Modest Mussorgsky
Text vom Komponisten nach Alexander Puschkin
Oper in vier Teilen
Kindesmord, intrigierende Mönche und ein dem Wahnsinn verfallender Zar – Modest Mussorgski hat den thematischen Bogen weit gespannt in seiner ab 1868 entstandenen Choroper, mit der er über den Umweg eines historischen Stoffes das Bewusstsein für seine eigene Zeit zu wecken versuchte. Was ihn als Künstler des 19. Jahrhunderts umtrieb, war die Psychologie der Massen. So übernimmt in
Boris Godunow neben dem Titelhelden vor allem das russische Volk, das jubelnde, hungernde, das fordernde und fragende, die eigentliche Hauptrolle: „Die feinen Züge der menschlichen Natur und der menschlichen Masse aufzufinden, ein eigensinniges Bohren in diesen unerforschten Regionen und ihre Eroberung – das ist die Mission des echten Künstlers. Zu neuen Ufern!“
In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Neuinszenierungsponsored by
Termin
| Sonntag, 17. Februar 2013 |
| Nationaltheater |  | | 17.00 - ca. 19.15 Uhr | | Dauer: 2 Stunden 15 Minuten (keine Pause) | | 16.00 Uhr: Einführung |  | | Preise L | | Freier Verkauf und Serie 45 |
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BesetzungMusikalische Leitung
Kent NaganoInszenierung
Calixto BieitoBühne
Rebecca RingstKostüme
Ingo KrüglerLicht
Michael BauerDramaturgie
Andrea SchönhoferChöre
Sören EckhoffBoris Godunow
Alexander TsymbalyukFjodor
Yulia SokolikXenia
Eri NakamuraXenias Amme
Heike GrötzingerFürst Schuiskij
Gerhard SiegelAndrej Schtschelkalow
Markus EichePimen
Anatoli KotschergaGrigorij Otrepjew
Sergey SkorokhodovWarlaam
Vladimir MatorinMissail
Ulrich ReßSchenkwirtin
Okka von der DamerauGottesnarr
Kevin ConnersNikititsch
Goran Jurić Leibbojar
Dean PowerMitjucha
Tareq NazmiHauptmann der Streifenwache
Christian RiegerBayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper
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