Der fliegende Holländer - Biographien

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Der fliegende Holländer

Richard Wagner
Nationaltheater

Sonntag, 08. Januar 2012

Musikalische Leitung


Kazushi Ono (© Eisuke Miyoshi)
Kazushi Ono
Kazushi Ono, geboren in Japan, war von 1992 bis 1996 Generalmusikdirektor des Tokyo Philharmonic Orchestra, danach für sechs Jahre, Generalmusikdirektor am Badischen Staatstheater in Karlsruhe. Von 2002 bis 2008 war er Generalmusikdirektor des Théâtre de la Monnaie in Brüssel, und seit der Saison 2008/09 ist er Chefdirigent an der Opéra de Lyon. Darüber hinaus dirigierte er u.a. das Boston Philharmonic Orchestra, das Leipziger Gewandhausorchester sowie das BBC Symphony Orchestra und das SWR Sinfonie Orchester Baden-Baden und Freiburg. Weitere Gastdirigate führten ihn u.a. an die New Yorker Metropolitan Opera, an die Deutsche Oper Berlin, an das Teatro alla Scala in Mailand, zum Glyndebourne Festival sowie zum Festival d’Aix-en-Provence. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Hänsel und Gretel.

Inszenierung


Peter Konwitschny
Peter Konwitschny
Peter Konwitschny, geboren in Frankfurt am Main, studierte Opernregie in Berlin. Ab 1980 inszenierte er an deutschen Bühnen, später auch in Basel, Graz, Paris, Wien und Barcelona. Bedeutung erlangte er bei der szenischen Interpretation von Opern Händels, mit der er ab 1984 eine Ära der Händelpflege in Halle begründete. Seine Interpretationen von Wagners Parsifal und Tristan und Isolde an der Bayerischen Staatsoper, Tannhäuser in Dresden, Lohengrin in Hamburg sowie Götterdämmerung in Stuttgart sind zentral in der Wagner-Rezeption der vergangenen 15 Jahre. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Freien Akademie der Künste zu Leipzig und der Sächsischen Akademie der Künste Dresden. Von 2008 bis 2011 war er Chefregisseur der Oper Leipzig. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Tristan und Isolde, Parsifal, Der fliegende Holländer.

Bühne und Kostüme


Johannes Leiacker
Johannes Leiacker
wurde in Landshut geboren und absolvierte zunächst eine Tischlerlehre. Es folgte ein Design-Studium in Wiesbaden, und er wurde zunächst Bühnenbildassistent am Schauspielhaus Frankfurt. Eigene Bühnenausstattungen am Schauspielhaus Düsseldorf, am Berliner Schillertheater und am Münchner Residenztheater. Opernausstattungen in Essen, Wiesbaden, Leipzig, Brüssel, Antwerpen, an der Dresdner Semperoper, der English National Opera, am Münchner Gärtnerplatztheater und bei der Münchener Biennale. Ausstattungen an der Bayerischen Staatsoper: Parsifal (1995) und Tristan und Isolde (1998), Der fliegende Holländer (2006). Seit 2004 ist er Professor für Bühnenbild und Kostüme an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.

Licht


Michael Bauer
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2012/13: u.a. Tosca, Don Carlo, Die Fledermaus, Der fliegende Holländer, Lʼelisir dʼamore, Tristan und Isolde, Jenufa, Die Zauberflöte, Boris Godunow.

Produktionsdramaturgie


Werner Hintze
Werner Hintze
Werner Hintze stammt aus Berlin, studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Über 15 Jahre hinweg arbeitete er kontinuierlich mit Peter Konwitschny, u.a. bei Händel-Opern und Rigoletto an der Oper Halle, Friedenstag an der Dresdner Semperoper, Lohengrin, Wozzeck, Don Carlo in Hamburg, an der Bayerischen Staatsoper 1995 mit Parsifal; 1998 folgte Tristan und Isolde. Weiterhin war er als Dramaturg u.a. am Landestheater Halle sowie an den Opernhäusern von Dresden und Kopenhagen tätig. Seit 2003 ist er Chefdramaturg an der Komischen Oper Berlin.

