Der Sturm - Inhaltsangabe

Jörg Mannes: Der Sturm Jörg Mannes: Der Sturm Jörg Mannes: Der Sturm

Der Sturm

Jörg Mannes

Musik von Anton Bruckner, Jean Sibelius und Peter I. Tschaikowsky

 

Akt I

Auf einer einsamen Insel -
Prospero, der rechtmäßige Herzog von Mailand und ein großer Zauberer, beobachtet mit seiner Tochter Miranda den Schiffbruch des Königs von Neapel, Alonso, und seines Gefolges.
Alonso und Prosperos Bruder Antonio hatten ihn zwölf Jahre zuvor von seinem Thron verstoßen und zusammen mit dem Kind Miranda auf dem Meer ausgesetzt. Vater und Tochter konnten sich auf eine einsame Insel retten. Von seinem neuen Reich aus sinnt Prospero seitdem auf Rache.
Die Herrschaft über die Insel hat er von Caliban übernommen, einem Wilden, den er domestiziert und schließlich unterjocht hat. Auch ein Luftgeist, Ariel, den er aus der Gefangenschaft befreit hat, steht ihm zu Diensten. Mit seiner Hilfe hat Prospero den Sturm entfacht, der das Schiff seiner Feinde zum kentern brachte. Nacheinander stranden diese – einzeln und in Gruppen – auf verschiedenen Teilen der Insel.
Ferdinand, der Sohn Alonsos, irrt allein umher und erblickt Miranda. Diese nähert sich ihm bei ihrer ersten Begegnung neugierig. Er ist der erste Mann, der ihr in ihrem Leben begegnet.
Währenddessen stößt Trinculo, auf der Suche nach einem Unterschlupf vor dem Regen, auf Caliban. Als Stephano dazukommt, bietet ihnen Caliban seine Dienste an. Er hofft mit ihrer Hilfe, Prospero loswerden zu können und die Herrschaft über die Insel wieder zu erlangen.
Der König trauert um seinen verloren geglaubten Sohn. Er und sein Gefolge, sein Bruder Sebastian, Antonio und der weise, gütige Gonzalo, sind vom Umherirren hungrig und müde. Alonso und Gonzalo schlafen ein. Antonio nutzt die Chance und überredet Sebastian dazu, einen Anschlag auf Alonso zu verüben, um selbst König werden zu können. Der Mord wird in letzter Minute von Ariel vereitelt.
Vielgestaltig jagt der Luftgeist die Gestrandeten über die Insel.

Akt II

Ariel spielt auf Geheiß Prosperos weiter seine Spielchen mit der hungrigen Gruppe des Königs und verhindert den Überfall Calibans und seiner neuen Kumpanen auf den Zauberer. Als der Luftgeist zum wiederholten Male seine Freiheit einfordert, zwingt ihn Prospero ihm noch eine Weile Untertan zu sein.
Währenddessen kommen sich Miranda und Ferdinand näher. Prospero, der es mit Genugtuung beobachtet, stellt Ferdinand trotzdem auf die Probe, indem er ihn für sich arbeiten lässt. Ferdiand lässt sich jedoch – da er in der Nähe seiner geliebten Miranda sein kann – nicht davon beirren. Schließlich besiegelt Prospero das Bündnis.
Mitleid mit seinen Widersachern keimt im Zauberer auf, als er sieht wie sein Plan aufgeht. Von Ariel lässt er alle zusammentreiben. Er enthüllt dem trauernden Alonso den verloren geglaubten Ferdinand, der mit Miranda in ein Schachspiel vertieft ist.
Noch einmal demonstriert Prospero seine Macht. Er entlässt Ariel in die lange versprochene Freiheit.
Der Zauberer entsagt seiner Macht und begibt sich in die Hände seiner Feinde. Geläutert versöhnen sie sich.
Caliban findet sich am Ziel seiner Wünsche – endlich allein auf seiner Insel.