Giuseppe Verdi
Francesco Maria Piave nach William Shakespeare
In den schönsten Tönen offenbaren uns Macbeth und seine Lady ihre leidenschaftlichen und unheimlichen Gefühle. Doch hinter dieser Schönheit liegt ein Abgrund, den Verdi mit einem der grausamsten Dramen der Weltliteratur enthüllt. Um zur Macht zu gelangen und um sie, da sie einmal erreicht ist, zu bewahren, begehen Macbeth und seine Lady einen Mord nach dem anderen. Die Unbedingtheit ihres Verlangens verleiht ihrer Liebe eine Radikalität, die bis dahin in der Oper undenkbar war. „Das Sujet der Oper ist weder politisch noch religiös: Es ist phantastisch“, schrieb Verdi und rückte Shakespeares Vorlage damit einer „romantischen“ Lesart näher. Und tatsächlich lassen sich Hexen, Geister und Erscheinungen, lässt sich das Unheimliche, das den Gesang und die szenischen Vorgänge, mithin die ganze Welt dieser Oper beherrscht, als äußeres Bild für die inneren Zustände seiner Protagonisten verstehen.
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Termin
| Nationaltheater |
| Münchner Opernfestspiele 2009 |
| Dienstag, 21. Juli 2009 |
| Nationaltheater |  | | 19.00 - ca. 22.10 Uhr | | Dauer: Ca. 3 Stunden 10 Minuten (1 Pause) | | 18.00 Uhr: Einführung |  | | Preise L | | Freier Verkauf | | Besondere Ermäßigung für das Programm Junges Publikum |
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BesetzungBayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper
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