Olivier Messiaen
Olivier Messiaen
Oper in 3 Akten (8 Bildern)
In den 1970er Jahren verführt der Direktor der Pariser Oper Rolf Liebermann den über sechzigjährigen Olivier Messiaen zur Komposition seines ersten und einzigen Bühnenwerkes. Der tief gläubige Komponist, der mit seinem gesamten Oeuvre seine Zuhörer einlädt, das Mysterium des Glaubens zu erfahren und mit ihm zu teilen, schreibt eine über vierstündige Oper über einen Heiligen des 13. Jahrhunderts:
Saint François d’Assise.
Die 1983 in Paris uraufgeführten „Scènes franciscaines“ sind weder Hagiographie noch ein Drama um den historischen, 1228 heilig gesprochenen Ordensgründer: Der Mensch Franziskus, der seine ich-bezogene Lebensangst, seine Todesfurcht und den Ekel vor dem Hässlichen überwindet, schafft in seinem inneren Erleben Platz für eine die Grenzen des Individuums sprengende Erleuchtung und die Erfahrung der Existenz Gottes.
Die wie in einer mittelalterlichen Miniatur oder bei einem Kirchenfenster in acht Stationen erzählte Geschichte um den Heiligen, seinen Weg durch Angst und innere Finsternis zu einem Zustand vollkommener Gnade ist für Messiaen Ausgangspunkt für eine musikalische Meditation über die Spiritualität des modernen Menschen.
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Gefördert durch

Koproduktion mit dem Teatro alla Scala di Milano
Die Premiere wird live auf BR-Klassik übertragen.
30 Minuten vor Vorstellungsbeginn live aus dem Foyer des Nationaltheaters:
Foyer, die Sendung zur Neuproduktion mit Gesprächen und Reportagen.
Termin
| Münchner Opernfestspiele 2011 |
| Festspielpremiere am Freitag, 1. Juli 2011 |
| Nationaltheater |  | | 16.00 - ca. 21.00 Uhr | | Dauer: 5 Stunden (2 Pausen) |  | | Preise M | | Freier Verkauf und Abonnement Serie 44 Premieren-A |
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Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper