Ludwig van Beethoven
Joseph Sonnleithner nach Revisionen von Georg Friedrich Treitschke nach Jean-Nicolas Bouillys Libretto
Léonore, ou L'Amour conjugal
Oper in zwei Akten
Leonore erschleicht sich in Männerkleidung unter dem Namen Fidelio das Vertrauen des Kerkermeisters Rocco und seiner Tochter Marzelline. So verschafft sie sich Zutritt zum Hochsicherheitstrakt, wo ihr Mann Florestan von Don Pizzaro willkürlich festgehalten wird. Florestan schwebt in Todesgefahr, diese scheut seine Frau nicht und will ihn befreien. Beider Rettung ist jedoch nur durch einen Gesandten des Monarchen möglich. Am Ende leuchtet eine Utopie in Form eines Schlusschors, der nicht nur für Freiheit und Gerechtigkeit steht, sondern zugleich gegen die Ängste und Schranken des menschlichen Daseins ansingt.
Pläne für Opernkompositionen hatte Beethoven viele, doch realisiert hat er schließlich nur ein Projekt: In einem jahrzehntelangen Schaffens- und Umarbeitungsprozess wurde aus der französischen Vorlage, der Rettungsoper
Leonore oder die eheliche Treue des Komponisten Pierre Gaveaux und Librettisten Jean Nicolas Bouilly, die auf einer wahren Begebenheit aus der Revolutionsepoche basiert, Beethovens einzige fertig gestellte Oper
Fidelio – eine musikalische Grenzüberschreitung zwischen Singspiel und theatraler Symphonie.
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Konzertantes Gastspiel im Théâtre des Champs-Elysées, Paris
Termin
| Dienstag, 30. Oktober 2012 |
| Paris, Théâtre des Champs-Elysées |  | | 20.00 - ca. 22.50 Uhr | | Dauer: ca. 3 Stunden (1 Pause) |  | | Information und Karten: Théâtre des Champs-Elysées |
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BesetzungMusikalische Leitung
Adam FischerInszenierung
Calixto BieitoBühne
Rebecca RingstKostüme
Ingo KrüglerLicht
Reinhard TraubChoreographische Mitarbeit
Heidi AemiseggerDramaturgie
Andrea SchönhoferChor
Sören EckhoffDon Fernando
Tareq NazmiDon Pizarro
Tomasz KoniecznyFlorestan
Jonas KaufmannLeonore
Waltraud MeierRocco
Matti SalminenMarzelline
Hanna-Elisabeth MüllerJaquino
Alexander Kaimbacher1. Gefangener
Dean Power2. Gefangener
Tim KuypersBayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper