Die Walküre - Biographien
Die Walküre
Richard Wagner
Dichtung vom Komponisten
Erster Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"
Nationaltheater
Münchner Opernfestspiele 2012
Mittwoch, 11. Juli 2012
Dichtung vom Komponisten
Erster Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"
Nationaltheater
Münchner Opernfestspiele 2012
Mittwoch, 11. Juli 2012
Musikalische Leitung |
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Kent Nagano, geboren in Kalifornien, ist seit September 2006 Bayerischer Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper. In der Spielzeit 2012/13 übernimmt er die Uraufführung der Oper Babylon von Jörg Widmann und leitet die deutsche Erstaufführung von George Benjamins Oper Written on skin sowie die Neuproduktion von Boris Godunow. Darüber hinaus dirigiert er Wiederaufnahmen des Ring-Zyklus, von Parsifal, Tristan und Isolde, Tannhäuser, Dialogues des Carmélites sowie zwei Akademiekonzerte. Unter seiner musikalischen Leitung wurden an der Bayerischen Staatsoper die Opern Das Gehege von Wolfgang Rihm und Alice in Wonderland von Unsuk Chin uraufgeführt. Zu weiteren Neuproduktionen unter seiner Leitung zählen Billy Budd, Chowanschtschina, Idomeneo, Eugen Onegin, Ariadne auf Naxos, Die schweigsame Frau, Saint François d’Assise, Wozzeck und Lohengrin. Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Japan, Mailand, Moskau, Linz, Hamburg, Budapest sowie zu renommierten Festivals wie Grafenegg, Gent, die Berliner Festspiele oder das Festspielhaus Baden-Baden. Unter seiner Leitung setzte die Bayerische Staatsoper auch in den Bereichen Nachwuchsförderung und Education neue Akzente. Beispiele hierfür sind das Opernstudio, die Orchesterakademie sowie das Jugendorchester ATTACCA. Auf DVD erschienen die Produktionen von Chowanschtschina, Dialogues des Carmélites, Alice in Wonderland, Idomeneo und Lohengrin. Darüber hinaus veröffentlichte SONY Classical die Einspielungen von Bruckners Symphonien Nrn. 4 und 7 mit dem Bayerischen Staatsorchester auf CD. Bei Farao classics ist im September 2012 eine Aufnahme mit Werken von Schumann, Wagner und Strauss in einer Einspielung mit dem Bayerischen Staatsorchester erschienen. Ebenfalls seit September 2006 ist Kent Nagano Music Director des Orchestre symphonique de Montréal. Im Herbst 2013 beginnt er seine Amtszeit als Principal Guest Conductor und Artistic Advisor bei den Göteborger Symphonikern. |
Inszenierung |
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Andreas Kriegenburg machte zunächst eine Ausbildung zum Modelltischler und war dann als Tischler und Techniker am Theater seiner Heimatstadt Magdeburg tätig. Nach einigen Jahren als Regieassistent und Regisseur in Zittau und Frankfurt/Oder wurde er 1991 Hausregisseur an der Volksbühne Berlin. Dort inszenierte er u.a. Büchners Woyzeck. 1996 wechselte er ans Staatstheater Hannover und 1999 ans Burgtheater Wien. Von 2001 bis 2009 war er Oberspielleiter am Thalia Theater Hamburg, seit dieser Spielzeit ist er Hausregisseur am Deutschen Theater Berlin, wo seine Interpretationen von Hebbels Judith und Käthchen von Heilbronn zu sehen sind. An den Münchner Kammerspielen inszenierte er ab 2003 Orestie, Die Nibelungen, Drei Schwestern, Der Prozess nach Kafka sowie Alles nur der Liebe wegen. Seine Arbeiten wurden mehrfach zum Berliner Theatertreffen eingeladen, zuletzt die Uraufführung von Dea Lohers Diebe. 2006 inszenierte er in Magdeburg Glucks Orpheus und Eurydike, 2007 Mozarts Idomeneo, an der Bayerischen Staatsoper 2008 Wozzeck. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2011/12: Der Ring des Nibelungen. |
Bühne |