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hält er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg inne. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Daland


Peter Rose
Peter Rose
Peter Rose wurde in Canterbury geboren und studierte u.a. an der Guildhall School of Music and Drama. Nach mehreren Preisen debütierte er 1986 als Commendatore (Don Giovanni) in einer Produktion des Glyndebourne Festivals in Hong Kong. Seither gastierte er u.a. an den Opernhäusern von San Francisco, Chicago, London, Wien, Paris, Berlin, Hamburg, München und Amsterdam, an der Metropolitan Opera New York sowie bei den Festspielen in Salzburg und Aix-en-Provence. Sein Repertoire umfasst u.a. Partien wie Baron Ochs auf Lerchenau (Der Rosenkavalier), La Roche (Capriccio), Gurnemanz (Parsifal), Rocco (Fidelio), König Marke (Tristan und Isolde), Filippo (Don Carlo), Ramfis (Aida), Papst Pius IV. (Palestrina). Partien an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2012/13: Daland (Der fliegende Holländer), Osmin (Die Entführung aus dem Serail).

www.peter-rose.com

Senta


Anja Kampe
Anja Kampe
Anja Kampe studierte in Dresden sowie in Turin und debütierte in Deutschland als Freia und Gerhilde (Der Ring des Nibelungen) bei den Bayreuther Festspielen. Ihren internationalen Durchbruch hatte sie 2003 an der Washington Opera als Sieglinde (Die Walküre), eine Partie die sie später auch in Los Angeles und kürzlich in München interpretierte. Die Partie der Senta (Der fliegende Holländer) sang sie u.a. in Brüssel, München, Madrid, Tokio und London. Als Leonore in Fidelio debütierte sie 2007 in Los Angeles. Unter weiteren Engagements sind Leonora (Oberto) am Teatro alla Scala in Mailand, Lisa (Pique Dame) in Antwerpen und Frankfurt, Donna Elvira (Don Giovanni) in Venedig, Isolde (Tristan und Isolde) in Glyndebourne und bei der Ruhrtriennale sowie Elisabeth (Tannhäuser) in Wien und Kundry (Parsifal) in Barcelona zu nennen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Leonore (Fidelio), Senta (Der fliegende Holländer).

Erik


Klaus Florian Vogt (Foto: www.AlexLipp.de)
Klaus Florian Vogt
Klaus Florian Vogt studierte zunächst Horn in Hannover und Hamburg und spielte anschließend im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Währenddessen studierte er Gesang an der Musikhochschule in Lübeck und erhielt 1997 sein erstes Engagement in Flensburg. Von 1998 bis 2003 war er Ensemblemitglied der Dresdner Semperoper, wo er Partien wie Tamino (Die Zauberflöte) und Jeník (Die verkaufte Braut) sang. Mittlerweile gehören vor allem dramatische Partien wie Lohengrin, Parsifal, Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg), Florestan (Fidelio), Paul (Die tote Stadt) und Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann) zu seinem Repertoire, die er u.a. in Mailand, Paris, Madrid, Hamburg, Brüssel, Amsterdam, Köln, Tokio, New York und bei den Bayreuther Festspielen interpretierte. Er wurde mit dem Echo-Klassik-Preis 2012 (Sänger des Jahres) ausgezeichnet. An der Bayerischen Staatsoper war er u.a. als Max (Der Freischütz), Andrej (Chowanschtschina) und Bacchus/Der Tenor (Ariadne auf Naxos) zu erleben. Partien hier 2012/13: Erik (Der fliegende Holländer) und die Titelpartie in Lohengrin.

Mary


Okka von der Damerau
Okka von der Damerau
Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2012/2013: u.a. Dryade (Ariadne auf Naxos), Hänsel (Hänsel und Gretel), Mary (Der fliegende Holländer), Schenkwirtin (Boris Godunow), Dritte Nymphe (Rusalka), Suzuki (Madama Butterfly), Grimgerde, Floßhilde (Der Ring des Nibelungen), Emilia (Otello).

Der Steuermann


Kammersänger Kevin Conners
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala in Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an der Staatsoper Unter den Linden. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: u.a. Schwachsinniger (Boris Godunow), Remendado (Carmen), Frantz/Cochenille/Pitichinaccio (Les Contes d’Hoffmann), Gaston (La traviata), Brighella (Ariadne auf Naxos), Erster Gralsritter (Parsifal), Steuermann (Der fliegende Holländer).

Der Holländer


Alan Held
Alan Held
Alan Held, geboren in Washburn, Illinois/USA, schloss an der Millikin University und der Wichita State University ab. Seit seinem Debüt an der Metropolitan Opera New York 1989 ist er dort regelmäßig Gast, u.a. mit Auftritten in Die Zauberflöte, Rigoletto, Les Contes d’Hoffmann, Die Meistersinger von Nürnberg, Fidelio und Peter Grimes. Weitere Engagements führten ihn an bedeutende Opernhäuser weltweit u.a. von Washington, San Francisco, Chicago, Montreal, Amsterdam, Brüssel, Frankfurt, Hamburg, Berlin, Paris, Wien, Barcelona, London und zu den Salzburger Festspielen. Zu seinem Repertoire zählen weiterhin Leporello (Don Giovanni), Wotan (Der Ring des Nibelungen), Collatinus (The Rape of Lucretia), Orest (Elektra), Borromeo (Palestrina), Jochanaan (Salome), Cardillac und Wozzeck. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Titelpartie in Der fliegende Holländer, Der Wanderer (Siegfried).

www.alanheld.com