Mitridate, rè di Ponto
Wolfgang Amadeus Mozart
Vittorio Amadeo Cigna-Santi nach einer Übersetzung der Tragödie von Jean Racine durch Abbate Giuseppe Parini
Opera seria in drei Akten KV 87
Gerade mal fünf Monate blieben dem erst 14-jährigen Mozart, um seiner ersten großen Auftragskomposition einer Opera seria für Mailand nachzukommen – und er entsprach den hohen Erwartungen an das Wunderkind, das zunächst von vielen Musikern mit großer Skepsis betrachtet wurde:
Mitridate war ein großer Erfolg. Vor allem die musikalische Charakterisierung der Figuren in all ihren Nöten und Hoffnungen sind Zeugnis des für viele ungeheuerlichen Talents des Salzburger Jugendlichen, der noch unter der Obhut seines Vaters durch Europa reiste.
Dass der Stoff um den historischen König von Pontus, der an den Grundfesten des antiken Römischen Imperium rüttelte, nach der gleichnamigen Tragödie von Racine eine besondere biografische Parallele zu Mozart zieht, ist spannend: Denn der Kern des Dramas stellt die konfliktgeladene Emanzipation der Söhne Mitridates, Sifare und Farncae, von ihrem dominanten Vater dar, die erst im Tod des Mitridate eine – auch den Konventionen der Zeit geschuldete – Aussöhnung erfährt.
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
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Alle Termine
Münchner Opernfestspiele: Freitag, 20. Juli 2012, 18.30 Uhr Montag, 23. Juli 2012, 18.30 Uhr Mittwoch, 25. Juli 2012, 18.30 Uhr Freitag, 27. Juli 2012, 18.30 Uhr Montag, 30. Juli 2012, 18.30 Uhr |
Besetzungen
Musikalische Leitung
Mark Wigglesworth Inszenierung
David Bösch Bühne
Patrick Bannwart Kostüme
Falko Herold Licht
Michael Bauer Produktionsdramaturgie
Rainer Karlitschek
Mitridate
Barry Banks Aspasia
Anja Nina Bahrmann Sifare
Anna Bonitatibus 20./23./27./30. Juli 2012
Tara Erraught 25. Juli 2012 Farnace
Lawrence Zazzo Ismene
Lisette Oropesa Marzio
Colin Lee Arbate
Eri Nakamura
Bayerisches Staatsorchester
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