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Harald B. Thor ist gebürtiger Salzburger. Nach seiner 1982 abgeschlossenen Ausbildung zum Bühnen- und Kostümbildner am Mozarteum war er Ausstattungsleiter an mehreren Häusern, unter anderem an der Bayerischen Theaterakademie und der Bayerischen Staatsoper. Seit der Spielzeit 2001 ist er als selbstständiger Ausstatter tätig. In Zusammenarbeit mit Andreas Kriegenburg entstanden Produktionen am Thalia Theater Hamburg, am Schauspielhaus Zürich, am Schauspiel Hannover, im Akademietheater in München sowie mehrere Operninszenierungen. Als Bühnenbildner für das Musiktheater arbeitete er mit vielen hochrangigen Regisseuren u.a. an den Opernhäusern in Dortmund, Darmstadt, Mannheim, Nürnberg und München. Bühnenbilder an der Bayerischen Staatsoper: Wozzeck und Der Ring des Nibelungen. |
Kostüme |
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Andrea Schraad wurde 1973 in Dinklage geboren. Sie absolvierte ihr Kostümbildstudium in Hannover. Von 2000 bis 2003 war sie feste Kostümassistentin und von 2003 bis 2009 Atelierleiterin und feste Kostümbildnerin am Thalia Theater Hamburg. Sie entwarf die Kostüme für zahlreiche Inszenierungen von Andreas Kriegenburg am Thalia Theater und am Deutschen Theater Berlin. In der Spielzeit 2006/07 arbeitete sie erstmalig zusammen mit Andreas Kriegenburg an den Münchner Kammerspielen. Für ihre dortige Leistung bei der Inszenierung der Drei Schwestern wurde sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute als „Kostümbildnerin des Jahres“ ausgezeichnet und bekam den Theaterpreis FAUST verliehen. Arbeiten an der Bayerischen Staatsoper: Wozzeck und Der Ring des Nibelungen. |
Licht |
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Stefan Bolliger wurde 1968 in Zürich geboren. Er war einige Jahre als Lichttechniker freiberuflich tätig und ab 1995 am Hamburger Thalia Theater engagiert. Von 1997 bis 2006 war er dort stellvertretender Beleuchtungsinspektor. Von 2006 bis 2010 war er Leiter der Beleuchtungsabteilung am Schauspielhaus des Staatstheaters Stuttgart. Stefan Bolliger gestaltete das Licht bei zahlreichen Inszenierungen Andreas Kriegenburgs am Thalia Theater und arbeitete als Lichtdesigner an der Bayerischen Staatsoper, an der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, in Wien und Salzburg. |
Choreographie |
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Zenta Haerter lebt in ihrem Geburtsort Zürich. Mit 15 Jahren ging sie nach New York und machte ihre Tanzausbildung an der dortigen Juilliard School, an der sie mit Persönlichkeiten wie Martha Graham und Betty Jones arbeiten konnte. Zurück in Europa tanzte sie in Arbeiten von Choreographen wie Ismael Ivo, Birgit Trommler und Paula Lansley. Seit 1998 wirkte sie regelmäßig als Darstellerin in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg in Zürich mit. Zeitgleich begann sie, als Choreographin mit Regisseuren wie Schorsch Kamerun, David Bösch und Igor Bauersima zu arbeiten. Zur Oper kam sie 2006/07, als Choreographin für Glucks Orpheus und Eurydike (Regie: Andreas Kriegenburg) und Wagners Tannhäuser (Regie: Holger Pototzki) am Theater Magdeburg. Arbeiten an der Bayerischen Staatsoper: Wozzeck, Jenůfa, Der Ring des Nibelungen. |
Dramaturgie |
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Marion Tiedtke, in Köln geboren, studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte in Freiburg und Berlin. Nach ihrem Examen arbeitete sie als freie Mitarbeiterin für den Südwestfunk und den Sender Freies Berlin. Ihre Theaterlaufbahn begann sie 1989 als Dramaturgieassistentin an der Schaubühne in Berlin unter Peter Stein und Klaus Michael Grüber. Danach folgten Engagements als Dramaturgin an das Berliner Schiller Theater, das Bremer Theater, das Bayerische Staatsschauspiel. 