Macbeth

Giuseppe Verdi: Macbeth. Nadja Michael, Zeljko Lucic Giuseppe Verdi: Macbeth. Nadja Michael, Zeljko Lucic Giuseppe Verdi: Macbeth. Nadja Michael
Giuseppe Verdi
Francesco Maria Piave nach William Shakespeare

In den schönsten Tönen offenbaren uns Macbeth und seine Lady ihre leidenschaftlichen und unheimlichen Gefühle. Doch hinter dieser Schönheit liegt ein Abgrund, den Verdi mit einem der grausamsten Dramen der Weltliteratur enthüllt. Um zur Macht zu gelangen und um sie, da sie einmal erreicht ist, zu bewahren, begehen Macbeth und seine Lady einen Mord nach dem anderen. Die Unbedingtheit ihres Verlangens verleiht ihrer Liebe eine Radikalität, die bis dahin in der Oper undenkbar war. „Das Sujet der Oper ist weder politisch noch religiös: Es ist phantastisch“, schrieb Verdi und rückte Shakespeares Vorlage damit einer „romantischen“ Lesart näher. Und tatsächlich lassen sich Hexen, Geister und Erscheinungen, lässt sich das Unheimliche, das den Gesang und die szenischen Vorgänge, mithin die ganze Welt dieser Oper beherrscht, als äußeres Bild für die inneren Zustände seiner Protagonisten verstehen.

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 
 
Termin

Nationaltheater
Samstag, 17. März 2012
Nationaltheater
19.00 - ca. 22.10 Uhr
Dauer: Ca. 3 Stunden 10 Minuten (1 Pause)
Preise K
Freier Verkauf und Abonnement Serie 26

 
Besetzung

Musikalische Leitung Teodor Currentzis
Regie Martin Kušej
Bühne Martin Zehetgruber
Kostüme Werner Fritz
Licht Reinhard Traub
Chor Sören Eckhoff
Dramaturgie Sebastian Huber
Olaf A. Schmitt.

Macbeth Franco Vassallo
Banco Christof Fischesser
Lady Macbeth Tatiana Serjan
Dama di Lady Macbeth Evgeniya Sotnikova
Macduff Francesco Demuro
Malcolm Fabrizio Mercurio
Arzt Christoph Stephinger
Erscheinung 3 Tölzer Knabenchor
Diener / Erscheinung 1 Tareq Nazmi
Mörder Christian Rieger
Erscheinung 2 Iulia Maria Dan

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

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