Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave (1857), Neufassung von Arrigo Boito (1881)
Oper in einem Prolog und drei Akten (fünf Bildern)
Obwohl es in der Stadt Genua keine Rolle mehr spielen sollte – der Doge wird vom Volk gewählt – ist altes Parteiendenken zwischen Patriziern und Plebejern an der Tagesordnung. Doch in der Person Simon Boccanegra scheint ein Ausgleich möglich. Er wird zum Dogen gewählt. Allein: auch er gerät in den Strudel tragischer familiärer Schicksalsschläge und Machtspiele.
Es ist Verdis brüchigstes Werk, dunkel in allen Farben, schwermütig in den Gefühlen, brutal die Szenen in der Öffentlichkeit wie im Privaten – und doch voll vom Drang nach Liebe und Freiheit. Über 20 Jahre mussten von der erfolglosen Uraufführung 1857 vergehen, ehe er eine grundlegende Überarbeitung vornahm und mit dem neuen Librettisten Arrigo Boito dem Werk eine neue Form gab. Doch im Vergleich zu seiner Trilogia populare lastete dem Werk lange der Ruf der Unzugänglichkeit an. Zu Unrecht! Verdi meinte: „Das Stück ist düster, weil es düster sein muss, aber es ist fesselnd!“
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
NeuinszenierungKoproduktion mit der English National Opera London
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Termin
| Donnerstag, 6. Juni 2013 |
| Nationaltheater |  | | 19.00 - ca. 22.00 Uhr | | Dauer: 3 Stunden (1 Pause) | | 18.00 Uhr: Einführung |  | | Preise L | | Freier Verkauf und Serie 45 |
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BesetzungMusikalische Leitung
Bertrand de BillyInszenierung und Bühne
Dmitri TcherniakovKostüme
Elena ZaytsevaLicht
Gleb FilshtinskyChöre
Sören EckhoffSimon Boccanegra
Zeljko LucicAmelia Grimaldi
Kristine OpolaisJacopo Fiesco
Vitalij KowaljowGabriele Adorno
Stefano SeccoPaolo Albiani
Levente MolnárPietro
Goran Jurić Capitano
Joshua StewartDienerin der Amelia
Iulia Maria DanBayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper
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