1999 wechselte sie ans Burgtheater Wien. 2001 bis 2007 hat sie als Dramaturgin das Profil der Münchner Kammerspiele unter der Intendanz von Frank Baumbauer wesentlich mitgeprägt. Ab 2001 unterrichtete sie außerdem Stückanalyse, Theatergeschichte und Produktionsdramaturgie, zunächst an der LMU München, dann an der Bayerischen Theaterakademie. Sie arbeitete im Schauspiel u. a. mit den Regisseuren Andreas Kriegenburg, Martin Kušej, Konstanze Lauterbach, Amélie Niermeyer, Luk Perceval,Thomas Ostermeier, Johan Simons und in der Oper mit Martin Kušej und Christof Loy in Salzburg, Amsterdam und London. Seit März 2007 ist sie als Ausbildungsdirektorin und Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main tätig, seit 2011 ist sie Dekanin des Fachbereichs Darstellende Kunst. Sie veröffentlichte zahlreiche Beiträge in Fachbüchern und -zeitschriften, zuletzt hat sie das Buch "Die Kunst der Bühne. Positionen des zeitgenössischen Theaters" herausgegeben. |
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Dramaturgie |
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Miron Hakenbeck, geboren in Berlin, wechselte von der Medizin zum Musiktheater und ging nach seinem Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ als Assistent ans TR Warszawa. Als Dr. Szebojgan in Hanoch Levins Krum gastierte er mit dessen Ensemble u.a. beim Festival d’Avignon, der Brooklyn Academy of Music, dem Moskauer Meyerhold-Zentrum, dem Théâtre Odeon und beim Athens Festival. Als Produktionsdramaturg arbeitete er eng mit Krzysztof Warlikowski bei dessen Operninszenierungen zusammen, so beim Münchner Eugen Onegin, am Teatr Wielki (Wozzeck), der Opéra National de Paris (Iphigénie en Tauride, Die Sache Makropoulos, Parsifal und Król Roger) und dem Théâtre de la Monnaie (Médée). Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist er Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper. Inszenierung hier 2010/11: Rothschilds Geige/Die Entscheidung/Herzland. |
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Siegmund |
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Klaus Florian Vogt studierte zunächst Horn in Hannover und Hamburg und spielte anschließend im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Währenddessen studierte er Gesang an der Musikhochschule in Lübeck und erhielt 1997 sein erstes Engagement in Flensburg. Von 1998 bis 2003 war er Ensemblemitglied der Dresdner Semperoper, wo er Partien wie Tamino (Die Zauberflöte) und Jeník (Die verkaufte Braut) sang. Mittlerweile gehören vor allem dramatische Partien wie Lohengrin, Parsifal, Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg), Florestan (Fidelio), Paul (Die tote Stadt) und Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann) zu seinem Repertoire, die er u.a. in Mailand, Paris, Madrid, Hamburg, Brüssel, Amsterdam, Köln, Tokio, New York und bei den Bayreuther Festspielen interpretierte. Er wurde mit dem Echo-Klassik-Preis 2012 (Sänger des Jahres) ausgezeichnet. An der Bayerischen Staatsoper war er u.a. als Max (Der Freischütz), Andrej (Chowanschtschina) und Bacchus/Der Tenor (Ariadne auf Naxos) zu erleben. Partien hier 2012/13: Erik (Der fliegende Holländer) und die Titelpartie in Lohengrin. |
Hunding |
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Ain Anger, aus Estland stammend, studierte nach seinem Mathematik- und Physik-Studium Gesang an der Musikakademie in Talinn. Nach ersten Engagements an der Estnischen Nationaloper war von 2001 bis 2004 Ensemblemitglied der Oper Leipzig. In der darauffolgenden Spielzeit wechselte er ins Ensemble der Wiener Staatsoper, wo er Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Filippo (Don Carlo), Titurel (Parsifal), Daland (Der fliegende Holländer), Pogner (Die Meistersinger), Fafner und Hunding (Der Ring des Nibelungen) sang. Als Gast war u.a. an den Opernhäusern von Berlin, Montpellier, Paris sowie auf den Festivals in Savonlinna und Luzern zu erleben. 2009 debütierte er als Fafner bei den Bayreuther Festspielen. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Hunding (Die Walküre), Fürst Gremin/Saretzki (Eugen Onegin). |
Wotan |
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Thomas J. Mayer studierte Gesang u.a. an der staatlichen Musikhochschule zu Köln bei Liselotte Hammes und Kurt Moll. Von 2004 bis 2006 war der Bariton Ensemblemitglied am Theater Basel, 2006 wechselte er ans Badische Staatstheater Karlsruhe. Von 2008 bis 2010 war er an der Staatsoper Hamburg engagiert. Seither sang er u.a. an den Opernhäusern von Leipzig, Berlin, Köln und Hamburg sowie am Teatro alla Scala in Mailand und 2011 bei den Salzburger Festspielen. Sein Repertoire umfasst u.a. die Titelpartien in Don Giovanni, Eugen Onegin, Mathis der Maler und Wozzeck sowie Scarpia (Tosca), Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), Wolfram (Tannhäuser), Amfortas (Parsifal) und Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Wotan (Die Walküre), Wanderer (Siegfried). www.thomasjmayer.com |
Sieglinde |
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Anja Kampe studierte in Dresden sowie in Turin und debütierte in Deutschland als Freia und Gerhilde (Der Ring des Nibelungen) bei den Bayreuther Festspielen. Ihren internationalen Durchbruch hatte sie 2003 an der Washington Opera als Sieglinde (Die Walküre), eine Partie die sie später auch in Los Angeles und kürzlich in München interpretierte. Die Partie der Senta (Der fliegende Holländer) sang sie u.a. in Brüssel, München, Madrid, Tokio und London. Als Leonore in Fidelio debütierte sie 2007 in Los Angeles. Unter weiteren Engagements sind Leonora (Oberto) am Teatro alla Scala in Mailand, Lisa (Pique Dame) in Antwerpen und Frankfurt, Donna Elvira (Don Giovanni) in Venedig, Isolde (Tristan und Isolde) in Glyndebourne und bei der Ruhrtriennale sowie Elisabeth (Tannhäuser) in Wien und Kundry (Parsifal) in Barcelona zu nennen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Leonore (Fidelio), Senta (Der fliegende Holländer). |
Brünnhilde |
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Iréne Theorin, geboren in Södra Hesta/Schweden, studierte in Göteborg und Kopenhagen, wo sie die Königliche Opernakademie absolvierte. 2001 gab sie ihr Debüt als Donna Anna (Don Giovanni) an der Königlichen Oper in Kopenhagen, wo sie u.a. auch als Elisabetta (Don Carlo), Desdemona (Otello), Elsa (Lohengrin), Senta (Der fliegende Holländer), Sieglinde (Die Walküre) sowie als Tosca und Aida zu hören war. Zuletzt sang sie u.a. die Titelpartien in Ariadne auf Naxos, Elektra, Tristan und Isolde sowie Brünnhilde (Der Ring des Nibelungen). Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von Tokio, San Francisco, London, New York, Wien, Stockholm, Paris, Berlin, Dresden, Mailand, Barcelona sowie zu den Festspielen von Bayreuth und Salzburg. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Titelpartie in Turandot. http://irenetheorin.com/ |
Fricka |
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Sophie Koch studierte am Pariser Conservatoire bei Jane Berbié und gewann 1994 den Ersten Preis beim Gesangswettbewerb in s’Hertogenbosch. Ihr internationales Debüt gab sie am Londoner Royal Opera House, Covent Garden, als Rosina (Il barbiere di Siviglia). Zu ihren wichtigen Partien gehören weiterhin Mozarts Cherubino (Le nozze di Figaro), Charlotte (Werther), Octavian (Der Rosenkavalier) und Dorabella (Così fan tutte) sowie Cenerentola und Komponist (Ariadne auf Naxos). Gastspiele führten sie u.a. an die Pariser Opernhäuser, die Semperoper Dresden, die Deutsche Oper Berlin, die Wiener Staatsoper, an das Teatro alla Scala Mailand, an die New Yorker Metropolitan Opera sowie zu den Schwetzinger und Salzburger Festspielen. Partien an der Bayerischen Staatsoper: 2010/11: Octavian (Der Rosenkavalier), 2011/12: Fricka (Das Rheingold, Die Walküre). |
