I Capuleti e i Montecchi

I Capuleti e i Montecchi: Joyce DiDonato, Ekaterina Siurina I Capuleti e i Montecchi: Goran Jurić, Joseph Calleja, Chor der Bayerischen Staatsoper I Capuleti e i Montecchi: Joyce DiDonato, Ekaterina Siurina
Vincenzo Bellini
Felice Romani

Tragedia lirica in zwei Akten
Der Titel führt in die Irre, denn mit Shakespeares Romeo und Julia hat Bellinis Tragedia lirica aus dem Jahre 1830 nicht mehr als die Namen gemein. Zwar gibt es die verfeindeten Familien der Capulets und Montagues mit den unglücklich verliebten Sprösslingen noch, doch was Bellini und sein Librettist Felice Romani freisetzen, ist eine typisch romantische Heldengeschichte. Pate stand der gebrochene Held à la Lord Byron, der sich gegen einengende gesellschaftliche Strukturen auflehnt und als Außenseiter und Rebell seinen Gefühlsidealen treu bleibt.

Romeo ist ein solcher Rebell – kein Tenor, sondern ein Mezzosopran, der sich nicht für die vorgeschriebenen Familienbande interessiert und seinen eigenen, dem Gefühl folgenden Weg gehen will. Die berühmten melodie lunghe, lunghe, lunghe führen direkt in den tragischen Tod mit seiner geliebten Giulietta. Wie erschreckend und unerklärlich neuartig dies für die Zeitgenossen Bellinis schien, zeigt die lange Praxis, das Ende der Oper durch einen glücklichen Schluss Nicola Vacchais zu ersetzen – heute kaum mehr denkbar.



In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Koproduktion mit der San Francisco Opera
 
 
Besetzungen

Musikalische Leitung Riccardo Frizza
Inszenierung Vincent Boussard
Bühne Vincent Lemaire
Kostüme Christian Lacroix
Licht Guido Levi
Dramaturgie Rainer Karlitschek
Chor Sören Eckhoff

Romeo Elīna Garanča
Giulietta Ekaterina Siurina
Tebaldo Matthew Polenzani
Capellio Goran Jurić
Lorenzo Andrea Borghini



Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper