Die Zauberflöte - Biographien

Die Zauberflöte: A. Brower, D. Behle, C. Gerhaher,  O. v. d. Damerau, L. Tatulescu Die Zauberflöte: Erika Miklósa, Daniel Behle Die Zauberflöte: Georg Zeppenfeld, Julia Kleiter, Chor und Statisterie

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart
Emanuel Schikaneder

Nationaltheater

Mittwoch, 05. Dezember 2012

Musikalische Leitung


Asher Fisch
Asher Fisch
Asher Fisch, geboren in Jerusalem, begann seine Karriere als Assistent von Daniel Barenboim. Anschließend wurde er musikalischer Leiter an der Wiener Volksoper und an der New Israeli Opera in Tel Aviv. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser von New York, London, Mailand, Berlin, Dresden, München, Paris, Chicago und Los Angeles. Er dirigierte u.a. Carmen und Der fliegende Holländer an der Bayerischen Staatsoper, Rigoletto an der Semperoper in Dresden sowie Die lustige Witwe an der Opéra National de Paris. Seit 2007 ist er Principal Guest Conductor an der Seattle Oper, wo er den Ring des Nibelungen dirigierte. Neben seinen Opernengagements trat er mit Orchestern wie dem New York Philharmonic und den Berliner Philharmonikern auf. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: La bohème, La forza del destino, Turandot, Salome, Parsifal, Ariadne auf Naxos.

Inszenierung


August Everding
August Everding
Geboren in Bottrop/ Westfalen; gestorben im Januar 1999 in München. Everding studierte in Bonn und München Philosophie, Theologie, Germanistik und Theaterwissenschaft. Beginn an den Münchner Kammerspielen als Assistent von Fritz Kortner und Hans Schweikart, 1959 Oberspielleiter, 1960 Schauspieldirektor und 1963 Intendant dieses Hauses. Nachdem er sich der Oper zugewandt hatte, wurde er 1973 Intendant der Hamburgischen Staatsoper; 1977 Intendant der Bayerischen Staatsoper. 1982 bis 1993 Generalintendant aller Bayerischen Staatstheater, 1993 bis 1999 Staatsintendant und Präsident der von ihm ins Leben gerufenen Bayerischen Theaterakademie. Everding war Vorsitzender des Deutschen Kulturrats, Präsident des Deutschen Bühnenvereins, der Deutschen Sektion des Internationalen Theaterinstituts und der Internationalen Vereinigung der Opernhausdirektoren. Weltweite Tätigkeit als Schauspiel- und Opernregisseur. An der Bayerischen Staatsoper inszenierte er u.a. Lohengrin (1978), Tristan und Isolde (1980), Ubu Rex, Salome, Die Zauberflöte und Die Meistersinger von Nürnberg.

Neueinstudierung


Helmut Lehberger
Helmut Lehberger
Geboren in Düsseldorf. Studium Musiktheater-Regie an der Folkwang-Hochschule in Essen. Erste Engagements als Spielleiter und Regieassistent in Kassel und Mannheim. 1981 Engagement als Spielleiter an der Bayerischen Staatsoper. Zusammenarbeit u.a. mit Jean-Pierre Ponnelle, Joachim Herz, Götz Friedrich und Dieter Dorn. 1983 bis 1987 ständiger Mitarbeiter von August Everding. Seit 1984 Regietätigkeit im In- und Ausland. 1987 bis 1993 Leiter der Experimentierbühne "Der Marstall" der Bayerischen Staatsoper. 1988 bis 1994 Lehrauftrag "Szenisch-dramatischer Unterricht" an der Hochschule für Musik in München. 1995 Szenischer Produktionsleiter, seit 1997 Direktor Szenische Produktion der Bayerischen Staatsoper. Von 2000 bis 2010 war er Produktionsdirektor.

Bühne und Kostüme


Jürgen Rose
Jürgen Rose
Jürgen Rose, geboren in Bernburg/Saale, studierte an der Berliner Akademie der Bildenden Künste. Von 1961 bis 2001 wirkte er als Bühnen- und Kostümbildner für die Münchner Kammerspiele. Ab 1970 entwarf er Opernausstattungen in Wien, Hamburg, Stuttgart, Berlin, London, Paris, Mailand und New York sowie bei den Festspielen in Bayreuth und Salzburg. Von 1973 bis 2000 war er Ordentlicher Professor für Bühnenbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit 1996 realisiert er auch als Regisseur eigene Operninszenierungen. Durch zahlreiche Arbeiten ist er mit der Bayerischen Staatsoper, dem Staatsballett und dem Bayerischen Staatsschauspiel verbunden. Zu sehen 2013/14: Le nozze di Figaro, Romeo und Julia, Ein Sommernachtstraum, Così fan tutte, Die Zauberflöte, Der Nussknacker, Der Rosenkavalier.

Licht


Michael Bauer
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung hier in der Spielzeit 2013/14: Lʼelisir dʼamore, Die Zauberflöte, Tosca, Hänsel und Gretel, Der fliegende Holländer, Boris Godunow, Guillaume Tell, L’Orfeo.

Choreographische Mitarbeit


Beate Vollack
Beate Vollack
Beate Vollack stammt aus Berlin. Sie studierte an der Berliner Staatlichen Ballettschule bevor sie die Komische Oper Berlin engagierte. Ab 1996 war sie Solistin am Bayerischen Staatsballett. Hier trat sie u.a. in der Titelpartie in Shannon Rose, als Stiefmutter in A Cinderella Story und Petruschka von Amir Hosseinpour auf. Mit der Titelpartie von Mats Eks Giselle wurde sie 1997 von der deutschen Fachpresse zur Tänzerin des Jahres gekürt. Im Jahr 2000 erhielt sie ein Diplom als Ballettpädagogin und begann als Choreographin zu arbeiten, z. B. am Theater Coburg, bei den Salzburger Festspielen und am Royal Opera House Covent Garden. Sie schuf die Choreographien in zahlreichen Operninszenierungen an der Bayerischen Staatsoper, u.a. für: Die Zauberflöte, La Calisto.

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Sarastro


Georg Zeppenfeld
Georg Zeppenfeld
Georg Zeppenfeld studierte Gesang an den Musikhochschulen in Detmold und Köln. Nach ersten Engagements in Münster und Bonn ging er 2001 an die Sächsische Staatsoper Dresden, wo er bis 2005 festes Ensemblemitglied war. Gastspiele führten ihn u.a. an die Opernhäuser in New York, San Francisco, Hamburg, Berlin, Stockholm, Wien, Mailand, Madrid, Barcelona und Paris sowie zu den Salzburger Festspielen und dem Glyndebourne Festival. 2010 debütierte er als König Heinrich (Lohengrin) bei den Bayreuther Festspielen. Zu seinem Repertoire zählen außerdem Partien wie Seneca (L’incoronazione di Poppea), Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), Zaccaria (Nabucco), Banco (Macbeth), Fasolt (Das Rheingold), König Marke (Tristan und Isolde) und die Titelpartie in Le nozze di Figaro. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Wassermann (Rusalka).

Tamino


Pavol Breslik (c) Juraj Novak
Pavol Breslik
Pavol Breslik, geboren in der Slowakei, studierte Gesang in Bratislava und Marseille. 2005 wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum Nachwuchssänger des Jahres gewählt. Von 2003 bis 2006 war er an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin engagiert. Gastengagements führten ihn u.a. nach Berlin, Brüssel, Paris, Wien, London und New York sowie zu den Festivals in Glyndebourne, Aix-en-Provence und Salzburg. Sein Repertoire umfasst Partien wie Don Ottavio (Don Giovanni), Nemorino (L’elisir d’amore), Narraboth (Salome), Lenski (Eugen Onegin) und Gennaro (Lucrezia Borgia). Als Konzertsänger arbeitete er u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Orchestre National de France zusammen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Alfred (Die Fledermaus), Tamino (Die Zauberflöte), Cassio (Otello).

Sprecher


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: u.a. Il Conte di Ceprano (Rigoletto), Sessel, Baum (L’Enfant et les sortilèges), der Einarmige (Die Frau ohne Schatten), Sciarrone (Tosca), BenoÎt (La bohème), Un alcade (La forza del destino), Baron Douphol (La traviata), Schlémil (Les contes d’Hoffmann), Notar (Der Rosenkavalier), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Hauptmann der Streifenwache (Boris Godunow), Eisenhardt (Die Soldaten), Leuthold (Guillaume Tell), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia).

Königin der Nacht


Erika Miklósa (c) Zoltan Pitrolffy
Erika Miklósa
Erika Miklósa, geboren in Ungarn, begann ihre Karriere als Leistungssportlerin im Heptathlon. Nach einer Verletzung studierte sie Gesang an der Ferenc Liszt Akademie in Budapest. Mit neunzehn Jahren wurde sie an die Ungarische Staatsoper engagiert. Sie gewann mehrere erste Preise bei internationalen Gesangswettbewerben und startete ihre Karriere mit einem Debüt an der Metropolitan Opera in New York. Weitere Engagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von San Francisco, London, Paris, Madrid, Florenz, Philadelphia, Berlin, Dresden und Zürich. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Norina (Don Pasquale), Oscar (Un ballo in maschera), Gilda (Rigoletto), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) und die Titelpartie in Lucia di Lammermoor. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Königin der Nacht (Die Zauberflöte).

http://www.erikamiklosa.com

Pamina


Hanna-Elisabeth Müller (© Chris Gonz)
Hanna-Elisabeth Müller
Hanna-Elisabeth Müller studierte Gesang in Mannheim. Sie gastierte u.a. im Amsterdamer Concertgebouw, in der Londoner Wigmore Hall, der Kölner Philharmonie und bei den Schwetzinger Festspielen und gewann den ersten Preis beim Ada-Sari-Wettbewerb. Nach ersten Engagements in Rheinsberg und Gera debütierte sie 2012 am Teatro dell’Opera di Roma als Pamina (Die Zauberflöte). In der Spielzeit 2010/11 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, seit der Spielzeit 2012/13 ist sie hier festes Ensemblemitglied und war bisher u.a. als Zerlina (Don Giovanni), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal) und Woglinde (Der Ring des Nibelungen) zu erleben. 2013 erhielt sie den Festspielpreis der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Susanna (Le nozze di Figaro), Prinzessin/Donna Clara (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Pamina (Die Zauberflöte), Hüter der Schwelle des Tempels/Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Gretel (Hänsel und Gretel), Servilia (La clemenza di Tito), Najade/Echo (Ariadne auf Naxos), Berta (Il barbiere di Siviglia).

Erste Dame


Laura Tatulescu
Laura Tatulescu
Laura Tatulescu, in den USA geboren, begann ihre musikalische Karriere als Violinistin. 2005 absolvierte sie ihre Gesangsausbildung an der Nationalen Musikuniversität in Bukarest. Ihr Operndebüt gab sie 2004 als Marguérite (Faust) an der Nationaloper Bukarest. Anschließend wurde sie als Solistin an die Wiener Staatsoper engagiert, wo sie u.a. als Marzelline (Fidelio), Musetta (La bohème), Pamina (Die Zauberflöte) und Sophie (Werther) zu erleben war. 2008/09 sang sie Lauretta (Gianni Schicchi) an der Los Angeles Opera und beim Spoleto Festival. Seit der Spielzeit 2009/10 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Zerlina (Don Giovanni), Kind (L’Enfant et les sortilèges), Despina (Così fan tutte), Musetta (La bohème), Dame (Die Zauberflöte), Dienerin, Stimme der Ungeborenen (Die Frau ohne Schatten), Echo (Ariadne auf Naxos). Außerdem wird sie beim 4. Kammerkonzert 2013/14 Werke von Haydn, Blacher, Wolf und Beethoven interpretieren.

www.lauratatulescu.com

Zweite Dame


Angela Brower
Angela Brower
Angela Brower, geboren in Phoenix/Arizona, studierte Gesang an der Indiana University und an der Arizona State University. 2008 wurde sie an der Glimmerglass Opera in das Young American Artists Programm aufgenommen. 2008/09 kam sie ins Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied und trat etwa als Nicklausse (Les contes d’Hoffmann), Cherubino (Le nozze di Figaro), Hänsel (Hänsel und Gretel) und Rosina (Il barbiere di Siviglia) auf. Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von San Francisco, Tokyo und Baden-Baden. 2013 gab sie ihr Rollendebüt als Octavian (Der Rosenkavalier) am Stadttheater Klagenfurt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Dorabella (Così fan tutte), Waldnymphe (Rusalka), Hänsel, Annio (La clemenza di Tito), Fjodor (Boris Godunow), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Komponist (Ariadne auf Naxos), Speranza/Musica (L’Orfeo).

Dritte Dame


Okka von der Damerau
Okka von der Damerau
Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2013/2014: Mutter/chinesische Tasse/Libelle/Zofe (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Waldnymphe (Rusalka), Dame (Die Zauberflöte), Stimme von oben/Stimme der Ungeborenen/Dienerin/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Altpartie im 3. Akademiekonzert, Mary (Der fliegende Holländer), Suzuki (Madama Butterfly), Schenkwirtin (Boris Godunow), Page der Herodias (Salome), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Charlotte (Die Soldaten).

Drei Knaben


 

Papageno


Alex Esposito. © Fabrizio Fenucci
Alex Esposito
Alex Esposito studierte Klavier, Orgel und Gesang in Bergamo. Erste Engagements führten ihn u.a. an das Teatro Lirico in Cagliari und das Teatro dell’Opera in Rom. Ferner sang er an der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice in Venedig, dem Royal Opera House, Covent Garden, in London, dem Teatro Real in Madrid, dem Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel und der Wiener Staatsoper sowie bei den Festivals von Aix-en-Provence und Salzburg. Sein Repertoire umfasst Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Colline (La bohème), Papageno (Die Zauberflöte), Leporello (Don Giovanni) und die Titelpartie in Le nozze di Figaro. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Alidoro (La Cenerentola).

Papagena


Iulia Maria Dan
Iulia Maria Dan
Iulia Maria Dan studierte an der Nationalen Universität für Musik in Bukarest und ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe. Zuletzt erhielt sie den Sonderpreis als jüngste Finalistin beim Belvedere Wettbewerb 2011 in Wien. Sie übernahm Rollen wie Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Mademoiselle Silberklang (Der Schauspieldirektor) und Adina (Lʼelisir dʼamore). Ihr Debüt als Gilda (Rigoletto) erfolgte an der Rumänischen Nationaloper in Bukarest. Auch als Liedinterpretin konnte die junge Sopranistin bereits Erfahrungen sammeln. Von 2011 bis 2013 war sie Mitglied im Opernstudio, seit der Spielzeit 2013/14 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Giannetta (L’elisir d’amore), Contessa di Ceprano (Rigoletto), Eule/Schäferin/Mädchen (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Stimme der Ungeborenen/Dienerin (Die Frau ohne Schatten), Septette (Babylon), Frasquita (Carmen), Dienerin der Amelia (Simon Boccanegra), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Dama di Lady Macbeth (Macbeth).

Monostatos


Ulrich Reß
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Förster (Rusalka), Monostatos (Die Zauberflöte), Altoum (Turandot), Spalanzani (Les Contes d’Hoffmann), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Missail (Boris Godunow), Jude (Salome), Basilio (Le nozze di Figaro).

Erster Geharnischter / Zweiter Priester


Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi, geboren in Peru, debütierte mit 19 Jahren in der Partie des Dancaïro (Carmen) im Teatro Municipal de Lima. Anschließend studierte er Gesang in München. 1994 gab er sein USA-Debüt als Jaquino (Fidelio). Seit 1997 singt er auch in europäischen Konzertsälen und Theatern, u.a. in Graz, Prag, Amsterdam, Brünn und Wien. Zu seinen Partien gehören u.a. Don José (Carmen), Enzo Grimaldo (La Gioconda), Radamès (Aida) und Cavaradossi (Tosca). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Geharnischter/Priester (Die Zauberflöte), Spoletta (Tosca), Mastro Trabuco (La forza del destino), Gaston (La traviata), Il principe di Persia (Turandot), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Jude (Salome), Offizier (Ariadne auf Naxos).

Zweiter Geharnischter / Dritter Priester


Christoph Stephinger
Christoph Stephinger
Christoph Stephinger war bei den Regensburger Domspatzen, studierte anschließend Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München und war Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Fest engagiert wurde er u.a. an die Opernhäuser von Hannover und Wiesbaden sowie ans Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Zahlreiche Gastspiele führten ihn u.a. nach Berlin, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart. Sein Repertoire umfasst Partien wie Osmin (Die Entführung aus dem Serail), König Heinrich (Lohengrin), Kaspar (Der Freischütz), Gremin (Eugen Onegin) und Großinquisitor (Don Carlo). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Geharnischter (Die Zauberflöte), Mesner (Tosca), Doktor Grenvil (La traviata), Polizeikommisar (Der Rosenkavalier), Soldat (Salome), Titurel (Parsifal), Wesener (Die Soldaten), Arzt (Macbeth), Melcthal (Guillaume Tell), Antonio (Le nozze di Figaro).

www.christoph-stephinger.de

Vierter Priester


 
Ivan Michal Unger
Ivan Michal Unger wurde 1944 geboren. Von 1970 bis 1972 war er als Kleindarsteller an den Münchner Kammerspielen tätig. 1972 wechselte er an die Bayerische Staatsoper, wo er seitdem als Statist und Kleindarsteller arbeitet. In den Produktionen Rusalka und Jenůfa war er Sprachcoach für tschechische Sprache. Seit 1986 spielt er den Ivan in den Fledermaus-Inszenierungen von Otto Schenk und Leander Haußmann. Rollen an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Vierter Priester (Die Zauberflöte), Ivan (Die Fledermaus).

Erster Priester


Wolfgang Grabow
Wolfgang Grabow
Wolfgang Grabow, geboren in Berlin, studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Anschließend war er Ensemblemitglied an verschiedenen Häusern wie dem Theater Biel-Solothurn und dem Theater Osnabrück. Seit 2004 ist er freischaffend als Schauspieler, Sprecher in Funk, Fernsehen und Dokumentarfilmen sowie als Synchronsprecher tätig. Er wirkte u.a. in der ZDF-Produktion Der Ranger mit. Darüber hinaus ist er Hausregisseur und Oberspielleiter des Hoftheaters Erlach/Schweiz, wo er u.a. Molières Der Geizige und Shakespeares Viel Lärm um nichts inszenierte. Rolle an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Erster Priester (Die Zauberflöte).

Drei Sklaven


 

Drei Sklaven


Walter von Hauff
Walter von Hauff
Walter von Hauff stammt aus Schwaben. Nach seinem Studium der Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität, ließ er sich an der Neuen Schauspielschule München zum Schauspieler ausbilden. Er erhielt Engagements an Theatern in Lübeck, Linz, Bern, Salzburg, Wunsiedel, München und Wiesbaden. Er ist Mitbegründer des „Theater viel Lärm um nichts“ in München sowie der Gruppe „Das kleine Ensemble“. Neben seiner Tätigkeit auf der Bühne ist er regelmäßig als Darsteller in Filmen und TV-Produktionen zu sehen. Auch als Synchronsprecher ist er äußerst gefragt und verlieh u.a. Michael Moore (Bowling for Columbine u.a.), Hugh Laurie (Stuart Little), Terry Jones (Monty Pythonʼs Flying Circus) und Reverend Lovejoy (Die Simpsons) ihre deutschen Stimmen. An der Bayerischen Staatsoper ist er 2013/14 als Sklave (Die Zauberflöte) zu erleben.

Drei Sklaven


Philipp Moschitz © Christopher Alexander Kamm
Philipp Moschitz
Philipp Moschitz stammt aus Osnabrück und schloss 2008 sein Schauspielstudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding mit dem Diplom ab. Schon seit 2006 gehört er zum festen Ensemble des Metropol Theaters München, wo er mit seiner Darstellung als Caligula Aufmerksamkeit auf sich zog. Moschitz ist parallel auch immer wieder im Fernsehen zu sehen, er spielte bereits in Serien wie Rosenheim Cops, Um Himmels Willen und in Münchner Tatorten. Beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender in Salzburg wurde er 2007 mit einem Einzelförderpreis für herausragendes Spiel auf der Bühne ausgezeichnet. An der Bayerischen Staatsoper ist er 2013/14 als Sklave in Die Zauberflöte zu erleben.