Helmwige |
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Barbara Morihien, geboren in Paris, studierte Gesang bei Jane Thorner Mengedoht am Konservatorium in Zürich. Zu ihrem Repertoire gehört u.a. Donna Anna (Don Giovanni), Pamina (Die Zauberflöte), Contessa (Le nozze di Figaro), Marguerite (Faust), Eurydice (Orphée et Eurydice), Micaëla (Carmen), Thaïs, Aida, Violetta (La traviata), Gilda (Rigoletto), La badessa (Suor Angelica), Nella (Gianni Schicchi), Die Vertraute (Elektra) und La reine Marguerite in der Uraufführung von Philippe Boesmans Yvonne princesse de Bourgogne. Sie gastiert u.a. am Théâtre des Amandiers, am Théâtre Toursky in Marseille, an der Opéra national de Paris sowie bei den Festivals Automne à Paris und Aix-en-Provence. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Helmwige (Die Walküre). www.barbara-morihien.fr |
Gerhilde |
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Danielle Halbwachs war nach ersten Engagements im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper und am Theater Schwerin von 2001 bis 2006 Mitglied im Ensemble der Hamburgischen Staatsoper. 2006 bis 2008 sang die Künstlerin im Ensemble der Oper Frankfurt, wo sie besonders als Elisabeth (Tannhäuser), Lisa (Pique Dame) und als Jenůfa Erfolge feierte. In der Spielzeit 2010/11 gastierte sie als Gerhilde (Die Walküre) am Teatro alla Scala in Mailand und an der Staatsoper Berlin, als Chrysothemis (Elektra) mit dem Taiwan National Orchestra, als Sieglinde (Die Walküre) am Aalto Theater Essen, sowie in der Titelpartie von Iphigenie auf Tauris in Barcelona und London. Weitere Partien sind u.a. Kaiserin (Frau ohne Schatten), Elisabetta (Don Carlo), Tatjana (Eugen Onegin). Ihr Konzertrepertoire reicht von Mozart und Beethoven über Verdi bis zu Mahler. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Gerhilde (Die Walküre). www.danielle-halbwachs.com |
Ortlinde |
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Golda Schultz, aus Bloemfontein in Südafrika, studierte an der University of Cape Town sowie an der Juilliard School in New York. Daneben besuchte sie Meisterklassen von Johan Botha, Kiri Te Kanawa und Michelle Breedt. Ihr Repertoire umfasst Partien wie La fortuna/Valletto (Lʼincoronazione di Poppea), Donna Elvira (Don Giovanni), Dido (Dido and Aeneas), Alice Ford (Falstaff), Magda (La rondine). Seit der Spielzeit 2011/12 ist sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Ortlinde (Die Walküre), ein Rabe (Sigurd), Septett II (Babylon), Priesterin (Aida), 1. Stimme (Jenůfa), Dama di Lady Macbeth (Macbeth). |
Waltraute |
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Heike Grötzinger studierte an der Musikhochschule Köln und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Von 1999 bis 2002 war sie Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Münster. 2002 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper in der Ring-Neuproduktion unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta, im gleichen Jahr gastierte sie in Berlin in der Ring-Inszenierung von Götz Friedrich unter der Leitung von Christian Thielemann. Seither arbeitet sie mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Stéphane de Braunschweig, Barbara Frey und Andreas Kriegenburg zusammen. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und singt dort u.a. Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg), 2. Norn (Götterdämmerung), Hänsel (Hänsel und Gretel), Suzuki (Madama Butterfly), Fenena (Nabucco), Annina (Der Rosenkavalier), Fremde Fürstin (Rusalka). Zu ihren weiteren Partien gehören Brangäne (Tristan und Isolde) und Eboli (Don Carlo). 