Gaetano Donizetti
Felice Romani nach Victor Hugo
Lucrezia Borgia, die Giftmischerin, Ehebrecherin und Mörderin, tut alles dafür, das männlicherseits errichtete Bild zu erfüllen und tut ebenso leidenschaftlich alles dafür, um eine neue Identität zu finden. Ihr Sohn Gennaro verliebt sich beim ersten Anblick in sie – unwissend, dass sie seine Mutter ist. Aus Übermut, im Kreis seiner jungen Freunde, schändet er ihren Namen. Dafür muss er büßen: Don Alfonso, ihr Mann, will seinen vermeintlichen Rivalen aus dem Weg schaffen. Gift kommt ins Spiel. Doch Gennaro wird gerettet – von ihr. Ein zweites Mal wird Gift gereicht, dieses Mal von ihr, wahllos, als blinder Racheakt, der ganzen Männerschar. Zu spät bemerkt sie Gennaros Anwesenheit, zu spät gesteht sie die Mutterschaft. Gennaro ist tot. Was bleibt ist ein gnadenloses Trauma für die Überlebenden.
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Termin
| Nationaltheater |
| Donnerstag, 10. Januar 2013 |
| Nationaltheater |  | | 19.00 - ca. 21.40 Uhr | | Dauer: Ca. 2 Stunden 40 Minuten (1 Pause) |  | | Preise L | | Freier Verkauf und Serie 52 |
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BesetzungMusikalische Leitung
Paolo ArrivabeniRegie
Christof LoyBühne
Henrik AhrKostüme
Barbara DrosihnLicht
Joachim KleinChoreographische Mitarbeit
Thomas WilhelmDramaturgie
Yvonne Gebauer
Andrea SchönhoferChor
Stellario FagoneDon Alfonso
Franco VassalloDonna Lucrezia Borgia
Edita GruberovaGennaro
Charles CastronovoMaffio Orsini
Sonia GanassiDon Apostolo Gazella
Christian RiegerJeppo Liverotto
Joshua StewartAscanio Petrucci
Andrea BorghiniGubetta
Goran Jurić Rustighello
Emanuele D'AguannoOloferno Vitellozzo
Dean PowerAstolfo
Tareq NazmiBayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper
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