheim/Ruhr. Studium der Theaterwissenschaft, der Neueren deutschen Literatur und Psycholinguistik in München. Dramaturgieassistent der Münchener Biennale für Neues Musiktheater 1994. 1997/98 Musikdramaturg am Theater St. Gallen/Schweiz. AB 1998 Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper München, 2005 dort Referent der Operndirektion, von 2006 bis 2008 Leitender Dramaturg. Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater in München (Studiengang Regie). Produktionsdramaturgie u.a. für Jürgen Rose und Christof Loy etwa beim Glyndebourne Festival, an der Deutschen Oper am Rhein und der Bayerischen Staatsoper. Seit der Spielzeit 2008/09 ist er Operndirektor am Theater St. Gallen (Schweiz).
Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Von 2003 bis 2010 war er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Pollione
Zoran Todorovich
Zoran Todorovich stammt aus Belgrad und studierte Gesang in Frankfurt am Main und München. Er erhielt sein erstes Engagement in Detmold, wechselte dann an das Niedersächsische Staatstheater Hannover und sang dort u.a. Partien wie Herzog (
Rigoletto), Jeník (
Die verkaufte Braut), Cavaradossi (
Tosca). 1997 debütierte er an der Wiener Staatsoper als Pinkerton (
Madama Butterfly). Seither sang er u.a. an der Deutschen Oper Berlin, am Teatro Real Madrid und an den Opernhäusern von San Francisco, Zürich, Hamburg, Frankurt, Lyon, Antwerpen, Brüssel, Tokio und Barcelona. Sein Repertoire umfasst Partien wie Dimitrij (
Boris Godunow), Hoffmann (
Les Contes d’Hoffmann), Rodolfo (
La bohème), die Titelpartie in
Roberto Devereux und Fernando (
La favorita). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Pollione (
Norma).
Flavio
Markus Herzog
Markus Herzog, geboren in Ingolstadt, studierte Gesang am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Sein erstes Engagement erhielt er am Stadttheater Ulm als Chorsolist. Es folgten Auftritte bei den Orff-Festspielen in Andechs, u.a. als Eselmann in
Die Kluge sowie als Goggolori. Darüberhinaus war er am Stadttheater Regensburg in Offenbachs
Die Banditen zu sehen sowie u.a. an der Neuburger Kammeroper und der Bayerischen Theaterakademie in München engagiert. Seit der Speilzeit 2005/06 ist er regelmäßiger Gast an der Bayerischen Staatsoper. Partie dort 2008/09: Haushofmeister (
Der Rosenkavalier).
Oroveso
Roberto Scandiuzzi
Geboren in Treviso, debütierte 1982 an der Mailänder Scala in Le nozze di Figaro. Er ist Gast in allen großen internationalen Opernhäusern (u.a. in San Francisco, New York, London, Wien) und bedeutenden Konzertsälen. Sein Repertoire umfasst vor allem die großen Verdi-Basspartien wie Philipp II. (
Don Carlo), Jacopo Fiesco (
Simon Boccanegra), Zaccaria (
Nabucco), Pater Guardian (
La forza del destino), Attila. In San Francisco und München war er als Enrico VIII. (
Anna Bolena), an der Wiener Staatsoper als Gremin (
Eugen Onegin) und in Paris als Méphistophélès (
Faust) zu hören. Einen Schwerpunkt in seinem Konzert-Repertoire bildet das Verdi-Requiem. Roberto Scandiuzzi widmet sich auch engagiert der zeitgenössischen Musik und hat in zahlreichen Uraufführungen mitgewirkt. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Jacopo Fiesco, Enrico VIII., Zaccaria, Banco (
Macbeth), Ramfis (
Aida), Filippo II. (
Don Carlo), Oroveso (
Norma).
Norma
Edita Gruberova
Edita Gruberova wurde in Bratislava geboren, studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt und debütierte am dortigen Nationaltheater als Rosina (
Il barbiere di Siviglia). 1970 wurde sie an die Wiener Staatsoper engagiert und startete von dort ihre internationale Karriere als die führende Koloratursopranistin unserer Zeit. Vor allem als Königin der Nacht (
Die Zauberflöte), Zerbinetta (
Ariadne auf Naxos), Lucia di Lammermoor und mit weiteren Partien Donizettis hat sie Maßstäbe gesetzt. Gastspiele führten sie an alle großen Opernhäuser und Festivals der Welt. Sie ist Bayerische und Österreichische Kammersängerin und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Auch als Konzertsängerin und Liedinterpretin ist sie international geschätzt. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Elisabetta (
Roberto Devereux).
Adalgisa
Sonia Ganassi
Sonia Ganassi debütierte 1992 nach dem Studium bei Alain Billard an der Oper Rom als Rosina (
Il barbiere di Siviglia). 1999 wurde ihr der wichtigste italienische Musikpreis, der Premio Abbiati, verliehen. Seither ist sie an allen wichtigen Opernhäusern der Welt aufgetreten, u.a. an der Mailänder Scala, an der Metropolitan Opera New York, am Londoner Royal Opera House Covent Garden, am Teatro Real Madrid, am Gran Teatre de Liceu in Barcelona sowie beim Rossini-Festival in Pesaro. Ihr Repertoire umfasst u.a. Partien wie Angelina (
La Cenerentola), Romeo (
I Capuleti e i Montecchi), Donna Elvira (
Don Giovanni), Marguerite (
La damnation de Faust), Eboli (
Don Carlos), Charlotte (
Werther), Adalgisa (
Norma) und Elisabetta (
Maria Stuarda). Außerdem tritt sie regelmäßig als Konzertsängerin auf. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Sara (
Roberto Devereux).
Clotilde
Cynthia Jansen
stammt aus Kalifornien und studierte Gesang an der University of Southern California. Anschließend wurde sie Mitglied des San Francisco Opera’s Merola Opera Programe. 2000 war sie Semifinalistin bei der Metropolitan Opera National Council Audition und Finalistin beim Loren L. Zachary Society National Vocal Competition. Seither sang sie u.a. an der Tulsa Opera, der Opera Pacific sowie Zweite Dame (
Die Zauberflöte) und Antonias Mutter (
Les Contes d’Hoffmann) an der Los Angeles Opera. Ihr Repertoire umfasst darüberhinaus Partien wie Page (
Salome), Nicklausse (
Les Contes d’Hoffmann), Hermia (
A Midsummer Night’s Dream), Maddalena (
Rigoletto) und Marcellina (
Le nozze di Figaro). Weitere Gastengagements führten sie u.a. zu den Festivals von Aldeburgh und Savonlinna. Seitder Spielzeit 2005/06 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier: Medusa, 3. Dame (
Die Zauberflöte), Eduige (
Rodelinda, Regina de'Longobardi), Zaubermädchen (
Parsifal), Háta (
Die verkaufte Braut), Annina (
Der Rosenkavalier).