2007 gastierte sie in Valencia in der Ring-Inszenierung von La fura dels baus unter der Leitung von Zubin Mehta. Bei den Salzburger Festspielen und dem Festival in Aix-en-Provence wirkte sie unter Simon Rattle ebenfalls an einer Ring-Neuproduktion mit. 2011 gab sie ihr Debüt an der Mailänder Scala in Mozarts Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Mère Jeanne (Dialogues des Carmélites), Die fremde Fürstin (Rusalka), Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Waltraute (Die Walküre), Xenias Amme (Boris Godunow), Frau des Dorfrichters (Jenůfa), Mary (Der fliegende Holländer), Stimme aus dem Grab (Les Contes dʼHoffmann), Flora (La traviata). |
Siegrune |
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Roswitha Christina Müller, geboren in München, studierte an der Musikhochschule München und am Mozarteum in Salzburg. Von 1995 bis 2001 war sie Ensemblemitglied des Landestheaters Salzburg, in der Folge gastierte sie u.a. an den Staatstheatern Saarbrücken, Karlsruhe, Stuttgart, am Nationaltheater Prag, an der Opera Zuid Maastricht, an der Hamburgischen Staatsoper, am Deutschen Nationaltheater Weimar sowie an der Deutschen Oper Berlin. Von 2007 bis 2009 war sie Ensemblemitglied am Lübecker Theater, seit 2012 am Staatstheater Nürnberg. Ihr Repertoire umfasst u.a. Partien wie Charlotte (Werther), Fricka (Das Rheingold), Judith (Herzog Blaubarts Burg), Fuchs (Das schlaue Füchslein) und Eboli (Don Carlo). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Siegrune (Die Walküre). |
Roßweiße |
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Alexandra Petersamer schloss 1995 an der Musikhochschule München mit dem Meisterklassendiplom ab. Sie war Stipendiatin u.a. der Richard Wagner Stiftung Bayreuth und erhielt zahlreiche Preise. Von 1994 bis 2000 war sie fest am Theater Dessau engagiert, anschließend bis 2004 am Staatstheater am Gärtnerplatz München. Ihr Bayreuth-Debüt gab sie 2006 als Roßweiße (Die Walküre). 2007 debütierte sie als Ortrud (Lohengrin) in Tokio und sang diese Partie in Leipzig. Es folgten Engagements als Oberpriesterin (Penthesilea) in Dresden sowie als Brangäne (Tristan und Isolde) in Stavanger und am Staatstheaer Nürnberg. Ihre rege Konzerttätigkeit führte sie u.a. nach Berlin, Paris, Brüssel, Wien, Amsterdam, Chicago sowie zu den Festspielen von Salzburg und Savonlinna. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Roßweiße (Die Walküre). |
Grimgerde |
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Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2012/2013: u.a. Dryade (Ariadne auf Naxos), Hänsel (Hänsel und Gretel), Mary (Der fliegende Holländer), Schenkwirtin (Boris Godunow), Dritte Nymphe (Rusalka), Suzuki (Madama Butterfly), Grimgerde, Floßhilde (Der Ring des Nibelungen), Emilia (Otello). |
Schwertleite |
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Anaïk Morel wurde in Lyon geboren und studierte bereits als Jugendliche Cello, bevor sie am Konservatorium ihrer Heimatstadt zum Gesang wechselte und mit Auszeichnung abschloss. Sie war an den Opernhäusern von Besançon und Lyon, beim Festival junger Talente in Paris sowie in zahlreichen Konzerten in und außerhalb Frankreichs zu hören. Ab September 2006 gehörte sie dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an und war von 2008 bis 2010 im Ensemble des Hauses engagiert; hier stand sie u.a. als Mercédès (Carmen), Fenena (Nabucco), Meg Page (Falstaff), Hänsel (Hänsel und Gretel), Silla (Palestrina) und Carlotta (Die schweigsame Frau) auf der Bühne. 2010 debütierte sie als Schwertleite (Die Walküre) an der Mailänder Scala und war als Marguerite (La damnation de Faust) in Rennes, Nantes und Angers zu erleben. 2010/11 sang sie an der Bayerischen Staatsoper die Schäferin (Jenůfa), Lucy (Die Tragödie des Teufels) und Fenena (Nabucco). Partie 2012/13 an der Bayerischen Staatsoper: Meg Page (Falstaff). |

