La forza del destino (Inszenierung 2005) - Inhaltsangabe

La forza del destino (Inszenierung 2005)

Giuseppe Verdi
Francesco Maria Piave

 

Erster Akt

Der Marchese di Calatrava hat die Verbindung seiner Tochter Leonora zu dem Mestizen Don Alvaro untersagt, weil er sie für unstandesgemäß hält. Trotzdem plant Leonora, heimlich mit Alvaro die Heimat zu verlassen.

Zusammen mit ihrer Zofe Curra erwartet Leonora den Liebhaber, der versprochen hat, Flucht und Heirat zu organisieren. Doch der Marchese überrascht die beiden. Es kommt zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, bei der der Marchese tödlich verwundet wird. Der sterbende Vater verflucht seine Tochter. Alvaro und Leonora fliehen.

 

Zweiter Akt

Leonoras Bruder Don Carlo di Vargas will den Tod seines Vaters rächen und so die Familienehre wiederherstellen. Bei seinen Nachforschungen gibt er sich unter falschem Namen als Student aus. Leonora, die auf der Flucht von Alvaro getrennt wurde, gelingt es, sich vor ihrem Bruder in Männerkleidung zu verbergen.

Preziosilla schürt Kriegsbegeisterung und verspricht jedermann Ruhm und Ehre auf dem Schlachtfeld. Nur Carlo prophezeit sie ein schreckliches Ende.

Leonora sucht in einem Kloster Asyl. Sie bittet Fra Melitone zu Pater Guardiano durchgelassen zu werden. Trotz Guardianos Einwänden lässt sich Leonora nicht abweisen: Sie will getrennt von der Klostergemeinschaft als Einsiedler Buße tun. Guardiano segnet sie und warnt seine Mitbrüdern davor, die Abgeschiedenheit zu stören.

 

Dritter Akt

Alvaro ist ins Heer eingetreten. Seine wahre Identität als Sohn eines aufständischen Inka-Fürsten hält er geheim. Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung rettet er einem Offizier das Leben. Es ist Carlo di Vargas, der ebenfalls unter falschem Namen in der Armee dient. Beide schwören sich vor der Schlacht Freundschaft auf Leben und Tod.

Alvaro wird verwundet. Carlo nimmt er das Versprechen ab, persönliche Papiere im Falle seines Todes zu vernichten. Carlo entdeckt darunter ein Bild seiner Schwester und erkennt in Alvaro den Mörder seines Vaters.

Nach der Genesung Alvaros fordert ihn Carlo zum Duell. Eine Patroullie trennt die beiden Kämpfenden. Alvaro beschließt, in ein Kloster einzutreten.

Preziosilla geht im Feldlager ihren Geschäften nach. Mit den letzten Wertsachen der Soldaten betreibt Trabuco seine Geschäfte. Fra Melitone wirft als Feldprediger den Soldaten ihre Gottlosigkeit vor. Preziosilla antwortet ihm mit wilden Schlachtrufen.

 

Vierter Akt

Ins Kloster zurückgekehrt, bringt Fra Melitone bei der Armenspeisung nicht die Geduld seines Mitbruders Raffaele auf. Unter diesem Namen hat Don Alvaro im Kloster Zuflucht gesucht, ohne etwas von Leonoras Verbleib zu wissen. Don Carlo sucht ihn auf, und erneut entbrennt ein erbitterter Kampf.

Leonora hat keinen Frieden gefunden und bittet Gott um Ruhe im Tod.

Alvaro verwundet Carlo beim Duell tödlich und dringt bei der Suche nach Hilfe in Leonoras Einsiedelei ein. Leonora und Alvaro erkennen sich wieder. Selbst im Sterben will Carlo noch Rache nehmen und tötet Leonora. Alvaro bleibt verzweifelt zurück.


© Bayerische Staatsoper