Rusalka

Rusalka (Krístīne Opolaís) Antonín Dvořák: Rusalka. Krístīne Opolaís (Rusalka), Nadia Krasteva (Die fremde Fürstin), Antonín Dvořák: Rusalka. Janina Baechle (Die Hexe), Krístīne Opolaís (Rusalka)
Antonín Dvořák
Jaroslav Kvapil

Lyrisches Märchen in drei Akten op. 114
Rusalka fühlt sich gefangen in ihrer Welt, aus der sie nicht entkommen kann. Sie ist bereit, ihre Unsterblichkeit für eine menschliche Seele aufzugeben, um die Liebe des Prinzen zu erlangen. Bezahlen muss sie dafür mit ihrer Stimme. Verstummt und befreit aus ihrer dunklen Welt muss sie mit ansehen, wie der Prinz eine fremde Frau ihr vorzieht – zu ihrer beider Verhängnis. Sie kann nicht leben, sie kann nicht sterben und verhilft dem Prinzen am Ende dennoch mit einem „rettenden“ Kuss zu seinem Tod.

Antonín Dvořák und sein Librettist Jaroslav Kvapil vermischen in ihrer 1901 uraufgeführten Oper Rusalka den slawischen Mythos der untoten Rächerin aus dem Wasser mit Märchenfiguren wie Friedrich de la Motte Fouqués Undine und Hans Christian Andersens kleine Seejungfrau vor dem Hintergrund der düsteren Sagen des Dichters Karel Jaromír Erben. Die faszinierenden Klangwelten, die liedhaften und hochdramatischen Momente ließen Rusalka zu einer der erfolgreichsten tschechischen Opern werden.



In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

 
Besetzungen

Musikalische Leitung Mikhail Tatarnikov   
Inszenierung Martin Kušej   
Bühne Martin Zehetgruber   
Kostüme Heidi Hackl   
Licht Reinhard Traub   
Chor Sören Eckhoff   
Dramaturgie Olaf A. Schmitt.   

Der Prinz Piotr Beczala   
Die fremde Fürstin Heike Grötzinger   
Rusalka Ana Maria Martinez   
Der Wassermann Günther Groissböck   
Die Hexe Birgit Remmert   
Der Förster Ulrich Reß   
Der Küchenjunge Tara Erraught   
1. Waldnymphe Laura Tatulescu   
2. Waldnymphe Angela Brower   
3. Waldnymphe Okka von der Damerau   
Ein Jäger Tim Kuypers   

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper