Rusalka

Rusalka (Krístīne Opolaís) Rusalka - Georg Zeppenfeld (Wassermann) und Kristīne Opolais (Rusalka) Rusalka: Kristīne Opolais (Rusalka) und Chor der Bayerischen Staatsoper
Antonín Dvořák
Jaroslav Kvapil

Lyrisches Märchen in drei Akten op. 114
Rusalka fühlt sich gefangen in ihrer Welt, aus der sie nicht entkommen kann. Sie ist bereit, ihre Unsterblichkeit für eine menschliche Seele aufzugeben, um die Liebe des Prinzen zu erlangen. Bezahlen muss sie dafür mit ihrer Stimme. Verstummt und befreit aus ihrer dunklen Welt muss sie mit ansehen, wie der Prinz eine fremde Frau ihr vorzieht – zu ihrer beider Verhängnis. Sie kann nicht leben, sie kann nicht sterben und verhilft dem Prinzen am Ende dennoch mit einem „rettenden“ Kuss zu seinem Tod.

Antonín Dvořák und sein Librettist Jaroslav Kvapil vermischen in ihrer 1901 uraufgeführten Oper Rusalka den slawischen Mythos der untoten Rächerin aus dem Wasser mit Märchenfiguren wie Friedrich de la Motte Fouqués Undine und Hans Christian Andersens kleine Seejungfrau vor dem Hintergrund der düsteren Sagen des Dichters Karel Jaromír Erben. Die faszinierenden Klangwelten, die liedhaften und hochdramatischen Momente ließen Rusalka zu einer der erfolgreichsten tschechischen Opern werden.



In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 
Termin

Dienstag, 13. November 2012
Nationaltheater
19.00 - ca. 22.20 Uhr
Dauer: 3 Stunden, 20 Minuten (1 Pause)
18.00 Uhr: Einführung
Preise I
Freier Verkauf und Serie 31
 
Besetzung

Musikalische Leitung Mikhail Tatarnikov
Inszenierung Martin Kušej
Bühne Martin Zehetgruber
Kostüme Heidi Hackl
Licht Reinhard Traub
Chor Sören Eckhoff
Dramaturgie Olaf A. Schmitt.

Der Prinz Piotr Beczala
Die fremde Fürstin Heike Grötzinger
Rusalka Ana María Martínez
Der Wassermann Günther Groissböck
Die Hexe Birgit Remmert
Der Förster Ulrich Reß
Der Küchenjunge Tara Erraught
1. Waldnymphe Laura Tatulescu
2. Waldnymphe Angela Brower
3. Waldnymphe Okka von der Damerau
Ein Jäger Tim Kuypers



Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper