Die Zauberflöte - Biographien

Die Zauberflöte: A. Brower, D. Behle, C. Gerhaher,  O. v. d. Damerau, L. Tatulescu Die Zauberflöte: Erika Miklósa, Daniel Behle Die Zauberflöte: Georg Zeppenfeld, Julia Kleiter, Chor und Statisterie

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart
Emanuel Schikaneder

Nationaltheater

Mittwoch, 05. Dezember 2012

Musikalische Leitung


Asher Fisch
Asher Fisch
Asher Fisch, geboren in Jerusalem, begann seine Karriere als Assistent von Daniel Barenboim. Anschließend wurde er musikalischer Leiter an der Wiener Volksoper und an der New Israeli Opera in Tel Aviv. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser von New York, London, Mailand, Berlin, Dresden, München, Paris, Chicago und Los Angeles. Er dirigierte zuletzt u.a. Don Carlo und Tosca an der Bayerischen Staatsoper, Rigoletto an der Semperoper in Dresden sowie Die lustige Witwe an der Opéra National de Paris. Seit 2007 ist er Principal Guest Conductor an der Seattle Oper, wo er zuletzt Turandot dirigierte. Neben seinen Opernengagements trat er mit Orchestern wie dem New York Philharmonic und den Berliner Philharmonikern auf. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Die Zauberflöte, Carmen, Der fliegende Holländer, Otello.

Inszenierung


August Everding
August Everding
Geboren in Bottrop/ Westfalen; gestorben im Januar 1999 in München. Everding studierte in Bonn und München Philosophie, Theologie, Germanistik und Theaterwissenschaft. Beginn an den Münchner Kammerspielen als Assistent von Fritz Kortner und Hans Schweikart, 1959 Oberspielleiter, 1960 Schauspieldirektor und 1963 Intendant dieses Hauses. Nachdem er sich der Oper zugewandt hatte, wurde er 1973 Intendant der Hamburgischen Staatsoper; 1977 Intendant der Bayerischen Staatsoper. 1982 bis 1993 Generalintendant aller Bayerischen Staatstheater, 1993 bis 1999 Staatsintendant und Präsident der von ihm ins Leben gerufenen Bayerischen Theaterakademie. Everding war Vorsitzender des Deutschen Kulturrats, Präsident des Deutschen Bühnenvereins, der Deutschen Sektion des Internationalen Theaterinstituts und der Internationalen Vereinigung der Opernhausdirektoren. Weltweite Tätigkeit als Schauspiel- und Opernregisseur. An der Bayerischen Staatsoper inszenierte er u.a. Lohengrin (1978), Tristan und Isolde (1980), Ubu Rex, Salome, Die Zauberflöte und Die Meistersinger von Nürnberg.

Neueinstudierung


Helmut Lehberger
Helmut Lehberger
Geboren in Düsseldorf. Studium Musiktheater-Regie an der Folkwang-Hochschule in Essen. Erste Engagements als Spielleiter und Regieassistent in Kassel und Mannheim. 1981 Engagement als Spielleiter an der Bayerischen Staatsoper. Zusammenarbeit u.a. mit Jean-Pierre Ponnelle, Joachim Herz, Götz Friedrich und Dieter Dorn. 1983 bis 1987 ständiger Mitarbeiter von August Everding. Seit 1984 Regietätigkeit im In- und Ausland. 1987 bis 1993 Leiter der Experimentierbühne "Der Marstall" der Bayerischen Staatsoper. 1988 bis 1994 Lehrauftrag "Szenisch-dramatischer Unterricht" an der Hochschule für Musik in München. 1995 Szenischer Produktionsleiter, seit 1997 Direktor Szenische Produktion der Bayerischen Staatsoper. Von 2000 bis 2010 war er Produktionsdirektor.

Bühne und Kostüme


Jürgen Rose
Jürgen Rose
Jürgen Rose, geboren in Bernburg/Saale, studierte an der Berliner Akademie der Bildenden Künste. Von 1961 bis 2001 wirkte er als Bühnen- und Kostümbildner für die Münchner Kammerspiele. Ab 1970 entwarf er Opernausstattungen in Wien, Hamburg, Stuttgart, Berlin, London, Paris, Mailand und New York sowie bei den Festspielen in Bayreuth und Salzburg. Von 1973 bis 2000 war er Ordentlicher Professor für Bühnenbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit 1996 realisiert er auch als Regisseur eigene Operninszenierungen. Durch zahlreiche Arbeiten ist er mit der Bayerischen Staatsoper, dem Staatsballett und dem Bayerischen Staatsschauspiel verbunden. Zu sehen 2011/12: Die Zauberflöte, Così fan tutte, Le nozze di FigaroIllusionen... wie Schwanensee, Der Widerspenstigen Zähmung, Der Nussknacker.

Licht


Michael Bauer
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2012/13: u.a. Tosca, Don Carlo, Die Fledermaus, Der fliegende Holländer, Lʼelisir dʼamore, Tristan und Isolde, Jenufa, Die Zauberflöte, Boris Godunow.

Choreographische Mitarbeit


Beate Vollack
Beate Vollack
Beate Vollack stammt aus Berlin. Sie studierte an der Berliner Staatlichen Ballettschule bevor sie die Komische Oper Berlin engagierte. Ab 1996 war sie Solistin am Bayerischen Staatsballett. Hier trat sie u.a. in der Titelpartie in Shannon Rose, als Stiefmutter in A Cinderella Story und Petruschka von Amir Hosseinpour auf. Mit der Titelpartie von Mats Eks Giselle wurde sie 1997 von der deutschen Fachpresse zur Tänzerin des Jahres gekürt. Im Jahr 2000 erhielt sie ein Diplom als Ballettpädagogin und begann als Choreographin zu arbeiten, z. B. am Theater Coburg, bei den Salzburger Festspielen und am Royal Opera House Covent Garden. Sie schuf die Choreographien in zahlreichen Operninszenierungen an der Bayerischen Staatsoper, u.a. für: Die Zauberflöte, La Calisto.

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hält er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg inne. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Sarastro


Georg Zeppenfeld
Georg Zeppenfeld
Georg Zeppenfeld studierte Konzert- und Operngesang an den Musikhochschulen in Detmold und Köln, abschließend bei Hans Sotin. Nach ersten Engagements in Münster und Bonn ging er 2001 an die Sächsische Staatsoper Dresden, wo er bis 2005 festes Ensemblemitglied war. Gastspiele führten ihn u.a. an die Opernhäuser in New York, San Francisco, Hamburg, Berlin, Stockholm, Wien, Mailand, Barcelona und Paris sowie zu den Salzburger Festspielen. 2010 debütierte er als König Heinrich (Lohengrin) bei den Bayreuther Festspielen. Zu seinem Repertoire zählen außerdem Partien wie Sparafucile (Rigoletto), Zaccaria (Nabucco), Banco (Macbeth), Fasolt (Das Rheingold), König Marke (Tristan und Isolde), Seneca (L’incoronazione di Poppea) und die Titelpartie in Le nozze di Figaro. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Sarastro (Die Zauberflöte).

Tamino


Pavol Breslik (c) Juraj Novak
Pavol Breslik
Pavol Breslik, geboren in der Slowakei, studierte Gesang in Bratislava und Marseille. 2005 wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum Nachwuchssänger des Jahres gewählt. Von 2003 bis 2006 war er an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin engagiert. Gastengagements führten ihn u.a. nach Berlin, Brüssel, Paris, Wien, London und New York sowie zu den Festivals in Glyndebourne, Aix-en-Provence und Salzburg. Sein Repertoire umfasst Partien wie Don Ottavio (Don Giovanni), Nemorino (L’elisir d’amore), Narraboth (Salome), Lenski (Eugen Onegin) und Gennaro (Lucrezia Borgia). Als Konzertsänger arbeitete er u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Orchestre National de France zusammen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Alfred (Die Fledermaus), Tamino (Die Zauberflöte), Cassio (Otello).

Sprecher


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Schlémil (Les Contes dʼHoffmann), Ceprano (Rigoletto), Schaunard (La bohème), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Sprecher (Die Zauberflöte), Sciarrone (Tosca), Frank (Die Fledermaus), L‘officier (Dialogues des Carmélites), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia).

Königin der Nacht


Erika Miklósa (c) Zoltan Pitrolffy
Erika Miklósa
Erika Miklósa, geboren in Ungarn, begann ihre Karriere als Leistungssportlerin im Heptathlon. Nach einer Verletzung studierte sie Gesang an der Ferenc Liszt Akademie in Budapest. Mit neunzehn Jahren wurde sie an die Ungarische Staatsoper engagiert. Sie gewann mehrere erste Preise bei internationalen Gesangswettbewerben und startete ihre Karriere mit einem Debüt an der Metropolitan Opera in New York. Weitere Engagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von San Francisco, London, Paris, Madrid, Florenz, Philadelphia, Berlin, Dresden und Zürich. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Norina (Don Pasquale), Oscar (Un ballo in maschera), Gilda (Rigoletto), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) und die Titelpartie in Lucia di Lammermoor. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Königin der Nacht (Die Zauberflöte).

http://www.erikamiklosa.com

Pamina


Hanna-Elisabeth Müller (© Chris Gonz)
Hanna-Elisabeth Müller
Hanna-Elisabeth Müller studierte Gesang in Mannheim. Sie gastierte u.a. im Amsterdamer Concertgebouw, in der Londoner Wigmore Hall, der Kölner Philharmonie und bei den Schwetzinger Festspielen und gewann den ersten Preis beim Ada-Sari-Wettbewerb. Nach ersten Engagements in Rheinsberg und Gera debütierte sie 2012 am Teatro dell’Opera di Roma als Pamina (Die Zauberflöte). Seit der Saison 2012/13 gehört sie dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper an, wo sie bereits Mitglied des Opernstudios war. Im Rahmen eines Gastspiels in Paris singt sie in dieser Saison erstmals die Marzelline (Fidelio). Partien in der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Pamina, Woglinde (Der Ring des Nibelungen), Berta (Il barbiere di Siviglia), Gretel (Hänsel und Gretel), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Zerlina (Don Giovanni), Echo (Ariadne auf Naxos), Tebaldo, Page Elisabeths (Don Carlo).

Erste Dame


Laura Tatulescu
Laura Tatulescu
Laura Tatulescu, in den USA geboren, begann ihre musikalische Karriere als Violinistin. 2005 absolvierte sie ihre Gesangsausbildung an der Nationalen Musikuniversität in Bukarest. Ihr Operndebüt gab sie 2004 als Marguérite (Faust) an der Nationaloper Bukarest. Anschließend wurde sie als Solistin an die Wiener Staatsoper engagiert, wo sie u.a. als Marzelline (Fidelio), Musetta (La bohème), Pamina (Die Zauberflöte) und Sophie (Werther) zu erleben war. 2008/09 sang sie Lauretta (Gianni Schicchi) an der Los Angeles Opera und beim Spoleto Festival. Seit der Spielzeit 2009/10 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Gretel (Hänsel und Gretel), Erste Dame (Die Zauberflöte), Musetta, Klingors Zaubermädchen (Parsifal), Echo (Ariadne auf Naxos), Erste Nymphe (Rusalka), Karolka (Jenůfa).

www.lauratatulescu.com

Zweite Dame


Angela Brower
Angela Brower
Angela Brower stammt aus Phoenix, Arizona/USA, studierte Gesang an der Indiana University und an der Arizona State University. Dort trat sie erstmalig als Opern- und Konzertsängerin auf und erarbeitete sich ein breites Repertoire, welches Partien wie Cherubino (Le nozze di Figaro), Hänsel (Hänsel und Gretel), Mallika (Lakmé), Octavian (Der Rosenkavalier) sowie Cesare (Giulio Cesare in Egitto) umfasst. 2008 wurde sie an der Glimmerglass Opera in das Young American Artists Programm aufgenommen. 2008/09 kam sie ins Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2012/13: u.a. Rosina (Il barbiere di Siviglia), Hänsel, Wellgunde (Der Ring des Nibelungen), Zweite Dame (Die Zauberflöte), Soeur Mathilde (Dialogues des Carmélites), Schäferin (Jenůfa).

Dritte Dame


Okka von der Damerau
Okka von der Damerau
Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2012/2013: u.a. Dryade (Ariadne auf Naxos), Hänsel (Hänsel und Gretel), Mary (Der fliegende Holländer), Schenkwirtin (Boris Godunow), Dritte Nymphe (Rusalka), Suzuki (Madama Butterfly), Grimgerde, Floßhilde (Der Ring des Nibelungen), Emilia (Otello).

Drei Knaben


 

Papageno


Alex Esposito. © Fabrizio Fenucci
Alex Esposito
Alex Esposito, in Bergamo geboren, studierte dort Klavier und Orgel, später Gesang. Erste Engagements führten ihn u.a. an das Teatro Lirico in Cagliari und das Teatro dell’Opera Rom. Ferner sang er bereits u.a. an der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice in Venedig, dem Royal Opera House Covent Garden in London, dem Teatro Real in Madrid, dem Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel und der Wiener Staatsoper sowie beim Festival Aix-en-Provence und bei den Salzburger Festspielen. Sein Repertoire umfasst u.a. die Partien Guglielmo (Così fan tutte), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Alidoro (La Cenerentola), Colline (La bohème) und die Titelpartie in Le nozze di Figaro. In der Saison 2005/06 wurde er mit dem Abbiati Preis als bester Sänger ausgezeichnet. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Papageno (Die Zauberflöte), Leporello (Don Giovanni).

Papagena


Iulia Maria Dan
Iulia Maria Dan
Iulia Maria Dan studierte an der Nationalen Universität für Musik in Bukarest und ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe. Zuletzt erhielt sie den Sonderpreis als jüngste Finalistin beim Belvedere Wettbewerb 2011 in Wien. Sie übernahm Rollen wie Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Mademoiselle Silberklang (Der Schauspieldirektor) und Adina (Lʼelisir dʼamore). Ihr Debüt als Gilda (Rigoletto) erfolgte an der Rumänischen Nationaloper in Bukarest. Auch als Liedinterpretin konnte die junge Sopranistin bereits Erfahrungen sammeln. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Septette (Babylon), Jano (Jenůfa), Papagena (Die Zauberflöte), La Contessa di Ceprano (Rigoletto), Taumännchen (Hänsel und Gretel).

Monostatos


Ulrich Reß
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Walther von der Vogelweide (Tannhäuser), 1er commissaire (Dialogues des Carmélites), Der Förster (Rusalka), Monostatos (Die Zauberflöte), Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Spalanzani (Les Contes dʼHoffmann), Mime (Das Rheingold), Missail (Boris Godunow), Ein junger Seemann (Tristan und Isolde), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Altoum (Turandot), Dr. Blind (Die Fledermaus), Basilio (Le nozze di Figaro), Dr. Cajus (Falstaff).

Erster Geharnischter / Zweiter Priester


Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi, geboren in Peru, debütierte mit 19 Jahren in der Partie des Dancaïro (Carmen) im Teatro Municipal de Lima. Anschließend studierte er Gesang in München. 1994 gab er sein USA-Debüt als Jaquino (Fidelio). Seit 1997 singt Francesco Petrozzi auch in europäischen Konzertsälen und Theatern, u.a. in Graz, Prag, Amsterdam, Brünn und Wien. Zu seinen Partien gehören u.a. Don José (Carmen), Enzo Grimaldo (La Gioconda), Radamès (Aida) und Cavaradossi (Tosca). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Il principe di Persia (Turandot), Brabantischer Edler (Lohengrin), Spoletta (Tosca), Ein Bote (Aida), Erster Geharnischter (Zauberflöte), Borsa (Rigoletto), Rodrigo (Otello), Offizier (Ariadne auf Naxos), Der Graf von Lerma (Don Carlo), Melot (Tristan und Isolde).

Zweiter Geharnischter / Dritter Priester


Christoph Stephinger
Christoph Stephinger
Christoph Stephinger war bei den Regensburger Domspatzen, studierte anschließend Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München und war Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Fest engagiert wurde er u.a. an die Opernhäuser von Hannover und Wiesbaden sowie ans Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Zahlreiche Gastspiele führten ihn u.a. nach Berlin, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart. Sein Repertoire umfasst Partien wie Osmin (Die Entführung aus dem Serail), König Heinrich (Lohengrin), Kaspar (Der Freischütz), Gremin (Eugen Onegin) und Großinquisitor (Don Carlo). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien 2012/13: Reinmar von Zweter (Tannhäuser), Der Mesner (Tosca), Zweiter Geharnischter/Dritter Priester (Die Zauberflöte), Fafner (Sigurd der Drachentöter), Dorfrichter (Jenůfa), Arzt (Macbeth), Crespel/Luther (Les Contes dʼHoffmann), Doktor Grenvil (La traviata).

www.christoph-stephinger.de

Erster Priester


Wolfgang Grabow
Wolfgang Grabow
Wolfgang Grabow, geboren in Berlin, studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Anschließend war er Ensemblemitglied an verschiedenen Häusern wie dem Theater Biel-Solothurn und dem Theater Osnabrück. Seit 2004 ist er freischaffend als Schauspieler, Sprecher in Funk, Fernsehen und Dokumentarfilmen sowie als Synchronsprecher tätig. Er wirkte u.a. in der ZDF-Produktion Der Ranger mit. Darüber hinaus ist er Hausregisseur und Oberspielleiter des Hoftheaters Erlach/Schweiz, wo er u.a. Molières Der Geizige und Shakespeares Viel Lärm um nichts inszenierte. Rolle an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Erster Priester (Die Zauberflöte).

Vierter Priester


 
Ivan Michal Unger
Ivan Michal Unger wurde 1944 geboren. Von 1970 bis 1972 war er als Kleindarsteller an den Münchner Kammerspielen tätig. 1972 wechselte er an die Bayerische Staatsoper, wo er seitdem als Statist und Kleindarsteller arbeitet. In den Produktionen Rusalka und Jenůfa war er Sprachcoach für tschechische Sprache. Seit 1986 spielt er den Ivan in den Fledermaus-Inszenierungen von Otto Schenk und Leander Haußmann. Rollen an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Vierter Priester (Die Zauberflöte), Ivan (Die Fledermaus).

Drei Sklaven


 

Drei Sklaven


Walter von Hauff

Drei Sklaven